An alle Jungs, warum verhaltet ihr euch so, einem Mädchen gegenüber, das eigentlich eure beste Freundin ist?

Also ich (13) bin mit einem Jungen (14) aus meiner Parallelklasse seit 1,5 Monaten befreundet. In den Herbstferien sind wir mal für 10 Tage zusammen gewesen per WhatsApp, weil er im Urlaub war. Als er zurück kam und wir uns getroffen haben, hat er mich mehrmals geküsst und dann mit mir Schluss gemacht. Er hat mich danach aber trotzdem noch ein paarmal geküsst. Er hat gesät, dass ihn eine Beziehung überfordert und er sich noch nicht reif genug fühlt. Er meinte auch, dass er Angst hat, was falsch zu machen und dann würde er mich verlieren.

Nachdem ich den Schock verdaut habe und er mich in der Schule total ignoriert hat, habe ich ihm per WhatsApp geschrieben, das ich sein Verhalten blöd finde, und ihn gefragt ob wir wenigstens sowas wie Freunde sein können. Daraufhin hat er gesagt: „ Nein sorry, ich will nicht, das wir Freunde sind, ich will das wir beste Freunde sind.“

Nun sind wir beste Freunde, schreiben uns Nachrichten, telefonieren und treffen uns einmal pro Woche. Wir haben voll viel Spaß. Er ist sehr nett zu mir, passt auf mich auf, ist immer besorgt um mich und schmiedet auch schön Pläne, was wir zB im Sommer alles so machen könnten. Manchmal nimmt er mich auch in den Arm uns drückt mich ganz doll, so das es mir schon weh tut.

Nur in der Schule, oder wenn andere dabei sind , sagt er fast nie hallo, er spricht auch so gut wie gar nicht mit mir. Mit Glück winkt er mal unauffällig oder lächelt. Mit vielen anderen Mädchen albert er rum, ärgert sie, unterhält sich mit Ihnen und manchmal werden sogar einige von ihm in den Arm genommen. Nur bei mir tut er immer so, als würden wir uns nur flüchtig kennen.

Warum seid Ihr Jungs so? Ist das für euch peinlich eine beste Freundin zu haben, oder meint ihr er verarscht mich?

Schule, Freundschaft, Mädchen, beste freunde, Junge, Pubertät, Liebe und Beziehung
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Nachwuchs SPDler wünschen sich Abtreibungen bis zum 9. Monat. Ist das moralisch und ethisch nicht irgendwie fragwürdig?

Ich habe die aktuelle Stunde im Bundestag zum Thema Abtreibungen komplett angesehen und gebannt verfolgt. Ich war teilweise von den Aussagen der Politiker schockiert, wie leichtsinnig sie mit einer Frage umgehen, die sehr wichtig für den künftigen Kurs unserer Kultur und Zivilisation ist. Was ist wichtiger? Das Recht der Frau, ein Kind noch sehr spät abzutreiben, weil sie "ungewollt schwanger" wurde? Oder ist es wichtiger, das junge heranwachsende Leben vor den Frauen zu schützen, die "ungewollt schwanger" wurden?

Soll es in Deutschland so wie in China gängig sein, ein Baby abzutreiben, also zu töten, nur weil es sich zum Beispiel um ein weibliches Wesen handelt, das in manchen Kulturen weniger Wert hat als ein männliches? Soll das die Art Zivilisation sein, in der wir leben wollen? Ist das noch die wohl edelste und erlesenste Hochkultur der Weltgeschichte mit ihren glorreichen Errungenschaften aus dem Zeitalter der Aufklärung wie etwa dem Humanismus? Oder wie Kemal Atatürk, den ich im Vergleich zum aktuellen Chef der Türkei sehr bewundere, sagte: Es gibt viele Kulturen, aber nur eine Zivilisation: Nämlich Europa! Das die Türkei nicht mehr das ist, was der gute Atatürk in seiner weisen Voraussicht angestrebt hat, ist klar, aber wäre das noch dieses Europa, von dem Atatürk sprach?

Ich wollte mir danach auf Youtube noch eine ernsthafte philosophisch-ethische Debatte zu dem Thema Abtreibungen anhören um für einen möglichen künftigen Dialog gewappnet zu sein, aber schon in der ersten Minute wurde die praktische Methode der Abtreibungen geschildert, nämlich durch das Absaugen oder Auskratzen des Fötus mit einem Löffel und mir ist plötzlich schwindelig und schlecht geworden.

Ohne hier Partei zu ergreifen für irgend eine Partei. Mir geht es um die Sache: Ich bin dagegen! Babies sollten hier in Europa und Deutschland auch ein Recht auf Schutz vor ihren durchgeknallten Partymüttern haben, die zufällig ungewollt schwanger wurden. Die Babies haben ein Recht auf leben und die Errungenschaften der Medizin sollten nicht dazu missbraucht werden, unschuldiges, schwaches menschliches Leben zu zerstören! Der Eid des Hypokrates wird ad absurdum geführt. Eine gesellschaftliche Perversion wird zum Fortschritt erklärt! Kaltblütiger Babymord wird zum Recht der Frau! Ist das noch Emanzipation? Oder Raubtierfeminismus im Endstadium kurz vor der Schnappatmung? Ich weiß es nicht. Vielleicht sehe ich ja etwas falsch.

Ich finde das Thema total wichtig. Wie steht ihr dazu? Ist euch das einfach egal? Was wenn eure durchgeknallte Partymutter euch im 6 Monat oder später einfach "ausgekratzt" hätte? Also ich wäre bestimmt sauer. Tot, aber sehr sauer!

Religion, Abtreibung, Politik, Ethik, Kinder und Erziehung, Philosophie und Gesellschaft
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Wie geht die Angst vor Ablehnung weg und wie wird das noch was mit uns?

Ich hab hier vor ein paar Wochen schonmal eine ähnliche Frage gestellt. Es ist nur noch komplizierter geworden, weshalb ich nochmal genauer schildern muss, worum es geht.

Also: Ich mache seit ca einem Jahr das gleiche Studium, wie die Person um die es geht. Am Anfang hatte ich diese "coole" Fassade, die eigentlich nur aus Angst resultiert. Ich dachte mir, bei ihr hätte ich keine Chance, nicht weil ich zu dumm wäre oder zu hässlich, eher weil ich sozial manchmal meine schwächen habe. Dann habe ich gemerkt die Frau mag mich. Ich mochte sie auch, nur ich konnte damit nicht umgehen. Aus unterschiedlichen Gründen konnte ich mein Studium erst vor einem Monat wieder anfangen. Es ist seltsam. Wir reden nicht miteinander, doch wir mögen uns und irgendetwas liegt da in der Luft. Ich bilde mir das nicht ein, viele Leute aus dem Studium merken das auch. Das Problem ist, dass ich Angst vor Ablehnung habe, Angst, dass Sie sagt, sie möchte keine beziehung, dafür wäre es ja ohnehin noch viel zu früh. Wir haben uns noch nie privat getroffen und doch scheint es so, als wenn wir beide wissen was los ist. Ich habe Angst, dass ich es weiter rauszögere, bis die Spannung zwischen uns komplett weg ist. Ich kann auch kein Smalltalk mit ihr, wenn ich anfange zu sprechen, merkt man mir die Unsicherheit sofort an. Ich rede gerne über dinge, die mich interessieren, alles andere ist für mich langweilig. Nur wie soll ich ein Gespräch mit ihr aufbauen?Ich bin ein Mensch, der versucht, hinter die Fassade einen Menschen zu schauen, weil ich den meisten ihre Unsicherheiten sofort anmerke und mit Menschen die unauthentisch erscheinen, will ich nix zu tun haben. Vielleicht weil ich selber nur meine Fassade nach außen zeige.

Sie gibt nach außen eine perfekte Fassade ab. Sie ist hübsch, intelligent, immer schön gekleidet, aber das war's. Ich sehe keinen Charakter in ihr. Sie ist so dermaßen affektiert- und das immer, das man glatt meinen könnte, es wäre ihr Charakter. Niemand hinterfragt sie, niemand kritisiert sie und sie scheint perfekt. An einem tag hab ich ihr auf meine gewohnt halbironische Art und Weise gesagt, dass sie schön genug sei (so als wäre es ein lustiger Gesprächsstart), als sie sich vorm Spiegel zurechtgemacht hat. Sie fragte dann, ob ich es ernst meinte und ich sagt dann ja. Ich weiß nicht was ich noch schreiben soll. Ich will mit ihr sprechen, weiß aber nicht wie und was und zu welchem zeitpunkt usw.. danke, an diesem die sich diesen chaotischen Text durchgelesen haben. Hoffe auf eine hilfreiche anfwort

Liebe, Freundschaft, Liebeskummer, Psychologie, Liebe und Beziehung, smalltalk, Smalltalk lernen
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