Fachabitur Deutsch - Erörterung Note?

Hallo,

das wird vermutlich eine komische Frage, aber ich habe am Mittwoch (17.05.2023) meine Fachabiturprüfung im Fach Deutsch - in Bayern falls das eine Rolle spielt - geschrieben. Ich habe als Aufgabe die Erörterung genommen (Thema: Digitales lesen) und bin relativ unsicher, auf welche Note ich mich Pi mal Daumen einstellen kann.
Ich habe mich strikt an den Aufbau gehalten (Einleitung; Hauptteil [3x Pro, 3x Contra]; Synthese [Schluss]) wie wir ihn im Unterricht besprochen haben, aber bei dem Aufbau der Argumente selbst (Behauptung, Begründung, Beispiel, Auswirkung, Rückführung) habe ich es nicht ganz geschafft, die Begründung vom Beispiel zu trennen, da ich bei den meisten Begründungen ein Beispiel mit einbezogen habe. Allgemein sind meine Argumente sowie der Aufbau dieser nicht das Stärkste und haben verbesserungspotential.
Ich habe im großen und Ganzen sachlich geschrieben und alle Materialien einbezogen und zitiert.

Jetzt zu der eigentlichen Frage:
Auf welche Note bzw. Punkte kann ich mich ganz grob einschätzen? Ich habe nur die Angst, dass ich trotz des einigermaßen gelungenen Aufbaus unterpunkte (0, 1, 2, 3 Punkte). Wisst ihr auf was es vor Allem ankommt und auf welche Note es ungefähr hinauslaufen könnte? Geschrieben habe ich um die 6 Seiten, also auch etwas zu wenig.

Vielen Dank für die Antwort :)

Deutsch, Schule, Noten, Punkte, Abschlussprüfung, Argumentation, Bayern, Erörterung, Fachabitur, Klausur, Oberstufe
Wer Lust sich nen „argumentative text“ durchzulesen?

Nabend,

In meiner (sehr kleinen) Familie kennt sich keiner mit 'English Grammar’ aus.
Naja, es ist jedenfalls ein Text auf Englisch, eine Seite lang. Brauche just Verbesserungsvorschläge und Kritik.

Danke danke 💀✨

alsoo:

 Argumentative text

A statement that is often discussed by liguists is whether German similar to English serves as a lingua franca.

An argument in favor would be that German is spoken in many parts of the world. So overall 180 million people speak German worldwide. The german language is even in eleventh place among the most spoken languages in the world.

Furthermore, German is the most spoken language in europe. For example in Austria, Swisse, Namibia and parts of the Netherlands.

And moreover, it is closely related to other languages which makes it easier to learn. Swedish, Norwegian and Danish are often mentioned as examples.

In order to come to a balanced conclusion, I will now explain the other point of view.

At first, English is used much more often as an official language than German. Especially in Africa, as these countries were former colonies. There are many countries whose universities teach in english. In Germany, for example, around 600 courses are taught exlusively in english.

Secondly, German itsself is a language which is very hard to learn because of the grammar. And in comparison, English is much easier to understand and learn. So other countries do not educate their pupils German at school which is another disadvantage.

Last but not least, German is mainly spoken in countries which are close to each other. But it is less spoken in countries that are further away.

Personally, I am more convinced by the contra side. I believe that English is best suited as a lingua franca. Of course, German is also in some way a lingua franca but I do not think that it serves as such similar to English. Therefore it would be also contraproductive to classify German as the new official communication level. 

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Interessiert ihr euch bei einem Korb für das "warum"?

Sei es bei einer Beziehungsanbahnung oder schon bei einer längeren Affäre, dass ihr einen Korb bekommt und dann natürlich fragt, wie es weitergeht, welche Schlüsse man daraus ziehen sollte.

Interessiert euch dabei das "warum", also ob es am Aussehen, Charakter, an einer falschen Bewegung, falschem Ausdruck usw. lag und habt ihr Interesse an einer Selbstoptimierung oder denkt ihr, ich bleibe wie ich bin und wenn ich manchmal ein Choleriker bin oder übergriffig werde, dann ist das halt mein Charakter und der ist sakrosankt?

Ich würde mir wünschen, wenn mir der exakte Grund gesagt wurde, nicht das ich dann zu Schönheitsops neigen würde, aber wenn mir z.B. jemand sagen würde, ich mag es nicht, wenn du mit den Fingern knackst oder zur Seite schielst, könnte ich sowas in Zukunft vermeiden.

Aber wenn nur gesagt wird "bist nicht mein Typ", kann der Korbempfänger nie was verbessern und wird ewig die selben Fehler machen. Vor allem, weil man es nicht riechen kann, was individuell stört. Es fehlt der Ansatz zur Selbstoptimierung.

Schon, erfrage es aber nie 30%
Ja, sehr, erfrage es auch, wenn nötig 25%
Nein, er/sie würde eh lügen 20%
Nein,ich stehe zu meinen schlechten Eigenschaften unverbesserlich 10%
Nein, es würde mich nur weiter kränken 10%
Nein, Selbstoptimierung gibts nicht, bin halt perfekt 5%
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Wie stark ist das Argument?

Abend,

vielleicht kennen wir alle diese Situation:

Man befindet sich zum Beispiel bei einem Fußballspiel mit einem Freund. Im Verlaufe des Spiels kritisiert jener Freund, welcher kein Fußball spielt, die Spieler für ihre schlechte Taktik. Daraufhin antwortet ihr mit ,,mach es doch besser" oder ,,das musst du grade sagen". Man erhofft sich dadurch, dass der Gegenüber seine Aussage zurücknimmt oder überdenkt. Er hat nämlich nicht das Recht, dazu Kritik zu üben.

Ist das ein valides Argument? Betrachten wir es genauer:

Die Grundlage des Argumentes ist, dass man, um etwas kritisieren zu können, besser in diesem Bereich seien muss. Also für Stärke -> man selbst muss stärker sein. Für Fußball (oder sonstige Spiele) -> man selbst muss besser sein. Im Grunde ist die Prämisse ,,man selbst muss besser sein um andere zu kritisieren" widerspruchlos, logisch und faktisch wahr, oder übersehe ich da was?

Einen Einwand würde ich bei Aktivität oder Beschäftigungen, welche subjektiver Ansicht sind, wie Kunst, eine Ausnahme machen. Wir können ein Bild nicht schön finden, obwohl wir selbst kaum malen können. Aber bei Sachen wie Taktiken im Sport oder dass ein trainierter Mann ,,schlecht" sei weil er keine 100kg stemmen kann, nicht.

Die Frage ist aber auch, muss man besser als die zu Kritisierenden sein? Wenn wir genug Wissen haben und eine valide Argumentation offenlegen, so ist die Kritik trotzdem gerechtfertigt. Bürger dürften nach der Logik nicht die Entscheidung der Politiker kritisieren, da sie selber keine Ahnung haben oder es nicht besser wissen (was manchmal stimmt).

Was ist eure Meinung dazu? Nutzt ihr dieses Argument selber ab und zu? Ich finde es selber etwas fragwürdig und bin etwas zwiegespalten.

Argumentation, Debatte

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