Falsche Betriebskostenabrechnung - trotzdem Mieterhöhung?

Hallo ihr Lieben!

Wir hatten Anfang des Jahres eine falsche Betriebskostenabrechnung erhalten, wo wir laut den Vermieter 1.800€ nachzahlen sollten! Da uns das aber viel zu viel vorkam, haben wir uns schlau gemacht und nachgerechnet, Widerspruch eingelegt und mussten hinterher nur ca. 380€ nachzahlen.

In der falschen Betriebskostenabrechnung wurde auch unsere Miete erhöht. Diese Mieterhöhung haben wir aber, da wir schon Widerspruch eingelegt hatten für die gesamte Abrechnung, nicht weiter beachtet.

Da der Vermieter aber auch keine neue Abrechnung ausstellen wollte, haben wir, da wir alle sehr Stress hatten zu dem Zeitpunkt (Anfang des Jahres-Stress, Jobwechsel, usw.) einfach eben die 380€ nachgezahlt und weiter unsere normale Miete gezahlt.

Nun haben wir vom Vermieter eine Zahlungserinnerung bekommen, da wir anscheinend im Mietrückstand sind. Nach einem WG-Streit, wer denn nun nicht gezahlt hat, ist uns im Anhang was aufgefallen: Ein Kontenblatt.

Dort konnten wir sehen, dass die Miete trotz der falschen Berechnung + Widerspruch erhöht wurde.

Wir fühlen uns etwas hilflos jetzt. Wir haben alle keine Ahnung, wer jetzt im Recht ist und ob wir wirklich jetzt nachzahlen + doch jetzt die erhöhte Miete aus der falschen Abrechnung zahlen müssen.

Kennt sich hier eventuell jemand damit aus? Wir wissen nicht weiter und haben das Geld um ehrlich zu sein einfach nicht, um das alles (Nachzahlung + neue Miete) grade zu stemmen.

Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe!

Miete, Recht, Mieterhöhung, Mietkosten, Nebenkostenabrechnung
Heizungsmodernisierung / Solar korrekt auf Mieter umlegen?

Hallo zusammen,

wir wohnen in unserem 3-Familien-Haus im EG und haben noch 2 Wohnungen vermietet.

Unsere Heizanlage ist schon älter aber funktioniert gut, es gibt keinen Zwang diese zu tauschen. Wir haben einen Niedertemperaturkessel (heißt das glaube ich) und könnten diesen rechtlich problemlos weiterhin betreiben.

Nun bekommen wir aber einen Bausparvertrag ausgezahlt und würden gerne auch die Umwelt schützen und die alte Heizung (Gasheizung mit 200 Liter Warmwassertank) austauschen gegen eine moderne Gas-Brennwertheizung mit Solaranlage.

Angebote von 2 Handwerkern haben wir schon. Bei Haus und Grund habe ich mich informiert, dass ich 8% der Kosten (Baden-Württemberg) auf die Jahresmiete umlegen kann, da wir hinterher alle deutlich an Gas und Warmwasser-Kosten sparen werden. Ich habe auch erfahren dass ich das 3 Monate vorher ankündigen muss und die ca. Mieterhöhung mitteilen muss.

Meine Fragen:

  1. Das Angebot sind knapp 25.000 Euro. Sind davon dann 8% also 2.000 Euro, die ich zu je 1.000 Euro auf die beiden gleichgroßen Wohnungen verteilen darf? Oder sind es nur 1.333 Euro, da meine eigene Wohnung auch 1/3 davon quasi nehmen muss? Oder geht es wirklich nur um die Mietwohnungen?
  2. Mir wurde gesagt, ich darf nur die reine Modernisierung umlegen und muss die "Instandhaltungskosten, die sowieso entstanden wären auch mit der alten Anlage, davon abziehen". Das kapiere ich nicht, was bedeutet das?

Danke für eure Hilfe!

Beste Grüße, Harry

Mieterhöhung, Heizung
Miete steigt um über 18%, ist dies erlaubt (Schweiz)?

Ich wohne in einer 2 1/2-Zimmer-Wohnung, mein Freund wohnt bei mir, jedoch nicht offiziell (Vermieter weiss Bescheid). Meine Nachbarn (3 1/2 Zimmer-Wohnung) sind ausgezogen und fragten mich ob ich ihre Wohnung übernehmen möchte, ich willigte ein und sie schrieben es auf ihre Kündigung.

Der Block, in dem wir wohne ist 2012 gebaut worden, sie wohnen seit 6 Jahre in dieser Wohnung und haben 1'600 CHF Brutto bezahlt.

Letzte Woche bekam ich ein Anmeldeformular für diese Wohnung, da keine Auskünfte über die Wohnung vorhanden war rief ich an und wollte wissen wie viel die Wohnung jetzt kostet, sie teilten mit mit dass es 1'890 CHF seien.

Als ich nachfragte wieso so viel, sagte man "Der Ort an dem ich wohne sei beliebter geworden". Momentan sind so viele Wohnungen wie schon lange nicht mehr online zu finden, jedoch wird auch gerade sehr viel gebaut, letztens kam jedoch in den Nachrichten, dass in diesem Kanton sehr viele Wohnungen leer stehen. Die Wohnungen zur Erstvermietung sind ca.um die 1'900-2'300 CHF

Ich kann mir die 1'600 CHF gut leisten, Maximum 1'800 CHF, jedoch mehr nicht. Online fand ich nur das:https://www.watson.ch/blogs/leben/548011564-darf-der-vermieter-den-mietzins-nach-einem-mieterwechsel-erhoehen

Laut diesem Betrag darf die Wohnung max. 10% erhöht werden, stimmt das?

Kann man was dagegen machen?

Ich habe angefragt ob ich z. B. die Wände selbst streichen dürfte um den alten Mietpreis zu erhalten, wurde jedoch abgelehnt.

Wohnung, Schweiz, Recht, Mieterhöhung, Rechte
Umbau der Wohnung - kein Balkon mehr. Was tun?

Hallo liebe Community,

mein Freund und ich sind wirklich verzweifelt und wissen nicht, was wir tun sollen. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann uns weiterhelfen.

Folgende Situation:

Am 01.08.2019 sind wir in eine wirklich schöne (und günstige) Wohnung gezogen. Sie hat 74qm und einen Balkon. Die Aussicht ist nicht die schönste, der Balkon geht zu den Bahngleisen und einer Straße raus, was uns aber überhaupt nicht stört. Das wichtigste Kriterium für uns bei der Wohnungssuche war es, einen Balkon zu haben.

Bei der Schlüsselübergabe wurden wir von unserem Vermieter (eine Genossenschaft) informiert, dass das Haus im Frühjahr 2020 energetisch saniert wird. Der Herr sagte uns, dass die Fassade neu gedämmt wird, die Balkone neue Geländer und einen neuen Bodenbelag bekommen. Das klang für uns super und wir haben den Mietvertrag unterschrieben.
Wir haben den Balkon beim Einzug aufgehübscht und uns Balkonmöbel gekauft, das war nicht ganz günstig.

Jetzt haben wir am 31.10.2019 einen Brief im Briefkasten gehabt, in dem die geplanten Neuerungen genau aufgeführt sind:

Die Balkone zur Bahnseite (es gibt auch noch welche zur anderen Seite raus) werden erweitert, eingeglast und in den Wohnraum integriert. Das bedeutet, unser Wohnzimmer wird um 5qm erweitert, der Balkon fällt dann aber weg. Natürlich wird dann die Wand, die den Balkon momentan von der Wohnung trennt auch abgerissen, was unsere gesamtes Einrichtungskonzept hinfällig macht.

Die ganze Renovierung dauert laut Brief ca. ein Jahr, die Bauarbeiten direkt in unserer Wohnung dauern ca. 2 Wochen. Mein Freund ist Schichtarbeiter und muss tagsüber schlafen, was leider mit den Bauarbeiten direkt in der Wohnung unmöglich wird.

Wenn wir das bei der Schlüsselübergabe gewusst hätten, oder zumindest informiert worden wären, dass ein Wegfallen des Balkons eventuell möglich ist, hätten wir die Wohnung nicht genommen.

Es wird uns von der Genossenschaft zugestanden, bis Ende November außerordentlich zu kündigen. Allerdings können wir uns einen erneuten Umzug nach 3 Monaten nicht leisten und haben auch keine Zeit dafür das so kurzfristig zu machen.

Außerdem ist nach der Sanierung eine Mieterhöhung von bis zu 240€ angedacht, und das obwohl wir keinen Balkon mehr haben. Abgesehen davon ist die Wohnung dann kaum noch günstiger als die von privaten Vermietern.

Für mein persönliches Rechtsempfinden ist das so wie das gelaufen ist nicht in Ordnung. Was würdet ihr tun?

Hoffentlich bekommen wir ein paar Rückmeldungen.

Liebe Grüße

Wohnung, Recht, Mietrecht, Mieterhöhung, Mietvertrag, Balkon
Sonderkündigung bei Nichteinhaltung der Modernisierungsversprechen?

Hallo, ich habe vor einiger Zeit eine Benachrichtigung von meinem Vermieter über Modernisierungsvorhaben bekommen. Dabei war alles soweit in Ordnung, u.A. wurde eine Vergrößerung des Balkons versprochen, sollte eine Baugenehmigung erteilt werden. Sollte sie nicht erteilt werden würde ich als Mieter umgehend benachrichtigt. Im Zuge anderer Arbeiten habe ich so nebenbei mitbekommen, das unsere Balkone nicht vergrößert werden, sondern nur ein neues Geländer angebracht werden soll.

Nun war der versprochene große Balkon eigentlich der einzige Grund weshalb ich nicht gekündigt habe und die Anderen, größtenteils unnötigen Modernisierungen über mich ergehen lassen wollte. Da mir bis heute aber nicht offiziell mitgeteilt wurde das der Balkon nicht vergrößert wird, es aber scheinbar bekannt ist das dieser nicht vergrößert wird, wurde mir ja nicht umgehend Bescheid gegeben, was letztlich ja so versprochen wurde.

So stelle ich mir die Frage ob evtl. ein Sonderkündigungsrecht zustande kommen könnte, sollte bekannt werden, das die Information zurückgehalten wurden bzw. eine ander Art der Verkürzung der Kündigungsfrist. Das Ganze könnte man ja letztlich abgleichen indem der Vermieter das Datum der Baugenehmigungsabsage angeben muss.

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