Fragen rund um die Jungjägerzeit, Jagdhund und Jagdrevier?

Hallo zusammen, ich möchte in kürze meinen Jagdschein machen und versuche mir möglichst viele Informationen einzuholen. Es ist mir wichtig dass ich danach auch die Möglichkeit habe jagen zu gehen daher vielleicht die etwas naiven Fragen unten.

Wenn man erst den Jägerausbildung gemacht hat darf man noch nicht alleine jagen und muss erstmal einige Jahre Erfahrung sammeln. Stimmt das? Hat man dann da einen Mentor bei dem man das Wissen vertiefen kann? Erlegt man das Wild unter Aufsicht oder darf man da noch nicht ?

Ist ein Jagdhund Pflicht? Ich weiß dass ein Hund sehr hilfreich ist wenn man das wild aufspüren muss, aber darf ich auch ohne Hund jagen?

wenn man jagen möchte aber kein eigenes Revier hat , muss man sich anmelden hab ich mal gelesen. Ich bin Angler und da hol ich mir Tageskarten für Gewässer in denen ich angeln möchte, ist das so ähnlich? Oder sagt ein befreundeter Jäger der ein Revier hat " bei mir im Revier darfst du " . Wie macht ihr das.

Wie gesagt, es sind vielleicht dumme Fragen aber ich versuche es für mich auszuloten ob ich danach auch tatsächlich die Möglichkeit habe. Ich wäre sehr bestürzt, wenn ich nach bestandener Prüfung nicht die Möglichkeit bekäme mich weiter zu entwickeln und das erlernte zu vertiefen.

Ich danke euch allen schon mal recht herzlich für die Antworten , vielleicht ist ja einer unter euch aus der Nürnberger Ecke und sogar bereit mich mal mit zu nehmen ( natürlich nur als passiver Begleiter )

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Lützows wilde Jagd?

Und zwar lerne ich gerade fürs Deutschabi und bin bei diesem Gedicht hängengeblieben. Ich versteh nicht wirklich worum es geht und eine Zusammenfassung konnte ich auch nicht finden. Was ich weiß ist, dass es während den Befreiungskriegen 1813-1815 entstand und es irgendwie um die Frage der Nation geht. Wenn ihr es genauer versteht wäre ich dankbar für eine kurze Zusammenfassung.

Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein,

Hör’s näher und näher brausen;

Es zieht sich herunter in düsteren Reih’n

Und gellende Hörner, sie schmettern drein,

Und erfüllen die Seele mit Graußen.

Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:

Es ist Lützows wilde verwegene Jagd

Was streift dort rasch durch den finstern Wald,

Was jaget von Bergen zu Bergen.

Es legt sich in nächtlichen Hinterhalt,

Das Hurrah jauchzet. Die Büchse knallt.

Es stürzen die fränkischen Schergen.

Und wenn ihr die schwarzen Jäger fragt:

Es ist Lützows wilde verwegene Jagd.

Wo die Reben dort glühen, dort braußt der Rhein,

der … [Wütrich] geborgen sich meinte.

Was naht aber dort im Gewitterschein,

Und stürzt sich mit kräftigem Arm hinein,

Und springet ans Ufer der Feinde?

Und wenn ihr die schwarzen Schwimmer fragt

Es ist Lützows wilde verwegene Jagd.

Was tobt dort im Thale die laute Schlacht,

Was schlagen die Schwerter zusammen!

Die schwarzen Kämpen schlagen die Schlacht

Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht,

Und lodert in blutigen Flammen.

Und wenn ihr die schwarzen Kämpen fragt:

Es ist Lützows wilde verwegene Jagd.

Was scheidet dort röchelnd vom Sonnenlicht,

Unter tausend Feinde gebettet.

Es zuckt der Tod auf dem Angesicht,

Doch die muthigen Herzen erzittern nicht,

Das Vaterland ist ja gerettet!

Und wenn Ihr die schwarzen Gefallenen fragt:

Es ist Lützows wilde verwegene Jagd.

Die wilde Jagd und die deutsche Jagd

auf … [Henkers]blut und Tyrannen.

Drum die Ihr uns liebt, nicht geweint und geklagt!

Das Land ist ja frei und der Morgen tagt,

Wenn wir’s auch erst sterbend gewannen!

Und von Enkeln zu Enkeln sey’s nachgesagt:

Das war Lützows wilde verwegene Jagd.

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