Die Welt nur eine Illusion?

Hallo zusammen,

ich stecke momentan in einer Krise und zwar habe ich mich in letzter Zeit viel mit philosophischen, naturwissenschaftlichen und auch neurobilogischen Themen befasst und wünschte ich hätte es nicht getan... :-(.

Habe das Gefühl, dass ich Hilfe bzw. beruhigende Worte brauche.

Ich habe mich viel mit Realität und Wahrnehmung befasst und man stößt da automatisch auf Themen wie "ob unsere Welt real ist" zum Beispiel.

Schlimm wurde es, als ich gelesen habe, dass Farben eigentlich nur eine Illusion des Gehirns sind, was logischerweise dazu führt dass alle anderen Sinneswahrnehmungen nur im Gehirn stattfinden. Generell lernt man sowas bereits in der 8. Klasse. Aber jetzt habe ich diese Tatsachen mal weitergedacht.

Dadurch stellt sich mir die Frage wie es um die tatsächliche Beschaffenheit des Universums bestellt ist. Wie sehe ich und wie sieht meine geliebte Freundin denn tatsächlich aus wenn ich beides nur im Gehirn wahrnehme? Oder auch das gesamte Universum?

Wir sehen quasi die Welt so, wie sie genau nicht ist! Tatsächlich müsste die Welt ja irgendwie nur schwarz sein. Aus Materie und Energie... :-(. Es dürfte kein hell und dunkel geben, da nur unser Gehirn dies erzeugt.

Wenn unser Gehirn aus den elektromagnetischen Wellen und Energie ein Bild erzeugt, kann es ja nur schwer die Realität abbilden!?

Wenn ich daran denke, dass ein schöner Sonnenuntergang nicht wirklich existiert, macht mich das traurig. Daraus folgere ich, dass alles irgendwie nicht existent ist. Farben umgeben mich jede Millisekunde, was es schwierig macht nicht daran zu denken...

Ich habe bis vor kurzem ein glückliches, selbstbewusstes Leben geführt aber nun ist es so als hätte ich negative Erkenntnisse gewonnen, die das Leben erschweren (als hätte ich quasi die rote Pille aus der Matrix geschluckt...)

Wer sich auch solche Gedanken gemacht hat und glücklich leben kann, von demjenigen würde ich mich über aufmunternde Worte freuen...

Psychologie, Existenz, Illusion, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
9 Antworten
Tiefgründige Gedanken über unsere Existenz und den Sinn des Lebens?

Hallo ihr da draußen,

es gibt Fragen, die mich schon länger und sehr intensiv beschäftigen. Ich bin 1999 geboren, also sozusagen ein "Milleniumskind".

Und ich habe das Gefühl, das unsere Generation sich tiefgründigere Gedanken über unsere Existenz macht, als die meisten anderen. 

Ich hab selbstverständlich mit vielen Leuten in ungefähr meinem Alter zu tun (17-22) und ich merke jedes mal aufs Neue, dass sich sehr viele "komische" Gedanken machen. 

Mit "komisch" meine ich zum Beispiel, dass ich über solche Dinge nicht mit den meisten anderen jüngeren oder älteren Menschen reden kann, weil die meist gar nicht verstehen was ich von ihnen will und warum ich über sowas nachdenke oder wie ich überhaupt auf die Gedanken komme. Mir ist bewusst, dass es viele Menschen gibt, die sich solche tiefgründigen Gedanken machen und das diese auch teilweise sehr viel älter oder jünger als ich sind. Trotzdem ist mir in meinem Umfeld aufgefallen, dass es eher die wenigsten sind.

Ich frage mich oft, warum wir auf dieser Welt sind, was der Sinn unserer Existenz ist, warum alles so ist wie es ist, warum wir so sind, wie wir sind und warum wir das machen, was wir machen, ob es einen tieferen Sinn für das alles gibt. Es sind noch viel mehr Fragen, die ich gar nicht in Worte fassen kann, weil sie viel zu kompliziert sind, als dass ich sie beschreiben könnte. Ich denke viel über unseren Planeten und die unterschiedlichsten Menschen darauf nach, aber auch über das ganze Universum und wie seltsam es ist, dass ausgerechnet wir auf diesem Planeten existieren. Ich achte sehr auf mein Umfeld und alle Menschen die mir in meinem Leben so begegnen, wie sie sich verhalten, womit sie sich beschäftigen, was ihre Einstellung zum Leben und ihre (oder unsere) Existenz ist. Dadurch erfährt man viel über die Leute, obwohl man nichts mit ihnen zu tun hat. Oft kommt es mir so vor, als könnte ich in deren Köpfe sehen und viel mehr verstehen als sie es tun.

Und je länger ich darüber nachdenke, desto komischer kommt mir das alles vor. Ich verstehe es einfach nicht und finde keine Antworten darauf. Ich finde es normal, dass man sich solche Gedanken macht. Denn es sind Fragen die wahrscheinlich niemand wirklich beantworten kann, aber sie betreffen uns eigentlich alle. Trotzdem kommt es mir so vor, als wäre ich eine der wenigsten, der es so geht.

Ich möchte nicht darauf hinaus, dass ich irgendwelche psychischen Probleme hab oder sowas. Ich bin ein sehr glücklicher Mensch und ich lebe mein Leben auch sehr gerne. Aber diese ganzen Gedanken gehen mir nicht aus dem Kopf und ich denke in den alltäglichsten Situation darüber nach, was hier gerade passiert und warum es passiert. Mir werden einfach viele Sachen bewusst.

Mich interessiert sehr, ob es euch ähnlich geht und ob euch dann auch alles so komisch vorkommt. Es ist leider nicht einfach das zu beschreiben, was in mir vorgeht und ich hoffe, dass das hier Leute lesen, die mich eventuell verstehen.

Leben, Freundschaft, Gedanken, Psychologie, Existenz, Jugend, Liebe und Beziehung, Philosophie, Sinn des Lebens, Philosophie und Gesellschaft
16 Antworten
Ist bei dem WfbMs sowas üblich in dem ersten Jahren?

Wenn eine neue Werkstatt für behinderte Menschen eröffnet wird, da die Plätze auch Geld bringen, müssen die Plätze so schnell wie möglich besetzt werden? Ist es bei dem WfbMs so üblich das auch Tricks angewendet werden, damit die Plätze schneller besetzt werden?

Wenn es so üblich ist, wieso kann sowas nicht auch ohne solche Tricks gemacht werden, also das Plätze länger frei bleiben? Würde eine WfbM trotzdem sehr lange bestehen bleiben wenn keine Tricks angewendet werden und die WfbM ehrlich bleibt?

Bei solchen Tricks ist auch die Gefahr das Menschen betrogen und belogen werden. Stimmts?

Beispiel:

  • Werkstatt für behinderte Menschen A wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer körperlichen Behinderung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, psychischen Erkrankung, lernbehinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte aus Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Werkstatt für behinderte Menschen B wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, körperlichen Behinderung, lernbehinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte aus Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Werkstatt für behinderte Menschen C wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer Hörbehinderung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, psychischen Erkrankung, lernbehinderung, mit einer körperlichen Behinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte aus Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Werkstatt für behinderte Menschen D wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer geistigen Behinderung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer psychischen Erkrankung, lernbehinderung, mit einer körperlichen Behinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte aus Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.

Also auch Fälle wo Leute eine bestimmte Zeitlang von woanders her in die WfbM geholt werden z.B. gesunde, Alkoholiger, Leute die im Knast waren (z.B. Mörder) usw.

und nach z.B. 10 Jahren würden nur noch Leute aufgenommen, die die passende Behinderung für die WfbM haben z.B. das eine WfbM, die ausschließlich für psychisch kranke ist, nur noch psychisch kranke aufnimmt.

Tricks, Gründung, Geld, Aufnahme, Bedingungen, Behindert, Behinderung, Eröffnung, Existenz, plaetze, Einnahme, WfbM
1 Antwort
Kann eine Firma auch richtig lange bestehen bleiben, wenn die Firma ehrlich bleibt und keine Tricks angewendet werden?

Wenn eine neue Firma eröffnet/gegründet wird, würde die Firma auch richtig lange bestehen bleiben wenn man ehrlich bleibt oder werden immer irgendwelche Tricks angewendet, damit die Firma bestehen bleibt? z.B. Plätze besetzen usw.

Wenn Tricks angewendet werden, welche Tricks werden angewendet? Werden auch Plätze mit irgendwelchen Leuten besetzt, damit die Firma existent bleibt?

Beispiel:

  • Werkstatt für behinderte Menschen A wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer körperlichen Behinderung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, psychisch kranke, lernbehinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte auch Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Werkstatt für behinderte Menschen B wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigbehinderte, körperlichen Behinderung, lernbehinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte auch Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Werkstatt für behinderte Menschen C wird eröffnet, es ist ausschließlich für Menschen mit einer Hörbehinderung, also damit die WfbM bestehen bleibt, werden eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigen Behinderung, psychisch kranke, lernbehinderung, mit einer körperlichen Behinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte auch Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Ist es eine Firma, wo z.B. ausschließlich psychisch kranke auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden sollen, also das eine bestimmte Zeit lang auch Menschen mit einer geistigbehinderte, körperlichen Behinderung, lernbehinderung usw. aufgenommen, es werden auch Behinderte auch Lehrgängen z.B. Förderlehrgang, Ausbildung usw. rausgeholt usw.
  • Wenn eine neue Schule für Hörgeschädigte aufgemacht wird, würde man eine bestimmte Zeit lang neben Hörgeschädigte auch Schüler mit einer körperlichen Behinderung, psychischen Erkrankung, geistigen Behinderung, Lernbehinderung usw. aufgenommen werden, es würden auch Schüler aufgenommen werden die keine Behinderung haben.
  • Wird ein neuer Fußballverein gegründet und es gibt nicht genug Spieler, das dann Spieler von Nachbarvereinen geholt werden, Spieler aus anderen Sportarten dazugeholt werden, Leute aus dem Ort genommen werden usw.

usw., also bei allen anderen Firmen und Vereinen genauso und nicht nur bei Werkstätten für behinderte Menschen.

Wenn es so ist, wieso kann eine Firma nicht auch ohne irgendwelche Tricks richtig lange bestehen bleiben? Wieso ginge es nicht wenn eine Firma einfach ehrlich bleibt? Bei dem Tricks besteht auch die Gefahr das irgendwelche Leute betrogen werden.

Wie wird es bei einen Berufsbildungswerk gemacht, das eröffnet wird? Würden dort eine bestimmte Zeit auch Leute ohne eine Behinderung eine Ausbildung machen?

Tricks, Gründung, Verein, geschick, Betrieb, Ehrlichkeit, Eröffnung, Existenz, Firma, plaetze, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
3 Antworten
Wie geht man mit unbeantwortbaren Fragen um?

Mir ist aufgefallen, dass es in der Ethik und im existentiellen Denken viele unbeantwortbare Fragen gibt, die aber eine Antwort benötigen.

Beispiel: Ist Glück erstrebenswert?

Diese Frage lässt sich nicht beantworten und trotzdem brauchen wir eine Antwort. Wir müssen wissen, ob dies erstrebenswert ist oder nicht, denn wie sollen wir uns verhalten, wenn wir diese Frage offen lassen würden?

Wie geht man also mit solchen unbeantwortbaren philosophischen Fragen um? Welche Annahme soll getroffen werden, wenn wir nicht wissen können, was die richtige Antwort ist? Und wer entscheidet, welche Annahme angenommen werden sollte?

Natürlich könnte man zum Beispiel aus materialistischer Sicht argumentieren, dass der Mensch alles hinterfragen kann - dies aber nichts zu bedeuten hat (das betrifft nur die existentiellen Fragen). Doch wieso ist diese Ansicht stärker, als die vorangehende? Auch wenn man darauf eine Antwort findet, so kann man diese immer noch weiter hinterfragen. Und auch wenn man hierzu entgegnen würde, dass man gerade diese Argumentation nicht verwenden darf, weil gerade sie vom Materialismus widerlegt wird, so ist das nicht valid, weil dies den Materialismus als bewiesene Wahrheit erfordern würde.

Ich zerbreche mir tagtäglich den Kopf über dieses Thema. Wenn immer ich alleine bin, werde ich sehr nachdenklich uns sehe das andere ich, das nur durch die Präsenz anderer Menschen zu existieren scheint, als sehr naiv an. Seit 1.5 Jahren treten starke Stimmungsschwankungen, von überglücklich bis depressiv, auf. Ich will meine Überlegungen aber nicht ignorieren, weil ich das einfach als falsch erachte. Ich komme und weiss einfach nicht mehr weiter und suche deshalb Rat.

denken, Psychologie, Depression, depressiv, Ethik, Existenz, Moral, Philosophie, Materialismus
11 Antworten
Bin ich eine Workerholikerin?

Ich arbeite zwar Hart, aber dafür gerne. Habe 3 Jobs und 2 Weiterbildungen (Fernstudium) als ich mich noch zu einem freiwilligen Dienst gemeldet habe, meinte mein Mann, ich würde mich zu einer Workaholicerin entwickeln. Ok, ich verstehe das er gerne etwas zeit mit mir hätte, aber ich mache das ja eigentlich nur für uns. Davon abgesehen macht es mir sehr viel Spass.

Nun den Eindruck den mein Mann von mir hat:

- Ich würde für die Arbeit leben

- nur von der Arbeit reden

- Privat nicht mehr Aufmerksam/Konzentriert sein

- Schlaflose Nächte trotz starker Müdigkeit

- Stimmungsschwankungen

- ein Drang von Perfektion in der Arbeit.

Er meint meint sogar, das meine Kreislauf Beschwerden von einer Überarbeitung kommen.

Meine Argumente zu seinen Vorwürfen:

- ja, ich lebe für die Arbeit, weil sie mir Spass macht.

- ich rede von der Arbeit weil es mich beschäftigt.

- ist ja verständlich, dass ich nicht mehr konzentriert bin wenn ich mit den Gedanken nur noch im Beruf bin

- ja, ich bin schlaflos weil ich einfach zu viel im Kopf habe.

- ich bin vieleicht manchmal etwas gereizt und/oder verzweifelt, vieleicht auch Depressive aber das schließe ich nicht auf die Arbeit.

- na klar habe ich eine Art Perfektionismus auf der Arbeit ich will sie ja schließlich behalten..

Zu meiner Beruflichen Situation:

Ich gehe auf die 40 zu, arbeite Morgens von 5 - 12 Uhr, bin gegen 13 Uhr Zuhause, lerne ca. 1 Stunde für meine Weiterbildung, Dusche mich, und gehe gegen 15 Uhr zum bedienen (Essen tue ich unterwegs), dienstschluss ist unterschiedlich. Wenn dort Ruhetag ist oder ich nicht gebraucht werde gehe ich in ein Anderes Lokal um dort auszuhelfen. Bin also von Montag bis Sonntag auf Arbeit.

Ich mache das nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann. Es überfordert mich ungemein, weswegen ich nicht glaube eine Workerholikerin zu sein..

Wie seht ihr das?

Bitte nur ernst gemeinte Antworten. Meine Frage ist auch ernst gemeint.

Ich danke im vorraus für eure Antworten.

Ps: ich weiß jetzt nicht ob ihr noch etwas über mich zu diesem Thema wissen möchtet. Falls ja, fragt mich bitte einfach.

Schule, Familie, Anzeichen, Existenz, Partnerschaft, Symptome
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