I'm Pflegeheim feiern trotz corona krise?

Servus liebe Leute,

Ich habe ein dringendes Anliegen mein Pflegeheim möchte in den nächsten Tagen mit allen Kolleginnen und Kollegen, im Heim pizza Essen. Es würden ca geschätzt 30 Leute kommen.

Ich bin völlig entsetzt zu meinem Chef der PDL (PFLEGEDIENSTLEITUNG) gegangen und habe ihm mein Unmut ausgesprochen, (wir sind ein coronafreies Heim und so möchte ich es auch beibehalten) dass ich bedenken habe und es hochgradig verantwortungslos finde zu solchen Zeiten in einem Heim alle Kollegen zum Essen einzuladen.

Ich habe am selben Tag zuvor mit der Chefin gesprochen und ihr den selben Unmut geäußert. Nun meinte mein Chef sie hätten vereinbart das jeder Kollege erstmal ein Screening machen muss(Temperatur chech und Unterschrift das man symptomfrei ist)

Ich sprach meinen Unmut auch bei einer anderen Kollegin aus welche sich bereiterklarte mit der MAV (welche die feier überhaupt erst in Planung setzten) nochmal zu reden, da mir das alles zu ungewiss ist und man es meiner Meinung nach völlig verschieben sollte bis der corona Virus vollständig bekämpft ist.

Die kam nun aber zum Entschluss das die feier so stadt finden wird das es zwei verschiedene Plätze im Heim nun zum essen verwendet werden (jeweils die beiden enden des Heimes) das sei nun der Plan. Welches ich auch zu verstehen gab das ich davon nichts halte

ich habe mit Kollegen gesprochen und an ihrer vernunft appelliert nicht zu kommen. Da es verantwortungslos ist das so viele Kollegen in einem Pflegeheim auf einmal aufzufinden sind. Viele Kollegen zeigen sich aber unbeeindruckt von meiner Ansicht stimmen zwar zu aber wollen trozdem kommen

ich habe sehr große Angst um meine Bewohner da sie die leittragenden sind und ich meine Fürsorgepflicht nicht gerecht werde wenn ich tatenlos zusehe wie meine Kollegen sich alle auf einen Haufen treffen wollen

Pflegeheim, corona virus
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Wie findet ihr die Mitarbeiter?

Ich bin 18 Jahre alt und mache meine zweite Ausbildung im Pflegeheim als Altenpfleger im ersten Lehrjahr. Es gibt dort eine ungelernte Mitarbeiterin, ca. 40 Jahre alt. Sie ist eigentlich nett zu mir. Trotzdem bin ich zwei mal mit ihr zusammen gerasselt. Sie mischt sich oft in fremde Angelegenheiten, sie fühlt sich oft angesprochen obwohl sie gar nicht gemeint ist. Damit nervt sie ungemein. Wenn mir eine Auszubildende vom zweiten Lehrjahr mir etwas gezeigt hat in dem Zimmer und wir beide aus dem Zimmer gehen, dann fragt sie wenn sie uns sieht, was wir zu zweit im Zimmer gemacht haben, so dass man sich rechtfertigen muss. Letztens hatte ich, weil ich Schwul bin so ein Bild geschickt bekommen von einem Jungen, halt oben ohne. Sie lief bei mir hinten vorbei und sah das Bild auf dem Handy, sie sagte laut, oh ein nackter Mann, obwohl andere Mitarbeiter da waren. Zu dem erwartet sie von uns, dass wir nicht hinter ihrem Rücken reden sollen, ist ja verständlich. Ab und zu meckert sie rum, man soll mehr für die Ausbildung tun. Sie meckert auch gerne rum. Wenn man dann mal was erklären möchte, dann sagt sie ich bin in der Ausbildung, ich soll mich zügeln. Einmal hatte ich ausversehen ein falsches Esstablett mitgenommen, sie sagte dann zu mir Dümmer wie Dumm kann man nicht sein. Sie hat sogar meinen Praxisanleiter gesagt, obwohl wir das Thema Blutdruck messen hatten im Stationszimmer und wollte wegen ihrer Pause den Praxisanleiter und mich rausscheuchen. Dann entschied sie dass ich die Aufgabe von dem Praxisanleiter die Monatsmessungen nicht machen soll, weil so wenig Pflegekräfte da sind.
Heute: War am Anfang alles in Ordnung, um 8:00 Uhr gibt es Frühstück. Ich war 08:07 Uhr mit einem Bewohner auch dazu gekommen um zu helfen. War etwas zu spät wegen den Wundverbänden die die Fachkraft gemacht hat. Ich suchte das hochkalorische Getränk für eine Bewohnerin und fragte, sie wüsste wo dass ist, darauf schrie sie mich an, mit einem giftigen Unterton. ,, Ich bin schon zu spät gekommen“ Dann sagte ich, ich wollte nur wissen wo das Getränk ist. Dann meinte sie, ich würde sie anschimpfen, dass sie das Getränk vergessen hatte. Dann habe ich gesagt, dass hat sie missverstanden. Wie schon auch bei anderen Dingen wo sie was anderes behauptet. Ich bin gegangen und sie kam hinter mir her und sagte ich sollte aufpassen was ich sage. Ich habe sie dann ignoriert, sie kam ab und zu um mich auf irgendetwas hinzuweisen. Ich habe auch eine eigene Pause gemacht. Später habe ich auf dem Wohnbereich mitbekommen, es war zu hören wie sie über mich redet. Eine Mitarbeiterin kam zu mir und sagte, sie redet auch die ganze Zeit über mich. Ich habe sie den ganzen Tag ignoriert. Dann wollte sie irgendwas von mir um zu provozieren und dann habe ich was zurück gesagt, mit einem genervten Ton, dann ging sie zu den anderen Mitarbeitern und sagte ,, was habe ich gemacht“ was macht er mich so an. Dann behauptet sie ich hätte sie bös angegrinst und sie zurecht gewiesen. Schön dass sie lästert.

Freundschaft, Liebe und Beziehung, Pflegeheim, Mitarbeiterin
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Pflegeeltern? Ist das die richtige Entscheidung?

Hey ich hätte da so eine Frage. Ich bin 13 Jahre alt und wohne mit meiner kleinen Schwester und meine Eltern zusammen. Meine Schwester ist 5 1/2 Jahr jünger als ich und hat ADHS. Schon seit ich klein bin wahr ich auf mich alleine Gestellt. Meine Mutter hatte 4 Fehlgeburten und war die ersten 6 Jahre von meinem Leben mehrheitlich im Krankenhaus oder zu Hause im Bett. Mein Vater hat eine Firma und war/ist fast nie zu Hause. Ich habe nie viel Aufmerksamkeit bekommen was ich aber auch nie schlimm fand. Seit etwa 2 Jahren spiele ich aber mit dem Gedanken in eine Pflegefamilie zu gehen weil „mein zu Hause“ sich nicht mehr wie ein „zu Hause“ anfühlt. Damit meine ich es gibt nur noch Streit in der Familie und wenn meine Schwester z.B scheisse baut werde ich dafür bestraft. Es war mir schon von Anfang an klar das meine Schwester mehr Aufmerksamkeit bekommen wird da sie ja ADHS hat. Es ging dann aber so weit das ich z.B in einem andern Hotel Zimmer schlafen musste das es für mich kein platzt mehr gab im Zimmer meiner Eltern + Schwester (da war ich 9). (Das ist nur ein Bespiel von vielen). Ich war schon ein paar mal mit Beratungsstellen in Kontakt so wie auch mit dem Jugendamt. Meine Eltern wissen das ich in eine Pflegefamilie möchte. Viele werden jetzt sagen spreche mit deinen Eltern doch darüber. Ich habe schon 100 mal mit ihnen darüber gesprochen und sie haben mir immer gesagt das ich mich eben daran gewöhnen muss. Einmal bin ich mit meinen Eltern zum Psychiater und da haben wir über die momentane Situation gesprochen. Ich ging mit ihnen Glücklich nach Hause (da wir haben nie Lösung hatten) doch es änderte sich nichts. Irgendwie habe ich Angst in eine Pflege Familie zu kommen weil sich dann mein Leben um 180 grad ändern wird. Soll ich den Schritt wagen oder nicht? (Es geht mir nicht um Aufmerksamkeit )

Familie, Freundschaft, Psychologie, Entscheidung, Liebe und Beziehung, Pflegeeltern, Pflegeheim
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Kollegin schreit dauernd die Vorgesetzte an! Was tun?

Hallo alle zusammen.

Eine Person ist eine Vorgesetzte (PDL) in einer Einrichtung. Hier gibt es eine bestimmte Kollegin im Nachtdienst, die sich gerne über Arbeitsanweisungen hinwegsetzt, öffentlich und zwar zur Schichtübergabe am Morgen und deutlich per Email. Diese Nachtschwester ihrer Meinung nach schon sehr lange in der Firma und lässt das gegenüber der PDL auch raushängen. Ich beschreibe nur zwei kürzliche Geschehnisse:

In der Email an die Vorgesetzte standen ganz klare Worte der Abneigung mit dem Schlusssatz "DU wirst dich nicht lange an der Position halten, dafür werde Ich sorgen!" Dazu kam es gestern Morgen zu einer einfachen Anweisung zum Falle der aktuellen Coronasituatuon. Die Nachtschwester beendete ihrerseits die Übergabe mit den Worten "Was du hier alles verändern willst, ist alles zum Kotzen, so einen Scheiß mach ich nicht mit" das hat sie lauthals durch die Einrichtung gebrüllt und hat der PDL den Rücken zugekehrt!

Die Heimleitung weiß über das Verhalten dieser Kollegin Bescheid, hat aber nach der ersten Aktion mit der Email "noch" abwarten wollen. Meine Frage lautet nun:

Sollte die Heimleitung nach weiteren Vorkommnissen und der gestrigen Schreiattacke nun immer noch still halten, darf man so einen Kollegen auch privat anzeigen oder auf andere Weise selbst tätig werden? Ich muss sagen, dass ich in meinem Männerbetrieb solche Boshaftigkeiten gar nicht kenne.

Würde mich freuen wenn jemand sagen kann, wie sich die PDL hier am besten verhalten kann. Vielen Dank.

Recht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, PDL, Pflegeheim, Beruf und Büro
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Pflegeheim, wie ist jetzt weiter vorzugehen?

Hallo Forum,

unsere Mutter hat sich seit Anfang/Mitte letzten Jahres (2019) leider gesundheitlich auf ein Talfahrt begeben. Es fing damit an das sie Tagsüber drei Mal täglich von einem Pflegedienst besucht wurde um ihre Medikament zu bekommen bzw. regelmäßig mit Kontrolle einzunehmen. Es folgte leider ein Unfall beim spazieren gehen, was dazu führte das sie in ein Krankenhaus kam. Von da an(Mai2019), wanderte sie von einem Krankenhaus in die stationäre psychiatrische Behandlung, wieder zurück in verschiedene Krankenhäuser oder in eine Kurzeitpflege. Manchmal war es so, das wir sie besuchen wollten und sie nicht mehr da war. Ab Anfang Dezember wurde dann erklärt, dass sie in ein Pflegeheim muss/soll, da sie selber keinen eigenen Haushalt führen kann. Zu diesem Zeitpunkt war meine Mutter in Pflegestufe 2 eingestuft. Es kamen immer wieder Briefe für eine neue Untersuchung um die neue Pflegestufe festzustellen. Leider wurden diese Termine nie eingehalten, weil sie kurz vor dem Termin in ein Krankenhaus eingeliefert wurde(z.B. Schlaganfall etc.). Wir versuchten einen Pflegeplatz zu bekommen, der mit einer Kurzeitpflege begann und kurz bevor es in einen Pflegeplatz umgewandelt werden sollte, mit einer Einlieferung in ein Krankenhaus endete. Was dadurch passierte ist klar:"Der Pflegeplatz war weg". Somit mussten wir weiter suchen. Nun ist unsere Mutter seit Anfang März 2020 in einem Pflegeheim und es wandern Rechnungen über Rechnungen der Kurzzeitpflege oder des Pflegeheimes ein. Komischerweise steht in allen Rechnungen Pflegestufe 3 und nicht 2. Ich habe jetzt etliche Anträge ausgefüllt und immer wenn ich Denke so das wäre es, dann kommt etwas neues. Vollmacht als Betreuer des Amtsgericht besteht, Antrag auf Sozial- und Pflegegeld wurde gestellt (schon am 03.12.2019) aber hier fehlen noch die Bankauskünfte (hier braucht leider die Bank so lange), Antrag auf Verwendung des Pflegesachleistungsbetrages für anerkannte niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote §45b Abs.3 SGB XI auch gestellt (diese Sachbearbeiterin erklärte mir am Donnerstag das ohne die Untersuchung der Pflegestufe erst einmal nichts passieren kann). Antrag Stationaere Pflege gestellt. Ein Rechtsanwalt als Verfahrenspfleger der :"die Interessen meiner/unsere Mutter in betreuungsgerichtlichen Angelegenheiten" führt hat sich bei mir gestern auch gemeldet. Leider bin ich, wie ihr lesen könnt, mit der aktuellen Situation überfordert. Es fließen zur Zeit Rechnungen über Rechnungen ein. Gibt es evtl. eine bestimmte vorgehensweise die ich nicht beachtet habe oder die ich beachten sollte?. Viele Grüße aus Dorsten

Recht, Pflegeheim
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Wie kann man das Verhalten von der Mitarbeiterin beschreiben?

Ich bin im ersten Ausbildungsjahr in der Altenpflege und bin 18 Jahre. Dort in dem Wohnbereich ist eine Auszubildende im dritten Lehrjahr, sie ist 27 Jahre alt. Die ist wirklich manchmal anstrengend und schimpft mich wegen jeden Kleinigkeiten an. Sie hat ja manchmal recht. Aber sie ist wirklich nie gelassen und fängt einen gleich an zu ignorieren. Egal was man sagt, sie geht einem aus den Weg. Einmal hatte ich mit ihr Streit und dann hat sie nur Kaffee für die anderen Mitarbeiter gekauft. Sie hat mir vor zwei Tagen gesagt, sie hilft mir bei einem Bewohner für den Praxisbesuch und dann hatte sie spontan keine Lust. Heute wollte ich eine Bewohnerin duschen und das Wasser springt immer schnell auf heiß oder kalt und dann war das Wasser kurz wärmer und die Bewohnerin hat kurz geschrien. Dann ist die eine ins Bad und hat mir die Duschbrause aus der Hand gerissen und hat die Bewohnerin geduscht und die Bewohnerin hat auch geschrien wegen dem Wasser und sie hat mir einfach die Bewohnerin weg genommen und mich ignoriert. Dann hat sie gesagt, ich kann sie nicht duschen, wie will sie es wissen obwohl ich die Duschbrause nur einmal benutzt hatte und weil ich beim transferieren bei einer anderen Bewohnerin Hilfe brauchte, hatte die Schichtleitung gesagt sie sollte mir helfen und sie verweigerte es. Und einmal habe ich in der Übergabe ausersehen gesagt, die Bewohnerin hat Verweigert, dass sie ihre Prothese angezogen bekommt, da hat sie mich angeschrien und gesagt dass heißt abgelehnt. Sie hat ha schon recht, nur sie hat nur wegen dem für den Rest des Tages mich nicht mehr angesprochen und hat mich nur komisch angeschaut. Aber ist das nicht übertrieben. Aber an manchen Tagen, ist sie nett. Ich habe mittlerweile so einen Hass und Angst gegen die entwickelt dass ich mich gar nicht mehr ins Pflegeheim traue wegen der. Einmal habe ich die im Gang gesehen, da ist mir ein Schauer über den Rücken und wenn die mich anmeckert dann denke ich dann immer ich bin ein schlechter Mitarbeiter. Obwohl jetzt meine Praxisnote eine zwei ist.

Pflegeheim, Mitarbeiterin
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Als Altenpfleger mit dem Tod umgehen?

Hallo ihr Lieben, ein etwas sensibles Thema, bei dem ich hoffe, viele Erfahrungsberichte zu bekommen. Erstmal zu mir: ich bin 28 Jahre alt, habe bisher als Medizinische Fachangestellte gearbeitet und bin nebenbei einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Altenbetreuung nachgegangen. Da ich gemerkt habe, dass mir die Arbeit in der Arztpraxis noch zu unpersönlich bzw. nicht „sozial“ genug ist und ich mehr Sinn suche, habe ich mich jetzt umorientiert und fange kommenden Monat eine Dreiviertelstelle zunächst als Pflegekraft im Altenheim an. Später wird mir die Weiterbildung zur Sozialbetreuung ermöglicht, solange bin ich aber, wie gesagt, in der Pflege tätig. Mir machen Körperausscheidungen, offene Wunden, Gerüche oder auch Demenzsymptome nichts aus, damit hab ich bereits einiges an Erfahrung und ich bin da sehr robust. Allerdings habe ich vor einem Thema doch sehr Respekt, vielleicht sogar leicht Angst, und das ist der Tod. Ich habe bisher erst einen Toten gesehen, als Jugendliche, und das war mein Opa. Das war eine schreckliche Erfahrung für mich, allerdings war er ja aber auch nah mit mir verwand. Im Altenheim wird es ja nun mit ziemlicher Sicherheit so sein, dass ich einige Todesfälle miterleben werde. Inwiefern sind die Pfleger dort involviert bezüglich Sterbebegleitung, was könnten dort meine Aufgaben sein? Muss ich bei dem Bewohner bleiben? Wird man langsam an das Thema rangeführt? Muss ich den Bewohner nach dem Tod herrichten, säubern etc?
Ich weiß, dass ist evtl. auch von Einrichtung zu Einrichtung verschieden und ich weiß auch, dass der Tod nunmal einfach dazugehört, dennoch stellt mich das Thema schon vor eine Herausforderung. Vielleicht kann mir jemand erzählen, wie es bei ihm beim Berufseinstieg war, ob es Tipps zur Bewältigung oder Vorbereitung gibt etc.

liebe Grüße!

Pflege, Angst, Tod, Altenpflege, Psychologie, Altenheim, Pflegeheim, Sterbefall, Todesfall, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Plötzlich inkontinent?

Mein Verwandter im Pflegeheim konnte bis Ende Juni noch alleine zu Hause auf Toilette gehen. Der Weg von den am meisten genutzten Zimmern zur Toilette war recht lang, von der Entscheidung bis zur Verrichtung dürften oft 3 bis 5 min vergangen sein.

Dann kam er im Juli ins Krankenhaus, hatte viel Stress, es gab OPs (aber nur am Fuß/ Bein/ Beingefäßen) und da er bettlägrig war aufgrund der Behandlung bekam er eine "Ente", sollte also im Bett Wasser lassen. Da fiel uns schon auf, dass er sofort nach der Ente fragte, wenn er nur einen Schluck Wasser getrunken hatte, während er zu Hause einen Liter Wasser pro Tag trank und nur selten auf Toilette ging.

In dieser Zeit Juli bis MitteAugust behielt er zweimal Stuhlgang für eine Woche ein, weil ihm niemand sagte, wie er das verrichten sollte. Ende August kam er in die Kurzzeitpflege, hier kam er anfangs noch mit der Ente zurecht, dann gab es Verdacht auf Blasenentzündung und einen Dauerkatheter, den er bis heute hat (der Katheter selbst wurde natürlich gewechselt...). Dort fiel mir zum ersten Mal auf, dass er sehr dringend um die Bettpfanne bat, also vom Klingeln zum Bringen durften nicht mehr als 5 min vergehen.

Im September folgte die Beinamputations-OP und eine Nekrose am anderen Fuß, eine Entlassung in eine andere Kurzzeitpflege und kurz danach (Tage) Umzug in ein weiteres Heim, also viel Stress. Im neuen Heim fühlt er sich gut aufgehoben, aber jetzt erlebt er wenige SEKUNDEN vom Klingeln/ Ankündigung von Stuhldrang bis zum Erscheinen der Pfleger als Stunden und kann demnach den Stuhl entweder gar nicht mehr halten oder es fehlt das Gefühl dafür, evtl. kommt das erst auf, wenn der Stuhldrang schon sehr groß ist.

In der gesamten Zeit war das Verdauungssystem nie Thema. Er bekommt Movicol, trinkt recht wenig, isst mäßig.

Woher kann diese plötzliche Inkontinenz kommen, kann die psychischer Natur sein durch den Stress oder andere Ursachen haben? Ist es normal, dass das so schnell geht und man komplett das Gefühl für anstehende Toilettengänge verliert?

Stress, Alter, Krankheit, Gesundheit und Medizin, Pflegeheim
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Opa (90 und hochgradig dement) soll ins Pflegeheim. Wer kann/darf dies veranlassen?

Hallo, Opa war schon in den letzten Jahren ziemlich starrsinnig und hatte gewisse geistige Ausfälle. Vor 1 Jahr wurde dann in einem Krankenhaus bei einer geriatrischen Beurteilung festgestellt: "MOCA=18 (bei < 26 = eingeschränkt kognitive Funktion)". Seitdem hatte sein Gedächtnis nochmals stark nachgelassen. Nun ist er nach einer OP vor ca. 3 Wochen noch dementer und verwirrter geworden. Lt. sozialem Dienst des Krankenhauses soll er in ein Heim. Darf der behandelnde Arzt dies veranlassen? Oder muss ich (einziger Angehöriger, habe Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht von Opa seit 2016) den Heimvertrag für ihn unterschreiben? Falls ich dies veranlasse und außerdem noch seine Wohnung auflöse, kann ich dann rechtlich belangt werden, wenn Opa wider erwarten wieder geistig fit werden sollte? Oder muss erst bei einem Betreuungsgericht mit medizinischen Unterlagen beantragt werden, dass Opa für unzurechnungsfähig und nicht mehr geschäftsfähig erklärt wird?

Ergänzung: Eigentlich habe ich überhaupt kein Interesse daran, für Opa Entscheidungen zu treffen, aber als einziger Angehöriger bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Ich will auch nichts haben von ihm, sondern wäre froh, wenn ich keinen Stress wegen ihm hätte. Wenn man den dementen und starrköpfigen Opa jetzt fragen würde, dann würde er sicherlich antworten, er will wieder nach Hause. Dort würde er dann aber vermutlich nur wenige Tage überleben. (Mit dem ambulanten Pflegedienst hat es schon vor seiner OP überhaupt nicht funktioniert)

Pflege, Demenz, Opa, Recht, Heim, Gesundheit und Medizin, Pflegeheim
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Senior isst immer Packung leer?

Unser bettlägriger Verwandter im Pflegeheim kam gestern durch mich in eine schwierige Lage. Ich hatte ihm vom Weihnachtsmarkt eine kleine Packung Schokosalmibonbons (weich) mitgebracht. Die kannte er noch nicht. Er hat dann happs, happs die halbe Tüte nacheinander geleert, bis ich dem Einhalt geboten habe. Folge war eine Verstopfung und der mehrstündige Versuche, abzuführen (er saß tatsächlich drei Stunden auf der Bettpfanne, auf eigenen Wunsch).

Nun hat er außer Fernsehen und Essen nichts mehr und das Essen ist auch so ein Problem, er isst zu wenig und fühlt sich oft überfordert,wenn man ihm herzhaftes Essen mitbringt ("das soll ich ALLES essen?!).Manchmal isst er aber davon etwas, mehr als vom normalen Heimessen.

Jedenfalls überlege ich jetzt, wie ich da weiter vorgehe. Er hat ein paar Süßigkeiten im Zimmer, an die er nicht alleine drankommt und wir (drei) Besucher geben ihm immer wieder etwas davon auf eigenen Wunsch. Ich habe dann schon mal erwähnt, dass bestimmte Gummibärchen in der Menge auch abführend wirken können.

Soll man jetzt keine Packungen mehr mitbringen, ihm gleich eine kleine Portion geben? Es ist ja eines der wenigen Dinge, die er alleine entscheiden kann. Auf der anderen Seite schafft er es wohl nicht von alleine, aufzuhören bzw. diese "Sache aus Packung nehmen, in den Mund stecken, nächste Sache nehmen"-Handlung ist sehr automatisiert.

Er ist geistig fit, hat aber fürs Essen in keinster Weise ein Gefühl, weder, dass er zu wenig Herzhaftes isst, noch wie viel Süßes er isst, wenn er jedes Mal eine Packung leert. Grundsätzlich sollte er ein paar Kilo zunehmen. Soll ich ihm trotzdem weiter Packungen mitbringen oder kleine Portionen geben? Und wäre letzeres nicht eine Art Entmündigung, ich entscheide, er kann nichts machen, wie bei einem Kleinkind?

essen, Ernährung, Alter, Süßigkeiten, Gesundheit und Medizin, Pflegeheim
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Pflegeheim stellt Zahlungsanforderung per Anwalt?

Hallo Community, mein Vater ist vor Jahren von heute auf Morgen ins Pflegeheim gekommen und wird seitdem Voll gepflegt. Er kann nicht mehr laufen, liegt den ganzen Tag im Bett und hat einen künstlichen Darmausgang sowie beim Urin, muss also nicht auf Toilette. Seit einem Jahr ist er auf Paliativ Medizin eingestellt. Kopfmäßig ist er noch Top.

Nun das Problem. Als er damals in das Pflegeheim gekommen ist haben wir einen Antrag beim Sozialamt gestellt mit der bitte um Unterstützung da die Rente meines Vaters für die Einrichtung nicht reicht und keine Ersparnisse vorhanden waren. Uns war in keinsterweise bewusst was jetzt überhaupt auf uns zukommt. Mein Vater hatte mit meinder Mutter in einer Wohnung zur Mitete gewohnt. Meine Mutter ist noch immer dort. Wir wussten nicht was das Sozialamt bezahlt und was nicht.

Das ganze hat sich bis 10 Monate gezogen bis wir den besheid bekommen haben. Nun hat aber meine Mutter von der Rente von Ihr und meinem Vater nichts zur Seite gelegt da auch nur für Sie selbst das Geld gerade so gereicht hat.

Es haben sich dann in den 10 Monaten beim Pflegeheim 15.000€ angesammelt die noch offen sind und nicht bezahlt wurden. Also der Anteil den wir oder meine Mutter in den 10 Monaten hätte weglegen müssen, wobei wir ja auch nicht wussten wie viel wir hätten weglegen müssen. Das Sozialamt hat nur den Teil des Sozialamtes von den ersten 10 Monaten dann auf einmal gezahlt. Ab dem 11. Monat nach dem bescheid wurde dann die komplette Rente meines Vaters an das Pflegeheim bezahlt.

Am Freitag ist nun ein Brief vom Anwalt des Pflegeheimes angekommen in dem Sie schreiben das Sie bis zum 17.12.19 das komplette Geld gezahlt haben möchten oder es wird ein Inkasso vergahren eingeleitet und meinem Vater wird gekündigt.

Wir wissen gerade nicht was wir machen sollen, es ist kein Geld da wir können das nicht bezahlen. Was können wir nun machen? Das Sozialamt hat uns gemeldet das Sie für Schulden nicht einspringen. Wo soll ich den dann mit meinem Vater hin wenn die Ihm Kündigen?

Wir sind gerade etwas sprachlos und Hilflos :-(

Recht, Pflegeheim
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Wie viel von der Rente bleibt dem Ehepartner wenn der andere ins Pflegeheim muss?

Hallo - mein Vater (fast 90 Jahre alt) ist seit 14 Tagen in einem Pflegeheim (kurzzeitpflege) und muss dort nun in die Langzeitpflege wechseln. Die aktuelle Kosten belaufen sich auf ca. 5.250,- € im Monat - bei der Dauerunterbringung werden wir dann wohl bei ca. 4.200,- € liegen. Mein Vater hat ca. 2.000,- € Rente. Zunächst wurde mein Vater nun in die Pflegestufe 2 eingestuft (wir haben jedoch Einspruch eingelegt). Mein Vater hat vor 3 jahren nochmals geheiratet und wohnte (auch schon einige Jahre vorher) mit seiner Lebensgefährtin/Ehefrau in deren Eigenheim und hat die Lebensgefährtin/Ehefrau für den Unterhalt des Eigenheims (eines sehr großen Einfamilienhauses aus den 70ere Jahren) und die sonstigen Lebenshaltungskosten mit 1.000,- € monatlich unterstützt/beteiligt. Auch bei weiteren Kosten (z.B. Heizöl-Bestellung) hat er sich hin und wieder (zusätzlich zu den 1.000,- €) mit 50% an einigen Kosten beteiligt. Ich schätze diesen Betrag auf ca. 1.000 - 1.500,- € pro Jahr ein. 

Nun lebt die Frau dort alleine (bzw. mit Ihrem leiblichen Sohn). Wir (meine 3 Geschwister und ich) haben der Lebensgefährtin zunächst angeboten, dass wir (bis auf weiteres) die 1.000,- € weiter zahlen, obwohl ja eigentlich keine Lebenshaltungskosten im dortigen Eigenheim mehr für meinen Vater anfallen und der Aufwand daher eigentlich geringer sein sollte, und wir zudem stattdessen erheblich höhere Kosten für die Pflegeunterbringung haben. Der leibliche Sohn der Ehefrau "fordert" nun jedoch eine monatliche Überweisung von 1.200,- € für seine Mutter, da ihr dieser Betrag "mindestens" zustehen würde. Es wäre toll, wenn uns jemand aufklären könnte - wie so etwas geregelt ist bzw. wem welche Summen zustehen. Wir (also die leiblichen Kinder meines Vaters) werden selbstverständlich die laufenden Kosten für die Pflegeunterbringung (die nicht durch Rente und Pflegekasse gedeckt sind) übernehmen und unter uns aufteilen - allerdings sind wir eher geneigt den monatlichen Betrag an die Ehefrau von 1.000,- € zu reduzieren statt zu erhöhen. Kann jemand helfen??

Familie, Recht, Pflegeheim, Wirtschaft und Finanzen
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