Sind dies gute Gründe um einer Mieterhöhung nicht zuzustimmen?

Also ich habe ein Schreiben von der Hausverwaltung bekommen, dass ich der Mieterhöhung zustimmen soll. Das erste Schreiben habe ich ignoriert. Im zweiten Schreiben wird daran erinnert, dass ich zustimmen soll und dass ansonsten eine Klage zur Zustimmung eingereicht wird. Ich möchte der Mieterhöhung jedoch aus folgenden Gründen nicht zustimmen:

-Ich wohne seit 27 Jahren in diesem Haus. Vorher in einer 2-Zimmerwohnung für 8 Jahre und Seit 99 in einer 3-Zimmerwohnung auf der selben Etage. Kann man dieses Argument in irgendeiner Weise gelten lassen?

-Darauf anknüpfend möchte ich sagen, dass das Gebäude im Allgemeinen seit Jahren immer mehr verkommt. Das Gebäude müsste innen mal komplett saniert werden. Manche Etagen stinken so sehr, dass man den Atem anhalten muss. Dann sind noch diverse Kleinigkeiten kaputt, die seit Jahren nicht erneuert werden. Wenn man das Haus betritt, denkt man, dass man in den 70ern ist. Gut ist nostalgisch, aber dennoch sollte es doch mal modernisiert werden?

-Aufgrund der Tatsache, dass das Haus verkommt, ziehen immer wieder Asoziale Menschen ein, die nicht immer wissen, wie sie sich benehmen sollen. Deswegen und auch weil das Gebäude und Gegend langsam verkommt sind auch viele Familien nach einem Jahr oder sogar nach paar Monaten sofort wieder ausgezogen

-Das Bad schimmelt und die Heizung war defekt. Ich habe persönlich beim Hausmeister einen Termin vereinbart. Jedoch wurde nur die Heizung repariert und die verschimmelten Stellen nur fotografiert. Nichts weiter. Und das selbe Spielchen zwei Mal. Einmal bei der Firma vorher die für das Gebäude zuständig war und das zweite Mal die aktuelle Firma die auch die Heizung repariert hat. So unverschämt wie der war hat der auch noch veruscht uns zu beschuldigen mit der Aussage, dass wir ja vllt den Schimmel verursacht haben könnten. Genau! Dann baut bitte ein Fenster ein! Von den Terminen habe ich keine E-Mails oder Anrufprotokolle, weil ich wie gesagt persönlich vor Ort war und einen Termin vereinbart habe, den er sich auch in seinen Terminkalender eingetragen hat.

-Bis auf eine Heizung heizt keine Heizung mehr

-Die Decke im Bad und die Wand des angrenzenden Schlafzimmers sind auch vom Schimmel betroffen

-Der Lack zweier Türen splittert ab (das wären wir auch Schuld gewesen laut dem Hausmeister)

-Türgriffe zweier Zimmer halten nicht mehr. D.h ein Zimmer muss immer abgeschlossen werden, damit die Tür zubleibt

Mir ist bewusst, dass die Mängel in unserer Wohnung alle beseitigt werden können. Wie sieht es aber danach aus?

Was vielleicht noch wichtig sein könnte ist, dass die Miete an Bouwfonds überwiesen wird, jedoch die Verwaltung eine Firma Namens Bautra übernimmt. Ich habe von anderen Mietern gehört, dass man sich besser direkt an die Bouwfonds wenden sollte, weil die sich sofort um einen kümmern. Würdet ihr mir empfehlen mit meinen angeführen Argumenten mich direkt an die Bouwfonds zu wenden oder anders handeln und mit Gegenklage gegen Bautra drohen?

Hier die Briefe:

Wohnung, Recht, Mietrecht, Mieterhöhung, Klage
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Mieterhöhung trotz Staffel Miete rechtens?

Hallo,

Ich habe ein etwas kompliziertes Problem mit meiner Hausverwaltung. Nämlich kam letztes ein Mann zu mir der mir erklärte, dass das Haus modernisiert wird. Neben der Erneuerung der Fassade, werden nun Balkone angebracht und mein Dachboden wird mir weggenommen, da dort eine Wohnung entstehen soll. Nun habe ich aber in meinem Mietvertrag stehen, dass ich Staffelmiete zahle und nächstes Jahr wird die Miete um 10€ steigen. Dann hab ich mich mal schlau gemacht und gelesen, dass die nun die Miete normalerweise nicht erhöhen dürfen aufgrund dieser Staffelmiete. Als ich den Herrn damit konfrontierte sagte er nur, dass das ja gar nicht so funktioniert, da ich ja jetzt Wohnraum dazu bekomme für den ich auch zahlen muss. Außerdem sagte er zu mir, dass ich, da der Dachbodenraum verschwindet, 11€ weniger bezahlen muss und dass man bestimmt die 10€ von der Staffelmiete für nächstes Jahr dann noch abziehen kann, sodass ich auf einen Betrag von 15€ mehr gekommen wäre. Nun habe ich aber Post bekommen in der nur steht, dass ich 35€ mehr zahlen soll und davon, dass ich den Dachboden nicht bezahlen muss sobald die ihre Schlüssel abholen stand da nichts! Wenn ich ab dem nächsten Jahr 45€ (35€ + 10€ Staffelmiete) mehr zahlen muss bin ich am Ende, weil ich nicht weiß, wie ich das aufbringen soll..

Nun habe ich die Hoffnung, dass sich vielleicht jemand ein bisschen auskennt und mir sagen kann ob das denn überhaupt in Ordnung ist, was die da mit mir machen wollen oder ob ich richtig liege damit, dass die mir meine Miete gar nicht einfach so erhöhen dürften. Oder wenn mir wenigstens jemand sagen könnte, wo ich mit diesem Problem hin gehen könnte, denn einen Anwalt leisten könnte ich mir leider nicht da ich nur Studentin bin :-(

Danke für eure Antworten, ich bin wirklich verzweifelt.

Recht, Mietrecht, Mieterhöhung, Staffelmiete
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Probleme mit dem Vermieter meiner Großeltern?

Hallo,
meine Großeltern leben seit etwa 50 Jahren in einer Wohnung zur Miete. Vor 2
Jahren gab es in der Küche Schimmelprobleme durch Kältebrücken, seitens des Vermieters hieß es man würde zu wenig lüften, dennoch wurden die Schimmelstellen in der Küche entfernt , Tapete erneuert und mit Anti Schimmelfarbe neu gestrichen sodass erstmal alles okay war. Im letzten Winter gab es dann erneut Schimmelprobleme an den selben Stellen, auch hier hieß es seitens des Vermieters das zuwenig gelüftet wird. Ich habe daraufhin ein Hygrometer im Raum aufgestellt um die Feuchtigkeit über Wochen zu messen, mit dem Ergebnis das die Luftfeuchtigkeit definitiv nicht zu hoch ist sondern fast konstant bei 48-56% liegt. Dennoch pocht der Vermieter auf „zu wenig Lüften“.
Vor kurzem hat er die Miete noch um 40€ erhöht, auf Rückfrage meiner Großeltern mit welcher Begründung legte er den aktuellen Mietspiegel vor. Modernisierungen seitens des Vermieters gab es keine. Lediglich wurde das Badezimmer vor 4 Jahren neu gefliest. Hier mussten meine Grosseltern etwa 2000€ zusteuern. Ist das Verhalten des Vermieters so rechtens? Wer kann mir für den Fall das es nicht so ist entsprechende Paragraphen nennen und mir eine Auskunft geben wie sich meine Großeltern am besten Verhalten sollten..? Bin über jede Antwort dankbar...

Schimmel, Recht, Mietrecht, Mieterhöhung, Modernisierung, Vermieter, mietspiegel, Kältebrücken
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Mieterhöhung 10% rechtens?

Hallo schönen Montag allem.

Ich hätte eine da eine Frage Meine Vermieterin ist seiht 1 Jahr neue Hausbesitzern. Ich lebe zur Miete alleine in einer 2 Zimmerwohnungdort schon seiht 4 Jahren wurde quasi mit übernommen beim Hausverkauf. Meine Vermieter geht mir auf dem Zeiger und zickt bei Gelegenheit um eins auf reiche Hausbesitzern zu machen. Sie verleundet mich sogar bei der Vorbesitzerin wo meine Schwester ist. Mit jener stand das verhältniss ohnehin schon schlecht und die Vermieterin hat es komplett zerrüttet durch üble Nachrede.Nun zum Thema. Meine Vermieterin will mir die Miete erhöhen da sich in der Ortschaft der Mietspiegel um 10% erhöht. Monatliche Kaltmiete betrug zuerst: 225 Euro mit 35 Euro Nebenkosten. Strom muss ich getrennt 82 Euro monatlich zahlen. Die Änderungen erfolgte nicht schriftlich. Kaltmiete soll nun durch die Erhöhung 247, 50 Euro monatlich kosten. Ich hab übrigens keine Garage, Dachboden, Kellerraum sondern darf jediglich nur die Garage mit benutzen und das obwohl ich mit Holz zu heizentrale gezwungen bin mit einen " Küchenholzofen". Die Vermieterin verschließt sich in übrigen meisten oder versucht mich auch sonst so mich ein zu schüchtern wenn ich ihr begegne. Also sie ist schon sehr arglistig. Obendrein lässt sie das Grundstück verwarlosen und kümmert sich nicht um eine Hausordnung. Es isr unerträglich mit der Dame da sie sehr überfordert wegen Kindern wirkt und deshalb das meiste gehen lässt und versucht hier und da sich so breit wie es nur gehts zu machen! Bitte um Rat!

Miete, Recht, Mieterhöhung
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Fristen Mieterhöhung?

Mein Vermieter hat am 25. Januar eine Mieterhöhung zum 1. April angekündigt. Es soll eine Anpassung an die ortsübliche Miete sein. Bis zum 31. März wurde meine Zustimmung eingefordert. Da der Vermieter aber bei der Berechnung falsche Ausstattungsmerkmale zugrunde gelegt hat, habe ich natürlich Widerspruch eingelegt, diesem auch am 12.02. per Einschreiben verschickt. Darufhin habe ich am 7. April das gleiche Schreiben vom 25. Januar erhalten, die Korrekturen der Berrechnung der neuen Mite wurden handschriftlich getätigt. Zeitpunkt der Mieterhöhung nist ach wie vor der 1.April, die Zustimmung wurde jetzt bis zum 18. April verlangt. Damit war ich nicht einvertanden, weil ich §558 BGB so verstanden habe, dass ich, auch nach einer Korreltur, nach Erhalt des Schreibens wieder diese zwei Monate Zeit zur Prüfung habe und in meinen Augen auch eine rückwirkende Mieterhöhung nicht rechtens ist, sondern die neue Miete erst ab Mai gelten würde. Das habe ich dem vermieter auch wieder per Einschreiben so mitgeteilt. Als Antwotf kam nur dass der Vermieter keinen Fehler gemacht hat. Der Gesetzgeber zwei Monate vorsieht, ich endlich vorbehaltlos meine Zustimmung zur Mieterhöhung ab 1.4. geben soll. Als Frist für die Zustimmung wurde auch nur eine 14 Tage Frist gegeben. Meine Fragen: Habe ich den § 558 falsch verstanden? Ist ein rückwirkende Mieterhöhung möglich? Muss der Vermieter das Schreiben für die Mieterhöhung nicht mit dem aktuellen Datum versehen? Dürfen hanschriftliche Korrekturen vorhanden sein? Ist es nicht so, dass wenn ich im April eine kor. Berechnung der neuen Mite erhalte, dass diese dann erst am 1.7. in Kratft treten dürfte und ich für die Zustimmung bis zum 30.6. Zeit habe`? Und wie kann ich dass dem Vermiter mitteilen, da er es ja bis jetzt nicht beachtet hat ( es sei denn ich liege falsch), so dass es dann wirklich richtig ist. Vielen lieben Dank für Eure Hilfe

Recht, Mieterhöhung, Wirtschaft und Finanzen
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Mieterhöhung bei Zuwachs der Personenzahl?

Hallo zusammen. Diese Frage richtet sich an Vermieter.

Ich habe ein EFH mit 140qm Wohnfläche, Garten, Nebengebäude etc. vor 1,5 jahren an eine 6-Köpfige Familie nebst 2 Katzen vermietet. Diese waren in Not (Irreparabler Wasserschaden in der vorherigen Wohnung), und brauchten schnell eine Bleibe.

Seinerzeit wollte ich das Haus eigentlich zum Ortsüblichen Mietpreis vermieten (wären regulär 900 € Kaltmiete gewesen). Da die Familie aber auf Hartz IV Leistungen angewiesen war (Mutter ohne Job wegen der Kinder, Lebensgefährte in Ausbildung), und wir auch befreundet waren, einigten wir uns vorläufig auf die ortsüblichen Mietobergrenzen. Seinerzeit 540 €. Im Gegenzug kümmerte sich die Familie Teilweise um Renovierung, Instandhaltung der Grünanlagen, etc..

Dies wurde allerdings nie Schriftlich festgelegt, der Mietvertrag lautet nur auf die 540 € Kaltmiete zzgl. NK. Und klappt auch bis heute hervorragend.

Mittlerweile hat sich aber einiges Geändert :) Die Mutter war erneut Schwanger...das Kind ist jetzt 5 Monate alt, und Der Lebensgefährte hatte auch 2 Kinder aus erster Ehe, die nun Ihm zugesprochen wurden. Dies sind Letzte Woche im Haus "Eingezogen". Also mal eben 3 Personen mehr, nun sind es 9.

Gleichfalls haben sich die Mietobergrenzen erhöht, so dass ich bei einer Neuberechnung auf 795 € komme.

Nun die Frage: Bekommt man das so ohne weiteres genehmigt? Meine Mieterin würde mir auch gerne den gefallen tun, das so Einzureichen, das sich nach eigener Aussage "bissl blöd" vorkommt, weil ich sie für diesen Vergleichsweise lächerlichen Mietpreis dort wohnen lasse.

Freue mich auf Feedback. Gruss

Miete, Mieter, Recht, Mieterhöhung, Hartz IV, Jobcenter, Mietobergrenze, Mietobergrenze Hartz IV
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Vermieter will mich wegen Eigenbedarf kündigen/jedes Jahr Mieterhöhung wegen strom?

Servus Leute,

ich hab 2 Anliegen: 1. und zwar drohen mir meine Vermieter seid bestimmt 2 Jahren mit einer Kündigung wegen Eigenbedarf weil sie gerne ihre Mutter in meine Wohnung einziehen lassen wollen. Das Mietshaus hat 3 Wohnungen. Meine. Gegenüber eine leer stehende und meine Vermieter die oben drüber wohnen. Bisher gab es nichts schriftliches nur unangenehme Gespräche das ich doch bitte freiwillig ausziehen sollte.

zweites Problem: ich würde angeblich Zuviel Strom verbrauchen. Der Stromzähler geht über 2 Wohnungen, meine 30qm und die leer stehende gegenüber wie oben beschrieben. Angeblich sei diese unbewohnt aber ich höre immer häufiger das mein Vermieter dort in der Wohnung unterwegs ist (sehr hellhöriges Haus)

ich bin wirklich nicht oft zuhause. Ich bin min 10std am tag nicht zuhause und benutze meine Küche nur morgens und abends bzw Wochenende häufiger. Ansonsten habe ich keine außergewöhnlichen elektrischen Geräte: pc Rechner,Fernseher,Mikrowelle, Waschmaschine, Herd...Standard Equipment. Trotzdem musste ich in den letzten 2-3 Jahren eine immense Summe Strom nachzahlen und im Anschluss mit einer erhöhten gesamt Miete leben.

der Vermieter zeigt mir auch die Quittung vom Strom Anbieter..aber ich trau dem ganzen nicht..ich fühl mich abgezockt. Psycho Spielchen sind ganz normal und wird mir mit einer „über freundlichen Tour“ vermittelt was ich für eine Last darstelle. Wohne jetzt etwa 4-5 Jahre hier und bekomme immernoch das Gefühl ich sei Gast . Ich möchte auf keinen Fall ausziehen. Ich mag meine Wohnung und fühle mich in meinem Umfeld heimisch. Arbeit und Hobbys sind in der Nähe. Möchte mich nicht verjagen lassen.

ich hoffe ihr habt Ratschläge oder kennt ähnliche Vorfälle.

liebe Grüße

Wohnung, Mieter, Mietrecht, Mieterhöhung, Vermieter, Stromverbrauch, Mietvertrag, Eigenbedarfskündigung
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Mietpreis ordentlich gestiegen, was tun?

habe gerade einen Schock bekommen, ein Liebesbrief mit einer Mietpreiserhöhung lag im Briefkasten.

Jetzt kommt eine Mietpreis-Erhöhung von sage und schreibe 16,57 Euro ab Mai dazu.

Jetzt stehe ich vor einem Problem, was mache ich jetzt? Zahlen kann ich das nicht. Umziehen ist in der heutigen Zeit wohl kaum möglich, da Wohnungen knapp sind, seitdem die Flüchtlinge ja auch alle irgendwo unterkommen müssen. 

Was mir seltsam vorkommt, dem Schreiben war eine Zustimmungserklärung beigefügt, die ich unterschreiben soll, dass ich mit der Erhöhung von 16,57 Euro einverstanden bin. Bisher hat man die Miete immer nur um 5 Euro erhöht und dafür braucht ich nie eine Zustimmungserklärung unterschreiben, der neue Mietpreis wurde bisher automatisch per Lastschrift eingezogen. 

Gibt es Foren oder Stellen an die ich mich wenden kann und das gesamte 4seitige Schreiben prüfen lassen kann oder mich überhaupt beraten lassen kann?

Was mache ich, wenn ich die Erhöhung nicht zahlen kann? In dem Schreiben erwähnten sie, dass sie meine Zustimmung sogar einklagen können. Ich habe eine nicht preisgebundene Mietwohnung, die auf den 2. Förderweg erstellt wurde, seit einigen Jahren sind die Sozialgelder raus und meine Miete ist seitdem sowieso schon pro Jahr um 5 Euro gestiegen (außer letztes Jahr).

Wie finde ich raus, ob die Erhöhung gerechtfertigt ist, am besten kostenlos, denn mit meiner mickrigen Rente kann ich mir keine Mitgliedschaft im Mieterverein leisten.

Miete, Recht, Mieterhöhung, Mieterrecht
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Mieterhöhung berechtigt? Modernisierung oder Instandsetzung/-erhaltung?

Hallo, liebe User!

Ich hoffe sehr, dass mir hier weitergeholfen werden kann und bedanke mich schon mal für jede Antwort!

Mein Vermieter hatte Mitte/Ende 2016 das Dach neu decken und die Fassade streichen lassen. Bereits diese Maßnahmen wurden von ihm nicht angekündigt. Bis Dato habe ich mich auch noch nie mit den Unterschieden von Modernisierung und Instandsetzung/-haltung auseinander gesetzt. Ende 2016 fragte ich dann voller Sorge, ob er nun eine Mieterhöhung beabsichtige, was er verneinte.

Im Frühjahr 2017 wurden dann der Gehweg erneuert und eine neue Haustür eingebaut (dabei wurde nicht einmal wenigstens die Klingelanlage auf Gegensprechanlage erneuert!).

Im Sommer 2017 hat er dann den Garten herrichten lassen (Baum wurde gefällt, Sträucher entfernt und neu gepflanzt, sowie Rasenfläche neu ausgesät) und die Terrassen neu gepflastert (ich bewohne eine Terrassenwohnung). Dadurch fiel die eigene und freie Nutzung des Gartens weg, hinzu kommen seitdem aber die Zahlung der Gartenpflege, die er durchführen lässt.

Anfang Dezember 2017 erhielt ich dann einen handschriftlich 3-Zeiler, indem ich mit Hinweis auf Modernisierungsarbeiten und Gartenpflege (mehr stand da wirklich nicht, keine Aufschlüsselung, nix) ab Januar 2018 (also seit letzten Monat) eine Mieterhöhung von 40€ zahlen solle.

Das klingt jetzt erstmal nicht viel. Aber in Anbetracht dessen, dass ich aus gutem Grund eine kleine und ursprünglich mal günstige Wohnung habe und eigentlich an meinem finanziellen Limit bin, macht es für mich schon einen erheblichen Unterschied, erst recht, wenn dieser möglicherweise nicht mal gerechtfertigt ist!

Zudem kommt, dass ich bereits seit 2016 20€ mtl. mehr zahle, da ich ständig eine Nachzahlung leisten musste. Für meine Wohnung war mal eine Heizkostenpauschale von 60€ angesetzt, von dem ich mittlerweile denke, die war vom Vermieter zu niedrig angesetzt. Und trotz dessen, dass ich nun 80€ mtl. zahle, mindestens 1/3 des Jahres nicht Zuhause bin und auch sonst nicht übermäßig heize, da ich es lieber kühler mag, musste ich bei der letzten Nebenkostenabrechnung 140€ nachzahlen.

Ich erwarte hier keine rechtsverbindlichen Aussagen. Ich erhoffe mir lediglich eine Einschätzung/Meinung anhand meiner Schilderungen. Ich bin so verunsichert und mache mir große Sorgen über den Erhalt der Wohnung und es würde mir sehr helfen, wenn jemand dazu einen Rat, oder dergleichen, hat! Vielen Dank also an jeden, der sich dazu äußert!

Recht, Mietrecht, Mieterhöhung
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