Warum sind die Autos der Zukunft hässlich?

Moin, mir ist mal eine Frage gekommen, nämlich warum die Autos der Zukunft eigentlich so rund und hässlich sind. Zumindest mal die Konzeptautos und vor allem die Felgen an den Autos. Wenn ich mir so die Oldtimer ansehe oder auch neuere Autos sehen die einfach toll aus, aber alles was jetzt folgt wird gefühlt nur noch hässlicher und man geht gar nicht mehr auf die Kunden ein was Design, Antrieb, etc. angehen. Das jetzt viele auf E umsteigen ist ja in Ordnung aber nur noch E finde ich falsch, Studien zeigen deutlich die Kunden wollen noch Verbrenner und was BMW sich mit dem Kühlergrill leistet ist weit ab von aller Zivilisation finde ich.

Ich habe mal gelesen das wäre wegen dem asiatischen Markt aber muss man deswegen dieses hässliche Design auch in Europa verkaufen? Die alten Autos hatten noch Charakter und die neuen sehen alle aus wie irgendwelche fahrenden Eier. Genauso wie das autonome fahren, Audi stellte den Nachfolger des A8 im Konzept vor. Ganz ehrlich wer braucht das? Wer braucht ne Pflanze im Auto und wer gibt die Kontrolle vollständig ab? Die Gesetzesgeber bekommen es nichtmal geschissen Level 3 in Form vom Staupilot beim derzeitigen A8 freizugeben und labern jetzt schon von Level 5 vollautonom.

Welche Autos findet ihr schöner und besser? Und schreibt unter die Antwort evtl. noch welches Modell und welchen Antrieb ihr bei dem Modell mögt, man kann ja nur eine Antwort auswählen.

Oldtimer 44%
Youngtimer 24%
Derzeitige Modelle 16%
Zukünftige Modelle / Konzeptcars 16%
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Alter Mercedes. Aufheben (Sommerauto) oder verkaufen?

Hallo,

ich habe einen alten Mercedes W202 von 1997 mit 270.000 Kilometern. Habe den schon etliche Jahre, war immer zufrieden. Demnächst bekommen wir ein neues Auto - eigentlich hatte ich immer vor, dann den Mercedes aufzuheben und als Oldtimer zu erhalten, bin mir aber nicht mehr wirklich sicher.

Das Auto ist technisch sehr gut und hat kein Rostproblem, es hat einige Extras und es funktioniert alles, es fährt gut, hat TÜV, ist scheckheftgepflegt. Es sind alle Unterlagen seit Neuwagenkauf vorhanden. Habe immer Geld in die Hand genommen und wollte den eigentlich noch eine Zeit fahren, aber es hat sich jetzt über einen Todesfall im Umfeld kurzfristig doch die Gelegenheit zum Wechsel auf ein neueres und sehr wenig gefahrenes Modell ergeben.

Ich könnte den alten Mercedes unterstellen und geplant war immer, den Wagen beim Neufahrzeugkauf entweder als Schrott abzugeben, weil er dann kaputt wäre oder aber fortan als Liebhaberei im Sommer zu fahren - aber ich weiß nicht, ob es gut ist und Sinn macht, den Benz bis auf vier Monate stehen zu lassen, nur damit man ihn hat und damit ein bisschen rumfahren kann und auf das H-Kennzeichen zu warten.

Ein Klassiker im eigentlichen Sinne ist das Auto nicht, aber es hängen viele Erinnerungen dran und ich möchte den Mercedes auch nicht verramschen oder verschrotten - aber auch nicht zusehen, wie er in der Ruhe verreckt. Verkaufen ... man kriegt ja nix mehr groß dafür, am Ende gibt es dann noch Scherereien mit Leuten, die angebliche Mängel "entdecken" und abkassieren wollen oder mit Anwalt drohen - und der Exporthändler ist zwar schon lang auf den Wagen scharf und spricht mich immer wieder an, aber so wie ich den kenne, gibt er mir 150 Euro und sagt noch, das wäre ein gutes Geschäft.

Was würdet ihr empfehlen?

Ich bin mir unsicher - das Herz sagt behalten, der Verstand sagt aufgeben, besser wird er nicht mehr und rumstehen ist für ein Auto nicht gut.

Danke und Grüße!

Auto, Autokauf, Oldtimer, Mercedes Benz, Youngtimer, Auto und Motorrad
Warum wird der Mercedes W124 so verklärt?

Hallo,

mal eine Frage für Auto-/Youngtimer-/Mercedes-Fans!

Wir hatten 23 Jahre lang einen Mercedes W124 als 230E - 1989 neu gekauft, 2012 mit 270.000 Kilometern zum Ausschlachten abgegeben. Der war zuverlässig und leistete uns treue Dienste. Er hatte aber auch Nachteile wie eine sehr hohe Rostanfälligkeit - und wir hatten den zwar mit Automatik, aber die Handschaltung war eine Schwachstelle des 124ers wie auch Ölverlust, Ölschlamm, Nockenwellen und Probleme im Bereich Lenkungsspiel sowie wegrostende Bremsleitungen, klemmende Zündschlösser, undichte Schiebedächer, Bonanza-Effekt, Hardyscheiben, was noch alles. Und es gab anfangs noch mehr Qualitätsprobleme, während die Letzten nach wenigen Jahren schon wieder stark gerostet hatten.

Heute liest man nur Verklärendes und Positives über dieses Auto, obwohl es doch für einen Langzeitbenutzer doch einige Nachteile aufweist und andere Modelle - ich hatte zeitweilig einen 1989er Audi 100, der in Sachen Verarbeitung, Fahrwerk und Rostschutz sowie Getriebe zeigte, wie es besser geht - nicht schlechter sind bzw. teilweise sogar besser. Der 124er ist der letzte echte Benz, wird durch selbsternannte "Kenner" zu frechsten Preisen inseriert, kann alles am besten und ist die eierlegende Wollmilchsau. Kann ich aus dem Alltag nicht bestätigen - das war ein top Auto für die Zeit, aber z.B. der Audi 100 war nicht schlechter und der W210 rostet zwar, aber nicht schlimmer als der typische 124er. Auch unserer rostete ordentlich.

Der 123er wurde vor 15 Jahren ähnlich verklärt, aber nicht auf diesem Niveau. Der 124er wird ja zum Himmel gelobt und wer eine echte Schwachstelle nennt, ist ein Banause oder was auch immer. Faktisch gibt es hochwertigere Autos und geräumigere Kombis.

Woran liegt das? Liegt das an der Fangemeinde, die aus Hipstern ohne eigene Erfahrungen besteht oder an verblendeten Fans, oder aber an der Geldgier von Leuten, die den 124er verkaufen wollen? Oder am Internet, das so etwas zusätzlich in einen Hype versetzt?

Ich bin heute noch MB-Fan und fahre seit 2013 einen tollen W202, mit dem ich sehr zufrieden bin (und der faktisch alles besser kann als unser 124er, ohne das Konzept zu kompromittieren) - der ist jetzt so alt wie damals unser 230E war, hat keine Rostprobleme und dient uns genauso zuverlässig. Trotzdem gilt der W202 als Loser-Auto von Mercedes.

Wie lässt sich dieser 124er-Hype sachlich erklären?

Bitte keine "Fanboy-Antworten", die den 124er verklären ... ich hoffe auf reelle Antworten/Hinweise.

Danke!

Auto, Gebrauchtwagen, Hobby, Technik, Autokauf, Oldtimer, Mercedes Benz, Technologie, Youngtimer, Auto und Motorrad

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