Chemie Redoxreaktion?

Wir bearbeiten gerade die Redoxreaktion im Zusammenhang mit dem Galvanischen Element. Ich bin kein Chemie Profi, drum Frage ich jetzt mal: es heißt, dass ein Reduktionsmittel (Elektronen-Donator) nur Teilchen reduziert, die in der Redox-Reihe unter dessen Ion stehen. Bspw. könnte also Zn Cu2+ reduzieren. Wenn jetzt aber Zn unterhalb von Al steht, geht das ja nicht. Trotzdem würde doch eine Oxidation von Zn erfolgen, oder? Der Lösungsdruck des Zinks ist unabhängig vom Aluminium relativ hoch und würde eine Oxidation hervorrufen (in einer Lösung).

Und noch etwas: Wie edel ein Metall ist, hängt ja von dessen Reduktionsvermögen mit H3O+ ab, da das Metall dieses reduziert.
Es heißt auch, dass die Säure (HCl) bspw. Zink zersetzt. Ist es nicht egal, ob es eine Säure ist oder nicht, da es ja nur auf die unterschiedlichen Donator-/Akzeptorvermögen ankommt.

Und jetzt noch eine wilde Theorie: Würde das Zn nicht auch ohne „Partner“ zersetzt werden aufgrund des Lösungsdrucks? Da ja die Ionen in der Lösung und die Elektronen (bspw. in der Elektrode) ein charakteristisches Gleichgewicht einstellen, verringert ein entsprechender Partner durch Reduktion den Elektronendruck, wodurch das Gleichgewicht verlagert werden würde und es zur weiteren/ vollständigen Oxidation des Zinks kommen würde.

Wer bringt Licht ins Dunkle?

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