Sollte ich für die Reitbeteiligung etwas zahlen?

Guten Abend allerseits :D

Ich habe jetzt seit ein paar Wochen eine Reitbeteiligung, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, erstmal keine zu haben und zu warten, bis ich nächstes Jahr ein Pferd kaufe. Einfach weil ich nichts passendes gefunden habe und die Wege oft zu weit waren. Zudem recht begrenzt verfügbare freie Zeit.

Jetzt ist es aber wohl doch so gekommen. Ich habe einen Lehrgang in den Ferien auf meinem Hof gemacht und dort eine nette Pferdebesitzerin besser kennengelernt. Ich bin ihr Pferd in der Zeit zwei Mal ein wenig geritten.

Und dann erhalte ich ein paar Wochen später einen Anruf, dass ich doch bitte, falls ich Zeit und Lust habe, ihr Pferd zwei/drei Mal die Woche reiten soll und den Wallach (Isländer, 13) schön arbeiten soll. Sie wolle, dass das Pferd gut geritten wird und Abwechslung bekommt. Mit der Reitbeteiligung, die sie zu dem Zeitpunkt hatte, sei sie nicht zufrieden gewesen. Ich hätte so gut gepasst, wäre ihn schön harmonisch geritten und anscheinend zuverlässig XD Daher unentgeltlich.

Jetzt frage ich mich, ob das so in Ordnung ist. Wir haben einen Vertrag, alles ist abgeklärt.

Für so eine Reitbeteiligung würde man bestimmt 80-100€ im Monat zahlen. Sehr feines, gut ausgebildetes Pferd, viergängig geritten aber Fünfgänger, unser Hof hat eine super Anlage, top Ausrüstung, Trainer etc. Ich nehme zwei Mal im Monat mit ihm Unterricht und arbeite ihn sonst selbständig am Boden, auf der Bahn/Halle und im Gelände.

Findet ihr es okay, dass ich nichts zahlen muss? Würdet ihr jemanden unentgeldich auf euer Pferd setzen, der keine richtige Trainer Ausbildung hat (habe ich allerdings noch vor)? Wie seht ihr das allgemein so mit Reitbeteiligungen? Wie wichtig ist euch das Geld?

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9 Antworten
Wer hat Erfahrungen mit rausspringendem Knie beim Pferd?

Vorweg: Mein Pferd ist in tierärztlicher Betreuung und mit Medikamenten versorgt!

Ich stehe vor einem Rätsel: Mein Islandwallach steht seit heute Morgen auf drei Beinen. Laut TÄ springt hinten rechts dauernd seine Kniescheibe raus. Und mit "dauernd" meine ich dauernd: Die Scheibe springt raus, er geht einen Schritt, sie flutscht wieder rein. Er macht einen zweiten, dritten Schritt, die Scheibe springt erneut raus. Das Kuriose: Der Wallach ist 8 Jahre alt und war sein ganzes Leben nie auffällig in der Hinsicht. Auch auf unebenem Böden oder bergab hat er nie irgendwelche Anzeichen gehabt. Er ist seit knapp drei Jahren unterm Sattel, wurde schonend und mit viel Zeit ausgebildet.

  • Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem ähnlichen Fall? Ich kenne das Problem nur von Fohlen / Jährlingen oder sehr alten Pferden.
  • Was kann ich meinem Pferd noch Gutes tun? Er bekommt ein Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Laut TÄ soll ich ihn auf hartem Boden stellen und möglichst 2-3 x täglich á 15 Min. auf Asphalt führen. In 5 Tagen schauen wir weiter.
  • Renkt sich eine springende Kniescheibe (irgendwann) wieder ein? Oder muss ich damit rechnen, dass er unreitbar wird?
  • Was können Ursachen dafür sein, dass ein 8jähriges Pferd plötzlich & aus heiterem Himmel derartige Knieprobleme hat?

Bin für jeden Erfahrungswert und Rat dankbar.

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2 Antworten
Wann denkt ihr ist man reiterlich so weit, ein eigenes Pferd richtig zu reiten?

Hallo,

ich bekomme nächstes Jahr mein erstes Pferd und mache mir natürlich viele Gedanken darüber, ob ich reiterlich weit genug bin, ein Pferd richtig zu gymnastizieren und weiter zu trainieren und auszubilden. Natürlich werde ich ab und an Hilfe von einem Trainer suchen, jedoch möchte ich gerne sehr viel auch selbständig arbeiten.

Jetzt ist also meine Frage, ob ihr erstens meine reiterlichen Fähigkeiten für ausreichend haltet und zweitens, was ihr allgemein zu dieser Frage denkt.

Hier eine Beschreibung:

Ich reite seit fast drei jahren komplett regelmäßig. Davor bin ich unregelmäßig geritten, hatte immer wieder Einzelstunden und Reiterferien. Vor acht Jahren habe ich damit angefangen. Letzenendes kommt es ja aber nicht auf die Zeit an, die man schon reitet, sondern was man mit dieser Zeit macht.

Ich reite auf Islandpferden. Ich reite die Schulpferde, die gerade neu dazu gekauft sind, jung, "taktlos" und unerfahren sind. Mittlerweile. Am Anfang saß ich auf den alten, dreigängig gerittenen, bombensicheren Verlasspferdchen. Hat sich geändert. Ich reite bei einer Trainerin B, die vermutlich bald auch noch ihren Trainer A Schein macht.

Was ich kann:

Ich kann fast jeden Isi (auch im Tölt) in Anlehnung und guter Haltung reiten, sofern ich mich ein wenig mit dem Tier beschäftigt habe. Das hat meine Trainerin auch schon bereits mehrfach bemerkt.

Ich kann Taktfehler auch im Tölt korrigieren und auch ein sehr vorderhandlastiges Pferd auf die Hinterhand kriegen und aufrichten. In der letzten Reitstunde ritt ich eine siebenjährige Stute die extrem bergab läuft, dennoch habe ich es dann hinbekommen sie im Galopp aufzurichten, zu stellen und zu biegen und ihr durch meine Hilfen den Takt vorzugeben. Ein Mädchen beschrieb, dass es aussah, als säße ich "in dem Pferd".

Ich kann Schenkelweichen, auch z.B. an der Zirkellinie entlang.

Ich kann Galopp Zirkel verkleinern vergrößern, Volten im Galopp und ein Pferd je nach Ausbildungsstand mehr oder weniger versammeln. Vorwärts abwärts geht auch super. Eigentlich begeben sich die Pferde bei mir auch immer ans Gebiss, kauen und schnauben in allen Gangarten ab.

Was glaubt ihr? Ist das ein gutes Fundament um ein eigenes Pferd korrekt zu reiten?

Ich weiß, dass die Haltung natürlich dazu gehört und auch noch vieles mehr, aber diese Frage bezieht sich jetzt speziefisch auf das Reiten :D

Ich habe bereits einen Wallach im Visir, den ich fast immer reite, der auch noch kein offizielles Schulpferd ist, weil er nur von erfahrenen und sicheren Reitern geritten werden kann. Er ist Fünfgänger, acht Jahre und sehr lernwillig, was mir an ihm ja so gut gefällt. Falls wir ihn kaufen können wird es auf jeden Fall er, ob er hergegeben wird weiß ich allerdings noch nicht.

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