Wie denkt ihr darüber?
Hi,
Am Sonntag wurde der Besitzerin meiner Reit bzw Pflegebeteiligung endlich mal auch von Experten gesagt, dass dieses Pferd nicht mehr reitbar ist. War mir schon vor 2 Monaten klar, weshalb ich auch seit 2 Monaten nicht mehr geritten bin.
Jetzt habe ich sie gefragt, was sie gestern mit ihm gemacht hat um zu wissen was ich heute so machen könnte. Meinte sie nur so: War gestern ne Stunde mit ihm ausreiten.. Ich weiß nicht ob ich die einzige bin aber ich finde das mehr als dumm. Wie seht ihr das?
PS: Das hier ist keine Aufforderung zur Diskussion über irgendwelche Reitweisen. Das er nichtmehr reitbar ist ist der Fakt um den es hier geht.
12 Antworten
Wer hat denn nach welchen Untersuchungen gesagt/diagnostiziert, dass das Pferd "nicht mehr reitbar" ist?
Und "nicht mehr reitbar" kann sehr viel bedeuten ... von "nicht mehr im großen Springsport einsetzbar" über "sollte keinen Reiter über 70 kg tragen" bis tatsächlich hin zu "aufsitzen ist für Pferd/Reiter lebensgefährlich" ... ist alles möglich.
Ich wage einmal zu behaupten, dass Du als RB nicht genau genug informiert bist, um hier das Urteil "mehr als dumm" in den Raum zu werfen.
... "da sollte nur ein Profi drauf" heißt für mich nur, dass Ihr (Besitzer und Du) nicht in der Lage seid, das Pferd gesunderhaltend zu reiten ... nicht mehr und nicht weniger ... weder wissen wir, was das Pferd hat, um die Leute zu diesen Aussagen zu veranlassen, noch sind das wirklich "Sachverständige".
Ist denn das Pferd von einem guten TA gründlich untersucht worden?
Sorry, aber das ist alles sehr oberflächlich, was Du uns mitteilst ...
„Nur ein Profi“ klingt in dem Zusammenhang wie eine höfliche Umschreibung dessen, dass die derzeitigen Reiter (vielleicht wegen ihrer Reitweise, die man aber ja hier nicht erwähnen darf? 😉) nicht geeignet sind für diesen Pferderücken.
Was nützt dir da die Meinung völlig fremder Leute? Wie können die Sitiuation nicht beurteilen. Und wenn es tatsächlich verwerflich oder gar gefährlich ist, sich auf das Pferd zu setzen, nützt es auch nichts, wenn wir dir beipflichten.
Die einzige Person, mit der du dich darüber unterhalten solltest, ist die Eigentümerin des Pferdes. Wenn sie dich nicht davon überzeugen kann, dass ihr Tun richtig ist, kannst du dich ja trennen, und im Extremfall das Veterinäramt einschalten.
Ja, weiß ich nicht, ich würde dann zu einem richtigen Spezialisten fahren, wir nennen sie Tierärzte, wenn mir das so ein Semiprofi sagt.
Ich würde das Pferd nicht reiten. Alleine dem Tier wegen und auch wegen der Investition.
Wenn mir einer mit Plan sagt, "wenn du mit dem Auto noch weiter als in die Werkstatt fährst, ist der Motor komplett hin", dann fahre ich ja auch in die Werkstatt und nicht in den Urlaub.
Vielen Dank für deine Antwort
Der Tierarzt kommt nächste Woche
Tja, und wenn das Öl schon unten raus tropft, fährt man nicht mal mehr zur Werkstatt, sondern lässt den Abschleppdienst kommen, bevor der Motor komplett kaputt ist. So ähnlich ist das mit Kissing Spines beim Pferd. Da „tropft es“ schon gewaltig!
nicht dein pferd, nicht dein problem.
wenn es dich stört, dann kündige.
und dann kündigt man konsequent und sofort und wartet nicht, bis man was neues hat, sondern man geht.
nicht dein pferd, nicht dein problem.
Dafür misch ich zu oft ein! Wenn ein Tier sichtlich schlecht versorgt wird, misch ich mich spätestens ein!
wenn es dich stört, dann kündige.
Nee die soll schon die Behörden informieren! Es gibt leider unbelehrbare Eigentümer!
und dann kündigt man konsequent und sofort und wartet nicht, bis man was neues hat, sondern man geht.
Ich kenne ja nun viele Dinge aus der Erfahrung ... gerade RBs, die nicht sooo erfahren sind, werten viele Dinge einfach ganz anders als jemand mit Erfahrung und gesundem Menschenverstand.
Da werden Bagatellen hochgebauscht, während echte Schlimmigkeiten gar nicht erkannt werden.
Also ... immer langsam mit den jungen Pferden und nicht aufgrund einiger Bröckchen Erzählkunst nach der Obrigkeit rufen ... !
... nur müssen sie "gut und richtig" auch objektiv erkennen können ...
Zum letzten Absatz: joa, macht man eigentlich.
Problem sind hierbei 2 Sachen:
1. Der vertrag
2. Die Tochter der Besitzerin ist heute in KH gelandet. Und so ein Soziales Frack dann jetzt einfach zu gehen bin ich auch wieder nicht
Der Vertrag kann doch nur verpflichten zu zahlen aber nicht dazu zu kommen bis zum Ende.
für den eigenen egoismus finden sich IMMER ausreden.
seltsamerweise finden nur wenige entsprechend ausreden pro tier.
oder man beklagt halt nicht dinge, die man eh nicht ¨ändern kann, macht das mit seinem eigenen gewissen aus und geht weiter hin. aber dann auch bitte nicht jammern.
Ja, ich weiß was du meinst. Entgegen dem was ich gestern noch geschrieben habe, habe ich heute auch noch mit der Besitzerin gesprochen und ihr erklärt dass ich bei ihr aufhöre, auch warum.
Haben heute den Vertrag nochmal gecheckt und dabei rausgefunden, dass er nicht mehr rechtskräftig ist da am Ende der falsche Pferdename stand.
(Im letzten Satz steht: "Unter diesen Umständen nimmt (mein Name) die Reitbeteiligung an (Name meiner alten RB die verstorben ist) geboren August 2007 an." Und eben nicht der Name von meiner bisherigen RB)
Es gibt Leute, die reiten ihr Pferd auch dann noch, wenn es nur noch auf 3 Beinen läuft. Völlig uneinsichtig.
Du kannst mit der Besitzerin reden (was du wahrscheinlich schon getan hast?), das Vetamt informieren, oder dich verabschieden.
Vielen Dank für deine Antwort
Mit ihr drüber geredet hab ich schon mehrmals, da ähnliche Situationen schonmal vorkamen.
Ich habe schon angekündigt, dass ich spätestens Ende des Monats hier aufhören werde (wegen Vertrag usw)
Naja, die Behauptung von dir kann ich auch wieder nicht unterstreichen. Das Urteil war von einer erfahrenen Trainerin + Pferdephysiotherapeutin gefällt worden. Als, "Weder für Dressur noch für irgendwas anderes für euch noch reitbar. Wenn dann sollte da nur noch ein Profi drauf, besser ist komplett den Sattel zu verkaufen und auf den Boden umzusteigen".
Am Montag war unsere Ostheo dann da, welche das ebenfalls bestätigen konnte.
Nächste Woche kommt dann noch der TA.
Ich bin in das alles ziemlich involviert, da sie mich eher behandelt, als würden wir uns dieses Pferd teilen