„Gut gemeinte Antworten“… erkennst du die auch, wenn sie nicht ganz so ausfallen, wie erhofft?

Ja, das ist relativ einfach, wenn einem egal ist, wie es dem Pferd dabei geht. Uns auch ja, es ist recht fortgeschritten/recht schwierig, wenn man es gut und harmonisch hinbekommen möchte.

Von daher würde ich dich doch sehr bitten, es nicht einfach mit ein paar Tips hier dem Internet allein zu probieren, sondern einen guten Reitlehrer dazu zu nehmen, der dir beibringt, ordentliche Ganze Paraden zu reiten, und das Pferd beim Antraben nicht zu überfallen.

Aus einem entsprechend ordentlich ausgebauten Pferd und mit Hilfe eines guten Reitlehrers ist es dann nicht schwierig, und fördern diese Lektionen dann sowohl die Gesundheit als auch die Harmonie zwischen Reitern und Pferd. 🙂

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Du übertreibst. Wenn du nachts schläfst, oder tagsüber bei de Arbeit bist, überläßt du die Pferde doch auch sich selbst. Es ist ja nicht so. Als würde keiner nach ihnen schauen. Du hast 2 Personen dafür, das sollte doch reichen.

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Wenn das Pferd unter niemandem so recht galoppiert, wird es ja nicht an Dir liegen. Da kannst Du dann auch nicht wirklich was machen. Es ist Sache der Eigentümerin, die Ursache zu erforschen, und für Abhilfe zu sorgen. Sei es der Tierarzt, der Sattler, Profiberitt für das Pony…Oft verhalten sich Pferde so, wenn ihnen der Reiter schlicht zu schwer ist. Und da spielt es unter Umständen keine Rolle, wie schlank der Reiter ist, wenn Gesundheit oder Trainingszustand des Pferdes einfach nicht gut genug sind.

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Ich fang mal hinten an:

Nein, das ist nicht normal. Das deutet auf a) mangelnde Kondition und b) falsches Atmen hin. Zu a brauche ich wohl nicht viel sagen, und b wäre eine extra Frage wert…

Den richten Fuß finden: sehen und fühlen. Wenn die äußere Schulter des Pferdes sich vorwärts-auswärts bewegt, läßt du dich in diese Bewegung mitnehmen, und gehst mit deiner Hüfte/Oberkörper ebenfalls hoch. Wenn sich eben diese äußere Pfeedeschulter dann wieder senkt, nimmst auch du wieder Platz. Das kann man sehen, wenn man runter schielt, und spüren, wenn man darauf achtet, dass dein Knie vom Pferd ja auch leicht mit vor genommen wird, wenn du locker in der Bewegung sitzt.

Ich sitze gern die ersten 2-3 Trabtritte aus, bis ich spüre, wenn die äußere Pferdeschulter mich „einlädt“ zum Leichttraben, und werfe dann eventuell noch einen kurzen kontrollierenden Blick runter. So verinnerlicht man die Bewegung derart, dass man es mit der Zeit eigentlich automatisch richtig macht.

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Ja. Sowas kommt vor.

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Tut mir leid, aber da Habenichts wenig Hoffnung.

Wenn das ginge, hätte ich es sicher längst herausgefunden. Aber nein, egal wie dünn ich in jungen Jahren war, dicke Beine hatte ich trotzdem. Wenn ich so schlank geworden wäre, dass mein Gesicht einem Totenkopf geglichen hätte, wären meine Beine trotzdem nicht dünn geworden. Wenn du fleißig trainierst, stundenlang jeden Tag, kann sich zwar das Fett in Muskelmasse verwandeln, aber sehr viel an Umfang verlieren die Waden dadurch trotzdem nicht.

Du wirst die Stiefel wohl zurückschicken müssen. Reitstiefel sollte man besser immer im Laden mit entsprechender Beratung kaufen. Wenn es denn Stiefel sein müssen…Ich persönlich mag keine Stiefel, und wenn man noch im Wachstum ist, wächst du wahrscheinlich schneller raus, als du was passendes gefunden und gegebenenfalls ändern gelassen hast.

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Nein, da seit nicht normal. Ist dir sicher doch auch klar, wenn das Pferd an der auffälligen Stelle empfindlich reagiert. Das hat nichts mit „rumzicken“ zu tun. Das Pferd hat da einfach Schmerzen, und sollte von einem Tierarzt angesehen werden.

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Wenn du eine „Prüfung“ gemacht hast, wird diese ja auch ein entsprechendes Zertifikat beinhalten, auf welchem drauf steht, welches „Niveau“ das ist; je nach dem auch, in welchem Land du lebst.
In Deutschland würde man dich einfach als „Freizeitreiter“ bezeichnen. Dafür gibt es kein messbares Niveau. Man meint mir dieser Bezeichnung einfach Leute, die eben fähig sind, in den 3 Grundgangarten dahin zu kommen, wohin sie möchten. Und wenn du es dabei immerhin schaffst, ein verfressenes, energiesparendes Pferd von Fleck zu kriegen, könnte man die Bezeichnung als „einigermaßen durchsätzungsfähiger Freizeitreiter.“ erweitern 😄

Wozu möchtest du denn eine „Niveau“ Angabe machen können?

Wenn du dementsprechende Theorie beherrschst, und auch ohne Bügel und im leichten Sitz reiten kannst, entspricht das, was du beschreibst, in Deutschland eventuell dem Reitabzeichen 7.

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Mir scheint, da ist nicht mal der Begriff „Parade“ richtig verstanden worden. Was Du da beschreibst, klingt eher nach Riegeln, als nach Paraden. Keine Ahnung, wo Du das siehst, und erst recht keine Ahnung, wer dir das so erklärt hat…

Mir scheint jedenfalls, dass da einiges durcheinander gekommen ist. Und erst recht weiß ich nicht, in welchen/ wie vielen Stallen du das so im Unterricht gelernt haben könntest. Ich persönlich sehe zwar öfter mal Leute, die so „schummeln“, aber ich habe noch nirgends gehört, dass das so GELEHRT wird.
Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen, dass das um München herum anders ist als sonst wo. Leider kenne ich im Umland nur eine Reitlehrerin persönlich, die aber zur Zeit aus familiären Gründen nicht viel machen kann. Sie hat aber nie berichtet, dass ein großer Teil ihrer Schüler mit solch falsch gelernten Ansätzen zu ihr gekommen wäre. Gab es zwar, dass eine Schülerin sich auf Turnieren so durchzuschummeln neigte, allerdings als Ausnahme.
Ich bin daher geneigt, anzunehmen , dass du entweder einfach Pech gehabt, oder manches falsch verstanden hast?

Zum Beispiel ist das Wechselspiel, das in de rKoordination von Innenstellung und „an den äußeren Zügel herantreiben“ oft etwas schwer zu verstehen, und noch schwerer umzusetzen. Das kann dann schon mal zu Mißverständnissen führen.

Eine Parade sollte IMMER mit allen Hilfen gegeben werden, und JEDE Parade soll etwas bewirken. Das wäre einem wechselseitigen Dauerzustand überhaupt nicht möglich.

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Wenn da jemand kommt, der überhaupt noch nichts alleine kann, könnte man über eine Aufwandsentschädigung nachdenken, wenn man immer dabei sein, alles zeigen, erklären und überwachen muß.

Wobei ich persönlich trotzdem nichts verlangen würde, sondern es neben meiner „sozialen Ader“ auch ein wenig als Investition für die Zukunft betrachten würde. Irgendwann kann die Person mich ja auch entlasten.

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Kenne das Problem nicht. Passende Fliegenohren, teilweise aber auch noch mit Klett versehen, sind mir noch nie weg gerutscht.

Wenn das Genickstück nicht ordentlich aufliegt, würde ich ohnehin umgehend den Sattler bestellen, um danach zu schauen. Der kann dir dann auch gleich mit dem Fliegenohren helfen - vielleicht erübrigt sich das aber auch, wenn das Zaumzeug richtig sitzt.

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Um nicht an der Bande zu streifen reicht einfach ein ordentlicher Reitersitz.
Diese Stiefel sind einfach nur total ungepflegt. Wie du beim Reiten die INNENseite so ruinieren kannst, ist mir völlig schleierhaft. Was das mit dem Bügel zu tun haben soll, ist mir nicht erklärlich. Und wenn du die Innenseite beim Reiten an der Wand entlang schleifst, ist wahrscheinlich ziemlich schnell dein Knie kaputt, weil dazu das Bein komplett mit Gewalt verdreht sein muß.
Meine Reitschuhe sind 15 Jahre alt, und einige Zeit ritt ich auch ein Pferd, bei dem ich zeitweise öfter mal an der Bande gestreift bin, weil es sich schlecht sitzen ließen ständig nach außen drängte. Da hat hat es schon auch ein paar Stunden gedauert, bis ich das besser hin bekam. Aber meinen Schuhen sieht man das überhaupt nicht an.

Überlege mal, wo die Ursache sonst zu finden sein könnte. Vielleicht läufst du viel durch groben Schotter?

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Ich würde eine Art Pflegebeteiligung suchen, die mir wenigstens einen Teil der Arbeit abnimmt. Und die anderen Einsteller fragen, ob jemand (gegen Entgelt ) den einen oder anderen Tag für dich mit übernimmt, bevor ich den Frieden auf meinem Arbeitsplatz gefährde.

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