Habt ihr auch den Eindruck, dass Linke oft versuchen, andere Meinungen als illegitim darzustellen?

Mir fällt das z.B. bei der Abtreibungsdebatte auf. Ich persönlich kann wahrlich jede Frau verstehen, die kein ungewolltes Kind austragen will. Gleichwohl bin ich persönlich aber der Meinung, dass es gerade hier zwei Meinungen geben muss.

Aber hier erlebe ich von Linken sehr oft den Versuch, eine andere Meinung als illegitim darzustellen. "Da gibt es keine zwei Meinungen", wird dann oft gesagt.

Gerade bei Kanälen von FUNK fällt mir auf, wie wirklich versucht wird, die Abtreibungsbefürworter als einzig legitime Meinung darzustellen. Und da kann man dann ganz klar von Propaganda sprechen. "systematische Verbreitung politischer, weltanschaulicher o. ä. Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen."

Und das ist ja offensichtlich gegeben.

Auch z.B. im Hinblick auf die Gendersprache. Ich bin der allerletzte, der Menschen ausgrenzen will. Aber die Gendersprache sehe ich nicht als zielführend an. Aber wenn man z.B. einen Tag lang FUNK schaut, hat man ein richtig schlechtes Gefühl, wenn man nicht gendert.

Ich habe eine gute Freundin, die schaut hauptsächlich FUNK. Und die ist wirklich dermaßen indoktriniert. Da werde ich z.B. als rechts bezeichnet, weil ich gläubiger Katholik bin, usw. Also wirklich keinerlei Gespür für Verhältnisse mehr.

Aber sehe nur ich das so oder seht ihr das ähnlich?

Verhalten, Menschen, Diskussion, Politik, Psychologie, Debatte, Gesellschaft, Meinung, Partei, Philosophie und Gesellschaft
Sollte Haschisch Alkohol gleichgestellt werden?

In einer Debatte habe ich das Thema: Sollte Haschisch/Marihuana dem Alkohol gleichgestellt werden?

Weiß jemand Pros und Contras?

Ich habe schon ein paar wie z.B.:

+als Arzneimittel: in einer Doku beispielsweise wurde über einen Deutschen berichtet der an der schlimmsten Touretteform leidet, er raucht mehrere Joints am tag denn das Haschisch unterdrückt/lindert die Ticks, sodass der Alltag relativ gut gelingt, aber die Krankenkasse will dafür nicht zahlen deswegen hat er finanzielle Probleme

-in Deutschland rauchten 2015 ca 9,10% der 15-60 jährigen Haschisch. Sie bekommen ihren Stoff meist aus anderen Ländern, also würde man Marihuana Alkohol gleichstellen würde man den Konsumenten die Anschaffung nur noch leichter machen und sicher würde es viel mehr Krankheiten und Überdosen aufgrund der Droge geben

-natürlich schadet Haschisch der Gesundheit vorallem kann die Wahrnehmung von Gefühlen gestört werden und es kann zu starken psychischen Schäden kommen

-bei einer „Verharmlosung“ der Droge kann es zu Problemen bei der Führerscheinkontrolle kommen, weil sie bei regelmäßigem Konsum sehr viel länger als Alkohol nachweisbar ist

+im neuen Koalitionsvertrag ist von einer kontrollierten Abgabe in lizensierten Geschäften die rede also ab 18. Wenn man die Jugendlichen richtig über Drogen (und Alkohol) aufklärt, wissen sie auf was sie sich ein lassen. Außerdem sind sie ab 18 alt genug, um die gefahren einzuschätzen.

-(Gegenargument)manche haben einfach nicht die genügende Aufklärung über Drogen, oder sie sind einfach noch nicht verantwortungsbewusst genug um die gefahren einzuschätzen.

(alle Argumente sind natürlich noch nicht wirklich ausformuliert)

und auf dem Zettel stand zwar Haschisch/ Marihuana aber kann ich auch Studien und Argumente zu Cannabis nehmen, denn es ist ja mehr oder weniger das Gleiche?

Danke im Voraus

Politik, Drogen, Psychologie, Cannabis, Debatte, Drogenpolitik, Gesundheit und Medizin

Meistgelesene Fragen zum Thema Debatte