StVO §37 Einer Ordungswidrigkeit beschuldigt?

Hi Leute, ich weiß nicht ob jemand Lust hat sich das alles durchzulesen und so aber ich wäre euch echt dankbar.

Ich halte mich "kurz":
Ich hatte am 08.02 einen Unfall. Das waren diese Tage, wo es extrem geschneit hatte. Ich fahre erst seit ~3 Jahren Auto und habe deshalb noch ziemlich deutlich im Kopf, was ich in der Fahrschule gelernt hatte. Dort habe ich gelernt, dass man im Kreuzungsbereich IMMER Vorfahrt hat.

Jedenfalls: Ich wollte links abbiegen, vor mir hat einer gewendet (hat lange gedauert wegen Wetter). Ich stand schon auf der Kreuzung und mir war bewusst, das meine Spur hinter mir sicherlich mittlerweile Rot hatte. Ich bin weiter links abgebogen und währenddessen bekam die Spur, die mir entgegen kam grün. Ein Lieferwagen ist dann losgefahren und ungebremst in mich rein. (Seine Scheibe war vereist und seine Sicht somit extrem behindert).

Sein Chef wollte den Unfall nicht ohne Polizei abhandeln. Die Polizei kam aber nicht wegen dem Wetter, solange niemand verletzt ist. Also hat er gesagt, er wäre verletzt. Daraus ist dann automatisch eine Anzeige wegen Fahrlässiger Körperverletzung geworden. Die Anzeige wurde fallen gelassen aber jetzt ist der Fall beim Landkreis gelandet und die werfen mir eine Ordnungswidrigkeit vor. (Siehe Bilder)

Angeblich habe ich gegen $9 verstoßen. Stimmt ja auch. Aber laut §37 muss ich mich auch an $9 halten, wenn ich noch im Kreuzungsbereich bin und der Gegenverkehr Grün bekommt. Ich dachte immer, dass zählt nur dann, wenn man gleichzeitig Grün hat, nicht wenn man noch von der Grünphase davor kommt.

Hatte ich das einfach falsch verstanden mit dem in der Kreuzung hat man immer Vorfahrt? Also mit anderen Worten, muss ich das einfach zahlen oder lohnt es sich Wiederspruch einzulegen? (Ich will nicht, dass es am Ende noch teurer wird).

Und wenn ich tatsächlich Schuld bin, hätte ich dann nicht am gesamten Unfall Schuld? Oder hat der andere Schuld, weil seine Scheibe vereist war? (Klar, könnt ihr nur abschätzen)

Jedenfalls hatte ich laut Polizei, Anwalt und so weiter bisher keine Schuld. Kann sich das damit noch ändern?

StVO §37 Einer Ordungswidrigkeit beschuldigt?
Unfall, Recht, Anzeige, StVO, unfallschaden, Auto und Motorrad
Was tun gegen aggressive Autofahrer?

Update: Ich wollte keine Dikussion Rad gegen Auto. Ich möchte auch nichts gegen "Autofahrer" tun, die sich aus berechtigten Gründen über Radfahrer ärgern. Ich rede von denen, die mich angreifen.

Als Rad/ Rennradfahrer habe ich es inzwischen satt, darüber nachzudenken, warum man von einer erheblichen Zahl an Autofahrenden Menschen überhaupt nicht als Mensch wahrgenommen wird.

Ich bin es mir auch leid den endlosen Whataboutistischen Sermon darüber anzuhören, wie viele Radfahrer Autofahrer Heinz am Tag sieht, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, Fußgänger gefährden, bei Rot fahren etc. (ich bin keiner von denen und mich aufgrund der Wahl meines Verkehrsmittels mit diesen gleichzusetzen ist dermaßen diskriminierend)...

...oder den Autofahrern zu erklären, dass sie die StVO und weitere Verkehrsrichtlinien nicht kennen, wenn sie sich ausgerechnet über das darin vorgeschriebene "im Verbund fahren" oder das in Fahrrad-Sicherheitstrainings gelehrte "nicht zu weit rechts fahren, um keine riskanten Überholmanöver zu provozieren" aufregen.
Ich weiß inzwischen, dass mir diese argumentative herangehensweise nicht hilft. Schon im Bekanntenkreis werden alle Nicht-Radler zu Whataboutisten.

Aber es muss doch irgendetwas helfen. Ich möchte nicht mehr mit 30 cm Abstand überholt werden. Ich möchte nicht mehr "angehupt" werden. Ich möchte nicht mehr mit Wischwasser bespritzt werden. Ich möchte nicht mehr vorgeworfen bekommen, ich würde "so fahren, als ob die Straße mir gehöre", nur weil ich sie auch benutzen möchte. Ich möchte einfach endlich in Ruhe gelassen werden. Ich möchte keine angedeuteten Rammanöver mehr aushalten müssen, bei denen ich Todesangst bekomme.

Vor einiger Zeit wurde mir mal Mut gemacht, man solle das konsequent zur Anzeige bringen. Doch in der Praxis steht dann da meistens Aussage gegen Aussage. Wenn man nicht persönlich zur Polizei geht, sondern das online Formular nutzt, hört man nie wieder etwas und es ist dann wahrscheinlich auch nichts passiert. Dashcams sind in Deutschland nicht erlaubt und werden als Beweismittel abgelehnt.

Was kann ich also tun, um mich zu wehren? Ich bin inzwischen wirklich verzweifelt.

Auto, Fahrrad, Recht, Psychologie, Hass, Radsport, Rennrad, StVO, Auto und Motorrad
War der Mann, der mich auf der Straße angesprochen hat, wirklich ein Beamter?

Hallo meine Lieben, gestern ist mir etwas komisches passiert und ich frage mich, ob das wirklich ernst war.

Ich habe meinen Führerschein seit vier Monaten und mir sind die Regeln bewusst, wo man parkt und wie man parkt.

Ich wollte gestern meine Tochter abholen. Die Einfahrt vor der Haustür war zugeparkt, also bin ich auf den Bürgersteig vor die Haustür gefahren. Als ich auf sie gewartet habe, kam ein Mann zu mir und sprach mich an. Er meinte: Ihnen ist bewusst, dass sie hier nicht parken dürfen. Hier ist kein Parkplatz.

Er hat mich die ganze Zeit voll geredet, bis ich ihm gesagt habe: Können Sie bitte weitergehen. Ich weiß, dass es hier verboten ist.

Dann hat er mir gesagt, dass irgendwelche Rohre unter dem Haus lägen und dass es verboten sei hier mit dem Auto zu stehen und dass ich 350 € Strafe zahlen müsste, dass mein Führerschein zwei Monate weg kommt, dass ich zwei Punkte kriege.

Wobei ich mir denke, Parken auf dem Gehweg mit Behinderung ist 35 € Strafe. Also hab ich ihn höflich noch einmal gebeten, dass er bitte weitergehen soll. Er hat mit mir 5 Minuten diskutiert und als ich dann gesagt habe, laufen sie einfach weiter, ich möchte nicht mit Ihnen reden, hat er zu mir gesagt: Ich möchte jetzt nicht meine Dienstmarke rausholen.

Dann habe ich zu ihm gesagt, dass ich es nicht mehr machen werde und ihm einen guten Tag gewünscht. Dann ist er auch weiter gelaufen und meinte noch, andere Kollegen würden nicht so reagieren.

Er war ein ganz normaler Passant mit einer Sporttasche. Ich frage mich, ob er wirklich ein Beamter war und ob man wirklich 350€ zahlen muss und 2 monate den Lappen abgeben muss, wenn man auf dem Gehweg stehenbleibt?

Männer, Polizei, Recht, Beamte, StVO
Gibt es eine Partei, die sich für die härtere Bestrafung von Verkehrssündern einsetzt?

Die Grünen wollen zwar erzielen, dass der Benzinpreis um 16 Cent je Liter erhöht und ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen eingeführt wird, aber dies steht ja nicht unmittelbar mit Vergehen im Straßenverkehr in Verbindung.

Die CDU beabsichtigt das Inkrafttreten der abgeänderten Fassung der StVO-Novelle im September 2021, die allerdings nur eine geringfügige Anhebung der Bußgelder vorsieht (welche für wohlhabende Bürger sowieso nach wie vor einen Witz darstellen dürften) und den potenziellen Eintritt von Fahrverboten wiederum nicht verschärfen wird.

Meines Erachtens kann in keinster Weise legitimiert werden, dass das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit - besonders innerhalb geschlossener Ortschaften - von einem Großteil der heutigen Autofahrer als vollkommen unproblematisch und somit als ,,Kavaliersdelikt'' eingestuft wird. Es schiene wohl nicht übertrieben, zu behaupten, dass die berühmtberüchtigte ,,10/20 plus-Regel'' gesellschaftlich heutzutage mehr oder weniger zum guten Ton gehört und vorschriftsmäßig fahrende Autofahrer als ,,Verkehrshindernisse'' angesehen, entsprechend bedrängt und teilweise sogar dazu genötigt werden, schneller als erlaubt zu fahren.

Daher lautet die Frage: Gibt es irgendeine Partei, die den Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung grundlegend reformieren will? Oder scheint dieses Anliegen sämtlichen Parteien unwichtig zu sein?

Politik, Recht, Bußgeldkatalog, Straßenverkehr, StVO, fahrverbote, Auto und Motorrad, Philosophie und Gesellschaft
Fahrprüfung 30er 50er Zone?

Grüße

Ich fahre nun seit 12 Jahren Auto und das auch recht gut. Innerorts beachte ich prinzipiell aber keine Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr, sondern fahre angepasst, je nach Übersichtlichkeit, rechts vor links, Verkehr, usw.

Das alllerdings hat dafür gesorgt, dass ich jetzt - beim Absolvieren meines A-Scheins - gar nicht mehr weiß, wo ich wie schnell fahren kann. :D

Also klar - Vorfahrtsstraßen prinzipiell 50, insofern nichts anderes ausgeschildert, und in Wohngebieten 30 mit rechts vor links.

Was mich verunsichert:

In einer Fahrstunde bin ich nun von einer Vorfahrts- in eine Nebenstraße abgebogen. In dieser war weder ein Vorfahrtsstraßenschild, noch irgendeine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Die Straße war eine übersichtliche, lange Gerade und die einzigen Ausfahrten führten über abgesenkte Bordsteine - ich habe also logischerweise Vorfahrt.

Dennoch war bzw bin ich mir nun unsicher, wie schnell ich da fahren darf? Es war rein gar nichts ausgeschildert und ich kam - wie gesagt - von einer Vorfahrtsstraße. Provat fahre ich dann da 50, bin aber in der Fahrstunde nun 30 gefahren und der Fahrlehrer meinte, dass ich ruhig 50 fahren soll.

Ja, aber wenn doch nichts ausgeschildert ist?

In Wohngebieten steht auch oft kein Schild mit der 30er Geschwindigkeitsbegrenzung und man muss sich dennoch daran halten und rechts vor links gewähren.

Woran erkennt man es denn nun, wenn da keine Schilder sind? Wieso sollte/konnte ich auf der übersichtlichen Geraden 50 fahren, im Wohngebiet aber nicht? Das ist ja prinzipiell keine Ermessenssache und man entscheidet selbst...

Hilfe! :D

Beste Grüße

Motorrad, fahren, Recht, Führerschein, Fahrschule, StVO, fahrstunde, Auto und Motorrad
MPU wegen Geschwindigkeit? Die?

Hei, ich habe folgendes Anliegen :

ich wurde am 09.12.2019 geblitzt mit 50km/h zu schnell innerorts und dazu dann am 17.12.2019 gab es einen Vorfall bei dem ich (angeblich) 160km/h innerorts gefahren bin mir wurde Vorort der Führerschein entzogen, aufgrund von 315d.

Der Vorfall mit 160km/h ging auf Grund von 315d (illegales Straßenrennen) vor Gericht und wurde dann gegen eine 400€ Spende eingestellt. Dafür habe ich dann direkt im Mai.2020 meinen Führerschein zurückerhalten.

Für die 50km/h vom 09.12 wurde mir ein Aufbauseminar verordnet, welches ich leider nicht fristgerecht erfüllt hatte. Somit wurde mir dann im September 2020 mein Führerschein wieder abgenommen.

Das Aufbauseminar habe ich dann im Januar 2021 erledigt, alle Dokumente für die Neubeantragung gesammelt und dies alles zur Führerscheinstelle geschickt.
Kurz dadraus erhielt ich einen Kostenbeleg für die Neuerteilung, ich dachte alles wäre geregt und dann erfahre ich plötzlich durch einen Mail das die Führerscheinstelle „nach prüfen meinen Sachverhaltes“ einen MPU anfordert.
Ein geführtes Telefonat mit dem Sachbearbeiter legte dann offen, das sie das auf Grund der beiden Straftaten angeordnet haben.

Ist dieses Vorgehen regelkonform?
hat jemand Tipps für sie MPU?

(bei dem 160/h konnte keinen genaue Geschwindigkeit ermittelt werden, die Polizisten im Zeugenstand waren ehr weniger gut vorbereitet im Gegensatz zu mir und meinem Anwalt)

Geschwindigkeit, MPU, Recht, Führerschein, Führerscheinentzug, Gesetzeslage, StVO, Geschwindigkeitsüberschreitung, führerscheinstelle, Auto und Motorrad
7-poliger Anhänger Beleuchtungsfragen - Rückfahrlicht/Kennzeichenbeleuchtung?

Hallo,

ich bin gerade dran einen Anhänger für den TÜV vorzubereiten, welcher 5 Monate abgelaufen ist. Er hat einen 7 poligen Stecker und ist ca. 15 Jahre alt. Ich hab schon unterschiedlich durchgemessen was an der Beleuchtung geht und was nicht geht. Soweit habe ich Kurzschlüsse und auch Kabel instandgesetzt. Leider steht mir kein Fahrzeug zur Verfügung um den Hänger anzuschließen, daher habe ich mit dem Multimeter gemessen.

Folgendes konnte ich prüfen und empfinde es für in Ordnung:

1.      Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) links

2.      Nebelschlußlicht auf linker Seite

3.      Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) rechts

4.      Schlußlicht rechts

5.      Bremslicht beidseitig

6.      Schlußlicht links

7.      Masse an beiden Leuchten vorhanden

Die angebrachten Leuchten am Heck würden jetzt noch jeweils links und rechts Kennzeichenbeleuchtung hergeben und eine Weiße Leuchte (vermutlich Rückwärtsfahrlicht/Rückfahrleuchte).

Ich hab aus zeitgründen/dunkelheitsgründen meine Messungen nicht vollenden können und der Anhänger steht 40 Kilometer entfernt. Im Netz finde ich jetzt auch keine Aussage die mir zu meinen Fragezeichen Aufschluss geben. Daher bleiben die folgenden Fragen offen:

Kennzeichenbeleuchtung: Beide Anhängerlichter haben Kennzeichenbeleuchtungen vorgesehen und sind auch bestückt. Wie werden diese angesteuert? Soweit ich das texten im Netz entnehmen konnte werden sie über die Schlusslichter mit angesteuert. Andernfalls habe ich aber auch gelesen das es wiederum gar keine Vorschrift ist dieses zu beleuchten.

Rückwärtsfahrlicht/Rückfahrleuchte/Rückfahrlicht: Dieses wird nicht angesteuert und es macht auch nix aus das dieses die Leuchte hergibt? „Beim 7-poligen Stecker ist kein Platz mehr für das Rückfahrlicht..“

Grüße & danke für antworten

Auto, Technik, Anhänger, StVO, Technologie, TÜV, Auto und Motorrad

Meistgelesene Fragen zum Thema StVO