Arbeit mit Jungpferd, wie viel ist gut?

Hallo,

ich hab eine jetzt fast zweijährige Hafi Stute. Sie ist ein kuschelmaus, aber wenn es ans Arbeiten geht und sie echt kein Bock hat, zeigt sie es deutlich. Denn mein kleine ist einfach mal verdammt Schlau, schon nach dem ersten Führtrainig mit Traben hat sie es sich gemerkt was sie darf und was nicht. Dabei mach ich nur zwei mal die woche mit ihr was.

Jetzt zum problem, ich kam drei Monate mit ihr gar nicht klar und hab jetzt hilfe. Das Führen klappt wieder besser und wir haben endlich geklärt wer das sagen hat. Letzte woche haben wir sie einfach mal an die Longe genommen. Meine Freundin stand in der mitte, ich nahm sie am strick und führte sie zwei runden um sie herum. Nächste woche wollen wir das noch mal versuchen im Trab, da sie da gerne mal aus schlägt und wir dieses verhalten diregends korrigieren müssen, weil sie mich schon zwei mal getroffen hat, meine freundin fast. (Die arbeitet seit jahren mit pferden, aber ist auch ihre erste artArbeit mit einem so jungen pferd) findet ihr das probe an die Longr nehmen zzu früh? sie soll nicht schon lernen richtig um einen herum zulaufen, sondern nur um dieses Fehlverhalten wieder abzulenken was ich damals leider versaut habe aus Unsicherheit.

Ich hab mich zwar davor informiert wwas mit einem jungen pferd alles tun kann/sollte aber ich lese ganz unterschiedliche dinge. Manche bringen dem Pferd sschon mit zwei bei an der Longe zu laufen, was ich viel zu früh finde. Oder schon sattel drauf legen. Meine hatte bisher nur eine Decke auf dem Rücken und kein Gewicht. Was meint ihr sollte man wirklich mit einem jungen Pferd machen?

Mein Trainingsplan sah so aus:

1-2 jahre: führ-putztraining.

2-3 jahre: antischreck und von der herde weg training (ohne andere pferde geht gar nichts)

4-5 jahre: Bodenarbeit, etwas an die longe

5-6 jahre: Bodenarbeit, Longe, langsam anreiten

haflinger, Pony, Reiten, Reitsport, Beritt, Bodenarbeit, longieren, pferdeausbildung, jungpferd, Horsemenship, Pferd
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Lockere Kniebänder verbessern?

Ich habe in den letzten Monaten 2 böse Unfälle mit meinem Knie gehabt, wo mein Kreuzband definitiv überdehnt war. Zum Glück nicht gerissen. Einmal ist auch die Kniescheibe mit raus gesprungen. 

Ich habe 2 Pferde in Eigenregie stehen, mache mit denen viel Bodenarbeit, reite aber auch.

Da ich schon immer Probleme mit meinen Knien hatte, die aber lt. MRT, Röntgen usw gesund sind, suche ich gerade nach Alternativen, um die Bänder und Sehnen, wie auch die Muskulatur zu stärken, damit ich nicht irgendwann neue Knie brauche. 

Ich möchte hier keine Diagnosen, sondern nur ein bisschen Brainstorming, was ich so machen kann. 

Wenn ich weiß, das Belastung auf mich zukommt (viel laufen, Messe, Verladetraining usw) Tape ich, aktuell mit dem Back on Track Tape einen Streifen rechts und links vom Knie jeweils, vom Arzt damals abgeguckt. Es hilft, verhindert aber nicht alles.  

Neulich habe ich eine Kniebandage gefunden, die so Gummizug hatte, bestellt, leider viel zu klein. Die fand ich aber genial. 

Kniebandagen sind bei mir schwierig, da ich recht breite Oberschenkel habe und diese dann IMMER runterrutschen. Einiges versucht, nix hält. 

Es ist auch nicht so, als ob ich nicht laufen kann. Lediglich Überbelastung (von joggen sterbe ich quasi) und eben diverse "Ausfallschritte", also Umknicken, generell hin und wieder kleinere Bewegungen verursachen Schmerzen. Mal mehr, mal weniger. 

Mir fehlt leider die Zeit, um z.B. Schwimmen zu gehen. Die Strecken zwischen Arbeit, Stall und zuhause sind sehr lang, bzw Stall und zuhause geht noch, möchte ich im Winter aber nicht mit dem Fahrrad fahren. Irgendwann muss ich ja auch schlafen. 

Back on Track Kniebandage habe ich bereits. 

Über eine Schaukeltherapie wurde schonmal nachgedacht. 

Für Hunde gibt es dafür Luposan. Darüber recherchiere ich morgen aber noch.

Was kann ich noch machen, um Kniebänder zu straffen?

Pferde, Reiten, Bodenarbeit, Gesundheit und Medizin, Knie, Knieschmerzen, Sport und Fitness, Kniebänder
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Endritual nach der Arbeit mit dem Pferd, pro und contra?

Vorsicht lang ;-)

Ich habe eine Kaltblutstute, welche ich als Freizeitreitpferd nutze. Hin und wieder, also ca 3 - 6 mal im Monat mache ich auch Bodenarbeit. Hier habe ich jetzt begonnen, liberty zu arbeiten. Das klappt relativ gut, da wir es selten machen, sind die Fortschritte halt nicht ganz so groß, aber ich finde es trotzdem spannend.

Mein Pferd ist leider nicht ganz so leicht zu motivieren, aber wir haben da eine gute Basis gefunden, finde zumindest ich. Zum Ende jeder Bodenarbeit gibt es ein Ritual, sie dreht sich einmal rechts herum und einmal links herum, dafür gibt es ein Kommando und danach ist dann Feierabend.

Nun hat sie sich angewöhnt, diese Drehungen ohne Kommando auszuführen, wenn ihr irgendwas zuviel wird, danach ist ja Feierabend. Aber da ich sie nicht in Auftrag gegeben habe, warte ich, bis sie fertig ist und frage dann halt meine ursprüngliche Übung wieder ab (es wird nie unmögliches verlangt). Mich persönlich nervt das zwar etwas, aber so what, Drehungen sind ja nichts Schlimmes.

Nun kommen wir zum Problem, meine Stallbesitzerin nutzt sie hin und wieder für ihre Reitgäste. Das ist abgesprochen und in meinem Sinne, da ich in manchen Wochen einfach keine Zeit habe und so wird sie auch mit bewegt. Dort dreht sie sich bei den Anfängern natürlich auch und nun hat mich meine Sb angesprochen, ob ich nicht von diesem Ritual absehen kann, damit sie nie weiß, wann Feierabend ist, damit ihre Schüler es leichter haben ( zu 70 % Bodenarbeitsneulinge). Und sie natürlich auch.

Andererseits weiß meine Dicke auch nie vorher, wann ich die Drehung abfrage.

Nun meine eigentliche Frage, was macht mehr Sinn, einfach an geeigneter Stelle beenden oder ein Ritual. Wie handhabt ihr das und wie sind Eure Gedanken dazu ? Manchmal hilft es ja ungemein mal einen anderem Gedanken zu hören.

Bodenarbeit, Pferdepsychologie, Pferd
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Zum ersten mal Bodenarbeit?

Ich habe seit kurzem eine Reitbeteiligung und wollte mal mit ihm Bodenarbeit machen um Vertrauen und Respekt aufzubauen.

Da ich vorher in einem Schulbetrieb geritten bin habe ich leider noch nicht so viel Erfahrung mit richtiger Bodenarbeit.

Hat jemand Tipps was ich beim ersten mal Bodenarbeit machen kann und mit welcher Zäumung. Also mit Halfter oder Trense. Wir haben leider kein Kappzaum oder Knotenhalfter.

Ich wollte mit ihm z.B üben dass er besser stehen bleibt beim aufsteigen oder die Seitengänge und Biegung, die uns beim reiten noch etwas schwer fallen. Aber vor allem Respekt und Vertrauen. Respekt da er mich beim reiten auch manchmal ein bisschen verarscht. Und Vertrauen da ich eine ängere Bindung zu ihm aufbauen will.

Hat jemand Tips (Übungen) für das erste mal Bodenarbeit und für meine Ziele?

!!! Bitte nicht vergessen, dass das mein erstes mal ist.

Außerdem wie soll ich ihn Belohnen wenn er was richtig macht? Soll ich ihn nur loben oder ein Leckerchen geben oder vielleicht ein Klicher kaufen?

Es wäre natürlich auch nicht schlecht Unterricht in Bodenarbeit zu bekommen, aber für die ersten male denke ich, ist das noch nicht so nötig. Ich will ja keine Freiheitsdressur oder andere schwere Sachen machen. Ich will nur die Grundlagen der Bodenarbeit erlernen.

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Herdenspiel - seltsame und unerwartete Reaktion?

Ja, ich weiß, man soll nicht was rein interpretieren was nicht da ist und man kann ein Pferd auch nicht von der Weite beurteilen wenn man es gar nicht gesehen hat... und trotzdem kommt jetzt hier diese Frage weil ich gerne wissen möchte, was anderen dazu in den Sinn kommt.

Ich war an diesem Wochenende mit einem Reitbeteiligungspferd auf einem Horsility-Kurs - es geht um Join-up, Bodenarbeit und allgemeine Körpersprache.

Am Schluss haben wir ein so genanntes Herdenspiel veranstaltet. Dabei stellen sich alle zusammen mit ihrem Pferd in einen großen Kreis auf. Jeder hat einen Strick und einen Stick oder Gerte dabei.

Ein Pferd wird in den Kreis geführt. Es ist frei. Kein Strick, kein Halfter. Das freie Pferd soll einfach bei seinem Menschen bleiben und ihm hinterher laufen. Kommt es mit, wird es belohnt. Geht es seine eigenen Wege, dann werden die, die im Kreis stehen einfach unangenehm. Also sie stampfen oder wedeln mit ihren Stricken. Sagen also "hierher nicht, ich bin nicht deine Herde".

Sobald sich das Pferd wieder an seinen Menschen erinnert und sich ihm wieder anschließt, ist wieder Ruhe und das Pferd wird belohnt. Also soweit der Plan.

Es waren einige Pferde vor uns an der Reihe und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Allen konnte man aber anmerken, dass ihnen die lärmende Situation unangenehm waren und früher oder später haben alle wieder Anschluss bei ihrem Reiter gesucht.

Dann waren wir dran. Wir latschen also eine zeitlang herum, Pferd brav hinter mir her. Dann wird er durch irgendwas kurz abgelenkt und ich hab das Pferd "verloren".

Daraufhin haben die anderen natürlich Lärm gemacht. Aber anstatt sich den unbequemen Menschen abzuwenden und sie zu vermeiden, ist mein Pferd sehr neugierig auf sie zugegangen und fand die Bewegungen anscheinend recht spannend. Er lies sich auch von größeren Bewegungen nicht abschrecken.

Nach ein paar Minuten ist ihm dann aber anscheinend wieder eingefallen, um was es bei dem Spiel geht und er hat sich mir wieder angeschlossen.

Wie würdet ihr die Sache deuten? Ist er einfach sehr neugierig? Hat er so ein starkes Vertrauen in alle Menschen und würde nie erwarten, dass ihm jemand mal was tun könnte? Bin ich ihm egal?

Pferde, Bodenarbeit, join-up
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Was kann ich tun um mit meinem Problempferd weiter zu kommen?

Also mein Wallach ist jetzt seit etwas mehr als einem Jahr bei mir als ich ihn bekam war er bis auf die Knochen abgemagert, extrem aggressiv( beißen, treten, steigen etc) und führen ging keineswegs. Sobald ein Halfter drauf war ging das Dilemma los, steigen , gezielt in meine Richtung springen um sich dann loszureißen. Er ist generell schnell nervös und wird hektisch außerdem hat er sehr sehr viel Temperament und führt sich teils hengstig auf.

Ich habe bis jetzt viel führtraining und bodenarbeit gemacht.
Jetzt aber sind wir seit Monaten auf einem totalen Stillstand. Ich kann ihn gut führen mit ganz wenigen Ausnahmen wo er sich doch mal losreißt (ca 1-3 mal im Monat)
An der Longe läuft er momentan garnicht mehr egal was ich tue er rennt unkontrollierbar und wechselt durchgehend die Richtung das hat er vorher nie gemacht! Ich Handhabe das so dass ich den Zirkel immer mehr verkleiner bis er nicht mehr rennen kann, dann schicke ich ihn ruhig im Schritt raus aber mach 1/2 runden rennt er wieder los.(ohne dass ich eine Peitsche oder sonst was habe, ich treibe ihn gar nicht an!) auch bei der bodenarbeit ist er überhaupt nicht mehr bei mir
Egal was ich versuche es scheint nicht zu klappen außerdem ist er eigentlich sehr mutig und null schreckhaft aber er sucht sich grade überall Sachen (Autos zb) wo er sich dann aufregen kann.

Ich bin ihn in guten Zeiten auch schon ein wenig geritten und dort war er super brav, wirklich ein ganz anderes Pferd.

Was würdet ihr tun ? Was habt ihr für Tipps ?

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Soll ich mein Pferd aufgeben für ein anderes?

Stopp bevor ich anfange schaut bitte meine neuste Frage an ich weiß gehört eigentlich in Forum die neue habe ich aber vergessen!!!!

Ich habe eine Stute und ich liebe sie wirklich sehr sehr dolle sie ist mein erstes Pferd deswegen haben wir auch nach einem eigentlichen lieben anfängertauglichem Pfdrd geguckt doch leider als ich mein Pferd das 2 mal Reiten wollte ist sie total ausgeflippt ich könnte sie damals auch leider nicht Probereiten weil die Vorbesitzerin keinen Sattel hatte das ertmal am Stall reiten war gar kein Problem doch wie gesagt das 2 mal hat mich sehr geschockt.danach haben wir eine Osteophatin dazu geholt sie kann uns leider nichts sagen an dem Sattel liegt es auch nicht vermutlich werde ich es niemals schaffen sie ordentlich traben zu können aber ich möchte unbedingt weiter kommen und ich will auch nicht aufgeben aber gestern bin ich mit meiner Freundin und ihrem Pferd spazieren gegangen davor hat mich die Stallbesitzerin gefragt ob ich ihren Vollblüter mitnehmen kann (Sie hat ihn zurverfügen stellen lassen aber die Pflegerin kümmert sich nie um ihn)da habe ich gemerkt das er ein total tolles Pferd ist und das er auch total lieb ist er lässt sich reiten und er ist wirklich das perfekte Anfänger Pferd aber ich möchte meine Stute nicht aufgeben und 2 Pferde sind zu viel...😢

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Ausraster Pferd?

Hatte heute folgendes Problem. Wir waren zum ersten mal im Roundpen und alles lief total normal. Um den Roundpen herum sind Ziegen, Esel und ein Pony. Ziegen und den Esel konnte mein Pferd sehen. Nicht das Pony. Wir waren fertig und wollten den Roundpen schon verlassen als auf einmal ein lautes rufen zu hören war. Es rief jemand auf dem umliegenden Hof auf einmal immer wieder sehr laut. Was passiert ist, weiß ich nicht. Konnte durch die dichten Bewuchs nichts sehen. Meine 14jährige Tochter hatte das Pferd noch an der Longe. Auf einmal hat das Pferd wie wild angefangen total wild zu werden. Hat nicht mehr auf sie geachtet und hätte sie auch umgerannt. Wild geschnaubt und dann an der Longe total außer Rand und Band um sie herumgelaufen. Sie hat versucht es zu beruhigen aber ohne Erfolg. Da die Zügel noch eingebunden waren, hat sie auch am Zügel noch versucht einzuwirken. Er blieb überhaupt nicht mehr stehen. Ich hätte das Pferd jetzt um mich herumgescheucht aber mit 14 Jahren ist man vielleicht so einer Situtation nicht wirklich gewachsen. Muss aber gestehen, dass ich so ein Verhalten auch noch nicht in der Form erlebt habe. Selbst wenn ein Pferd vor mir gestiegen ist, fand ich das nicht so gefährlich wie dieses Pferd. Das Pferd habe ich eigentlich für Sie gekauft und auch beim Probereiten war das Pferd ruhig und gelassen. Das war nicht das erste Mal das so was vorkam. Ich musste dann aber rein und habe ihr das Pferd aus dem Roundpen geholt. Was aber wirklich nur mit größter Kraftanstrengung gelang. Auch danach ist er nicht wieder heruntergekommen. Die Nüstern gebläht etc. Kennt jemand so etwas? Ich habe Bedenken das Pferd zu behalten.

Pferde, Reiten, Bodenarbeit, longieren, ausrasten
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Bin ich eine Pferdeflüsterin?

Achtubg, langer Text 😅😁: ich hatte schon immer eine Faszination für Pferde. Als ganz kleines Kind bin ich immer bei "Attraktionen" auf Pferden geritten, aber wir hatten in meiner frühen Kindheit weder Zeit noch Geld dazu, dass ich das reiten wirklich lernen hätte können. Seitdem ich in die 3./4. Klasse gehe, dürfte ich mit Reitunterricht endlich reiten lernen 😍 es war auch alles gut, ich bin mit allen Pferden sehr gut klar gekommen, bin aber auch ab und zu runter gefallen, aber das gehört einfach zum reiten dazu und als am Anfang eher unbalancierter Reiter kann das auch recht schnell passieren 😂 in der 7. Klasse bekam ich dann mein erstes eigenes Pferd: einen Hanoveraner Wallach. Da er zum Zeitpunkt der Anschlaffung eine eher schlechte Muskulatur hatte, wollten mein Stiefvater und ich ihn zuerst per Bodenarbeit trainieren, bis es ans reiten geht... mein Steifvater hat es mir nicht einmal zeigen müssen, nur beschreiben und es hat alles einwandfrei geklappt... und indem Reitstall, wo ich das reiten gelernt habe, hatten wir nie so eine Art von Bodenarbeit gemacht. Am Anfang dachte ich mir zuerst: na gut, da haben sich halt 2 gefunden, deswegen klappt des auch so gut. Nachdem mein Pferd aber nach nur einigen Monaten verstorben ist und für mich die "Karriere der Reitbeteiligungen😂" anfing, kam ich mit jedem Pferd besser klar, als die Besitzerin selber... schon meine erste Reitbeteiligung rannte mir nach 2 Monaten schon hinterher wie ein Hund und wir konnten ohne alles reiten... einmal da hatte ich auch ein waschechtes englisches vb als rb, 5 Jahre alt, sehr temperamentvoll... und ohne, dass die Besi oder ich bis auf logieren Bodenarbeitstechnisch irgendwas gemacht haben, ist der mir ohne alles im Gelände hinterhergaloppiert. Danach versuchte ich es, die Pferdesprache auf eigene Hand mal zu erkunden....und seitdem ich das mit diesem vb gemacht habe, hat auch die Kommunikation vom Rücken aus viel besser geklappt..🙂 nachdem das Pferd leider umgezogen ist und ich meine jetzige eh kennengelernt habe, fing das Märchen wieder von vorne an... mittlerweile sind wir seit knapp nem halben Jahr ein Team und er lässt sich nur durch Stimme lenken und auch bei der Bodenarbeit läuft er mir im ganz kleinen Zirkel, also wenn ich mich um mich selber drehe, neben mir her im Schritt, Trab und Galopp... Seitdem denke ich mir, dass das doch kein Zufall ist, dass ich mich mit Pferden so gut versteh oder? Auch meine ganzen bekannten sagen, dass ich einen "6. Sinn" dafür hätte... was meint ihr ?

Ach, danke schön mal fürs durchlesen 😄😊

Keine Pferdeflüsterin 69%
Irgendwas anderes 23%
Pferdeflüsterin 7%
Alles nur reiner Zufall 0%
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Wie bringe ich meinem Pferd grundlegende Dinge bei?

Hallo miteinander! :)

gleich mal vorne weg: ich bin eine erfahrene Reiterin und auch im Umgang mit Pferden sämtliche Verhaltensweisen von verschiedensten Pferden gewohnt. Habe aber keine besondere Erfahrung in der Ausbildung mit gänzlich rohen Pferden.

Und Ja, ich hole mir auch Hilfe von Reitlehrern!!!

bitte keine Kommentare wie „lass das lieber“ usw... ihr versteht was ich meine :) helft mir lieber es richtig zu machen.

Folgende Situation: Mein Lebensgefährte hat aus Mitleid einen 7 jährigen, rohen Painthorse Hengst gekauft, der zum Schlachter hätte müssen, weil sein Besitzer verstorben war und den armen Kerl niemand wollte. Jetzt steht er schon länger bei uns im offenstall (hat sich eingewöhnt und darf einfach nur „Pferd sein“). Er ist im Umgang unglaublich brav, sehr auf Menschen bezogen und legt kein „Hengstverhalten“ an den Tag. Hufschmied ist kein Problem, putzen, anfassen, usw. auch nicht. Aus cheyenne soll kein klassisches Reitpferd werden. Was wir ihm gerne beibringen möchten ist das geführt werden am Strick, ggf longieren oder die Basis der Bodenarbeit. Wenn er es eines Tages dulden würde, dass jemand auf ihm sitzt wäre es zwar schön, aber kein muss. Er soll so frei und glücklich bleiben wie er ist und weiterhin ein Freund bleiben, mit dem man ab und zu schöne Dinge am Boden machen kann.

in meinem Freund hat er übrigens seinen „leithengst“ gefunden. auch sein Vorbesitzer (älterer Herr) war jemand, der ihn frei rumlaufen hat lassen, stundenlang mit dem Hengst geredet hat, eben eine richtig enge Freundschaft mit ihm hatte.

Daher bringt cheyenne so viel Potenzial mit. Im Moment bringen wir ihm das führen mit stimmkommandos usw bei und versuchen ihm das „von vorne bremsen bremsen“ und „von hinten treiben“ beizubringen.

Meine Frage wäre letztendlich also: mit welchen MAßNAHMEN habt ihr eure Pferde geschult? Wie führt ihr diese durch? Wann ist der Zeitpunkt gut, ihn das erste mal an die Longe zu gewöhnen? Vor allem: wie?

Vielen dank schon schon mal für die Antworten! :)

Pferde, Ausbildung, horse, horsemanship, Bodenarbeit, Hengst, longieren, paint-horse
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Sinnvoller Plan für Bodenarbeit/ Freiheitsdressur?

Hallo liebe Community 👋🏼
vielleicht spricht meine Frage ja den ein oder anderen Pferdefreak an :D

Ich habe eine 7jährige Connemara Stute und würde gerne meine Bodenarbeit und Freiheitsdressur ausweiten.(Wenn man überhaupt von erweitern reden kann, ich glaub nämlich ich hab noch nichtmal angefangen, das bei mir nennt sich denke ich eher Erziehung oder so)
Zuvor, ich bin ein Mensch der sehr konsequent ist, aber gleichzeitig auch sehr sanft und ruhig. Ich möchte ungern Fehler machen. Bevor ich also einfach mir irgendetwas anfange, muss ich den kompletten Durchblick haben. Ich weiß das ist nicht immer positiv. Heißt wenn ich irgendetwas nicht 100 % verstanden habe wie es funktioniert und die meisten möglichen anderen Auswege nicht abgesichert habe, dann fang ich gar nicht erst an. Vor allem im Bezug auf Tieren oder Menschen. Wenn es dabei nur um mich geht ist es für mich auch mal oke Fehler zu machen und es neu zu versuchen, auch Menschen könnte man noch erklären “oh sorry mein Fehler ich dachte blah blah”. Bei Tieren ist das eine andere Sache und wenn ich’s einst unsicher bin kann ich von meiner sehr dominanten Stute keine Zugewandheit erwarten.
Wie also fang ich am besten an mit leichten Sachen auch gerne Zirzensik. Alles sollte in irgendeiner Art und weise gymnastizierend sein. Es gibt ja tausend Sachen(zb hab ich grad iWo levade gelesen, das hab ich noch nie gehört bis dahin).
Wie gesagt tägliche Sachen im Umgang ist würde ich Sachen 94 % perfekt. Sie akzeptiert mich voll und ganz und zwar aus freien Stücken und nicht aus Angst oder so. Wenn ich nicht dabei bin lässt sie sich von keinem anfassen, tritt beißt alles:(. Ist mir aber egal. Darum geht es jetzt nicht. Sie steht wenn ich sage steh. Trinkt wenn ich sage trink. Kommt zu mir wenn ich sie rufe. Grasen auch kein Problem wenn ich sage Schluss dann Schluss. Das hat echt lange gedauert. Wir machen viel fuhr Training weil sie wie gesagt sehr dominant ist. Zb beim füttern muss sie immer warten einen Meter weg von mir bis ich meinen Oberkörper nach vorne zum Futter auf den Boden Kippe dann darf sie kommen und fressen. Sonst ist die früher ausgerastet und hat alle Tiere Hunde zb und Menschen drum herum getreten. Sie wurde aus Irland importiert, vllh dieser Zusammenhang. Naja egal. Sie lebt mehr als artgerecht und wird von mir sanft geritten.
Würde aber gerne ein noch besseres Verhältnis haben und eine andere Art der Beschäftigung finden, weiß halt nur nicht wie:)
Vielen Dank für Hilfe und das durchlesen.
Bin auch offen für Kritik (bitte für mich nachvollziehbar, begründet formulieren)
Falls bei euch fragen offen sind, einfach fragen :)
Liebe Grüße :)

Tiere, Pferde, Training, Bodenarbeit, frei, Freiheitsdressur, Reihenfolge, Team, sinnvoll, duett, gemeinsam
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Buch Empfehlung Pferd Dressur ausbilden?

Hallo,

Ich wollte mal Fragen ob mir jemand ein Buch empfehlen kann oder ein paar Tipps geben kann und zwar zu folgender Situation:

Ich habe seit kurzem eine Reitbeteiligung auf einem Freizeit mäßig gerittenem Pferd, heißt es kann ganz tolle zirkuslektionen (verbeugen, rückwärts, seitwärts, drehen, spanischer Schritt, steigen...) Und unter dem Reiter kann es halt Grundlagen (würd ich so sagen). Es kann Schritt, Trab geritten werden und reagiert dabei relativ gut auf Hilfen. Galopp kann es noch nicht so gut, das übt die Besitzerin momentan mit ihm. Trotzdem kann das Pferd natürlich auch die Tricks vom Boden unter dem Reiter (also seitwärts, rückwärts, steigen...)

Mir ist aber schon aufgefallen, das es beim Reiten oft eher unkonzentriert und unaufmerksam ist.

Mir persönlich fehlt, aber die losgelassenheit, das selbst tragen, Versammlung.... alles was halt so dazu gehört, damit das Pferd schön, Gesund und Entspannt, aber konzentriert läuft.

Da ich selbst kein Reitprofi bin und schon gar kein Ausbilder.... mit Bodenarbeit habe ich auch kaum Erfahrung, wenn man das so zusammen fast bin ich wohl ein ziemlicher Anfänger und auf dem gleichen Niveau wie das Pferd...Ich glaub ich hab mich komisch ausgedrückt... Ich reite seit mittlerweile 6 Jahren Dressur! Und auf sicherem E Niveau, es ging mir nur darum, dass ich keine Bodensarbeit Erfahrung habe und keine Erfahrung in höherer Dressur!

Das soll aber nicht so bleiben! Ich möchte diese Dinge dem Pony und mir beibringen, am besten mit einfacher Boden und Longenarbeit starten und dann bis zur guten Dressur kommen. Ich weiß wie Versammlung und Losgelassenheit, sowie durchs Genick reiten aussieht, nur nicht wie man es erreicht und einem unerfahrenen Pferd beibringt...

Da ich mir keinen Trainer zulegen kann (Zu teuer) bin ich auf gute Bücher und das Internet angewiesen... (evtl. kann ich mal meinen Reitlehrer fragen, aber der ist in einem anderen Verein und von meiner RB nicht so begeistert (also eher ungern)) Da es aber soo viele Bücher und Seiten gibt, weiß ich nicht was uns wirklich hilft.

Also bitte helft ihr mir und sagt mir was gut ist und wie ich am besten mit dem Training anfange!

Ausrüstung ist komplett vorhanden: Sattel/Trense/Reitpad/Halfter/Knotenhalfter/Kappzaum/Longe/Seil/Strick/Peitsche/Gerte/Halsring(evtl. kann ich fehlendes auch noch besorgen)

Buch, Pferde, Ausbildung, Reiten, Dressur, Bodenarbeit, Freiarbeit
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Hilfe mit "schwierigem" Pferd?

Hallo liebe Community, hallo liebe Pferdefreunde,

ich reite seit einigen Wochen einen 15-jährigen Warmblutwallach und hätte gerne eine paar Ratschläge, wie ich besser mit ihm umgehen kann.

Im Sattel geht er inzwischen, wo ich weiß, wie ich ihn "anpacken" muss, recht manierlich. Am Boden/im Umgang kommt es jedoch immer öfter zu Situationen, die unangenehm bis gefährlich für Mensch und Tier sind.

Im Umgang ist Dango ziemlich unerzogen, ständig versucht er an mir rumzuknabbern, will aus der Box gehen, während ich am Hufe auskratzen bin, überholt beim Führen und er kann einfach nicht still stehen, egal ob beim Putzen, Aufsteigen oder sonst wo.

Was mir aber besonders Sorgen macht ist sein Verhalten in der Halle. Beim Reiten benimmt er sich gut, auch wenn er etwas "spleenig" ist. Er erschreckt sich oft vor Kleinigkeiten und ist an manchen Tagen ziemlich nervös. Richtig schlimm wird es aber erst, wenn ich absteige. Er macht es nicht immer, aber oft genug, dass er dann plötzlich wie blöd aus der Halle stürmen will. Wenn ich ihn dann zurückhalte, fängt er an zu steigen und zu buckeln. Er hat es schon drei oder vier Mal geschafft, sich loszureißen und ist wie irre durch die Halle und raus auf die Stallgasse.

Nun wollte ich Bodenarbeit mit ihm machen, um das Problem in den Griff zu bekommen, sobald ich jedoch mit ihm in die Halle gehe, benimmt er sich, wie im letzten Absatz beschrieben.

Ich komme dadurch recht schnell an meine Grenzen und weiß gar nicht, wie ich damit umgehen, bzw. wo ich ansetzten soll. Ich reite schon lange und bin durch eine langjährige RB auch versiert im Umgang, aber mir ist bisher noch kein Pferd begegnet, dass sich so benimmt.

Wie kann ich das in den Griff bekommen? Wo sollte ich ansetzten? Welche Übungen sind sinnvoll?

Ich bin für jeden guten Rat dankbar.

Lg ninchens

Tiere, Pferde, Reiten, Bodenarbeit, Umgang, Problempferd
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Pferd Futterlob Übermotiviert?

Hallo,

Ich habe angefangen, mit meinem Pferd mehr in Richtung Bodenarbeit/Freiarbeit/Zirzensik zu arbeiten.

Er ist sehr schlau, lernt schnell und dank dem Futterlob immer aufmerksam dabei^^.

Leider wird er dabei oft übermotiviert, da er ziemlich verfressen ist.

Oft führt er eine Lektion nur halb aus und fordert dann sofort seine Belohnung oder spuhlt gelernte Lektionen ungefragt ab. Bei beidem bekommt er natürlich keine Belohnung. Auch vergisst er dann mal schnell so Sachen wie stehen bleiben (hampelt dann rum und wird ungeduldig, weil er eben ein Leckerli will) oder bedrängt mich. ich habe dann angefangen, erst einmal wieder einzufordern, dass er den Abstand einhält, und eine Übung, die nenne ich einfach einmal "Höflichkeit". Sprich wenn er etwas gut ausgeführt hat, bekommt er seine Belohnung, aber nur wenn er ruhig stehen bleibt, den Abstand einhält, nicht drängelt und wartet, bis ich ihm das Leckerli gebe.

Das funktioniert auch schon besser, er versucht es zwar immer noch regelmäßig, aber ich denke das muss einfach weiter geübt werden, dass es sich festigt.

Ich stelle mir trotzdem die Frage, ob ich vielleicht auf dem falschen Weg bin, und das Futterlob weglassen sollte, allerdings weiß ich nicht, wie ich Ihn sonst motivieren könnte, zum Beispiel beim Spanischen Schritt.

Den kann er jetzt schon ziemlich gut, er macht das wirklich gerne und auch sehr motiviert, möchte zum Schluss aber schon sein Leckerchen haben :)

Wie handhabt ihr dass?

Habt ihr auch ein etwas gieriges Pferd?

Mit welchem Lob arbeitet ihr?

Pferde, Belohnung, Bodenarbeit
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