Sollte man (ähnlich wie Frankreich und Großbritanien) darüber nachdenken, den Rundfunkbeitrag abzuschaffen bzw. zu senken?

Großbritanien:

Der britische öffentliche Sender BBC bangt um seine Zukunft. Die britische Regierung plant, die Finanzierung der BBC für zwei Jahre einzufrieren und langfristig das Modell der Gebührenfinanzierung abzuschaffen. Das teilte laut mehreren britischen Medien wie The Guardian die britische Kulturministerin Nadine Dorries am Wochenende in einem Schreiben mit.

https://www.zeit.de/kultur/2022-01/grossbritannien-boris-johnson-bbc-rundfunkgebuehren?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Frankreich:

Was Emmanuel Macron kann, das kann ein Olaf Scholz noch lange nicht. Frankreichs Staatspräsident schafft die Rundfunkgebühr ab. Im Nachbarland hängt sie an der jährlichen Wohnungssteuer und beträgt derzeit 138 Euro. In Deutschland muss jeder Betragszahler knapp 220 Euro an ARD, ZDF und Deutschlandradio bezahlen.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/frankreich-schafft-rundfunkgebuehr-ab-steuerfunk/28383078.html

Wäre es nicht langsam an der Zeit, dass wir in Deutschland auch langsam über eine Senkung.. vllt. sogar eine Abschaffung des Rundfunkbeitrags diskutieren?

Mir ist schon bewusst, dass viele Deutsche Angst haben, dass ohne 15 verschiedene SOKOs im Vorabendprogramm seine Demokratie stirbt.. und folglich gern 220 € jährlich zahlen.

Gruß, JB

Finanzen, Fernsehen, Geld, Nachrichten, Gebühren, Diskussion, Politik, Frankreich, ARD, Bundestag, Debatte, Demokratie., Gesellschaft, GEZ, Großbritannien, Meinung, ZDF, Rundfunkbeitrag
Muss meine Mitbewohnerin GEZ Gebühren zahlen?

Hallöchen, ist vielleicht eine kompliziertere Frage, aber ich versuchs mal zu erklären, vielleicht kann mir jemand helfen.

Im Juni letzten Jahres bin ich nach Köln in eine WG gezogen. Im Juli habe ich dann das Schreiben bekommen, dass ich die Rundfunkgebühren zahlen soll und seitdem wird auch alle 3 Monate bei mir abgebucht.

Im Juli, einen Monat später, ist dann aber meine Mitbewohnerin ausgezogen und behauptet jetzt, dass die Gebühren vorher über die andere ehemalige Mitbewohnerin gelaufen wären, sie die deswegen nie zahlen musste und diese alles auf mich übertragen hätte, obwohl es ja ein neuer Vertrag war. Das komische ist auch, dass meine ehemalige Mitbewohnerin mehrere Mahnungen von Rundfunk bekommen hat, dass sie nachzahlen soll, auch Wochen nachdem sie schon ausgezogen ist, deshalb bin ich mir nicht sicher, ob es überhaupt jemals über die andere gelaufen ist.

Jetzt will sie nämlich meine Beitragsnummer um nachzuweisen, dass ich ja für die Wohnung gezahlt habe, aber ich habe das Schreiben erst bekommen, als sie schon ausgezogen ist und das erste Mal wurde im September abgerechnet und ich musste für den Juni und Juli jeweils nachzahlen.

Ich find die Sache irgendwie komisch, deshalb wollte ich fragen ob sie Recht hat und nicht nachzahlen muss oder will sie einfach um die Gebühren herumkommen?

Ich hoffe ich hab es einigermaßen verständlich formuliert, danke schonmal! :)

Gebühren, Recht, GEZ, Rundfunkbeitrag
Rundfunkbeitrag - offener Betrag trotz Zahlung von Partner?

Hallo Zusammen,

folgende Situation:

Meine Freundin und ich leben seit geraumer Zeit zusammen. Ich bezahle die Rundfunkgebühr über das Lastschriftverfahren. Obwohl sie nachweislich hier wohnt und ich die Gebühren verrichte, bekommt/bekam sie immer noch Briefe von den Herrschaften. Mein Gedanke war, dass die das doch in ihrer Kartei sehen müssten. Hier kann ja nur eine bestimmte Anzahl an Parteien wohnen, wenn diese alle ihre Gebühren zahlen, und meine Freundin angibt, dass ich auch bereits zahle - müsste man ja fein raus sein?!...

Naja denkste, die haben darauf bestanden, die Beitragsnummer von mir mitgeteilt zu bekommen. Leider war das gar nicht so einfach, die Nummer zu finden - da die nicht überall im Briefverkehr mit angegeben ist. So hat sich also die Meldung dieser Information zeitweilig verschoben. Dennoch kamen wir dem nach, und schickten auch die Infos meines Kontos an den Beitragsservice.

Nun kam ein Brief, dass sie das Konto meiner Freundin jetzt abgemeldet hätten, aber die offene Forderung ja immer noch bestünde, da sie ja quasi erst "jetzt" abgemeldet wurde.

Mal ganz ehrlich, das kann doch nicht wirklich so sein, oder? Ich zahle doch nachweislich von Anfang an, die Gebühren, und sie lebt nachweislich auch schon diese Zeit mit mir zusammen.

Komisch ist hier aber auch, dass sie "nur" eine Forderung von ca. 2 Quartalen (also Beitragssätzen) erhalten hat, nicht aber von der gesamtem Zeit, die sie hier schon wohnt.

Hat jemand eine ähnliche Erfahrung oder einen Tipp?

Danke und beste Grüße

Religion, GEZ, Rundfunkbeitrag

Meistgelesene Fragen zum Thema GEZ