GEZ rückwirkend zahlen von 2014?

Hallo zusammen, ich hab eine Rechnung von der GEZ bekommen mit der Aufforderung zu zahlen. Da ich seit letztem Jahr aus den sozial Bezügen raus bin und sie nun Geld von mir wollen. Nun stand im Schreiben das ich die 3 Monatsbeiträge + Versäumnis Gebühr von 60+€ zahlen soll. Auf der letzten Seite ist ein Überweisungsschein, wo aber 90+€ steht. Es ist nirgends ersichtlich, wie sich die zusätzlichen 30€ auf der Überweisung ergeben. Also dachte ich, ich rufe dort an und frag nach, wieso ich 30€ mehr zahlen soll, für etwas wo ich nicht mal weiß für was. Am Telefon wurde mir gesagt, es sei noch eine zahlungsauffordung aus 2014 offen, die könnte nicht wirkend erlassen werden, sie könnten nur die letzten 3 Jahre rückwirkend streichen, wenn ich Nachweise noch vorlege würde. Die Dame wurde auch sehr pampig und meinte, ich muss das zahlen. Als ich gesagt, ich hab keine Aufforderung erhalten und ich war die Jahre aufgrund eines Unfalls befreit, sehe ich es nicht ein dass ich dafür zahlen soll, was 2014 war. Zumal nicht mal ein Wort im Brief stand, wo ersichtlich war, für was die 30€ sind, daraufhin hat sie mich dumm angemacht und gemeint, ich muss es zahlen, sie diskutiert nicht mit mir und hat aufgelegt. Unfassbar. Jetzt meine Frage, muss ich wirklich Forderungen aus 2014 bezahlen? Ist das nicht schon verjährt? Kann ich nicht einfach nur die 3 Monate + die 8€ Versäumnis Gebühr zahlen, oder hab ich dann hinterher noch mehr Stress?

Recht, GEZ, Rundfunkbeitrag
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Ist der Widerspruch dieser GEZ Nachzahlung wirkend?

Hallo zusammen.

Habe heute Post bekommen in der ich eine Nachzahlung bei der GEZ nachgehen soll welche aber meines Wissens nicht nachvollziehbar ist. Ich habe ein Widerspruchsschreiben fertig gemacht was den Sachverhalt erklären sollte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Widerspruch gegen die oben genannte Zahlungsaufforderung vom 03.01.2020 ein. Bei der Wohnung, für die Sie den Rundfunkbeitrag erheben, handelt es sich bis zum Zeitpunkt der Ummeldung (09.10.2019) um einen Zweitwohnsitz. Der Eizugszeitpunkt des Zweitwohnsitz war bereits am (01.06.2014) laut Meldebestätigung, da ich die Ummeldung aus Unwissenheit versäumt hatte. Aufgrund das ich bis (09.10.2019) offiziell noch in (Ort) gemeldet war, welcher in diesem Fall noch mein Erstwohnsitz war, wurde für diese Wohnung der Rundfunkbeitrag bereits entrichtet. Als Beitragszahler ist Herr (Name) bei Ihnen angemeldet, die Beitragskontonummer lautet (Nummer).

Ich fordere Sie daher auf, die Angelegenheit zu prüfen und eine Berichtigung des zu Unrecht veranlassten Beitragsbescheids zu veranlassen, welcher eine Belastung ab 01.2016 beinhaltet und diesen auf das offizielle Datum meiner Ummeldung (09.10.2019 = 01.10.2019) zu datieren.

[Anlagen]

Meldebestätigung vom 09.10.2019

Kurz und Knapp soll ich jetzt 3 Jahre nachzahlen obwohl ich erst offiziell seit 09.10.2019 gemeldet bin.

Eine Service-Mitarbeiterin der GEZ meinte ich solle die Meldebestätigung hinsenden, da automatisch zurückdatiert wird wenn keine Meldebestätigung vorliegt, was mit diesem Schreiben abgewickelt wird. Und ich solle aufgrund der verspäteten Ummeldung einfach den Wohnzeitraum (Datum-Datum) angeben wo ich vor Ummeldung gemeldet war.

Der Haupt-Knackpunkt welcher mich gerade verunsichert ist da das Einzugsdatum schon seit 2014 ist, aber nicht als Erstwohnsitz.

Worauf sollte ich mich noch einstellen? Ist mein Widerspruch wirkend aufgrund dieser Umstände?

Nein 100%
Ja 0%
Recht, GEZ, Widerspruch, Rundfunkbeitrag, Wirtschaft und Finanzen
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