Wie verrechne ich Werbeleistungen in der Buchhaltung?

Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich meiner Buchhaltung. Ich habe schon vor ein paar Tagen eine Antwort erhalten, nach weiterer Recherche bin ich allerdings wieder verunsichert.

Die Situation ist folgende: Mein Partner und Ich möchten unsere Produkte gerne über Blogger und Influencer verkaufen. Dafür erhalten diese eine Gewinnbeteiligung (Provison) bzw. eine einmalige Zahlung (Honorar). Da wir mit relativ vielen Influencern arbeiten wollen und auch kein Interesse haben die steuerliche Situation jedes einzelnen zu prüfen, wollten wir die Zahlungen als Gutschrift verrechnen. Wir wollen uns also quasi eine Rechnung schreiben und sofort bezahlen.

Uns wurde die Form der Gutschrift empfohlen und gesagt, wir sollen keine Umsatzsteuer angeben, da die Influencer nicht UmSt. pflichtig sind. Nun stellt sich uns die Frage, ob wir als Grund für die nicht ausgewiesene Umsatzsteuer die Kleinunternehmerregelung angeben können. Wir wissen ja nicht, ob die Influencer ein Unternehmen angemeldet haben. Was diese ja eigentlich für eine Gutschrift müssten, da es schließlich nur bei B2B Geschäften geht oder kann man es auch bei B2C Geschäften so machen.

Oder können wir die Zahlung einfach überweisen und trotzdem als Betriebsausgabe geltend machen ? Wir wollen schließlich nicht mehr Einkommensteuer zahlen, als wir Gewinn gemacht haben.

Was wäre der einfachste Weg die Influencer zu bezahlen, ohne uns von denen einen Rechnung schreiben zu lassen und diese zu einer Gewerbeanmeldung zu drängen? Im Grunde ist es ja die steuerliche Situation von jemand anderem und nicht unsere.

Buchhaltung, Steuern, Recht, Steuererklärung, buchhalter, Mehrwertsteuer, gutschrift, Wirtschaft und Finanzen
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Mehrwersteuer für einen Kauf vom Finanzamt bekommen. Dann wieder zurückgezahlt innerhalb von zwei Jahren. Wie sind diese in der USt.-Steuererklärung anzugeben?

Hallo und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

In dem zweiten Jahr der Selbständigkeit (Jahr 2017) haben wir ein Geschäftsauto angeschafft. Die Mehrwertsteuer für diesen Kauf haben wir uns binnen der zwei Monate nach dem Kauf über die monatliche Umsatzsteuervorauszahlung vom Finanzamt bekommen. Nach ca. 3 Monaten wurde bei uns eine interne Betriebsprüfung durchgeführt, FA hat festgelegt, dass wir nicht genug USt. generieren, weswegen unser Betrieb als nicht mehr umsatzsteuerpflichtig eingestuft wird und hat die davor erstattete MwSt. zurück verlangt. Diese wurde dann in Teilen zurück bezahlt. Das Problem jetzt: Ein Teil in dem Jahr des Kaufes des Autos (Jahr 2017) und der Rest (deutlich höhere Summe) im darauffolgenden Jahr (Jahr 2018).

Wir haben folgende Bedenken: Wir müssen die Jahreserklärung für UmSt. abgeben. Sollten wir angeben, dass wir nur einen Teil des Geldes zurückbezahlt haben, werden wir zu der Wiederbezahlung des zweiten Teils verlangt? Und dieser wurde erst im darauffolgenden Jahr bezahlt.

Um eine professionelle Antwort hoffen wir. Unser Steuerberater, der uns in diese Lage gebracht hat (er hat uns geraten, die MwSt. erstattet zu bekommen), beantwortet unsere Anrufe leider nicht.

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