Warum sind die Medien keine kritische Stimme mehr, zumindest was die Corona-Maßnahmen angeht?

Als die NSA-Abhörung von Snowden aufgedeckt wurde haben unsere Medien kritisch berichtet, ebenso später z.b auch beim Staatstrojaner. Die Medien haben die Gefahr für die Freiheit, Privatspähre etc erkannt und entsprechend berichtet, so wie es sich gehört.

Jetzt bei den Corona-Maßnahmen sind die Medien trotz massiver Einschränkungen von Freiheit und Grundrechten keine kritische Stimme mehr, wenn Kritik am Weg der Regierung kommt dann nur weil dieser angeblich sogar noch zu lasch ist. Es gibt viele Beiträge die den Lockdown befürworten, jedoch fast keine die sich gegen den Lockdown aussprechen. Beispiele:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-pandemie-warum-wir-jetzt-einen-harten-lockdown-brauchen-a-9947db36-883b-4abe-ade4-5e646d175b17

https://www.spiegel.de/kultur/corona-wir-bauen-uns-einen-lockdown-kolumne-von-margarete-stokowski-a-beada712-5db4-4fc9-993d-82421e7fa6fa

Auch wenn mal über die Folgen des Lockdowns berichtet wird wird so getan als wären das notwendige Kollateralschäden, hinterfragt werden die Maßnahmen niemals.

Außerdem werden Leute die gegen die Maßnahmen demonstrieren ständig medial zu Rechtsextremen erklärt. Das machen soweit ich weiß übrigens nur die deutschen Medien, in anderen Ländern wie GB werden Demos gegen die Maßnahmen nicht in die rechte Ecke geschoben.

Ich bin was Corona angeht sehr enttäuscht von der tendenziösen, einseitigen Berichterstattung der Medien. Wie seht ihr das?

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