Pferd an der Longe angaloppieren/mehr motivieren?

Guten Tag,

Meine RB galoppiert einfach nicht gescheit an der Longe an und braucht generell eher zwei klare Aufforderungen um in den Trab zu gehen. Beim Antraben gebe ich das Stimmkommando und wenn nichts kommt zische ich mit der Peitsche oder knalle sie auf den Boden. Jedoch reicht das meistens nicht, bzw muss ich das ca. 1/2 Runde lang machen. Im Trab muss ich jedoch auch oft nachtreiben.

Beim Angaloppieren gebe ich das Stimmkommando und zische dann auch mit der Peitsche. Oftmals nehme ich da die Longe auch ein bisschen kürzer um näher dran zu sein um mehr Druck zu machen oder laufe "hinter her", also ein wenig hinter der Hinterhand, und knalle mit der Peitsche auf den Boden. Aber es ist eher Glückssache ob ich meine RB in den Galopp bekomme und wenn das klappt, sind es meist nur 3-4 Sprünge.

Das Ding ist, dass die Besitzerin meine RB ganz gut angaloppiert bekommt und oftmals das Stimmkommando reicht.

Ich komme mir dann immer ein bisschen verarscht vom Pferd vor, aber ich weiß, dass Pferde ja nicht hinterlistig o.ä. sind, also muss es an meinem Auftreten liegen. Aber was könnte ich denn noch ändern am Antreiben? Ich will halt ungern mit der Peitsche wirklich schlagen, zumal dann der Galopp auch nur aus Angst vor Schmerz erfolgt. (Ich weiß aber eh nicht wie ich mit der Peitsche (2 Meter) an das Pferd (5 Meter weg) drankommen soll).

(Ich longiere ohne Ausbinder und am Kappzaum).

Danke im Vorraus für eure Antworten!

Tiere, Galopp, longieren, galoppieren, Longe, Pferd
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Pferd will an der Longe nicht vorwärts gehen?

Ich hab folgendes Problem:

Wenn ich mit meinem Mietpferd (Norikerstute, etwa 10 Jahre, gut ausgebildet) auf den Platz gehe um Equikinetik & Longierarbeit zu machen, funktioniert es am Anfang in eine Richtung (rechts) immer sehr gut, dass sie schön vorwärts geht, ich sie schön leicht nach innen stellen kann und sie geht brav im Schritt & Trab (Galopp trainieren wir gerade, gezieltes angaloppieren & langsam, versammelt galoppieren wurde immer zu wenig trainiert)

Auf jeden Fall funktioniert es in die eine Richtung gut, sobald ich die Richtung wechseln möchte geht nix mehr. Sie fängt dann an zu mir zu kommen und macht dann eigentlich nur mehr permanent einen Minikreis um mich bei dem sie hauptsächlich um die Hinterhand rotiert. Wenn ich weggehe und versuche über leichten Druck auf der Schulter den Abstand zu vergrößern folgt sie mir direkt wieder und das selbe Spiel beginnt. Ich versuche dann über führen mit Abstand das vorwärts gehen wieder hinein zu bringen aber sobald ich den Abstand vergrößere wendet sie die Hinterhand wieder weg von mir und dreht sich zu mir und kommt her. Es funktioniert nach dem ich einmal aufgehört habe auch in die gleiche Richtung nicht nochmal, also dass sie nicht in die eine Richtung gehen möchte weil sie sich an der schwerer biegt glaube ich nicht...

Ich hab die Pferdebesitzerin & Trainerin (sie reitet dieses Pferd nicht) schon gefragt und wir haben auch schon eine Longierstunde ausgemacht wo sie sich das Problem auch ansehen wird.

Trotzdem möchte ich hier fragen ob vielleicht schon jemand das Problem hatte oder kennt bzw mir ein paar Tipps geben kann was ich falsch machen könnte! Dankeschön 😊

Pferde, Training, Galopp, longieren
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Pferd lässt sich nur auf einer Seite longieren?

Derzeit versuche ich meinem Wallach (2, 5 Jahre) das Longieren| uaf dem Hufschlag entlang zu gehen beizubringen (zu erarbeiten) . Links herum läuft er perfekt und taktrein in allen Gangarten. Auf der rechten Seite zieht er mir aber die Longe aus der Hand Wehrt sich also gegen meine Hilfen.

Auch wenn ich mich an seine Rechte Seite stelle und versuche dass er seinen Kopf nach rechts biegt, dann dreht er ihn automatisch soweit nach links, dass er mich über seinen Rücken sehen kann. Führen lässt er sich aber auf beiden Seiten.

Ich arbeite mit Knotenhalfter und ohne Sattel (Gurt), Ausbilder,....

Täglich arbeite ich mit dem Dicken etwa 15 bis 20 Minuten.

Mir geht es nicht darum Tipps für das Longieren zu bekommen, denn damit arbeite ich derzeit auch nicht, allerdings denke ich das das Longieren am Nähesten an das heran kommt was ich mit ihm mache.

Er soll ganze Bahn laufen während ich auf Höhe des 3.Hufschlages mit ihm mitlaufe und sein Tempo kontrolliere (wie beim longieren).

Ich habe nicht vor mich in den nächsten zwei Jahren auf seinen Rücken zu schwingen.

Stand bereits in Kontakt mit Tierarzt und zwei Trainern.

Das einzige was ich von der Fragestellung hier erwarte ist, dass mir jemand Tipps oder Anregungen geben kann die mir dabei helfen, dass mein Pferd sich auch auf der "schlechten Seite" arbeiten lässt.

Danke schonmal im Vorraus!

Pferde, Fohlen, Bodenarbeit, longieren, Steigen
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Zum Probereiten als neue Reitbeteiligung soll ich an die Longe?

Ich bin 20 Jahre alt und nahm seit meinem 6. Lebensjahr intensiv Einzel-Reitunterricht, hatte lange ein Reitbeteiligungspony mit dem ich mein kleines und bronzenes Reitabzeichen machte.

Zum Bedauern meiner Trainer A Reitlehrerin kamen nie weitere Abzeichen, Trainer oder Turniere hinzu, da mich das nie interessiert hat.

5 Jahre lang hatte ich meine eigene Stute, die ich von kaum geradeaus laufen können zu fliegenden Wechseln ausgebildet habe. Ich habe die Schulponys meiner Trainerin Korrektur geritten und machte den 1. Platz auf einem Pleasure Turnier mit meinem Reitbeteiligungspony gegen eine befreundete Trainer B Reitlehrerin mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Quarterwallach.

Ich bin nun eine ganze Weile nicht geritten, hab aber seit Kurzem eine Reitbeteiligung bei einer 8-jährigen Berberstute, die erst seit 2 Jahren geritten wird.

Nach Aussage der Besitzerin, die aber selbst nur wenig reiterliche Ausbildung hatte, versammelt die Stute sich selbst, was ich schon für mehr als fragwürdig halte. Beim Longieren kriegt sie sich nach meiner Einschätzung auf nicht wirklich engen Zirkeln manchmal nicht mal richtig ausbalanciert.

Ich habe die Reitbeteiligung seit über einem Monat und durfte sie noch nicht reiten, was für mich nicht schlimm ist da ich noch nichts bezahle und die Besitzerin gerne möchte, dass wir vom Boden aus zusammen wachsen, zumal die Stute ein sehr feines und temperamentvolles Charakterpferd ist und ich sie erst mal kennenlernen wollte.

Als die Besitzerin letztens aber mein erstes Probereiten ansprach, erwähnte sie beiläufig, sie wolle mich erst mal an die Longe nehmen. Ich habe wirklich viel Erfahrung mit vielen, auch Problempferden und bin definitiv eine gut ausgebildete Reiterin mit einem sehr feinen Gespür für Pferde, die sich schnell auf unterschiedliche Tiere einlassen kann, habe wirklich mein ganzes Leben lang mit ihnen gearbeitet...Und es hat mich doch beleidigt, das zu hören.

Es ist ja schon ungewöhnlich, dass man eine neue Reitbeteiligung nicht direkt probereiten lässt, aber dass man, statt der Person die Chance zu geben sich erst mal allein mit dem Pferd vertraut zu machen, sie direkt an die Longe nimmt, habe ich echt noch nie gehört und finde ich fast schon etwas übergriffig.

Ich weiß nicht, ob es an dem 10-jährigen Altersunterschied liegt, aber ich fühle mich so nicht ernst genommen. Da haben meine herausragend guten Trainerinnen mir 100 mal mehr zugetraut. Als ich kürzlich fragte, ob ich die neue Salbe bei der Stute auftragen soll, kam zurück "wenn ich mir das zutraue"...ich habe meine eigene Stute damals regelmäßig selber spritzen müssen und dann sowas. Ich will aber auch nicht sofort das Klima vergiften. Was meint ihr, findet ihr das legitim und wie könnte ich das ansprechen? Ich finde das Verhältnis, obwohl wir menschlich gut klar kommen, von Anfang an schon etwas bedenklich und hab auch keine Lust da auf Dauer meine Klappe zu halten, vor allem wenn sie hauptsächlich mit ihr ins Gelände zu gehen scheint.

Pferde, Reiten, Reitbeteiligung, longieren, Pferdehaltung, Western, Westernreiten, Pferd
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Arbeit mit Jungpferd, wie viel ist gut?

Hallo,

ich hab eine jetzt fast zweijährige Hafi Stute. Sie ist ein kuschelmaus, aber wenn es ans Arbeiten geht und sie echt kein Bock hat, zeigt sie es deutlich. Denn mein kleine ist einfach mal verdammt Schlau, schon nach dem ersten Führtrainig mit Traben hat sie es sich gemerkt was sie darf und was nicht. Dabei mach ich nur zwei mal die woche mit ihr was.

Jetzt zum problem, ich kam drei Monate mit ihr gar nicht klar und hab jetzt hilfe. Das Führen klappt wieder besser und wir haben endlich geklärt wer das sagen hat. Letzte woche haben wir sie einfach mal an die Longe genommen. Meine Freundin stand in der mitte, ich nahm sie am strick und führte sie zwei runden um sie herum. Nächste woche wollen wir das noch mal versuchen im Trab, da sie da gerne mal aus schlägt und wir dieses verhalten diregends korrigieren müssen, weil sie mich schon zwei mal getroffen hat, meine freundin fast. (Die arbeitet seit jahren mit pferden, aber ist auch ihre erste artArbeit mit einem so jungen pferd) findet ihr das probe an die Longr nehmen zzu früh? sie soll nicht schon lernen richtig um einen herum zulaufen, sondern nur um dieses Fehlverhalten wieder abzulenken was ich damals leider versaut habe aus Unsicherheit.

Ich hab mich zwar davor informiert wwas mit einem jungen pferd alles tun kann/sollte aber ich lese ganz unterschiedliche dinge. Manche bringen dem Pferd sschon mit zwei bei an der Longe zu laufen, was ich viel zu früh finde. Oder schon sattel drauf legen. Meine hatte bisher nur eine Decke auf dem Rücken und kein Gewicht. Was meint ihr sollte man wirklich mit einem jungen Pferd machen?

Mein Trainingsplan sah so aus:

1-2 jahre: führ-putztraining.

2-3 jahre: antischreck und von der herde weg training (ohne andere pferde geht gar nichts)

4-5 jahre: Bodenarbeit, etwas an die longe

5-6 jahre: Bodenarbeit, Longe, langsam anreiten

haflinger, Pony, Reiten, Reitsport, Beritt, Bodenarbeit, longieren, pferdeausbildung, jungpferd, Pferd
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Ausraster Pferd?

Hatte heute folgendes Problem. Wir waren zum ersten mal im Roundpen und alles lief total normal. Um den Roundpen herum sind Ziegen, Esel und ein Pony. Ziegen und den Esel konnte mein Pferd sehen. Nicht das Pony. Wir waren fertig und wollten den Roundpen schon verlassen als auf einmal ein lautes rufen zu hören war. Es rief jemand auf dem umliegenden Hof auf einmal immer wieder sehr laut. Was passiert ist, weiß ich nicht. Konnte durch die dichten Bewuchs nichts sehen. Meine 14jährige Tochter hatte das Pferd noch an der Longe. Auf einmal hat das Pferd wie wild angefangen total wild zu werden. Hat nicht mehr auf sie geachtet und hätte sie auch umgerannt. Wild geschnaubt und dann an der Longe total außer Rand und Band um sie herumgelaufen. Sie hat versucht es zu beruhigen aber ohne Erfolg. Da die Zügel noch eingebunden waren, hat sie auch am Zügel noch versucht einzuwirken. Er blieb überhaupt nicht mehr stehen. Ich hätte das Pferd jetzt um mich herumgescheucht aber mit 14 Jahren ist man vielleicht so einer Situtation nicht wirklich gewachsen. Muss aber gestehen, dass ich so ein Verhalten auch noch nicht in der Form erlebt habe. Selbst wenn ein Pferd vor mir gestiegen ist, fand ich das nicht so gefährlich wie dieses Pferd. Das Pferd habe ich eigentlich für Sie gekauft und auch beim Probereiten war das Pferd ruhig und gelassen. Das war nicht das erste Mal das so was vorkam. Ich musste dann aber rein und habe ihr das Pferd aus dem Roundpen geholt. Was aber wirklich nur mit größter Kraftanstrengung gelang. Auch danach ist er nicht wieder heruntergekommen. Die Nüstern gebläht etc. Kennt jemand so etwas? Ich habe Bedenken das Pferd zu behalten.

Pferde, Reiten, Bodenarbeit, longieren, ausrasten
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Unterhals wegtrainieren/Tipps gegen Unterhals?

Also, das Pony ist 1,11m groß und 18 Jahre alt (ist aber sehr flott unterwegs und hat Temperament, also von der Energie eher wie ein 3 Jähriger). Er trägt den Kopf schon allgemein sehr hoch, auch beim Putzen und beim Spazieren gehen muss er meist auch alles sehen (wenn man so klein ist kann das auch mal schwierig werden) ;)

Er wird auch nicht richtig geritten (ab und zu sitzt mal ein kleiner Junge drauf, aber der will ihn nie so wirklich reiten weil er so heiß ist).

Ich longiere ihn mit lockeren Ausbindern und beim warmlaufen und trockenlaufen immer ohne, und ein paar Runden Trab am Anfang/Ende auch ohne. Er Streckt sich für ein paar Meter auch Mal nach unten, dann lobe ich ihn auch. Danach läuft er wieder in "Ausbinderhaltung". Zwischendurch (das passiert vor allem draußen nicht selten) nimmt er den Kopf wieder total hoch, dann muss man meist erstmal wieder durchparieren. Bei der ersten Runde Galopp ist das auch immer so.

Naja, sonst guckt er wie gesagt auch immer rum und drückt seinen Hals nach oben.

Was ich mit ihm aktuell mache:

-longieren wie beschrieben

-spazieren gehen

-seit Kurzem einmal die Woche Freispringen (nur ca. 3-4 Mal über nur einen Sprung)

-Bodenarbeit (im Moment eher anhalten üben😅)

-manchmal laufen lassen

Erst habe ich gehört das ausgebunden longieren gut gegen Unterhals sein soll, jetzt aber gelesen dass das den Unterhals eher fördert. Wäre Kappzaum und Longierhilfe da eventuell besser? Ich weiß dass es nicht so toll ist ein Pferd mit Gebiss und ausgebunden zu longieren, ich bin auch kein Fan von :(

Ich weiß dass es nicht wahrscheinlich ist den Unterhals durch sein sonstiges "Verhalten" ganz weg zu kriegen, aber ihn zu reduzieren wäre schon toll...

Welche Tipps habt ihr so bzw. was hat bei euch geholfen?

Danke für die Antworten schon mal im Voraus! :)

Tiere, Pferde, Pony, longieren, Sport und Fitness
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Englisch reiten mit Westernpferd?

Ich weiß es gibt paar Beiträge schon zu diesem Thema, aber ich könnte keine Antwort für mich leider finden...

So zum Pferd: sie ist 23 Jahre schon alt, hatte Hufrehe und Hufgeschwür, wir haben das jetzt in den Griff bekommen und seit halben Jahr grünes Zeichen für die Arbeit bekommen. Sie wurde von der Besitzerin Western/Freizeit geritten. Ist eigentlich PRE aber nicht eingetragen, weil sie eine der ersten Versuchskaninchen war, um die Farbe Palomino raus zu bekommen. Ist also nach alte PRE gebaut, sehr breit. Hat einen sehr großen Hals, wie ein hengst auch in dem alter und sehr schönes Popo. Sie hatte gutes Gewicht obwohl nur Gras und heu gefressen wird, im Winter Kräuter als Zusatz. Seit 3 Monaten arbeiten wir fleißig, erst nur führen und seit einem Monat longieren wir fleißig und sind im Gelände unterwegs. In etwa einem Monat wollen wir longieren mit Sattel anfangen und schon mal im Schritt drauf sitzen. Also wir haben eine gut ausgebildete Pferdewirtschaftsmeisterin an unserer Seite von Anfang an.

Zur Frage: die Besitzerin hat von früher extra maßgeschneiderten Westernsattel. Ich reite dressur am Stall. Das longieren kannte die Stute vorher nicht, nach zweiten Mal hat sie super mitgemacht und streckt sich super nach unten. Auch ausgebunden streckt sie sich ganz toll. Da die Besitzerin dieses sattel hat, der auch sehr teuer war, will sie kein neues kaufen, wir sollen diesen benutzen. Rest wie Ausbinder usw können wir nach unserem Gefühl benutzen, da hat sie vertrauen in uns. Kann ich mit Westernsattel einfach mal im Unterricht reiten? Turniere kann die Maus eh nicht laufen, jedoch bis ende 20 zu reiten, wenn wir das alles dieses Jahr hinkriegen, steht nichts im Wege.

Ich will etwas Erfahrung weiter in dressur sammeln... :-// fraglich ob ich einen dressur sattel für Unterricht holen soll, habe aber sehr wenig am eigenen Kapital. Vielleicht max 150-200... Oder einfach diesen sattel benutzen welcher da ist .

Pferde, Reiten, Sattel, Reitbeteiligung, longieren, Reitschule
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