Pferd ist träge/faul?

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7 Antworten

Genau! Wollte ich gerade schreiben - oft ist ein Pferd weder krank noch träge, sondern einfach etwas cleverer. Zu vergleichen mit Hunden, denen es zu blöd ist, jeden Tag Bällchen holen zu spielen. Da wird gesagt "Der hat keine Lust zu spielen". Ne, der Hund hat genauso wenig Lust auf das stupide immer-das-gleiche wie ein Mensch jeden Tag Bock auf Currywurst hat. So haben manche Pferde einfach keine Lust, jeden Tag Schritt, Trab Galopp durch die Bahn zu trampeln.

Kenn ich von meinem; der ist nicht faul. Aber nach ein paar Tagen hintereinander Dressur klopfen macht er auch auf den ersten Blick einen faulen Eindruck. Stellt man dann auch nur ein Hindernis auf und reitet es an, geht der Motor an. Die Konzentratrion von 0 auf 100. Bsp. nach einem Ruhetag, Springtraining (und sei es nur lockere Gymnastik, oft hilft auch schon Stangenarbeit) ist er wieder viel empfänglicher und kooperativer für die Dressur ;) (die ja nunmal leider Gottes auch beim "Springpferd" den Großteil der Arbeit ausmacht).

Liest sich in deinem Fall so, insbesondere, weil er motiviert startet und dann die Lust schwindet. Nach ein paar Min. ist kein Pferd müde oder ausgepowert, wohl aber manchmal gelangweilt. Ebenso, wie viele Pferde beim stuuundenlangen putzen auf der Stallgasse sich nicht eintspannen und genießen, sondern einfach nur gelangweilt sind und die Zeit dann eben abdösen ;)

was sagt denn dein Trainer dazu?

für so ein junges Pferd, das noch nicht mal mit der Pubertät durch ist, solltest du mind 1mal pro Woche Unterricht bekommen !

eigentlich wollte ich dir mein "Muntermacher-Training" empfehlen - aber das halte ich noch für zu früh für deinen Joungster.

reite viel raus, möglichst mit anderen, aber immer an anderer Position,

macht gelegentlich mal Geländedressur wie gegenläufige Schlangenlienen auf den Feldwegen, Paarreiten, aber auch frischen GAlopp , gerne bergauf,

bringe immer wieder Abwechslung rein, neue Wege, neue Aufgaben, mal GHP, mal Trail - sei kreativ

dein Pferd soll wieder fröhlich werden und nicht denken: sch...., schon wieder arbeiten, wie langweilig!

überfordere es nicht: zweimal täglich 30 Min unterschiedliche Arbeit reicht völlig - nach 15 Min kann er sich eh nicht mehr konzenztrieren - da ist das Geländereiten ideal

Tieräzt.iche Untersuchung, Graderichtende Arbeit ( am besten mit Unterstützung durch einen Profi...), da muss man af jeden Fall ansetzen.

Aber noch was ganz anderes: meist sitzt ja der Fehler obendrauf 😉             Was ist denn mit Deinem Knie? Ist das wieder in Ordnung, und warst DU dann bei der Physiotherapie, und bist sicher, dass nach so einem Problem keine Blockade irgendwo bei Dir zurückgeblieben ist? Wenn man Schmerzen hat, bewegt man sich anders, und irgendwelche Körperstellen machen sich fest. Es gibt kaum etwas bremsenderes fur ein Pferd als ein schlecht sitzender Reiter.

Ich würde einfach mal eine physiotherapeutin oder auch einen arzt zur hilfe holen. Kann ja gut sein, dass er sich irgendwo was verdeht hat oder sowas und deshalb so unterschiedlich auf beiden händen läuft. Vor allem die sache mit der biegung klingt dazu passend ...

Lg

Das wäre auch eine Überlegung meinerseits gewesen. Gerade auch, weil er eben mit seinem Kumpel ab und zu ziemlich rumspringt. Da kann sowas ja schon mal passieren. Danke für die Antwort! :-)

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Klingt, als wäre dein Pferd nicht richtig gymnastiziert, weil er schief ist, sich nicht stellen und biegen lässt. Da wäre die Frage, ob er das überhaupt schon kann und gelernt hat? 

Wie arbeitest du mit ihm? Wie oft arbeitest du ihn und was? Wenn du longierst, wie longierst du?

Wann war der Sattler zuletzt da, wann der manuelle Therapeut? 

Sehr gute Antwort,mit 5 Jahren wird es bestimmt noch nicht so gut ausgebildet sein...verständlich...aber trotzdem.😕

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@Crassiella

Wenn ein Pferd aber noch so gar nicht irgendwie gut laufen kann, dann geht man nicht in die Bahn, sondern raus ins Gelände, sodass es viel geradeaus läuft und auch gerade wird. 

Ohne Geraderichtung geht gar nichts. Das mal davon abgesehen. 

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Wie LycaKarma schon sagte,lass mal einen Ostheoapten drüber schauen,bzw einen Sattler,Hufschmied usw.

-Verspannungen                                         -Gelenksprobleme                                       -Hufprobleme 

Aller Art können das Problem sein. 

Ich denke aber eher,dass dein Pferd noch nicht so lange unterm Sattel ist und deswegen noch nicht so viel Dressur erfahren konnte. Das erklärt warum es sich nicht biegen lässt, bestimmt ist es noch nicht ausbalanciert und _geradegerichtet_ genug um das so "Locker reitbar zu sein",wie du es dir bestimmt wünschen  würdest.

Du hast doch sicherlich einen Trainer?  Dann such dir nen neuen!                        Ein guter, FN qualifizierter Trainer würde mit dir eigentlich nach der Ausbildungsskala fürs Pferd arbeiten, was die beinhaltet,müsstest du eigentlich wissen, aber ich schreib es dir jetzt gerne noch mal auf : Takt Losgelassenheit Anlehnung Schwung  Geraderichten Versammlung 

So würde ein guter Trainer es mit dir erarbeiten, bzw es deinem Pferd beibringen, oder es dir so vermitteln, dass du es mit deinem Pferd selber erarbeiten kannst und dabei so, dass  weder du noch dein Pferd überford wird.👍✌🍀

Ps.: Pferde sind nicht faul,maximal unmotiviert. Und daran ist IMMER der Mensch Schuld NICHT das Pferd! Überforderung kann auch ein Grund sein.

Es kann an verschiedenen Dingen liegen, ich würde mich auch beraten lassen. Vielleicht ist es aber auch nur Faulheit, wie bei meinem Pferd(10)

Hoffe ich konnte dir irgendwie helfen...;)

Pferde sind nicht faul,maximal unmotiviert. Und daran ist IMMER der Mensch Schuld NICHT das Pferd!

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@Crassiella

Zwar denke ich schon, dass es auch beimPferden phlegmatischere Typen gibt, aber dann würde es nicht zuerst mal fur 10 Minuten gut mitmachen...

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