Unterschlagung, wenn leiblicher Vater Dinge verkauft, die er angeblich Jahre nicht mehr bestitzt?

Hallo, vielleicht kann mir ja jemand helfen.

Folgender Sachverhalt: Gegenstände von mir und der gemeinsamen Tochter mussten vor einigen Jahren gerichtlich eingeklagt werden, nachdem mein Ex uns vor die Tür gesetzt hatte. Wir bekamen einen Bruchteil unserer Dinge mit der Aussage, mehr habe er nicht von uns.

(Jahrelanger gerichtlicher Streit um die elterliche Sorge usw hatten wir natürlich auch)

Vor zwei Jahren bekam ich Mitteilung des JA, der Kindesvater habe alle Sachen der Tochter nun über eine lange Zeit eingelagert, da aber kein Interesse an den Dingen bestünde, habe er diese nun gespendet. -> da war ich natürlich außer mir, mein Anwalt riet mir aber dazu, Ruhe zu bewahren. Es hätte keinen Sinn dagegen vorzugehen und wir würden nur einen Nebenkriegsschauplatz eröffnen.

So, nun ist es so, dass er keinen Unterhalt zahlt, offene Rückstände inzwischen im 5stelligen Bereich.

Und dann sehe ich jetzt zu allem Übel, dass er seit ein paar Tagen das Spielzeug, was er angeblich erst nicht hatte und dann gespendet hat, bei einem Kleinanzeigenportal verkauft. Bisher hat er für 120€ eingestellt, ich gehe davon aus, dass da noch einiges folgen wird. Das erste Teil hat er schon wieder deaktiviert, also wahrscheinlich verkauft.

Mein Anwalt befindet sich leider im Urlaub, deshalb frage ich hier: erfüllt dieses Vorgehen eine Unterschlagung?

Es macht mich einfach wütend, dass man sich einerseits mit Händen und Füßen dagegen wehrt, Unterhalt zu zahlen und sich dann auch noch zustäzlich am Eigentum des eigenen Kindes bereichert. Natürlich ist meine Tochter inzwischen viel zu alt für die Sachen. Aber es hat zum einen noch einen finanziellen Wert, der meiner Tochter zusteh und an manchen Dingen hängt sie einfach, weil da Erinnerungen mit verbunden sind.

Vielleicht kann mir hier jemand helfen, Danke vorab!

Familie, Recht, Strafrecht
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Vermieterin erfindet eine dreiste Lüge, um die Kaution einzubehalten?

Hallo,

Ich bin Student und wohne in einer 8er WG. Unsere Vermieterin ist der absolute Problemfall, sie hat Ärger mit fast allen Mitbewohnern und zahlt "erfahrungsgemäß" die Kaution fast nie zurück. Leider kam das Ganze ans Licht erst, nachdem ich mir eigene Möbel gekauft habe. Ich hatte vor bis zum Ende meines Studiums hier zu bleiben.

Ich bin vor ungefähr einem Jahr hier eingezogen und beim Besichtigungstermin hatte ich sie gefragt, ob es okay wäre, wenn ich mir eigene Möbel kaufe. Das Zimmer war schon möbliert, und zwar mit unter anderem einem sehr altem, kleinem Bett, sie meinte dazu ganz sympathisch: Kein Problem und hat sogar gesagt, bzw. die Frage in den Raum gestellt, ob der Kleiderschrank nicht zu viel Platz nähme (Kleiderschrank 6-türig in einem 16 km Zimmer...), worauf ich folgendes geantwortet habe: Das stimmt, ich würde glaube ich auch einen kleineren Kleiderschrank bestellen, damit ich mehr Platz habe, sie dazu: Okay, aber hinter dem Kleiderschrank ist nicht strapaziert... wir haben uns lange darüber unterhalten und eine Lösung gefunden, ich solle den Kleiderschrank auf Ebay zum Verkauf für einen von ihr genannten Preis anbieten und mit dem Geld wird sie die Wand schön machen.

Ich habe ihn dann zum Verkauf angeboten, aber leider hat sich niemand gemeldet. Ich habe dann vorschlagen müssen, dass wir ihn zum Verschenken anbieten und ich dann den Preis, den sie für den Schrank haben wollte, gebe.

...Tage nach dem Hochladen des Angebots, gab es kein ernsthaftes Interesse an dem zum Verschenken angebotenen Kleiderschrank.

Ich habe dann Möbel bestellt und wir haben entschieden, dass wir die Möbel in den Keller einlagern, bis wir einen Interessenten finden oder den Schrank zur Müllabfuhr anmelden.

...Dann kam der Streit wegen einer Kleinigkeit, davor hatten wir uns gut verstanden, und sie wollte dann auf einmal die Wand nicht mehr weiß färben, ich solle das selber machen.

Ich habe jetzt gekündigt und ziehe in weniger als drei Monate um.

Sie hat mir nach Erhalt der Kündigung geschrieben, ich solle das Zimmer beim Auszug wieder möblieren, da ich zum einen Möbel ohne Absprache mit Ihr abgebaut und "an eine für mich passende Stelle abgelegt habe und zum anderen "die Möbel Schaden genommen haben, weil in dem Keller bei Anstieg des Grundwasserspiegels Wasser eintritt."

Eine dreiste Lüge...

Sie sucht einen Grund, um die Kaution einzubehalten. Wird sie auch..

Das Gute ist: Meine Mitbewohner hatten beim Abbau und Aufbau der Möbel geholfen und die Vermieterin war an dem Tag da und hat gesehen, was abgebaut und wo das abgebaute abgelegt wurde und hat sogar beim Putzen des Zimmers netterweise bisschen geholfen. Die Mitbewohner können sich noch gut daran erinnern.

Was soll ich jetzt machen? Kann man von Betrug reden und Anzeige bei der Polizei wegen Betrug erstatten oder fällt das unter Zivilrecht? Sind Zeuge vor Gericht in dem Fall von Bedeutung?

vielen Dank fürs Lesen und danke im Voraus für die Antworten!

Deutschland, Recht, Mietrecht, Anwalt, Mietkaution, Lüge, Strafrecht
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Mit Anwalt Strafanzeigen löschen?

Servus Leute,

Google ist zwar mein größter Ratgeber, weiß aber leider nicht, welchen Begriff ich eingeben muss um etwas genaueres zu finden.

Ich habe 1x Anzeige wegen Drogenveräußerung bekommen, oder wie man das auch nennt. Man merkt ich habe nicht viel Ahnung der Thematik, ich habe nie etwas mit Drogen zutun gehabt lediglich nur mein Bruder.

Ich habe das Ziel zur Bundeswehr zu gehen, leider habe ich etwas Angst wegen meines Führungszeugnis, ich soll Drogen veräußert haben, musste eine Aussage bei der Polizei tätigen, anschließend wurde die Anzeige fallen gelassen und es kam nicht vor Gericht.

Ich habe einen Bruder der Person XYZ Drogen verkauft hat, dieser war mit meinem Bruder und mir, bei der selben Schulischen Maßnahme damals. Daher kenne ich ihn, haben uns auch gut verstanden, doch als er erwischt wurde, gab er statt den Namen meines Bruders, meinen Namen an. Das wurde mir dann zum Verhängnis, vielleicht weil er sich und meinen älteren Bruder schützen wollte und kein Verräter sein will, aber es ist wirklich sehr arm eine unschuldige Person ins bot zu holen. Ich vermute weil er zu dem Zeitpunkt, auf meine da noch Freundin stand, er mich damit aus dem Weg räumen wollte oder aus Eifersucht, ich weiß es leider nicht was in manchen kranken Köpfen so abgeht.

Da ich wie gesagt das Ziel habe zum Bund zu gehen, will ich gerne wieder ein sauberes Führungszeugnis haben. Würde ein Anwalt / Strafrecht daraus befreien? Wie läuft so etwas ab? Was kostet es im Endeffekt, da ich auch kein Keller aus Gold habe? Vor allem weil ich zahlen kann, weil ein sorry... Ehrenloser Ba... einfach einen unschuldigen beschuldigt hat.

Ich hatte ihn damals auch geschrieben was das Ganze soll, er verneinte alles und behauptet er hätte nie meinen Namen gesagt.

Bundeswehr, Recht, Anwalt, Anzeige, Strafrecht
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Wiederholt gefährlich überholt: Anzeige erstatten?

Hallo,

ich habe in meinem Leben noch nie eine Strafanzeige gestellt, trotz vieler Jahrer Fahrpraxis und nicht wenigen "brenzligen" Situationen.

Heute aber habe ich etwas erlebt, was mich wirklich stark über eine Anzeige nachdenken lässt.

Waren mit unseren beiden Kindern auf dem Rückweg vom Familienbesuch mit Tempo 100 auf der Landstraße unterwegs als der Hintermann plötzlich trotz Kurve und Gegenverkehr stark beschleunigt und zu überholen ansetzt. Nur durch starkes Bremsen des entgegenkommenden Fahrzeuges als auch durch mich konnte eine Kollision und somit schlimmeres verhindert werden. Die Lichthupe des Entgegenkommenden zeigte mir, dass dieser die Situation gleichermaßen bedrohlich empfand.

Eine Situation wie ich sie leider öfters erleben muss. Nun habe ich als gutgläubiger Mensch ernsthaft gedacht der Fahrer habe seinen Fehler zumindest im Nachhinein erkannt und daraus gelernt.

Pustekuchen. Wenige Kilometer später musste ich als nun Hintermann das gleiche Spiel nochmal beobachten. Nur dass er dieses Mal gleich zwei Autos überholt hat und die Verkehrslage noch unübersichtlicher war. Die Überholten als auch der Gegenverkehr mussten stark bremsen. Ich kenne die Strecke, fahre diese regelmäßig und weiß wo man überholen könnte und wo nicht. Und diese Stelle ist vollkommen ungeeignet zum Überholen.

Spätestens nach dem zweiten gefährlichen Überholvorgang musste ich feststellen, dass es sich um eine notorischen Gefährder im Straßenverkehr handeln muss. Er gefährdet ja nicht nur sich und seine Beifahrerin, sondern ins Besondere auch andere unschuldige Verkehrsteilnehmer erheblich! So jemand gehört meiner Meinung nach aus dem Verkehr gezogen, mindestens aber gemaßregelt.

Daher denke ich nun ernsthaft über eine Anzeige nach, wobei sich mir aber noch ein paar Fragen ergeben, bei denen mir vielleicht jemand im ein oder anderen Punkt sein Wissen oder Erfahrung helfen kann:

1. Wie vielversprechend ist so eine Anzeige? Besteht überhaupt eine realistische Chance dass es zu einem Verfahren kommt? Gerade da es ja noch mal geradeso glimpflich ausging?

2. Wenn es zu einem Verfahren käme, wo ist der Gerichtsstand? Das ganze ereignete sich in meiner Region, der Fahrer hatte aber ein fremdes Kennzeichen. Müsste ich dort als Zeuge auftauchen?

3. In einer Vorladung taucht ja sicher auch mein Name als Zeuge auf. Jemand der sich im Verkehr so verhält hat ganz offensichtlich eine Schraube locker. Muss ich unter Umständen mit einem Psychopathen und Repressalien z.B. in Form von plattgestochenen Reifen oder schlimmer rechnen?

Vielen Dank schon mal vorab für konstruktiven Rat und Erfahrungen!

3.

Polizei, Recht, Verkehrsrecht, Nötigung, Strafanzeige, Strafrecht, Straßenverkehr, Straßenverkehrsordnung, Auto und Motorrad
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Verstoß gegen das BtMG mit Cannabis?

Hallo Leute,

Ich hab da mal eine Frage zum Thema „Verstoß gegen das BtMG” (Allgemeiner Verstoß mit Cannabis/Cannabiszubereitungen).

Zur Story: Ein Kumpel ebenfalls ticker/dealer hat sich von der Polizei beim dealen erwischen lassen, seine Wohnung wurde durchsucht und es wurde etwas Cannabis gefunden. Daraufhin wurde sein Handy zur Auswertung eingezogen. So ist die Polizei auf unseren Whatsapp Chat gestoßen mit Inhalten die gegen das BmTG verstoßen, sprich Bilder mit Cannabis, chats wo es um Cannabis geht und Sprachmemos wo es sich um Cannabis handelt. Hin und wieder mal nur, wir sind Freunde deshalb trägt der Chatinhalt auch nur einen Bruchteil an Cannabis bezogene Themen. Da ich mich selbst derzeit seit schon fast einem halben Jahr im Ausland befinde, war ich klar überrascht von der Polizei einen Brief nachhause bekommen zu haben, den mir meine Schwester hat zukommen lassen als Bild. Vorladung als Beschuldigter. Also kurz erstmal, zu meiner Person: Ich bin, M, 20 und wurde schonmal mit einer geringen Menge erwischt, die Anklage wurde fallengelassen wegen Geringfügigkeit und weil das halt das erste mal war. Ich selbst Deale NICHT, nehme keine weiteren Drogen und bin/war in KEINSTER Weise in die Geschäfte meines Kumpels involviert, konsumiere jedoch, nicht regelmäßig aber auch nicht “Gelegentlich”. In dem Brief wird doch die Tatzeit und Tatort angeben, also während der gesamten Tatzeit(die sich über 3 Monate hinausläuft) konnte ich auch nicht am Tatort gewesen sein, da ich mich immernoch, seit dem, im Ausland befinde. Erst einmal, ja ich weiß ich muss dieser Vorladung keine Folge leisten, werde aber zum Termin erscheinen(Komme rechtzeitig auch wieder zurück). 

Jetzt zu meinen zwei Fragen;

-Bin ich strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen, wenn die Cannabisinhalte die ich meinem Kumpel nach Deutschland via Whatsapp zugeschickt habe, aus dem Ausland sind? sprich, ich habe das Cannabis nicht in Deutschland besessen/konsumiert

Wie verhalte ich mich bei der Polizeianhörung, welche Fragen könnten auf mich zukommen? Ich bin mir jetzt schon sicher auf 80% der Fragen keine Antwort zu geben, nur wo ich mir sicher bin mich selbst nicht zu belasten.

Danke euch schonmal im Voraus👍🏻

Recht, Cannabis, Strafrecht
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Wäre meine Beobachtung strafrechtlich relevant und sollte die Polizei bemüht werden?

Guten Abend,

Ich habe heute eine besorgniserregende Beobachtung gemacht, von welcher innerlich Abstand zu gewinnen mir nicht gelingt, vor allem, da ich nicht weiß, ob sie mit Sorge oder mit Gleichgültigkeit zu betrachten ist.

Wir haben heute Nachmittag die Hunde ausgeführt, durch eine Flussniederung, bei schönem, angenehm warmem Wetter. Wir gingen einen Spazierweg an einer Böschung, längs einer Kraftfahrtstraße entlang. Da kam uns ein schnurrbärtiger Herr, so um die 60, mit Mantel entgegen. Jener befand sich in Begleitschaft eines Jungen, etwa 14–16 Jahre alt, welcher ihm, kein Oberteil tragend, hinterherlief. Obgleich suspekt, da sichtlich kein verwandtschaftliches Verhältnis bestand und Sonntag war, schenkten wir dem Vorgang zunächst keine weitere Beachtung, wo es warm war und wähnten den Herren einen Landwirt mit seinem (?) Lehrling, obschon er nicht für einen Landwirt typisch gekleidet war. Rund eine Dreiviertelstunde danach unterquerten wir im Rahmen unseres Spaziergangs eine primär dem landwirtschaftlichen Zweck dienliche Flussbrücke. Dort sahen wir am andren Ufer des Flusses jene zwei Personen, welchen wir zuvor an der Böschung begegnet waren, sexuelle Handlungen treibend. Der Anblick dessen hat uns natürlich schockiert und ich kriege das Gesehene nicht aus dem Kopf, zumal ich berechtigterweise mich frage, ob hier ein Fall sexuellen Missbrauchs Minderjähriger vorliege. Ich argwöhne, dass, da das Schicksal des Jungen mir unbekannt ist, wenn ich nun nicht die Polizei (oder das Jugendamt?) riefe und der beobachtete Vorfall mit der Todesfolge des Opfers verbunden wäre, ich auf ewig von Gewissensqualen heimgetrieben würde.

Nun wo ich aber nicht weiß, ob der Vorgang per se strafrechtlich überhaupt relevant wäre, geschweige denn, ob und wenn ja, was ich tun sollte, ob etwa eine Anzeigepflicht bestehe, suche ich diese Seite zu Hilfe.

Kinder, Brücke, Polizei, Recht, Junge, Psychologie, Homosexualität, Kindesmissbrauch, sexueller Missbrauch, Strafrecht, Verdachtsfälle, Gewissensbisse, Philosophie und Gesellschaft
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Haftstrafe hierfür?

Hey, ich wollte gerne wissen, ob mir diesbezüglich eine Haftstrafe droht. Bitte keine Kommentare wie "wieso macht man sowas" , da ich selber weiß, was für einen vermeidbaren Mist ich angestellt habe und seit der Konfrontation mit der Person A heftige Panikattacken, eine Schlafstörung und eine Angsstörung bekommen habe aufgrund meines enormen Schuldbewusstseins und Reue. Ich bin eine nicht vorbestrafte Heranwachsende (19) und hatte keinerlei kriminelle Absichten. Die Person A kenne ich im wahren Leben nicht, sie lebt in einem weit entfernten Land. Ich habe sie per Zufall entdeckt und war fasziniert, da sie wortwörtlich mein "hübscherer" Doppelgänger ist. Da ich auch seit ein Paar Jährchen an einer Selbstwahrnehmungsstörung leide und mich als "hässlich" empfinde, habe ich mich sehr gefreut, endlich mal zu sehen, wie ich aussehen könnte, wenn ich mal ein Paar kleinere schönheitschirugische Eingriffe bekommen würde (peinlich über sowas zu reden). Die Person A hatte zunächst ein öffentliches Instagramkonto, hat es aber dann nach ca. 2 Wochen auf privat gestellt. Nachdem sie ihr Konto auf privat gestellt hatte, passierte das:

-ca. wöchentliches Versenden von Freundschaftsanfragen durch 2-3 von mir erstellte Accounts auf Instagram

- insgesamt 2-3 Nachrichtenanfragen: kein Spam, Anfragen beinhalteten keine Bedrohungen oder sonstige, ekelhafte Nachrichten, habe sie nur gefragt ob sie ihre schöne Nase operiert hätte und wenn ja, ob sie mir den Namen des Arztes verraten würde und dass sie nicht mehr photoshoppen solle, weil ihr Photoshop teilweise "lächerlich" aussieht ( keine Beleidigungsabsicht, wollte nur sagen, dass sie auf ihren nicht gephotoshoppten Bildern viel schöner ist)

-nachdem die Person A meine Anfagen nicht angenommen hat, habe ich ein Fakeaccount erstellt und unerlaubt das Bild der Person A als Profilbild verwendet, jedoch nicht ihren Namen. Ich habe keinerlei rufschädigende, diffamierende Angaben gemacht, sondern gehofft, dass ich so ihre Aufmerksamkeit kriege und sie meine Anfrage annimmt (ich weiß, es war echt unüberlegt und dumm). Was lediglich als Verleumdung kategorisiert werden könnte, ist das ich geschrieben habe "ich" sei verheiratete Lehrerin, obwohl A unverheiratete Medizinstudentin ist.

Mit dem Fakeaccount habe ich dann der Person A erneut eine Freundschaftsanfrage geschickt, jedoch kam es zur Konfrontation mit dieserPerson und sie hat mir mitgeteilt, dass sie mich anzeigen will und bereits schon einen Anwalt eingeschaltet hat, sowie Screenshots vob meinen Nachrichten- und Freundschaftsanfragen gemacht hat. Ich habe mich hierauf mehrmals (!) bei ihr entschuldigt und seitdem (ist ca. 5 Wochen her) mein Instagram und all meine Accounts gelöscht und mich somit von der Person distanziert.

Nun zu meiner eigentlichen Frage : Welche Straftatbestände sind hier erfüllt und was drohen mir für Strafen. Droht mir eine Gefängnisstrafe? Oder würde das JGG angewendet werden?

Lg

Polizei, Recht, Urheberrecht, identitaetsdiebstahl, Jugendstrafrecht, Stalking, Strafrecht, Nachstellung
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