Wie gefährlich ist nicht sichtbarer Schimmel?

Seit nun etwa 3 Monaten bin ich fast durchgängig krank. In meiner Wohnung tritt am Fenster immer wieder Schimmel auf, weil die Heizung schon seit längerem ausgefallen ist und nun eine Kältebrücke entstanden ist. Ungünstigerweise ist das Haus auch nur schlecht isoliert, was man besonders an den Fenstern minderer Qualität bemerkt. Den entstandenen Schimmel bekämpfe ich immer mit einem Chlorschimmelpilzentferner, wonach der Schimmer immer wieder augenscheinlich sofort weg ist, aber nach ein paar Tagen wiederkommt. Dieses Prozedere hat sich nun schon mehrmals wiederholt.

Langsam habe ich die Befürchtung, dass der Schimmel tiefer sitzt und meinen Gesundheitszustand ernsthaft gefährdet. Ich bin 26 Jahre alt und normalerweise nur selten krank, seit 3 Monaten bin ich aber fast durchgängig krank, habe fast immer Halsweh, zum Teil so starkes Halsweh, dass ich kaum noch sprechen kann und vor ein paar Wochen hatte ich auch einen Druck auf dem Herzen und nun scheine ich mir eine Bronchitis eingefangen zu haben und habe seit einer guten Woche starken Reizhusten.

Ich habe einen Schimmelpilz Schnelltest gemacht und das Ergebnis war uneindeutig: Man sollte die Anzahl der Kolonien (entstandenen Punkte) auf der Testfläche zählen, um die Schimmelbelastung zu bestimmen, nun waren es bei mir zwar nicht viele Kolonien (nur 3), aber eine davon war so groß wie mindestens 10 "normal große" Kolonien im Beispielbild des Schnelltestes. In der Beschreibung war angeben, dass ein Zimmer stark schimmelbelastet ab einer Anzahl von 16 Kolonien ist. Was gilt nun? Von der Größe der Kolonien war keine Rede. Was ist das für eine Schimmelpilzart, die (von der Fläche her) so enorm groß ist?

Die Heizung wird übermorgen endlich nach mehreren Monaten repariert. Was meint ihr? Sollte ich schauen, dass ich aus der Wohnung möglichst schnell rauskomme? (könnte aber schwierig sein, eine neue zu finden, denn ich wohne in München) Oder ist das Schimmelproblem harmlos und ich bin eben nur wegen des Wintereinbruchs etwas arg kränklich (was ich sonst aber nie war! Ich hatte sonst immer eine starke Gesundheit und ein starkes Immunsystem!)? Steckt hinter den Tapeten vielleicht noch mehr verdeckter Schimmel (sichtbaren Schimmel habe ich aktuell keinen, wenn einer auftritt, nehme ich den Chlorreiniger her)? Wie schätzt ihr die Situation ein und was sollte ich tun? Vielen Dank! :)

Euer Frager2019

bronchitis, Wohnung, Reizhusten, Schimmel, Chlor, Gesundheit und Medizin
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Steht mir ein Herzinfarkt bevor?

Seit etwa drei Wochen habe ich immer mal wieder einen Druck auf der Herzgegend (meist etwa eine oder zwei Stunden lang), noch bis vor einer Woche hatte ich auch sporadisches Herzstechen, das zum Teil eine halbe Stunde lang andauerte und ziemlich ordentlich war. Ich bin dann zur Notaufnahme gegangen.

Die Wartezeit in der Notaufnahme waren 5 Stunden, bis dahin ist das Herzstechen und der Druck im Herzbereich, den ich zuvor verspürt hatte, wieder weggewesen. Sie haben haben mich dann untersucht, das EKG hat Unregelmäßigkeiten entdeckt. Daraufhin wurde mir Blut abgenommen, die Blutwerte lagen fast alle im Normbereich (außer Lymphozyten, die waren etwas erhöht und der RDW-CV Wert war etwas zu niedrig).

Sie haben mich auch geröntgt, dabei wurde nichts Außergewöhnliches festgestellt und eine Kardiologin ist mir mit so einem Ultraschall-Ding über die Brust gefahren, ich konnte mein Herz in schwarzweiß auf dem Monitor sehen, sie hat es sich genau angeschaut und meinte, dass mein Herz normal schlägt und nichts darauf hinweist, dass irgendetwas verstopft sei etc. Mir wurde dann von den Ärztinnen auch gesagt, dass wenn ein Herzinfarkt sich ankündigt, dann würden die Blutwerte das eindeutig zeigen. Außerdem konnte die Kardiologin auch nicht finden. Ich solle mir keine Sorgen machen, ein Herzinfarkt sei in meinem Fall deshalb so gut wie ausgeschlossen.

Kurz zu mir: Ich bin 25 Jahre alt und Student. Ich bin Nichtraucher. Ich mache ansonsten viel Sport (außer in den letzten sechs Wochen), bin vom Körperbau her eher "schlaksig", also ziemlich groß und dünn. Ich fühle mich seit Wochen richtig schwach, hab wie keine Energie, psychischen oder sonstigen Stress habe ich derzeit keinen, ich würde mich psychisch als gefestigt bezeichnen. Ich gehe nur selten zum Arzt.

Zu allem Übel hab ich vor drei Tagen auch noch richtig starkes Halsweh (aber ohne Fieber) bekommen. Den Druck auf der Brust habe ich auch jetzt gerade. Er ist gerade nicht besonders stark, aber konstant da und das schon seit ich aufgewacht bin.

Nun meine Frage: Kann es sein, dass mir sehr wohl ein Herzinfarkt bevorsteht, sie das in der Notaufnahme aber nur deswegen nicht erfassen konnten, weil der Druck auf dem Herzen im Moment der Untersuchung/Messung nicht da war? Oder ist es so, wie die Ärztinnen gesagt haben, dass es in jedem Fall einen Ausbruch in den Blutwerten gegeben haben müsste und die Messung unabhängig davon ist, ob ich in der Stunde gerade den Herzdruck habe oder nicht?

Was würdet ihr mir nun raten, zu tun? Ich hatte überlegt, mir ein Termin beim Kardiologen von meinem Hausarzt in ein paar Wochen geben zu lassen. Oder ist es dann vielleicht schon zu spät? Im Internet steht, dass ich ein Herzinfarkt nur rund 4 Wochen zuvor ankündigt, mit unter anderem den Symptomen, die ich beschrieben habe. Oder mach ich mich nur unnötig verrückt und es steckt eine harmlose Ursache dahinter?

Was meint ihr?

Vielen Dank!

Euer Frager2019

Blutwerte, Ekg, Gesundheit und Medizin, Herzinfarkt, Schwächegefühl, Herzstechen
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Herzstechen über längeren Zeitraum, ist es bedrohlich?

Habe seit rund 2 Wochen immer wieder phasenweise ein Stechen im Herzbereich (es ist eindeutig in diesem Bereich in der linken Brust). Es sind keine starken Schmerzen, aber sie sind gut spürbar, unangenehm und wirken langsam bedrohlich.

Ich bin 25 Jahre alt und Student. In letzter Zeit habe ich etwas wenig geschlafen (durchschnittlich rund 6 Stunden, wobei ich rund 9 Stunden Schlaf brauche), doch auch wenn ich mal genügend geschlafen habe, trat das Herzstechen später trotzdem weiterhin phasenweise auf.

Vor rund 3 Wochen war ich emotional aufgrund von Prüfungen ziemlich belastet, doch inzwischen ist das vorbei, dennoch ist das temporäre Herzstechen nicht weggegangen. Kündigt sich womöglich ein Herzinfarkt an? Wie ich gelesen habe, kündigt sich ein Herzinfarkt oft rund 4 Wochen zuvor langsam an.

Ein gewisses Schwächegefühl habe ich, bin kraftlos (das kenne ich von mir eher weniger, da ich ansonsten schon ein junger Mensch mit Energie bin), fühle mich etwas unruhig, habe das Gefühl, dass ich zu nichts komme. Habe kein Schwindel. In den letzten 7 Nächten bin ich in 4 aufgewacht (normalerweise schlafe ich ansonsten durch). Meine Gesichtsfarbe ist normal. Atemnot hatte ich nie. An fünf Tagen in den letzten zwei Wochen war mir für wenige Stunden etwas übel (mir ist sonst nie übel, außer ich habe was Verdorbenes gegessen). Herzrasen (ohne sportliche Betätigung) habe ich keines. Schmerzen in anderen Körperregionen habe ich keine.

Ist das Stechen im Herzbereich harmlos und nur eine späte Folge von Stress? Oder sollte ich es wirklich ernst nehmen und zum Hausarzt gehen, was meint ihr?

Euer Frager 2019

Gesundheit, Herz, Gesundheit und Medizin, Herzinfarkt, Früherkennung, Schwächegefühl, Herzstechen
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