Ist es Eurer Meinung nach gerechtfertigt, menschliches Leben in diese Welt zu setzen?

Guten Tag,

es gibt viele schöne Dinge im Leben, so viel steht fest...

Nach dem südafrikanischen Philosophen David Benatar sieht es allerdings so aus, dass man keine "Sentient beings" in die Welt setzen sollte, da (1) nicht nur Leiden überwiegen kann im einzelnen Leben (das ist schlecht!), sondern auch (2) die Abwesenheit vom Leben impliziert, dass nicht nur kein Leid existiert, sondern die Abwesenheit von Freude/Glück nicht ins Gewicht fallen würde.

Etwas genauer aus -->Wikipedia:

  1. Das Gegebensein von Leid ist schlecht, das Gegebensein von Glück gut.
  2. Das Nichtgegebensein von Leid ist gut, während das Nichtgegebensein von Glück nicht schlecht ist (außer wenn jemand seines Glücks beraubt wird).

(Keine Werbung: "Better never to have been. The Harm of coming into Existence", David Benatar.)

Wie seht Ihr das in der heutigen Welt, v. a. mit dem Hintergedanken Klimawandel, Ressourcenknappheit/ Überbevölkerung etc.? Nichtsdestoweniger leben die meisten von uns so gut wie nie zuvor in der Geschichte der Menscheit (Fortschritt).

Freue mich auf Eure Beiträge.

Danke!

<Ich>

PS: Benatars Gedanken sind ja nicht neu, aber, ich lese das Buch gerade und will sehen, was die Leute auf -->gutefrage so meinen.

"Alder, was laberst Du?" 44%
Nein 26%
Ja 24%
Es kommt darauf an... 6%
Leben, Erde, Religion, Kinder, Schule, Zukunft, Biologie, Psychologie, Argumente, aussterben, Evolution, Menschheit, Nachwuchs, Philosophie, Soziologie, Zivilisation, Schopenhauer, Antinatalismus, Philosophie und Gesellschaft
Argumente gegen ein Tempolimit?

Ich habe mir hier auf gutefrage.net viele Umfragen darüber, ob es ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen geben sollte oder nicht, durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Gegner des Tempolimits nahezu ausschließlich subjektive Argumente ("Schnelles Fahren macht mir Spaß") bzw. unbelegte Theoriefindungen ("Das Tempolimit würde dem Image der deutschen Automobilindustrie schaden") und Whataboutisms ("Viele Autobahnen haben doch bereits ein Tempolimit"/"Es gibt Länder mit Tempolimit, die statistisch unsicherer sind") hervorbringen oder die Argumente für das Tempolimit herunterreden ("So viel weniger Unfälle/Verkehrstote und -verletzte/CO2-Emissionen/Lärmbelastung gäbe es mit einem Tempolimit doch gar nicht"). Insgesamt kommt es mir so vor, als würde die Diskussion um ein Tempolimit in Deutschland, insbesondere von Gegnern dieses, eher ideologisch statt auf Basis von sachlichen Argumenten geführt werden.

Deshalb meine Frage: Welche objektiven rationalen Argumente, die sich auf überprüfbare Tatsachen berufen, gibt es gegen das Tempolimit?

Das einzige, das mir spontan einfiele, wäre, dass man mit Tempolimit ggf. länger braucht, um sein Ziel zu erreichen, wobei sich laut vielen Stauforschern mit Tempolimit durch gleichmäßigere Fahrtgeschwindigkeiten die Straßenkapazität erhöhen und der Verkehrsfluss verbessern würde, was das Risiko für Staus reduzieren könnte, weshalb fraglich ist, ob besagtes Argument immer zutrifft.

Argumentation, Argumente, tempolimit, argumente-finden
Wie überzeuge ich meine Eltern dazu, mir zu erlauben die Schule zu wechseln?

Hallo, ich w//13 habe folgendes Problem: Ich möchte die Schule wechseln, Weil ich mich auf meiner Schule nicht wohl fühle.

Ich habe kaum Freunde, und fast jeder ist asozial. Meine Klassenkameraden sind auch nicht auf dem richtigen Weg. Sie rauchen schon und trinken Alkohol (auch wenn es nicht alle sind). Auch haben etwa 80% meiner Mitschüler Nacktbilder etc. Verschickt.
Auch die Schule im allgemeinen gefällt mir nicht. Die Lehrer sind nicht sehr professionell und machen ihren Schülern einen großen Stress. Ich habe auch sehr viel Stress, Und wegen all diesen Sachen habe ich psychische Probleme entwickelt und mich eine Weile lang geritzt. (Meine Eltern haben mich dabei erwischt) Ich erwähne das, weil es möglicherweise ein Argument für einen Schulwechsel sein kann.

Meine Eltern haben folgende Gründe, mir einen Schulwechsel nicht zu erlauben:

  1. Wir sind extra umgezogen damit ich einen kurzen Schulweg habe (ca. 7 Minuten), Meine Eltern brauchen deswegen etwa 40 Minuten um zur Arbeit zu kommen. Jedoch haben sie sich entschieden mehr Homeoffice zu machen.
  2. Meine Schule ist eine Privatschule, die sehr gute Möglichkeiten bietet, welche z.B ein Gymnasium nicht könnte.
  3. Es könnte sein, dass meine Eltern mir nicht glauben. Ich habe ihnen oft erzählt, dass es mir auf meiner Schule gefällt, und dass ich froh bin auf sie zu gehen.
  4. Ich habe sehr gute Noten (nur Einsen ). Und der Lernplan auf meiner Schule ist anders als auf einem Gymnasium, Deswegen könnte es sein, dass ich beim Schulwechsel Schwierigkeiten habe mit zu kommen.
  5. Meine Eltern Hören sich quasi nie meine Meinung an. Als ich sie zum Beispiel einmal überzeugen wollte mir ein Haustier zu holen, haben sie mich nicht ernst genommen und haben schnell das Thema gewechselt.

Nun bin ich am verzweifeln und sehr unglücklich.

Was kann/sollte ich machen? Bitte nur ernste Antworten. Ich entschuldige mich für meine Rechtschreibung, ich hatte es beim Tippen eilig.

Schule, Eltern, Argumente, Schulwechsel

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