Ist kathodischer korrosionsschutz an der Luft (im Garten) möglich?

Hallo Leute,

ich habe gelesen, dass bspw. bei Wasserspeichern oder Erdölpipelines der aktive kathodische Korrosionsschutz bzw. eine Fremdstromanode zum Schutz des Metalles verwendet wird, wobei das zu schützende Metall stets die Kathode ist, die Fremdstromanode eben die Anone und Wasser oder im Falle der Pipelines die Erde (die ja Wasser enthält und so auch eine gewisse Leitfähigkeit hat) der Elektrolyt ist.

Nun frage ich mich, unter welchen Umständen der aktive kathodische Korrosionsschutz denn funktioniert bzw. was alles mein Elektrolyt sein kann. Ein konkretes Beispiel:

Ich habe ein Trampolin im Garten, dessen Gerüst natürlich ganz aus Metall ist. Der Rostschutz (vmtl. Verzinkung) hat bei den Federn mit der Zeit nachgelassen, sodass diese zu rosten begonnen haben.

Wenn ich jetzt ein Netzteil oder eine Batterie nehme, das Trampolingerüst mit dem Minuspol und irgendein Stück Metall, das ich einfach in den Garten stelle, mit dem Pluspol verbinde, würde das irgendwas bewirken? Oder bringt das nichts, weil ich keine leitfähige Flüssigkeit als Elektrolyt habe?

Dass es sinnvollere Wege hierfür gibt (ich werde nach dem Entrosten die Federn wohl einfach mit Ballistol oder WD-40 ölen) ist mir klar.

Mich interessiert es einfach, ob es möglich ist metallische Gegenstände im Garten auch über so ein System vor Korrosion zu schützen.

Technik, Chemie, Elektrochemie, Korrosionsschutz, Rost, Rostschutz, Technologie, Korrosion, Auto und Motorrad
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