Suche revisionssichere u. rechtssichere Email-Archivierung nach GoBD für den kleinen Geldbeutel? Outlook?

Hey,

ich bin auf der verzweifelten Suche nach einer wirklich günstigen Lösung zur rechtssicheren Archivierung für meine geschäftlichen Emails. Ich habe ein sehr sehr kleines nebenberufliches Kleinstunternehmen und möchte mir monatlich ein wenig mehr als ein Taschengeld dazu verdienen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, müssen sich auch Kleinunternehmen, die elektronischen Schriftverkehr führen, an die GoBD halten und somit E-Mail-Archivierung betreiben.

Nun gibt es diesen ach so viel angespriesenen "MailStore" (wenn ich noch einmal diesen Namen höre platzt mir der Kragen), der schlappe 300 € im Jahr für die Archivierung haben möchte und ein paar andere Anbieter, die ebenfalls sehr hohe Kosten im Monat verlangen. Meistens sogar erst ab 5 Benutzer.

Wenn ich mich fürk z.B. für MailStore entscheiden würde, müsste ich erstmal 3 Monate "umsonst" arbeiten, damit ich mir überhaupt die E-Mail-Archivierung leisten kann. Das steht verständlicherweise irgendwie nicht in Relation und ich frage mich ernsthaft, wer sich etwas so Feindliches für Kleinstunternehmen ausgedacht hat. Nach dem Motto, bezahl oder stirb.

Gibt es irgendjemand da draußen, der mir - bevor ich mein Gewerbe aus diesem Grund abmelden muss - einen guten Tipp oder einen guten Rat geben kann? Ich bin wirklich sehr verzweifelt und nach ca. 5 Tagen durchgehender Internetrecherche am Ende und immer noch ratlos.

Viele liebe Grüße

Marie

Internet, Recht, Gesetz, Behörden, Gewerbe
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Ab wann handelt man erwerbsgärtnerisch?

Hallo erstmal :)

Mein Freund und ich wollen auf unserem neuen Grundstück genügend Gemüse, Kohl usw. anpflanzen, dass wir das ganze Jahr über davon leben können. Soweit die Theorie.

Unsere Erzeugnisse müssen wir ja irgendwo lagern und da bietet es sich an die bereits vorhandenen Gebäude auf dem Grundstück einzubinden.

Da wir für die Gebäude, um sie überhaupt nutzen zu dürfen, eine Nutzungsänderung beantragen müssten und es sich um alte Betonklötzer handelt (kein Bestandschutz, kein Bebauungsplan) haben wir nach einem Schlupfloch gesucht den Stress dieses Bauantrags zu umgehen.

Bei baugenehmigungsfreien Vorhaben im Außenbereich ist die Rede von befestigten Lagermöglichkeiten bis über 1.000 Kubikmeter Brutto-Rauminhalt.. - wäre für uns top.

-..bei landwirtschaftlichen oder erwerbsgärtnerischen Anlagen. - wäre wieder nicht so geil.

Das glaube ich jedenfalls da wir sind ja keine erwerbsgärtnerische Anlage als Solche darstellen.

Mir stellt sich also die Frage wie sich erwerbsgärtnerische Anlage genau definiert.

Handeln wir erst erwerbsgärtnerisch, wenn wir beschließen sollten mehr von Allem anzupflanzen und es auf dem Hof unter Direktvermarktung zu vertreiben?

Und müssen wir dafür ein Gewerbe anmelden? Das ist meines Wissens nach nämlich nicht der Fall, sollte man einen gewissen Jahresumsatz nicht überschreiten.🤔

Wir wissen einfach nicht wo wir unser Futter hamstern sollen. Zu viel Paragraphen-Dschungel die letzten Tage 😅

Danke für alle Antworten! - LG Yasmin

Recht, Gewerbe
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Tischler Gewerbe (Künstler/Unikate) ohne Meister?

Hallo,

ich habe eine Frage zu der Gewerbeanmeldung im Bereich des Möbelbaus.

Es macht mir privat Spaß mich mit dem Werkstff Holz zu beschäftigen und ich habe diverse Möbelstücke hergestellt. Das Design stammt komplett von mir selbst und ich habe sie selbst gebaut. Dabei handelt es sich immer um Unikate, die ich bisher ohne Auftrag gefertigt habe. Ich hatte eine Idee, hab sie umgesetzt und dann entweder selbst benutzt oder zum Kauf angeboten.

Nun würde ich das ganze gerne größer und offiziel aufziehen. Ich habe eine Ausbildung als Technischer Zeichner und studiere aktuell Maschinenbau. Also keinen Bezug zu dem Beruf des Tischlers.

Ich habe mich jetzt bei der HWK meiner Region erkundigt und sie meinte, es gäbe für mich aktuell keine Möglichkeit ein Gewerbe anzumelden. Ich könne entweder einen Tischlermeister einstellen oder nach meinem Studium gibt es wohl eine Sonderregelung, dass ich als Ingenieur den Status eines Meisters bekommen kann, Aber nur dann wenn mein Studium in dem Bereich Holzbearbeitung liegt. Da ich jedoch im Metallbau tätig bin, habe ich da wohl keine Chance.

Nun habe ich im Internet diverse Beiträge gelesen, wo von einer Ausnahme für Künstler die Rede war. Dort hieß es, wenn man Unikate herstellt, gibt es eine Ausnahemregelung. Meine Ansprechpartnerin bei der HWK hat mir jedoch gesagt, dass das nicht möglich wäre.

Jetzt bin ich etwas verwirrt. Ich stelle wirklich nur Unikate her und bisher ohne Auftrag. In Zukunft stelle ich mir durchaus vor, dass ich Aufträge annehme, aber auch dann ohne genaue Beschreibung der Möbel. Der Kunde sagt mir nur: "Entwirf mir was passendes für mein Haus" und ich setze es dann um.

Kann ich dabei nicht eigentlich die WHK umgehen? Weil ich sozusagen ein freischaffender "Künstler" bin und mich nur beim FInanzamt melden? Oder muss es über die WHK gehen, weil ich Holzmöbel herstelle?

Möbel, Handwerk, Gewerbe, HWK, Schreiner, Tischler, Handwerkskammer, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Möbelbau vom Hobby zum Gewerbe?

Hallo,

ich betreibe den Möbelbau jetzt seit gut 2 Jahren als Hobby. Hab mir meine komplette Zimmereinrichtung selber entworfen und gebaut und auch für Freunde mal das ein oder andere Objekt ohne Bezahlung gebaut.

Ich würde mein Hobby nun aber sehr gerne dafür benutzen etwas Geld zu verdienen.

Der Beruf des Tischlers ist ja ein eingetragener und prüfungspflichtiger Beruf bei der IHK. Um ein Gewerbe im Möbelbau anzumelden braucht man ja grundsätzlich den Meisterbrief in einem dementsprechenden Beruf. Es gibt ja auch die Möglichkeit den Meisterbrief zu umgehen, indem man als "Künstler" tätig ist und einzigartige Objekte erschafft. Nur schweben mir gewissen Produkte wie Sitzbänke für den Außenbereich vor, für die ich theoretisch auch schon Abnehmer hätte. Von daher wird es sich ebi mir nicht nur um künstlerische einzigartige Objekte handeln.

Nur habe ich leider keinen Meisterbrief und auch nicht Tischlereri gelernt. Ich habe eine Ausbildung als Technischer Produktdesigner absolviert und studiere jetzt dual Maschinenbau.

Was habe ich für Möglichkeiten um doch ein Gewerbe gründen zu können? Kann ich aufbauend auf meiner Ausbildung und Studium evt. einen verkürzten Lehrgang machen? Gibt es sowas wie die Tischlerausbildung nebenberuflich?

Denn Vollzeit eine Ausbildung/Meisterbrief zu machen kommt defintiv nicht in Frage, da ich mein Studium auf jeden Fall fortsetzen will.

Gewerbe, meisterbrief, Möbelbau, Tischler, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Voranmeldung Gewerbe? Ist das möglich?

Ich hatte noch einmal vor die Schulbank zu drücken. Und hatte am Montag die letzte Prüfung. Das Jobcenter hat mich gleich zu einer Maßnahme verdonnert obwohl ich ab 1. März einen Arbeitsvertrag habe. Das spielt jetzt aber nicht so die Rolle.

Ich wollte mich parallel zum Arbeitsantritt auch eine Selbstverständlichkeit. Dann wäre ich über mein Job abgesichert und könnte nebenbei noch etwas Geld verdienen.

Jetzt ist meine Frage, ob ich das schon vorher machen kann? Da wenn ich, wenn ich mit arbeiten Anfange würden, sich die Zeiten mit den Zeiten der Behörden überschneiden.

Ausgangssituation: Ich habe 5 Blogs (Alle sind ssl-verschlüsselt haben ein gültiges Impressum, eine Datenschutzerklärung auch mit neuen Sitz von Google [Irland])

Zur Zeit ist keine Werbung drauf aber ich habe mich schon bei Amazon und Google AdSense angemeldet. Die Produkte haben laut Statistiken eine Konversationsrate von 1,4% ich selbst gehe von 0,5% aus und noch einmal 0,5% Klicks auf die Google Anzeigen.

Mein Traffic liegt in schlechten Monaten bei ca. 27.000. Kurz vor Weihnachten liegt dieser bei: Oktober 41.000 November 92.000 Dezember 117.000. Kurz vor Ostern liegt dieser bei: 140.000 und die restlichen Monate halt um die 27.000 Trend steigend, da jedes Wochenende neue Inhalte kommen.

Ich Stelle zum Großteil Dinge vor, die ich mir gekauft habe aber auch die Freunde von mir gekauft haben. Insgesamt sind es 3 Nischen. Technik, Küchenzubehör und Küchengeräte.

Die Produkte kosten um die 150 Euro. und bei Amazon gibt es 5% Provision, was da Werbekostenerstattung genannt wird. Bei einer Konversation von 0,5% Wären es 3,75 Euro pro 100 Besucher und die die Klickpreise bei Google schwanken zwischen 3,23 und 1,17 Euro. Wenn man davon ca. 40% bekommen würde, wären dies ebenfalls 0,44 Euro pro 100 Besucher. (3,75 Euro + 0,44 Euro) * 27.000 : 100 = 1131,30 Euro pro Monat und in guten teilweise das 2 bis 4 fache.

Natürlich muss ich dann viel abführen, etwas mehr für die Versicherung/ höhere Steuerklasse / jährlich neue SSL Zertifikate (pro seite ca. 45 Euro) / Serverkosten 20 Euro pro Monat (habe ich jetzt schon) aber selbst wenn nur 500,- Euro hängen bleiben würden, wäre es schon toll.

Finanzen, Geld verdienen, Blog, Firma, Gewerbe, Gewerbeschein, Money, selbständig, Unternehmen
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