Meine Eltern lieben mich schon aber interessieren sich nicht?

Ich (M/16) habe kurz gefasst immer wieder das Gefühl, meine Eltern lieben mich zwar schon, aber interessieren sich allgemein sehr wenig für mich.

Wir sind als Familie wahrscheinlich „Mittelschicht“ (kleine Wohnung in größerer Stadt) und leben laut meinen Eltern eigentlich schon so „über unserem Standart“.

Ich hingegen verdiene für einen Jugendlichen ziemlich viel Geld und bezahle so eigentlich alles, was man alltäglich aussgibt selbst (Essen, Trinken, Kleidung).

Ich bin tatsächlich an einer Privatschule, die aber vom Einkommen preislich gestaffelt ist (Meine Schwester und ich kosten „nur“ 60€ im Monat), aber trotzdem bin ich dort mit „der Oberschicht“ an der Schule und Dinge, die ich von zuhause aus sehr besonders finde (alle haben ein dickes Auto, großes Haus, bekommen alles was sie wollen..) sind sozusagen „normal“.

Dadurch dass ich eben durch mein eigenes Geld mir das neuste Handy, gute Kleidung und so kaufen kann, falle ich trotzdem nicht aus der Reihe oder so.

Trotzdem habe ich immer wieder Momente, die mich einfach traurig machen.

Ich merke zum Beispiel, dass mich meine Eltern noch NIE in meiner gesamten Schulzeit zu irgendwas gefragt haben (zb. welche Arbeiten ich bald schreibe) oder sich überhaupt für meinen Alltag interessiert hätten.

Grade war der Vater eines Jungen aus meiner Stufe kurz bei uns, um meinen Eltern was abzukaufen und der fragt mich auf Smalltalk halt was meine Leistungskurse seien, welche Lehrer ich so mit seinem Sohn teile und sowas.

Schon direkt in dem Gespräch ist mir aufgefallen, dass ich solche Fragen eigentlich noch nie gestellt bekommen habe und als er dann über seinen Sohn erzählte merkte ich, dass ihn das alles wirklich interessierte..

Als er dann aus der Tür ging, sagte ich zu meiner Mutter „Wieso fragt ihr sowas eigentlich nicht?“ und sie meinte „Um ehrlich zu sein wusste ich noch nichtmal dass zu schon Kurse statt Klassen hast“, woraufhin ich nicht unbedingt glücklich aussah.

Sie meinte dann halt noch dass sie mich „ja trotzdem liebt“, was ich ihr ja auch glaube, aber dieser Moment ist für mich ziemlich sinnbildlich für meine allgemeine Situation, in der ich eigentlich kein Geld, Zeit, keine Aufmerksamkeit oder ähnliches von meinen Eltern bekomme. Sogar Abendessen gibt es eigentlich nur wenn ich danach frage und selbst dann soll ich mir „einfach selber was machen“..

Ich treibe mich inzwischen durch Schule und Freunde sehr viel rum (ich bin auch eigentlich glücklich als Person) aber wenn ich nach gefühlt Tagen mal wieder zuhause bin, wird nicht mal gefragt wo ich die ganze Zeit war.

An sich ist jetzt ja auch die Zeit in meinem Leben, wo ich selbstständig zu werden hab, aber trotzdem gibt es Momente, wo es mir sehr fehlt, nie die „Interesse“ meiner Eltern gehabt zu haben. 🫤

Ich merke, dass es mir unfassbar schwer fällt zb. meine Eltern nach etwas (mal 20€) zu fragen und dass mir das Fragen fast schon peinlich ist.

Und wenn ich meine verwöhnten Freunde sehe, frage ich mich ob das was gutes oder schlechtes ist…

Kinder, Selbständigkeit, Schule, Erziehung, Eltern, Psychologie, Familienprobleme, Liebe und Beziehung, Desinteresse
Welche Ausbildung macht Sinn in dieser Situation?

Hey,

ich brauche einen job den ich als fest angestellte, für Mindestlohn würde reichen, in teilzeit und von zuhause machen kann. Idealerweise freie Zeiteinteilung. Wenn freie Zeiteinteilung wäre vielleicht sogar vollzeit möglich.

Aus privaten Gründen, die ich nicht weiter erläutern möchte, ist es anders nicht möglich. Hat nichts damit zu tun das ich faul bin, also sparrt euch solche Kommentare.

Wenn dafür eine Ausbildung nötig ist müsste ich diese auch als Fernstudium, teilzeit und von zuhause machen können und bräuchte dafür entweder einen Bildungsgutschein oder Bildungskredit da ich es sonst nicht finanzieren kann. Bei einer dualen Ausbildung müsste ich das Haus verlassen und das ist nicht möglich.

Ich dachte daran als Grafik Designerin mich weiterzubilden da ich zumindest ein abgeschlossenes Studium in dem Bereich habe und dann in diesem job zu arbeiten unter eben genannten Bedingungen. Aber leider sieht es so aus das es sehr schwer bis unmöglich ist ohne Berufserfahrung in diesen job einzusteigen und dann müsste man sich auf unbezahlten Überstunden und Wochenende und Nacht Arbeit einstellen. Nichts mit teilzeit. Das kann ich eben leider auch nicht da ich so viel Zeit nicht habe. Ich habe jemanden zu betreuen und das ist bereits ein fulltime job.

Deswegen war meine zweite Idee Call Center Agentin. Geregelte Arbeitszeit, teilzeit und homeoffice absolut möglich. Leider muss ich dafür meine Telefonie Phobie überwinden und lernen mit stress umzugehen und ruhig zu bleiben. Das wäre allerdings auch für mich privat durchaus nützlich und vielleicht würde ich es genau durch diesen job lernen.

Habt ihr sonst irgendwelche Vorschläge was ich machen könnte?

Selbständig machen wäre auch eine Idee. Da gibt es ja viele Sachen die ich auch ohne Ausbildung von zuhause machen könnte und als selbständige auch meine Zeit frei einteilen könnte. Z. B online pole dance Kurse (pole Trainer schein ist vorhanden), Grafik design (wie gesagt, hab ich mal studiert aber keine Berufserfahrung), Schneiderin (war mal eine idee... Erotik Kostüme von zuhause entwerfen und nähen und per eigenem Onlineshop verkaufen - hab ja selbst früher meine Kostüme von solchen Designerin gekauft), YouTuber und influencer hab ich schon probiert, kein plan was ich machen könnte... Bei Selbständigkeit muss man immer schauen das man genug Aufträge bekommt um davon leben zu können.

Irgendwelche Ideen?

Selbständigkeit, Homeoffice, Jobsuche, Teilzeit
Schule doch abbrechen?

Hallo,

ich habe eine besondere Situation:

Das Haus in dem ich wohne ist in Familien Besitz aber aufgrund von erbstreitigkeiten besitzt dieses nun meine Tante (arbeitet für AfD im Bundestag diese *****). Und die will uns jetzt natürlich rausscheißen obwohl sie fast nur in Berlin ist (wir wohnen in Kiel). Meine Eltern haben spürbar Probleme bei der Wohnungssuche, nur ist mein Vater zu stolz um es mir zu sagen. Deshalb zieh ich mir Kollegah Motivationen rein und geh nh 60h Woche schieben (25h Schule, 25h Gastro, 10h lernen und son bullshit) parallel nehm ich noch paar Schichten bei einer Sicherheitsfirma an.

Ich werde nächste Woche 20 und mein Albtraum ist die Festanstellung. Deshalb frage ich mich manchmal warum ich diese schulische Ausbildung überhaupt noch mache.

Ich hab es angefangen um viel wissen für die Unternehmensgründung zu sammeln.

Doch in der Realität bin ich jemand der schnell lernt… Einmal vom Lehrer erklärt, muss ich es noch einmal selbst machen und dann hab ich’s.
Aber neeeeiiiinnn wir müssen JEDEN Stoff 3 Monate durch gehen auch wenn es um WORD GEHT!!
Wer heute kein Word kann, ist Geistig zurückgeblieben oder Alt.

Das größte Problem ist aber das Praktikum…

Das Praktikum, welches ich letztes Jahr hätte machen müssen, was ich aber nicht getan hab weil ich spontan die Schule abgebrochen hab.

So dann haben mir Lehrer Emails geschrieben, das ich doch gut sei und nicht abbrechen müsste ( in den Sommerferien)

ich dachte mir, so schlimm kann’s ja nicht sein da rumzusitzen…

habe nur vergessen, dass man wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt wird Und ich einfach nicht mit Vorgesetzten umgehen kann

Dazu kommt, dass man ein Praktikum machen muss.. mit 20.. und wer hätte es gedacht? Es ist dem Betrieb verboten den Schüler zu bezahlen (lauter Applaus und gejubel)

Und das geile daran? Es geht einen ganzen Monat….

wie soll ich in diesem Universum 40h Woche Praktikum machen und nebenbei meine Wohnung in Zukunft finanzieren???

Theoretisch wäre ja eine 100h Woche möglich, aber nur wenn ich daraufhin schonmal in den Saarg klettern will!

Darüber hinaus ignoriere ich vor der Schule jeden Wecker aus Reflex, ich habe 0% Lust zur Schule zu gehen

aber auf die Arbeit freue ich mich! Eigentlich ist es ja eindeutig aber ich habe Angst zuu tief zu fallen, Angst vor nem Bauchklatscher. Ich hasse so vieles auf der Welt, womit ich mich trotzdem rumschlagen muss, da gehört auch ein großer Teil meiner Familie mit dazu.

Als ich schonmal abgebrochen habe kam von überal: bla bla bla mit Ausbildung verdient man irgendwann mehr Ja ja..

klingt schon fast wie der Rap über Rolex, da könnte man austicken

Ich kann mir nicht vorstellen in einem Hamsterrad zu leben, dann kann man sich auch aufhängen. Außerdem was soll man mit 2k anstellen?

Geld verdienen, Selbständigkeit, kollegah, Schule und Ausbildung
Wieso wird man „geköpft“, wenn man noch bei Eltern wohnt?

Ich habe in den letzten Beiträgen, die ich zuletzt gelesen habe bemerkt, dass junge Erwachsene heutzutage oft von den Älteren Menschen regelrecht „geköpft“ werden, wenn sie eingeben, dass sie im Erwachsenenalter (so mit 18, 20) noch bei ihren Eltern(teilen) wohnen. Da kommt immer sowas wie „Pah! Als ich in deinem Alter war, hatte ich schon meine eigene Wohnung, war verheiraret, 10.000€ im Konto, eine/zwei Jobs mit denen ich meine Miete bezahlt habe!…“ ich meine wen interessiert das?
Ich verstehe nicht, warum diese Leute so reden, offenbar waren das damals ganz andere Zeiten und es hat sich seitdem viel verändert, was das Ausziehen umso schwerer macht.

Der Arbeitsmarkt ist, selbst für junge Erwachsene mit einem Abitur oder Studenten sehr anspruchsvoll und wählerisch geworden, die Wohnungen und alles im Allgemein ist teurer geworden. Ihr, die euch über die heutige Generation beschwert, prahlt wie toll ihr schon damals euer Leben im Griff hattet, dabei seid ihr es, die es damals vieeel leichter hattet, weil es damals viel mehr Möglichkeiten gab und man sich auch noch eine anständige Wohnung als junge Erwachsene leisten konnte.
Echt, es macht mich wütend, sowas ständig zu lesen. Man könnte meinen ihr wüsstet überhaupt nicht, was in der Welt heute läuft, oder ihr wisst es, aber entscheidet trotzdem junge Menschen heutzutage zu kritisieren, wenn sie sich aus finanziellen Gründen entscheiden, bei ihren Eltern zu bleiben. Nicht weil sie es vielleicht wollen, sondern müssen.

Was denkt ihr?

Ich würde gerne hier die Meinung meiner Generation hören, ich weiß ja schon, was die Älteren darüber denken.

Liebe, Selbständigkeit, Familie, Wohnung, Geld, Eltern, Liebe und Beziehung, Ausbildung und Studium
Wie finde ich einen Job der zu mir passt?

Hallo allerseits,

Ich habe Probleme damit einen Job zu finden der zu mir passt, mir ist es wichtig dabei einen Sinn zu haben.

Ich habe einige Praktika gemacht bis jetzt war jedoch nichts dabei was mich halbwegs interessiert hat.

Mein Interessens Gebiete liegen im Bereich Krafttraining, Ernährung, Mentale Gesundheit und Bücher der Weiterentwicklung. Für die Selbständigkeit interessiere ich mich auch und könnte ich mir gut vorstellen in einer diesen Bereiche, wird aber wohl erstmal weit entfernt sein.

Mein größtes Problem ist aktuell das ich bei meiner Mutter lebe und kein Geld / Job habe, das frustriert mich und schwächt mein Selbstwert da ich seit Ende meiner Schulzeit (2 Jahre) so zu sagen auf ihren kosten lebe.

Ich habe um ehrlich zu sein einfach keine Lust ewig einen Job aus zu üben nur um Geld zu haben, das würde mich nicht Erfüllen und wäre Zeitverschwendung.

Eine Idee von mir wäre mir ein Teilzeit Job zu suchen und meine restliche Zeit zu nutzen um Online Dinge auszuprobieren wie z.B mein Wissen über Sport und Ernährung mit anderen zu teilen vielleicht wäre das was für mich.

Eine Ausbildung im Bereich Ernährung könnte ich mir teils auch vorstellen, ob ich eine in diesem Bereich mit meinem schlechten Hauptschulabschluss bekomme ist die andere Frage.

Habt ihr vielleicht Tipps wie ich weiter fort fahren könnte und meine Zeit sinnvoll nutzen um auf meinen Beruflichen Weg endlich vorwärts zu kommen?

Vielen Dank im voraus

LG. Shouta

Sport, Arbeit, Beruf, Ernährung, Selbständigkeit, Job, Ausbildung, Schulabschluss
Wie kann ich meinem Bruder helfen, selbständig zu werden?

Ich wende mich in dieser Sache jetzt an euch, da ich einfach keinen anderen Ausweg mehr finde.

Ich (W15) komme seit längerer Zeit nicht mehr mit der Verhaltensweise meines Bruders klar.

An sich kann er sehr lieb und nett sein, jedoch geht es seit mehreren Jahren schon nur noch drunter und drüber bei uns zu Hause. Er wohnt noch bei uns, was ja mit 22 auch noch normal ist. Er hat letztes Jahr eine Ausbildung angefangen und ich gehe noch zur Schule.
Und jetzt zu meinem Problem: Mein Bruder ist absolut unselbständig und (wenn ich das so sagen darf) faul. Er macht absolut nichts im Haushalt, nicht mal sein eigenes Zimmer kann er sauber halten. Wir haben jede Woche Putzdienste, weil wir der Meinung sind, dass jeder seinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten sollte. Wir wechseln uns jede Woche ab, die eine Woche macht der eine das Badezimmer und der andere den Flur. Zusätzlich soll jeder sein Zimmer putzen. Wir haben diese Dienste eingeführt, weil wir gemerkt haben dass es ohne nicht funktioniert. Niemand außer meiner Mutter würde sonst putzen und das geht absolut gar nicht.
Ich finde das Konzept dieser Dienste absolut gerecht, jedoch gibt es ein großes Problem dabei: Er macht sie entweder gar nicht oder nur schlampig. Ich muss zugeben dass ich in letzter Zeit mit diesen Putzdiensten auch nicht die zuverlässigste war, da ich oft Stress mit der Schule hatte. Der Unterschied zu mir jedoch ist dass ich sie immer nachgeholt habe und sie außerdem ordentlich mache. Er verhält sich einfach wie ein Pubertier oder ein kleines Kind. Wenn man ihn darum bittet seine Dienste zu machen dann wird er sofort ganz aggressiv und meint dass er kaputt von der Arbeit wäre. Er räumt nicht einmal die Spülmaschine aus und das ist ja wohl selbstverständlich. Sein Zimmer ist eigentlich seine eigene Sache, jedoch fängt es dort schon an zu schimmeln weil er einfach nie lüftet. Meine Mutter macht außerdem immer noch die Wäsche für ihn und kocht für uns alle. Ich helfe ihr oft bei der Wäsche und habe ihr schon des öfteren gesagt, dass es so nicht weiter gehen kann. Sie hat auch große Probleme mit seinem Verhalten, jedoch ist sie total inkonsequent. Ich denke dass sie einfach Mitleid mit ihm hat weil er nicht viele sozial Kontakte pflegt. Sie hat ihm schon gedroht dass er rausgeschmissen wird, jedoch kommt nichts bei ihm an. Ich habe das Gefühl das er total stecken geblieben ist, er benimmt sich wie ein 12 Jähriger. Er ist immer der Meinung, dass er im Recht steht und nichts im Haushalt leisten muss, da er ja von der Arbeit schon gestresst ist (obwohl wir das alle auch sind). Wenn er nach Hause kommt dann haut er sich mit Essen voll und sitzt den ganzen Tag vor der PS4 in seinem Zimmer. Egal was man zu ihm sagt und in welchen Ton auch immer, er sieht es einfach nicht ein auch nur einen Finger für uns zu krümmen.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, ich hätte ihn anstelle meiner Eltern schon längst rausgeworfen. Weiß jemand einen Rat? Das alles belastet mich sehr.

Selbständigkeit, Bruder

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