Neuer Job? Aber was?

Hallo zusammen, ich fühle mich irgendwie gefangen. Ich arbeite in einem Seniorenheim in der Betreuung, was mir lange Zeit auch Spaß gemacht hat doch seit die Leitung meines Wohnbereichs gewechselt hat ist das nicht mehr der Fall. Sie ist sehr Perfektionistisch und hat an allem was ich tu was auszusetzen bzw alles was ein Dementer nicht versteht sei meine Schuld und wenn sich jemand mit gegenüber falsch verhält ist dies auch wieder meine Schuld.

Ich will schon seit längeren da weg in eine andere Einrichtung doch weil es anderswo oft keine volle Stelle gibt und ich unbefristet bin fällt mir das schwer was anderes zu finden. Meine Eltern sagen mir, ich würde eh nichts besseres finden und solle da bleiben. Auf der anderen Seite merke ich von einer Kollegin, dass sie mit täglich neuen Veränderungen deutlich besser bei der Leitung ankommt als ich. Ja mir fällt sowas nie ein, weil ich immer an altem mehr oder weniger bewährtem festhänge und Änderungen für mich Gräuel sind.

Oft frage ich mich ob ich nochmal was anderes machen möchte. Mich interessiert es als Sprecher in Hörspielen oder gerne als Fotograf zu arbeiten. Mein Problem dabei (und auch jetzt) ist aber, dass ich Wahrnehmungsprobleme, motorische Probleme, verpeilt bin und auch Angst vor zu viel Menschennähe habe. Deswegen frage ich mich oft was überhaupt für mich geeignet ist und bin oft unglücklich über meine Situation. Ich war extra auf Schulen wo auf meine Behinderung eingegangen wurde und jetzt ist doch alles wie auf der Regelschule. Das soll aber nicht heißen dass ich in die Werkstatt möchte. Aber nicht selten habe ich Angst dass nur das am besten für mich wäre. Außerdem fühle ich mich mit über 30 zu alt für eine neue Ausbildung und habe Angst nie Fuß zu fassen. Und die finanzielle Komponente spielt halt auch eine Rolle.

Ich weiß irgendwie nicht weiter. Täglich ist es schwer dort hinzufahren und ich freue mich Feierabend, Wochenende, Urlaub. Und schon Samstagsabend fühle ich mich schlecht und habe Angst vor Montag. Auch wenn dieser vielleicht halb so schlimm wird aber die Angst davor ist groß und steckt tief.

Sorry für den langen Text und danke fürs Lesen und antworten.

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Probleme mit Dementen Menschen - was soll ich nur tun - ich will ihr nichts böses, sie versteht es aber nicht mehr?

ch bin in dem Block wo ich selber zur Miete wohne, eine Art Hausmeister als Nebenjob, bei meinem Vermieter angestellt.

Jetzt ist es so, dass in dem Haus noch eine Heizung ohne Aussensensor in Betrieb ist.

Eine Demente Bewohnerin hat mir heute eine bitterböse Nachricht auf dem AB hinterlassen, dass ihr irgendwer die Heizung abgestellt hat und sie dem eine mit dem Stock geben will.

Naja, bin dann runter: Wohnung auf 30° aufgeheizt. (bei mir hat es 25° ohne Heizung)

Oma beschwert sich, dass die Heizung auf 3 nicht warm wird.

Ich habe erklärt, dass es zu warm ist und sie halt auf 5 drehen soll.

Das Problem ist, dass sie das nicht mehr versteht, dass im Herbst und Frühjahr die Heizung auf 3 nicht warm wird, weil es zu warm ist.

Dabei liefert der Brenner auch im Sommer bei 30° immer 70° Vorlauftemperatur. Immer. Tag. Nachts.

Die Oma ist jetzt böse und denkt ich stelle ihr die Heizung ab. Das Problem habe ich seit ich hier Hausmeister bin.

Dann fängt sie immer die Leute an der Haustür ab und nervt, mit ihren Themen, wenn sich 2 andere treffen und was anderes reden wollen.

Auch erzählt sie Sachen, die sie vermutet und wenn man die betreffenden Leute fragt, stimmt es nicht, was die Oma gesagt hat.

Wenn die Haushälterin da war, fällt ihr 2h später was ein, was ich dann kaufen soll. Habe ich schon gemacht, aber die Oma bekommt 2x die Woche eingekauft und DRK Essen. Das muss reichen.

Wie kann ich mit ihr umgehen, wenn sie aggressiv wird und echt nervt? Klar, sie versteht es nicht mehr, aber es nervt. Ich will auch mal mit anderen reden ohne das sie reingrätscht.

Senioren, Demenz, Verhalten, Freundschaft, Altersheim, Oma, Menschen, Heizung, Psychologie
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Ich wünschte eine alte Frau aus meinem Wohnblock würde endlich ins Heim kommen - bad Vibes?

Hi,

ich wohne zur Miete in einer Wohnung in einem mittleren Wohnblock. Unten wohnt eine alte Frau.

Sie nervt mich so:

Vor Jahren hat sie mich gefragt ob ich ihr helfen kann. Ich habe mit dann jeden Abend eine Stunde lang ihre Geschichten angehört. Mittlerweile habe ich alle schon 20x gehört und sie wiederholt es immer wieder.

Sie will eingekauft haben von mir und als ich mit der Haushälterin geredet habe, das die, dass die alte sagt, sie braucht Ihr nichts kaufen, obwohl die Frau extra von der Krankenkasse gestellt wird und dafür da ist.

Mit erzählt die alte dann, die Haushälterin würde ihr nichts kaufen. Ist also auch gelogen.

Vor Ihrer Garten Tür steht ein Pavillon vollgestellt mit alten Schrott, wegwerfen will sie nicht, aber rausgehen kann sie auch nicht.

Immer dieses Gelaber und dann verbreitet Sie Gerüchte über andere Bewohner und wenn jemand im Treppenhaus redet macht Sie die Tür auf und lauscht und erzählt dann Märchen über andere Leute.

Ich hoffe echt, dass die alte Frau bald ins Heim kommt, dann kommt der Schrott weg und die Wohnung wird aufgeräumt und dieses getratsche und kontrolliere hört endlich auf.

Erst habe ich geholfen aber mittlerweile bin ich nur genervt.

Kann man das verstehen? Bin ich ein schlechter Mensch?

Ich gehe arbeiten und habe keine Lust immer von der abgefangen zu werden. Mittlerweile lasse ich sie einfach stehen.

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Vollmacht entziehen, wie funktioniert das? - Bevollmächtigter handelt unmenschlich?

Hallo,

Folgende Situation:

Eine 91 jährige Frau hat bis auf einen Neffen keine Verwandten. Diesem Neffen hat sie vor Jahren eine Vollmacht erteilt (welche Art von Vollmacht es genau ist kann ich nicht sagen, da ich es nicht weis).

Die Frau wohnt Zuhause und ist beim Essen, Waschen und bei der Toilette auf Hilfe angewiesen. Der Bevollmächtigte hat ihr über eine Agentur polnische Pflegekräfte organisiert, die jeweils für 2 Monate bei ihr im Haus wohnen und danach wieder wechseln.

Nun ist es leider so, dass die Pflegekräfte ihre Arbeit sehr schlecht machen, fängt an bei sie waschen sie nicht, lassen Sie nachts regelmäßig ins Bett machen und reinigen es nicht, bestehlen die Frau, beschimpfen sie, sperren sie oft in ihr Schlafzimmer ein usw. Trifft nicht auf alle zu, jedoch leider auf die meisten von ihnen.

Für diese Agentur zahlt der Bevollmächtigte monatlich etwa 4000€.

Gegenüber des Bevollmächtigten verhalten sich die polnischen Pflegekräfte natürlich sehr nett und zuvorkommend.

Die Frau selber hat keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Bevollmächtigten, dieser verwaltet ihr gesamtes Geld und das obwohl die Frau geistlich noch sehr fit ist.

Das geht sogar soweit, dass ihre Spülmaschine kaputt ist und sich keine neue kaufen darf, Ihre elektronische Zahnbürste ist defekt und sie bekommt wieder nichts von ihrem Geld, würde vielleicht ab und zu mal Kuchen essen gehen, darf sie aber nicht usw...

Der Bevollmächtigte gibt der Agentur monatlich Geld die dann für die Dame alle Einkäufe tätigen und den Rest offensichtlich behalten.

Das Verhältnis zwischen der Frau und dem Bevollmächtigten ist mittlerweile sehr schlecht, der Bevollmächtigte spekuliert auf ein schnelles Erbe, der Frau fehlen die nötigsten Materialien und eine richtige Pflege.

Ich bin nicht mit ihr Verwandt, kenne sie aber über meine bereits verstorbene Oma seit etwa 15 Jahren und möchte ihr helfen in ein betreutes Wohnheim zu kommen, Vorraussetzung dafür ist allerdings, dass die Frau wieder selbst bestimmen darf. Ihr Bevollmächtigter möchte dieses Vorhaben nicht unterstützen und beharrt auf diese Agentur.

Nun die Frage, ist es möglich so jemandem die Vollmacht zu entziehen, da er in keinster Weise im Sinne der Frau handelt?

Kennt jemand Anlaufstellen wo man sich dafür professionelle Hilfe suchen kann?

Dank!

Pflege, Kirche, Altersheim, Anwalt, Agentur, Rechtslage, Vollmacht
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Wie aus dem Altersheim heraus kommen?

Mein ehemaliger Betreuer hat mich nach einer Hutgelenksoperaton in ein Seniorenheim gegen meinen Willen einweisen lassen. Dazu muss ich sagen, dass er mir nach der Operation keine ausreichende Hilfe zukommen lassen hat. Außerdem bin ich nach der Operation dialysepflichtig geworden. Diese läuft drei Mal wöchentlich ohne Komplikationen ab.

Meine Gehfähigkeit ist wieder so weit fortgeschritten, dass ich mich ohne größere Probleme auch auf weitere Reisen innerhalb Deutschlands wage, allerdings mit Rollator, Gehhilfe oder einem elektrischen Rollstuhl. Ach das Ankleiden erledige ich problemlos. Einen Demenztest (Mocatest) habe ich mit 29 Punkten, eine weiteren mit 30 Punkten bestanden.

Hier im Heim ist kein Mitbewohner, der meines Erachtens nicht unter leichter bis schwerer Demenz leidet, einige sind bettlägrig. Mir fehlt daher de soziale Kontakt.

Mein ehemaliger Betreuer hat sofort nach der Heimeinweisung meine Wohnung ohne jegliche Absprache räumen lassen, kein Buch, kein Erinnerungsgegenstand zurück gelassen. Ich habe bis zur Hüftoperation einen Antiquitätenhandel bei eBay betrieben und hatte Restbestände von mehreren 1000 €. Ferner hat er im Rahmen seines Aufgabenkreises Schulden vo über 5000 € erzeugt mit Schufa-Eintrag.

Wie komme ich aus dem Heim wieder heraus in eine Mietwohnung, um wenigstens wieder die reguläre Sozialhilfe beziehen zu können im Gegensatz zu Taschengeld?

Den Betreuuerwechsel habe ich selbst beantragt. Der jetzige ist mir offensichtlich wohlgesonnen. Mein Alter: 72 Jahre, wirke jedoch 10 Jahre jünger, ledig. Hatte kürzlich eine 40-jährige Freundin beim Personal.

Altersheim, Recht, Persönlichkeit, Gesundheit und Medizin
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