Mein Pferd ist von einen auf den anderen Tag verändert?

wirklich Hilfe. Anfang 2017 habe ich mir eine 3 jährige Traberstute gekauft. Sie war für die Rennen nicht zu gebrauchen, da sie sich nicht anspannen lies. Ich habe sie dann als Reitpferd zum selber Ausbilden gekauft. Es war auch alles bestens zunächst. Sie hatte zwar eine leichte Kolik nach ein paar Tagen weil es ihr wohl zu viel stress war, das war dann aber auch nichts schlimmes. Sie war super gelassen und brav und hat alles wie selbstverständlich mitgemacht. Ich habe sie dann ganz normal Longiert immer mehr immer weiter. Irgendwann mit Sattel der wurde zunächst angepasst. Da sie sich ja natürlich gerade in dem Alter vom Körper her gut verändert habe ich ein Acavallo Pad drunter gelegt und immer mal wieder den Sattel richten lassen (Wintec mit Cair System). Sie hat den Sattel, später die Trense bis hin zum Reiter alles total gelassen und für selbstverständlich genommen. Irgendwann war sie dann soweit gut in allen 3 Ggas. Dann fing es plötzlich an. Einen Tag vorher war ich noch bei ihr und sie war lieb und normal wie immer. Als ich dann am nächsten Tag kam, stieg sie mich dann plötzlich grundlos an. Das fand ich schon seltsam aber dachte sie hätte einen schlechten Tag oder so. Doch dabei blieb es nicht. Seit diesem Tag wurde es immer schlimmer. Unter dem Sattel stieg sie unkontrolliert und versuchte alles um mich loszuwerden, was sie bis heute noch nicht geschafft hat. Trotzdem es wurde immer mehr und immer unkontrollierter so dass es nicht nur für mich sondern auch für sie gefährlicher wurde. Dann dachte ich sie habe vielleicht was. Ich habe den Tierarzt alles ansehen lassen. Röntgen, Ultraschall, großes Blutbild einfach alles. Der eimzige Befund war eine leichte schiefstellung der Kruppe die sie aber keinesfalls einschränken könnte meinte der Tierarzt und der Ostheo. Ich habe sogar verschiedene Tierärzte draufschauen lassen. Der Sattel war wiegesagt auch immer angepasst. Ich hatte sogar mit dem Hufschmied gesprochen ob mit ihren Eisen was falsch wäre. Aber nie hat sich auch nur irgendwas herausgestellt. So ging es immer weiter und weiter. Sie verweigerte jegliche Arbeit und lies keinen Menschen mehr an sich ran. Ich war generell die einzige die sie noch aus ihrer Box holen durfte. Mittlerweile lässt sie sich nicht anbinden nicht putzen gar nichts. Auf der Wiese kann man sie streicheln und sie auch führen alles. Nur sobald sie die Wiese verlässt und es nicht in ihre Box geht wieder das gleiche Spiel: Steigen. Teilweise möchte sie nicht mal die Box verlassen und ist abends froh wenn sie wieder drin steht... Ich habe ihr NIE etwas getan... bitte hilft mir jemand und weiß woran das liegen kann... Irgendwas muss vorgefallen sein an diesem einen Tag ... ich weiß nur einfach nicht was.

Pferde, Reiten, einreiten, Gesundheit und Medizin, Traber, ängstlich, jungpferd, Stute
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Haut- bzw. Haarprobleme bei Pferd. Sommerekzem?

Hallo liebe Leute,

der Fellwechsel ist wieder voll im Gange und mein liebes Hottehü fängt wieder zum Rubbeln an der Schweifrübe an. Das ist jetzt schon der zweite Sommer an dem er sich die Schweifrübe fast kahl rubbelt. Im Winter ist wieder alles ok.

Ich hab ihn noch nicht testen lassen auf Allergien. Wie macht man das am Besten bzw. ist es relevant? völlig verwirrt

Meine Versuche bis jetzt das in den Griff zu bekommen, haben wie folgt ausgesehen: Ich habe lokal aufgetragen das Equidoux (hat nur kurzzeitig geholfen) und jetzt versuche ich eine Lotion von einer Bekannten (kann ich nocht nicht sagen wie das hilft, mach ich erst seit ein paar Tagen). Speziell für Ekzemer.

Fütterungsmäßig schaut es so aus: Nach der Arbeit bekommt Herr Pferd eine Hand voll ganzen Hafer, ein paar Sonnenblumenkerne, Leinkuchen und Hanfkuchen (alles zusammengemischt ergibt ca einen kleinen Joghurtbecher voll) und ein normales Mineralfutter. Speziell im Fellwechsel geb ich immer noch kurweise ein bisschen Leinöl (ca. 1 Esslöffel) und das Goldwert von Dr. Weyhrauch übers Futter.

Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich? Ich möchte alles so gut es geht optimieren, aber bin eigentlich komplett ratlos was ich besser machen kann und wie ich die Fellprobleme in den Griff bekomme. Die anderen Pferde sind schon längst fertig mit dem Fellwechsel, mein Pferd fängt immer erst 1-2 Wochen nach den anderen erst an und wird auch dementsprechend später fertig damit.

Danke schon mal im Voraus! Smile

Pferde, Reiten, ekzem, Fell, Sommerekzem, Traber, Fellwechsel
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Plötzliches losrennen unterm Sattel - mögliche Ursachen?

Hallo, ich entschuldige mich jetzt schon mal falls der Text ein wenig länger werden sollte!

Also, wo fange ich am besten an... Ich habe mir vor etwas über einem Jahr (Oktober 2014) einen Traber gekauft. Er war bis August 2014, insgesamt 4 Jahre, auf der Rennbahn. Nach einiger Zeit der Eingewöhung und des Kennenlernens, habe ich mit ihm Reitunterricht genommen. Bevor noch die Frage kommt, warum ich mir denn ausgerechnet einen Traber gekauft habe - ehrlich gesagt ich weiß es auch nicht. Es war einfach eine Herzenssache. Ich habe ihn gesehen und wusste dass ich dieses Pferd auf jeden Fall mit nachhause nehmen werde, komme was wolle.

Da wir nur einen Reitplatz haben, auf dem man im Winter meist nicht sehr gut arbeiten kann, haben wir mit dem Unterricht eine kleine Winterpause eingelegt. Leider ist über diesen Zeitraum einiges passiert, über Verletzungen meinerseits als auch kleinere Blessuren beim Pferd bis hin zu kompletter Winterpause aufgrund der Wetterverhältnisse etc.

Nun ja, so viel zu der kleinen Vorgeschichte ;-)

Das eigentliche Problem ist jetzt, dass ich mit ihm irgendwie nicht mehr richtig arbeiten kann. Er ist von Grund auf kein einfaches Pferd und auch immer sehr sensibel, schreckhaft und leicht nervös. Es fängt schon damit an, dass er an manchen Tagen überhaupt nicht Schritt gehen möchte und dann nach ein, zwei Runden versucht anzutraben. wenn ich ihn dann zurücknehmen möchte wird er immer hibbelig und tänzelt dann auch des öfteren durch die Gegend.

Wenn ich dann antrabe, läuft er, vorallem auf der linken Hand, meistens nur 1-2m sehr gut und dann rennt er plötzlich los. manchmal galoppiert er mir dann sogar an, ungewollt natürlich, außerdem rennt er mir mehr oder weniger in den Galopp rein. Ist er dann einmal so bekomme ich ihn nur sehr, sehr schwer, meist mit doch recht starken Paraden (nein ich ziehe nicht durchgehend am Zügel, ich könnte genauso gut die Zügel weglassen, dann würde er dasselbe machen) wieder langsamer bzw. in den Schritt. Außerdem bekomme ich ihn auf der Hand nur sehr schwer gestellt bzw. gebogen wenn ich z.B. eine Volte reite. Auf der anderen Hand, also rechte Hand, geht es besser und er rennt nicht ständig los.

Im Gelände ist er auch sehr schwierig....

Diese Woche Donnerstag kommt der Sattler. Damit ich ausschließen kann, dass ihm der Sattel drückt o.Ä. Ich habe auch zum testen ein anderes Gebiss gekauft. Momentan hat er ein doppelt gebrochenes D-Ring Gebiss. Jetzt probiere ich noch ein einfach gebrochenes Apple Mouth (hatte anfangs auch ein Apple Mouth, einfach gebrochen). Zähne wurden auch erst gemacht bzw. kontrolliert. Wenn sich dann noch nichts tut werde ich noch einen Ostheo und/oder Tierarzt drauf schauen lassen. Unterricht ist auch demnächst wieder geplant.

Habt ihr noch Ideen was das für eine Ursache haben könnte? Ich bin mit meinem Latein mittlerweile wirklich am Ende. Vom Boden aus und im Umgang ist er ein so toller Kerl, aber unterm Sattel macht er zunehmend Probleme.

Pferde, Reiten, Reitsport, Sattel, ausreiten, Beritt, gelaende, Isländer, Traber
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Traber Stute Freizeitpferd tipps?

Meine Freundin hat sich vor ca. 3 Wochen eine 11 jährige Traber Stute angeschafft die bis zu ihrem 10. Lebensjahr erfolgreich an rennen teilnahm, mit Wagen wie auch unterm Sattel. Diese intelligente wunderschöne Stute ist jetzt meine Reitbeteiligung. Sie stand nach ihrer karriere in einem Stall mit täglich koppel Gang und ab und zu mal wurde sie geritten. Dadurch hat sie natürlich etwas zu genommen und an Muskeln verloren. Trotzdem hat sie eine verwunderlich gute rücken Muskulatur. Sie stand ihr Leben lang in dem gleichen Stall in einer Großstadt (München Traberrennbahn) und jetzt ist sie nun mal am Rande eines Waldes. Kennt keine Wälder keine Flüsse usw. Sie hat ordentlich vortschritte gemacht was am Strick führen und teilweise reiten angeht da sie ziemlich hektisch und tollpatschig ist. Nun zu meiner Frage: habt ihr ein paar Tipps wie man 1. Ihr Gleichgewicht stärkt 2. Sie dazu bringt sich etwas zu beruhigen und nicht so hektisch zu sein und 3. Nicht so springt beim traben. Mir ist klar, dass nicht alles davon 'behandelt' werden kann aber ich würde einfach gerne einpaar tipps von Leuten bekommen die auch Erfahrung mit Trabern haben um es vielleicht ihr abzugewöhnen oder einfach nur zu lindern. Auch jegliche andere Arten von Tipps was traber angeht sind erwünscht. Vielen Dank im voraus für euer feedback ❤ Lg

(Und ihr müsst mir nicht tausend mal sagen, dass wir zu unerfahren und zu dumm waren um und eine Traber Stute anzuschaffen. Das ändert nämlich rein gar nichts und wir bereuen es auch nicht. Und auch das wir uns einen Trainer holen sollen, den haben wir bereits aber trotzdem kann man jawohl einfach um ein paar Tipps Bitten oder etwa nicht? Also bitte sagt mir nicht immer das was ich bereits weiss.)

Pferde, Traber
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Traber - stellen; biegen

Hallo,

ich habe einen 9-jährigen Traber, welcher im August letzten Jahres seine Rennkarriere beendet hat und nun seit gut 8 Monaten bei mir ist. Er hat einen super Charakter und ist auch im Umgang ein absoluter Schatz! Mit dem Reiten funktioniert es eigentlich auch, leider haben wir da zur Zeit immer wieder ein paar Meinungsverschiedenheiten; Probleme...

Es fängt damit an, dass er sich, nicht wirklich biegen; stellen lässt. Wenn ich versuche, ihn mit dem inneren Zügel ein bisschen nach innen zu zupfen und den inneren Schenkel anlege - läuft er, mehr oder weniger, wie ein Brett um die Kurve. Meistens läuft er auf der langen Seite vom Reitplatz ruhiger; langsamer als wenn ich versuche ihn auf dem Zirkel; der Volte zu stellen.. Außerdem kommt noch dazu, dass er sobald ich den inneren Schenkel anlege anfängt schneller zu werden. Wenn ich dann noch versuche ihn mit dem inneren Zügel ein bisschen nach innen schauen zu lassen bzw. nach innen zu zupfen, geht er komplett nach innen.

Mit dem Tempo klappt es eigentlich schon sehr gut. Ich versuche so gut es geht mit meinem Sitz das Tempo zu kontrollieren, leider funktioniert das seit Kurzem nicht mehr so gut und muss ihn ziemlich stark halten bzw. zurück halten.

Hat jemand vielleicht eine Idee oder Tipps wie ich ihm das 'beibringen' kann, dass er nicht immer komplett nach innen läuft sondern sich biegt; und nicht losrennt sobald ich den Schenkel leicht anlege? Mir ist klar, dass es eine 'Ferndiagnose' ist und Ihr ihn&mich nicht kennt, nicht wisst wie ich reite usw. aber vielleicht kann mir ja der ein oder andere ein kleines Stück weiterhelfen.

LG :-)

Pferde, Pony, Reiten, Stellung, Reitsport, Rennpferd, Traber, Biegen
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