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Labubus - Der Hype um die kleinen Plüschmonster?

| Bild: Osthessen|News/picture alliance/dpa/TASS | Valeria Kalugina

Guten Tag liebe GF-Community.

In den letzten Monaten taucht Labubu immer häufiger auf – egal ob in Social Media, bei Sammlern oder sogar im Einzelhandel.
Viele Menschen sind total begeistert von den kleinen Figuren, während andere sagen: „Das ist doch nur Plastik zu überteuerten Preisen!“

Der Hype um limitierte Editionen, hohe Wiederverkaufspreise und lange Schlangen vor Stores lassen vermuten, dass es hier vor allem ums Geschäft geht.
Gleichzeitig sehen viele Fans darin aber echte Kunst, Kreativität und Sammelleidenschaft – ähnlich wie bei Designer-Toys oder Street-Art.

| Quelle: ChatGPT

Blind-Boxes als Marketingstrategie
Der besondere Reiz: Labubus werden in sogenannten Blind-Boxes verkauft - vergleichbar mit einem Überraschungsei oder einer Panini-Packung.
Jeder Kauf ein potenzieller Dopaminrausch. Wird es eine Limited Edition oder ein Standard-Labubu sein?
Videos solcher "Unboxings" klicken sich auf TikTok millionenfach. Und zeigen: So geht eine ganze Generation mit ihrem "Erwachsenengeld" um, wie es ironisch auf Social Media heißt. Aber so muss es wohl sein, wenn die Generation Ü-Ei groß wird.
Quelle: https://www.tagesschau.de/kultur/china-trend-labubu-100.html

Diskussionsanstoß:
Habt ihr selbst schon Figuren gekauft oder könnt ihr den Hype gar nicht nachvollziehen? Würdet ihr sagen, Labubu ist eher ein Trend, der bald wieder verschwindet, oder etwas Dauerhaftes?

Mich interessiert, wie ihr das Ganze seht:
Ist Labubu ein cleveres Geschäftsmodell, das nur auf Profit abzielt?
Oder steckt doch mehr dahinter, wie Kunst, Kreativität und Sammlerspaß?

| Frage:

Ist Labubu nur Geldmacherei oder steckt mehr dahinter?

Mit freundlichen Grüßen

RobinPxGF.

Bild zum Beitrag
| Ja. Labubu ist Geldmacherei. 90%
| Ich habe eine andere Meinung zu diesem Thema. 5%
| Nein. Labubu ist keine Geldmacherei. 5%
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Warum stellt man sich auf einem Instagram Statusbild schlafend, obwohl man eindeutig nicht schläft und der Arm, mit dem das Selfie gemacht wurde, zu sehen ist?

Eine Bekannte postet in letzter Zeit ständig Fotos des Hundes, den sie und ihr Mann sich als Welpe angeschafft haben.

Viele dieser Fotos sind extrem inszeniert.

Es gab Fotos, auf denen sie ihre beste Freundin zur Hundepatentante deklariert, Fotos, auf denen ihre Hand, die ihres Mannes und die Pfote des Hundes als Händeturm mit Herzchen inszeniert werden.

Und gestern eine Nahaufnahme, auf der der Hund eindeutig schläft.

Ihr Kopf liegt direkt daneben mit fest verschlossenen Augen.

Es hätte wie eine friedliche Szene wirken können, wenn sie nicht unnatürlich verrenkt dort gelegen hätte und wenn nicht klar und deutlich ihr Arm, der das Handy mit dem Smartphone hielt, zu sehen gewesen wären.

Sie hat also gar nicht geschlafen, sondern nur so getan und ihr war dieses Bild so wichtig, um es einzustellen.

Dazu Herzchen und "Weekend" als Bildbeschreibung.

Ich finde es etwas erstaunlich, dass man ein gestelltes Schlafbild, ein inszeniertes Selfie, als "Wochenendstatus" postet.

Wäre es ein echtes Schlafbild gewesen, hätte es auch ihr Mann aufnehmen können, das wäre wesentlich authentischer und witziger gewesen.

Nach dem Motto "schaut, wie friedlich und einträchtig Frau und Hund da dösen".

Warum aber inszeniert man sein Wochenende mit einem solchen gestellten Schlafbild?

Schlaf ist ja eigentlich etwas Intimes und die wenigsten Menschen lassen andere öffentlich dabei zusehen.

Was könnte dieses Bild bezweckt haben?

Die Antwort "Likes" ist nicht ausreichend, da man für 24h Statusbilder keine sichtbaren Likes bekommt.

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Bedingungsloses Grundeinkommen?

Was ist eure Meinung zu dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Meiner Meinung nach wird es in Zukunft nicht mehr ohne ein bedingungsloses Grundeinkommen gehen, wenn man gesellschaftliche Spaltung vermeiden und Zukunft gewährleisten möchte.

Auch Europa setzt jetzt auf Ki-Farmen. Das sind riesige Komplexe die autonom laufen und höchstens 1-2 Menschen brauchen, die am Tag mal durchlaufen und ein paar Kabel stecken. Das Füttern mit den Daten funktioniert autonom, zum Beispiel indem Menschen Social Media nutzen. Das wird uns also nicht viele Berufe bringen und die Spitzenentwickler, sind zu vernachlässigen, da dies ein kleiner Prozentsatz ist.

Das bedingungslose Grundeinkommen wäre also aus vielen Gründen wichtig.

  • Es schützt vor gesellschaftlicher Spaltung.
  • Es fördert die berufliche Orientierung, weil Jugendliche aus schwierigen Familien eine Absicherung haben und nicht in einen Beruf gedrängt werden können.
  • Es fördert den Wettbewerb innerhalb der Wirtschaft, weil Unternehmen innovativ sein müssen, um zum Beispiel Azubis zu gewinnen. Weniger zukünftige Arbeiter müssen sich gezwungen sehen, eine Ausbildung anzunehmen, wo sie vielleicht schlecht behandelt werden. Es ist also gut für die Arbeiter und fördert die Entwicklung von Arbeitnehmerrechten.
  • Es ersetzt das Bürgergeld, jeder bekommt es, was gesellschaftliche Debatten eindämmen würde.

Ich zum Beispiel komme aus einem sehr reichen Umfeld und meine Familie hat eine Firma und selbst sie sagen, das bedingungslose Grundeinkommen wäre positiv, auch in Bezug auf die Effizienz von Arbeitern, der Gesundheit etc.

Bezüglich zur Inflation: Die Geldmenge würde wahrscheinlich ansteigen, was aber nichts schlechtes ist, weil flüssiges Geld Märkte positiv beeinflussen kann

Was ist eure Meinung dazu? Mittlerweile haben sehr viele Studien die Finanzierbarkeit bewiesen.

Die neuen Generationen werden das bedingungslose Grundeinkommen definitiv brauchen, das die älteren es als "Faul" abtun und meckern, ist klar.

Es würden auch nicht weniger Menschen arbeiten als vorher, sondern mehr Menschen würden durch die Entlastung und Sicherheit eine gesündere Psyche besitzen und sich sogar in den für sie perfekten Beruf spezialisieren können.

Auch würde das bedingungslose Grundeinkommen Menschen aus dem Osten etwas mehr das Gefühl von Gerechtigkeit geben, weil sie sich abgehängt fühlen.

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Forscher sagt, Social-Media sollte bis 16 Jahre verboten sein

Die Gen Z und Alpha sind ständig online, haben Hunderte Likes – und fühlen sich trotzdem einsam: Inmitten einer Einsamkeitsepidemie, wie Studien aus Deutschland längst zeigen. Zukunftsforscher Tristan Horx schlägt Alarm – und fordert Konsequenzen: ein Social Media Verbot bis zum 16. Lebensjahr.

„Was wir ziemlich klar sagen können, ist, wenn man jungen Leuten Social Media gibt, beendet man die Kindheit. Das ist ein pädagogischer Schritt, der muss einem bewusst sein.“

Denn was uns digital verbindet, kann uns analog trennen. Die Flut an virtuellen Kontakten ersetzt keine echten Beziehungen – im Gegenteil: „Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir brauchen echte Nähe, Gestik, Mimik, Konflikte – keine Chatbots, die immer zustimmen“, sagt Horx. Vor allem junge Männer seien betroffen. Ihnen fehle oft das „soziale Handwerkszeug“, um tiefe Freundschaften aufzubauen. Die Folge: Rückzug oder Lebenskrisen. Im schlimmsten Fall sogar Radikalisierung in digitalen Echokammern, wie Studien zeigen.

Soziale Medien versprechen Verbindung – und schaffen doch oft das Gegenteil: Isolation, Unsicherheit und Vergleichsdruck. Zukunftsforscher Tristan Horx bringt es im Interview auf den Punkt: Digitale Plattformen nutzen unser angeborenes Bedürfnis nach Anerkennung aus – und spielen uns dabei systematisch gegeneinander aus. Jeder Klick, jedes Like wird zum Teil eines Belohnungssystems im Gehirn, das abhängig macht. Doch statt echter Verbindung entsteht Wettbewerb: Wer hat das bessere Leben, wer mehr Reichweite, wer die perfekteren Bilder? Gerade junge Menschen werden so in ein gefährliches Spiel gezogen, das sie psychisch belastet und sozial entfremdet. Ein System, das Nähe simuliert – und Einsamkeit hinterlässt.

Sollte es ein Social-Media-Verbot bis zum 16. Lebensjahr geben?
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Ja 68%
Nein, keine Begrenzung 24%
Nein, sondern : 8%
Liebe, X (Twitter), Internet, YouTube, App, Kinder, Schule, Freundschaft, Menschen, Facebook, Deutschland, Politik, Jugendliche, Social Media, Psychologie, Gesellschaft, Österreich, Instagram, TikTok, Snapchat

Online stalker was tun?

Hallo, W15, habe seit knapp nem Jahr einen online stalker. Ich hatte ihn damals kennengelernt und wir hatten ca. 2 Monate auf discord Kontakt. Mein tiktok hatte ich ihm später gegeben. Ich hab ihm zum Glück keine echten Infos gegeben, d.h. kein echten Namen, Alter, echten Wohnort und sonstiges. Seine Infos hab ich jedoch. Ich fand ihn nach ner Zeit sehr komisch und anhänglich worauf ich ihn dann blockierte.

Ich dachte ich sei ihn los, nein. Er fing an mich mit Nachrichten zu bombardieren die ich jedoch ignorierte. Er hatte zum Glück nur mein tiktok was jedoch auch problematisch war. Er erstellte sich immer wieder neue Accounts und schrieb mich an. Dann hab ich mein Account gelöscht.Ich hatte mir einen neuen erstellt wo ich alle Accounts die ich von ihm hatte blockierte.

Heute war ich ganz normal zuhause, bis meine Freundin mich anschrieb. Er hatte sie kontaktiert. Er gab sich als Mädchen aus und tat so als würden wir uns treffen wollten. Das stimmte nicht. Meine Freundin hat keine echten Infos weitergegeben und mitgespielt.

Was mir jetzt Sorgen bereitet ist, dass es 1. schon fast ein Jahr her ist und er noch immer nicht drüber hinweg ist, 2. dass er jetzt schon meine Freunde belästigt und 3. dass er mich nicht in Ruhe lässt.

Ich weis echt nicht mehr weiter. Warum hängt er noch so an mir, ich mag das nicht. Er is komisch. Zählt das schon als richtiges stalken?

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Sicherheit auf GF

Ich habe gerade festgestellt, dass GF eine Hilfeseite zum Thema Cybergrooming hat etc. und dort ausführlich beschreibt wie sich sowas äußern könnte, welche Profile dahingehend eher kritisch zu beäugen sind, auf welche Dinge man besonders vorsichtig sein muss.

Warum wird der Brandherd von minderjährigen und vermeindlich minderjährigen, Catfishs, Groomern und Leuten, welche 50 mal am Tag fragen wer was an hat, wo er es sich besorgt und Fragestellen, welche mit ihren Fragen offensichtlich aktiv auf der Suche sind, sei es Nacktbildertausch, Geschlechtsteile vergleichen, Leute mit offensichtlich falschen Profilen, welche gezielt auf der Suche sind nach jungen Mädchen und Sexting. Als ich mich hier registriert habe, standen interessante Diskussionen im Vordergrund, wurden ernste teilweise deepe Fragen gestellt und beantwortet.

Heute wird man nur noch überflutet von ein und den selben Fragen, verbringt den halben Tag damit 50-100 Leute zu blockierne und deren Inhalte, blockiert die Themen und Schlagwörter und wird dennoch zugebombt weil diese Leute immer aufdringlicher werden, auch in anderen Themenbereichen.

Und selbst wenn man gefühlt alle 2 Minuten stark fragwürdige Profile, Fragen und offensichtlich triebgesteuerte Leute, welche nichts Gutes im Sinn haben meldet hat das ganze nur eine Erfolgschance von etwas 55%...

Was wird auf GF, wenn das so weiter geht ? Warum Laissez faire, statt Prävention? Und wie viele haben der Seite deswegen schon den Rücken gekehrt ?

Was ist eure Meinung dazu ? Und muss ich jetzt eine Frage in Bezug auf mein Glied stellen, damit dieser kritische Beitrag nicht gelöscht wird, oder ist ehrliche Kritik generell weniger erwünscht als solch gefährliche Beiträge, welche im allerschlimmsten Fall ins Missbrauch ausarten können...

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Eine Bekannte hat 3 Tiktok, 3 Pinterest und 2 Vinted Accounts und ist auch sonst in sämtlichen Social Media Apps mit Gesichtsbild und Realname vertreten ...?

...was ist der Sinn hinter so vielen Accounts?

Ich dachte erst an Passwort vergessen, aber auf Vinted ist sie mit beiden Profilen aktiv.

Der Eine ist komplett ohne Bewertungen, der Andere mit 8 Bewertungen und seltenen Verkäufen (Taschen, Rucksäcke...).

In beiden ist sie mit unterschiedlichen Profilbildern gut erkennbar.

Die Namen klingen fast gleich. Beide Vornamen zusammen geschrieben bzw. einmal mit Punkt getrennt.

In Tiktok das Selbe.

Auch hier 2x das selbe und einmal ein unterschiedliches Profilbild und Varianten ihrer 2 Vornamen, also 3 Accounts, davon 2 aktiv.

In Pinterest sind es 3 Profile mit unterschiedlichen Fotos, 2 davon 2 aktiv und mit ähnlichem Inhalt.

Zusätzlich hat sie Facebook und Ista. In Instagram folgt sie 1060 Profilen, hat aber nur 250 Follower.

Fast täglich entfolgt sie bis zu 5 Seiten und folgt dann wieder neuen.

Wozu braucht man so viele Accounts und postet überall sein Foto?

Ich könnte ja verstehen, wenn man einen Fake Account hat, um inkognito unterwegs zu sein und unbemerkt zu bleiben. Aber nicht mit Realname und Profilbild.

Auch in Paypal und überall ist das Profilbild drin.

Das Beweisen von Seriosität kann es auch nicht sein.

Die Person arbeitet zwar im öffentlichen Dienst, postet aber auch Saufgelage und viel Privates, was nicht alles mit Seriosität zu tun hat.

Warum macht man so etwas? Wozu mehrere aktive Profile und warum postet man überall sein Gesicht, wenn man im öffentlichen Dienst tätig ist und somit auch erkannt werden kann?

Und warum folgt man über 1000 Seiten (die man gar nicht alle verarbeiten kann) und sortiert ständig seine Freindesliste um?

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Wenn Analyse zu weit geht: Würdet ihr so jemanden feiern oder kritisch sehen?

Hey,

ich habe eine Frage zu einer bestimmten Art von Person, die ich aus einer Online-Community kenne.

Es gibt da jemanden, der so um die 20–21 Jahre alt ist, ein paar Jahre jünger als ich, ein großes Ego hat und extrem tief in einem technischen Spezialgebiet drinsteckt.

Er analysiert mit enormer Detailgenauigkeit interne Abläufe und technische Strukturen großer Firmen – nur anhand von öffentlich zugänglichen Bildern, Videos und Livestreams. Danach veröffentlicht er diese Analysen stolz und ausführlich auf Social Media (über 21.000 Follower auf X), wo er viel Aufmerksamkeit bekommt.

Seine Vorgehensweise sorgt dafür, dass manche ihn bewundern, andere ihn aber kritisch sehen – unter anderem, weil er damit teils sehr nahe an vertrauliche oder interne Informationen herankommt, welche nicht öffentlich sein sollten.
Angeblich wurde er in den USA sogar schon einmal persönlich von einer großen Raumfahrtfirma wie Rocket Lab besucht, und bei SpaceX soll er auf einer Art „Beobachtungsliste“ stehen – also einer Art firmeninterner Liste von Personen, deren öffentliche Beiträge regelmäßig überwacht werden, weil sie aus Sicht des Unternehmens potenziell sensible oder sicherheitsrelevante Informationen veröffentlichen könnten.

Mich würde interessieren: Wie wirkt so ein Verhalten auf euch als Außenstehende? Findet ihr das beeindruckend, übertrieben, riskant – oder etwas ganz anderes? :)

Ich wäre über eure Meinungen froh! :)

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Lustig - Auszeichnung zum bashen?

Ich bekomme in letzter Zeit ständig Lustig-Auszeichnungen die zum bashen gedacht sind.

(Für Unbeteiligte: Es hat sich etabliert bei politischen Themen auf Gutefrage diese Auszeichnung im negativen Kontext zu verwenden.)

Stört mich persönlich erstmal nicht. Dadurch wirkt mein Profil freundlicher wenn ich viele davon habe. 😊

Aber weil mir bewusst ist, dass es zum bashen gedacht ist, frag ich mich warum die User so feige sind das nur anonym zu machen? Stehen sie nicht zu den Auszeichnungen, die sie vergeben? Schämen sie sich?

Sind Sie unterm Strich Feiglinge, dass sie sich nicht trauen, sie unter ihrem ohnehin schon anonymen Usernamen zu vergeben?

Finde das irgendwie lächerlich und würdelos. Weil wenn ich jemanden auf die Art bashe, dann mache ich das unter meinem Usernamen. Genauso wenn ich was bewerte oder Auszeichnungen gebe.

Ist irgendwie armselig und zeugt von Schwäche wenn man auf einer anonymen Plattform, mit anonymen Usernamen, sich nicht mal traut die "Lustig - Basherei" dann so zu vergeben, dass man den Usernamen sieht.

Was denkt ihr darüber? Warum sind manche User so ängstlich, diesbezüglich?

Ps.

An die anonymen Spender, die mich in letzter Zeit versuchen damit zu bashen: Gern weiter so. Freu mich darüber. Hatte mich, bevor ihr damit angefangen habt, schon gefragt warum ich so unlustig bin, dass ich da so wenige davon habe. Jetzt hat sich das dank euch gebessert. 😅

Vielen Dank dafür.✌️

Verstehe nur das Rückgratlose Verhalten nicht, weshalb ihr das anonym macht? Vielleicht traut sich ja hier jemand mal zu sagen was ihn sorgt und wovor er Angst hat, dass er sich das nur anonym traut?

Oder wollt ihr vermeiden in eine Diskussion mit mir zu geraten,- bei der ihr wisst, dass ihr mir unterlegen seid?

Weniger als 3 lustig für diesen Beitrag empfände ich als enttäuschend. :)

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Meinung des Tages: Mehr junge Frauen wegen Essstörung im Krankenhaus - sollten Körper- und Ernährungsinhalte auf Social Media stärker eingeschränkt werden?

(Bild mit KI erstellt)

Mehr junge Frauen wegen Essstörung im Krankenhaus

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der stationär behandelten Mädchen und jungen Frauen mit Essstörungen wie Magersucht und Bulimie verdoppelt – von 3.000 Fällen im Jahr 2003 auf 6.000 im Jahr 2023. Besonders stark betroffen sind Zehn- bis 17-Jährige, deren Anteil an allen Patientinnen und Patienten von 23,4 Prozent auf 49,3 Prozent stieg.

Insgesamt blieb die Gesamtzahl der stationären Behandlungen mit rund 12.100 Fällen im Vergleich zu 2003 nahezu stabil. Magersucht machte mit rund drei Vierteln der Diagnosen den größten Anteil aus, gefolgt von Bulimie mit etwa elf Prozent. Frauen sind besonders häufig betroffen: Ihr Anteil stieg von 87,6 auf 93,3 Prozent.

Lange Behandlungszeiten und hohe Sterblichkeit

Eine stationäre Behandlung wegen einer Essstörung dauert mit durchschnittlich 53,2 Tagen deutlich länger als bei anderen Erkrankungen und erreicht damit den höchsten Wert seit 2003. Zum Vergleich: Ein Krankenhausaufenthalt insgesamt dauert im Schnitt nur 7,2 Tage. Die Zahl der Todesfälle schwankt stark: 2023 starben 78 Menschen an den Folgen einer Essstörung, 2008 waren es mit 100 der Höchststand im 20-Jahres-Vergleich.

Männer sind seltener betroffen, ihre Fallzahlen haben sich seit 2003 nahezu halbiert. Bei ihnen äußern sich Essstörungen oft anders, etwa durch eine auf Muskelaufbau fixierte „Muskelsucht“.

Mögliche Ursachen und gesellschaftliche Einflüsse

Offizielle Statistiken nennen keine direkten Ursachen für den Anstieg, Expertinnen und Experten sehen jedoch mehrere Einflussfaktoren. Genannt werden unrealistische Schönheitsideale in sozialen Medien, Selbstoptimierungsdruck und klassische Belastungen wie familiäre Konflikte, Leistungsdruck oder Mobbing.

Besonders während der Corona-Pandemie wirkten Kontaktbeschränkungen wie ein Verstärker: Wegfall von Sport und Freundschaften führte zu Vereinsamung und verstärktem Fokus auf Körper, Gewicht und Social Media.

Studien zeigen, dass die Häufigkeit von Magersucht vor allem bei 10- bis 14-Jährigen deutlich stieg. Fachleute kritisieren zudem lange Wartezeiten in der ambulanten Versorgung, wodurch viele Betroffene erst in fortgeschrittenem Krankheitsstadium ins Krankenhaus kommen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte es strengere Regeln für Influencer geben, die Inhalte zu Körper und Ernährung posten?
  • Wäre Eurer Meinung nach eine verpflichtende Kennzeichnung von bearbeiteten Bildern in sozialen Medien sinnvoll?
  • Wie können Freunde und Familie helfen, eine Essstörung frühzeitig zu erkennen und anzusprechen?
  • Sollten Schulen verpflichtend Präventionsprogramme zu Essstörungen und gesunder Körperwahrnehmung anbieten?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Social Media Verbot für Jugendliche sinnvoll?

Grünen Politiker Cem Özdemir will die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Instagram oder TikTok für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verbieten. »Wir lassen Jugendliche auch nicht einfach ohne Führerschein hinters Steuer. Es gibt Fahrstunden und ein schrittweises Ranführen. So müssen wir es auch mit den sozialen Medien halten«, sagte Özdemir der Nachrichtenagentur dpa.

Er halte eine Altersgrenze für TikTok und andere soziale Medien für richtig, sagte Özdemir. »Diese sollte bei 16 Jahren liegen.« Özdemir schließt sich damit der Linie etwa des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther an, der ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige bereits im Juni gefordert hatte. Günther hatte sich dabei auch insgesamt für eine stärkere Regulierung der Plattformen ausgesprochen. An der Idee hatte damals unter anderem der Deutsche Lehrerverband Kritik geäußert: Eine gesetzliche Altersbegrenzung sei »realitätsfern und auch nicht sinnvoll«.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/baden-wuerttemberg-gruenenpolitiker-cem-oezdemir-will-social-media-nutzung-unter-16-jahren-verbieten-a-9f8b5fd9-bb76-4349-819d-42e740624b42

Wie fändet Ihr ein social Media Verbot für unter 16 Jährige? Ich persönlich sehe ees wie dieser Lehrerverband. Ich halte es für Realitätsfern und nicht umsetzbar.

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Wie steht ihr zu den Forderungen der Content-Moderator:innen?

Hier Ausschnitte aus einem Zeitungsartikel, der unten verlinkt ist:

Content-Moderator:innen schauen sich im Akkord schlimmste Gewaltvideos an, um sie von Social-Media-Plattformen zu entfernen. Derzeit kämpfen Angestellte von Tiktok in Deutschland gegen den drohenden Verlust ihrer Arbeitsplätze und für einen Tarifvertrag.
(...)
Durch Künstliche Intelligenz (KI) oder Subunternehmen sollen sie ersetzt werden: 150 Beschäftigte will der Social-Media-Konzern Tiktok am Standort Berlin feuern. Ende Juli traten sie deshalb zweimal in den Streik. Mit der Unterstützung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wollen sie über einen Tarifvertrag verhandeln. Sie fordern Abfindungen in Höhe von drei Jahresgehältern und eine Verlängerung der Kündigungsfrist um zwölf Monate.
(...)
Mit dem Einsatz von KI will der Konzern Personalkosten senken. Doch die Algorithmen sind Verdi zufolge oft gar nicht in der Lage, komplexe Inhalte richtig einzuschätzen. Zum Beispiel stuften sie immer wieder queere Inhalte als »Hassrede« ein oder löschten pauschal Beiträge mit dem arabischen Wort »shahid« – es bedeutet Märtyrer und wird oft von Islamisten verwendet, kann aber je nach Kontext auch einfach im Krieg umgekommene Menschen meinen.
(...)
2023 gründete sich in Kenia die erste Gewerkschaft nur für Content-Modera­tor:innen. Im selben Jahr veröffentlichte ein Zusammenschluss verschiedener NGOs gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ein Manifest. Darin forderten sie eine umfassende und unabhängige psychologische Betreuung, die Zulassung von Gewerkschaften und Tarifverhandlungen sowie gleiche Bezahlung und Arbeitsbedingungen für alle Moderator:innen weltweit, »um digitalen Kolonialismus zu beenden«, wie es hieß.
(...)
In Ländern wie Kenia oder Südafrika haben sich viele Frauen als selbständige Auftragnehmerinnen der Plattformarbeit zugewendet. Sie hoffen auf flexible Beschäftigung, damit sie ihn mit unbezahlter Sorgearbeit vereinbaren können, erklärt Najjuko. Doch technische Überwachung und Bonussysteme zwingen sie meistens zu ständiger Verfügbarkeit. Mutterschaftsurlaub oder andere Schutzmaßnahmen gibt es nicht. »Afrikanische Arbeiterinnen leisten unsichtbare und unterbewertete Arbeit, oft unter unregulierten Bedingungen«, unterstreicht ­Najjuko.
(...)
Im Vordergrund steht, dass die großen Unternehmen für ihre ausgelagerte Wertschöpfungsketten haftbar gemacht werden können. Die Allianz fordert eine verbindliche Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen, sowie Lieferkettengesetze, die Schlupflöcher für Konzerne beseitigen. »Statt ausbeuterischer Auslagerung braucht es faire Löhne, psychosoziale Unterstützung und von Arbeiter:innen gestaltete Regulierung«, betont Najjuko auch mit Blick auf den Arbeitskampf in Berlin

jungle.world - Knochenjob des 21. Jahrhunderts

Wie steht ihr zu diesem Thema? Findet ihr die Forderungen der Content-Moderator:innen berechtigt? Braucht es psychologische Betreuung, einen Tarifvertrag und ein Lieferkettengesetz? Oder sind die Forderungen überzogen?

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