Naiver Realismus? Weltbild zerstört?

Guten Abend zusammen,

ich könnte ein paar hilfreiche Worte gebrauchen und zwar geht es um Folgendes: Ich war schon immer der nachdenkliche Typ mit Neigung zum Philosophieren. Dies hat sich nun aufgrund eines Lebensergnisses ins Extreme entwickelt.

Ich bin dabei auf das Thema Wirklichkeit, Realität und Wahrnehmung gestolpert und da kommt man automatisch dazu, dass man etwas über Realismus liest.

Und ich habe mich intensiv mit den verschiedenen Arten davon beschäftigt und mir ist aufgefallen, dass ich bisher tatsächlich ein materieller, naiver Realist war.

Nachdem man sich jedoch damit auseinandersetzt, kommt man zum Entschluss, dass das alles nicht richtig sein kann. Einerseits kommt man zu der positiven Erkenntnis, dass andere die Welt anders wahrnehmen und man nicht von sich auf andere schließen soll und stets versuchen soll Verständnis für andere aufzubringen.

Andererseits gab es für mich niederschmetternde Erkenntnisse und zwar, dass wir die Welt gar nicht wahrnehmen wie sie wirklich ist. Farben, Töne, Geschmäcker etc. sind in der Natur nicht vorhanden. Das hat mein Weltbild ehrlich gesagt verrückt und stimmt mich depressiv. Die Frage, die sich dadurch stellt ist: Wie ist die Welt wirklich???

Wenn ich mich mit jemandem unterhalte und mir vorstelle dass derjenige die Welt anders wahrnimmt, dann frage ich mich was zwischen/ausserhalb unserer beiden Köpfe existiert??? Also wie ist die Welt denn wirklich beschaffen?

Das kann soweit gehen, dass man sich mit Solipsismus auseinandersetzt, den ich jedoch jetzt hier mal nicht befürworten will^^

Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Ich finde es ist prinzipiell was Gutes sich damit befasst zu haben aber leider auch gefährlich. Ich weiss nicht ob man mit so einem Wissen richtig glücklich werden kann...

Psychologie, Philosophie, Realismus, Wahrnehmung, Weltbild, Wirklichkeit, Philosophie und Gesellschaft
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Warum seid ihr Atheisten geworden?

In Deutschland und vielen anderen westlichen Industrienationen wenden sich immer mehr Menschen von der Kirche ab und werden Atheisten. Ich selbst war als Kleinkind Gläubiger, wurde aber später zum Atheisten. Hier sind Gründe, warum immer mehr Menschen in westlichen Industrienationen sich von der Kirche abwenden und möchte, dass die jenigen, die diese Beschreibung lesen und früher Gläubig waren, später aber sich von der Kirche abwendeten und jetzt Atheisten sind, hier abstimmt, aus welchen dieser Gründe ihr es getan habt.

Grund 1:

Ihr habt eine immer größer werdende Skepsis gegenüber der religiösen Welterklärungen entwickelt, wegen der Tatsache, dass Religion in einer Zeit entstand, wo es keine wissenschaftlichen Welterklärungen gab, sich die Menschen deshalb selber welche fanden und viele dadurch entstandenen religiösen Welterklärungen später wissenschaftlich widerlegt wurden.

Grund 2:

Weil ich der Ansicht bin, dass nur eine einzige Welterklärung wahr sein kann und nur mit der Wissenschaft heraus gefunden werden kann, welche wahr ist.

Grund 3:

Ich wollte etwas tun, was zwar keine Menschenrechte verletzt, aber die Religion trotzdem verbietet.

Grund 4:

Ganz einfach, weil Religion überflüssig ist.

Wegen Grund 1 38%
Aus einem anderen Grund 28%
Wegen einer Kombination von mehr als einer dieser Gründe 19%
Wegen Grund 2 9%
Wegen Grund 4 4%
Wegen Grund 3 0%
Religion, Politik, Psychologie, Atheismus, Ethik, Gesellschaft, Glaube, Gott, Philosophie, Weltbild, Grund, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage
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Lieben Menschen eigentlich nur sich selbst ?

Wieso sind Menschen so egoistisch? Wenn man es sich genau anschaut dann merkt man, dass eigentlich jeder nur an sich selbst und seinen eigenen Vorteil denkt. Irgendwie versucht jeder mit dem was er tut Bewunderung, Aufmerksamkeit,Anerkennung zu bekommen. Manche Menschen spielen sogar Mitgefühl vor oder Hilfs-bereitschaft damit sie wie gesagt die Anerkennung bekommen und alle glauben dass sie "gut" sind. Aber in erster Linie wollen sie dass eigentlich nur sich selbst beweisen. Jeder denkt im Endeffekt nur an sich selbst hab ich dass Gefühl, sogar Menschen die vom Anblick sich selbst nicht so wichtig zu sein scheinen und wenig Selbstwertgefühl haben denken im Endeffekt auch nur an sich selbst in dem sie sich selber bemitleiden und anderen die Schuld für ihre Leben geben. Manche Menschen nehmen sich sogar dass Recht andere runterzuziehen oder zu erniedrigen um sich selbst als etwas wichtigeres, besseres darzustellen, und einige sind dabei sogar noch fest im Glauben dass sie das Recht hätten andere runterzumachen, auszunutzen, zu betrügen, zu hintergehen weil sie sich eingeredet haben mehr Wert zu haben als dieser Mensch. Es ist nämlich nicht so wenn man es genau betrachtet dass jeder Mensch wichtig sein will , sondern dass jeder Mensch wichtiger und besonderer sein will als andere Menschen. Alle reden sich ein dass es nicht so wäre, aber freuen sich heimlich wenn sie dass Gefühl bekommen oder mehr Anerkennung von anderen Menschen bekommen als z. B. Ein "Freund". Ich habe einfach dass Gefühl dass ein Mensch nicht einfach so er selbst sein kann weil er nicht weiß wer er selber ist und verstellt sich und redet sich angebliche Charaktereigenschaften ein und definiert dadurch seine Persönlichkeit.

Liebe, Religion, Freundschaft, Menschen, Biologie, Psychologie, Welt, aggression, Egoismus, Gesellschaft, Hass, Liebe und Beziehung, Nächstenliebe, Sozialphobie, Weltbild, Abneigung, Aggressivität, menschenbild, weltbevölkerung, Philosophie und Gesellschaft
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Der Tod und alles herum?

Hey Leute.
Ich habe schon mehrmals an den Tod nachgedacht.
Das man dann keine Probleme mehr hat.
(Bitte nicht falsch verstehen, habe keine großartigen Probleme)
Ich habe mir immer gedacht, dass man dann im Himmel sein wird und von oben hinab schaut oder eben halt noch auf eine gewisse Art und weise da ist.
Nur halt nicht lebendig, ich denke ihr wisst schon was ich meine.
Bis eben ist mir plötzlich aufgefallen, dass wenn man Tod ist, doch auch nichts passieren kann, sprich wie alle sagen, dass man dann einfach wie vor der Geburt nicht da ist.
Versteht mich bitte nicht falsch, darüber habe ich auch schon nachgedacht, dass dann nichts sein wird, nur nicht so intensiv wie jetzt.
Gerade bin ich mir das im Kopf richtig durchgegangen.
Auf einmal wusste ich das Leben, alles um uns herum noch mehr zu schätzen als ich es sonst tat.
Ich habe mir gedacht, dass die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist, dass wir dann wirklich nichts sind, bzw wie vor der Geburt nicht da sind.
Auf einmal hatte ich für 1 Minute mehr Angst vor dem Tod, mehr Angst davor, nichts mehr zu sehen, zu fühlen etc, halt einfach nicht mehr da zu sein.
Wie denkt ihr darüber?
Wieso habe ich auf einmal so intensiv drüber nachgedacht, bzw, ja wie findet ihr das?
Wie findet ihr das, was ich geschrieben habe.
Nebeninformation: Ich bin 15 und bin gesund etc :D
Also nichts falsches denken.
Naja, würde mich über paar aufmerksame Antworten freuen.

Leben, Freundschaft, Tod, Himmel, Psychologie, Welt, Fühlen, Liebe und Beziehung, Weltbild
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Glaubt Ihr an die Stringtheorie? An Parallelwelten / Paralleluniversums / Multiversums? Und Warum ist die Welt so, wie sie ist?

Ok Leute, zieht Euch das bitte mal rein, wenn ihr Bock habt also das in den Links unten, und sagt mir, was der Gedanke daran in Euch auslöst und wie Ihr dazu so steht.

Ich frag mich, selbst wenn unser Universum unter vielen andren Universums Zufall ist, kann dann 'Zufall' wirklich nur Zufall sein? Oder ist der 'Zufall' Teil einer 'Ordnung', die wir viel. noch ned so ganz kennen und viel. nie völlig kennen lernen und begreifen werden/können?

Ich bin ja echt kein Philosoph :) , versuch nur logisch zu denken, was mir bei dem Thema echt ned leicht fällt :/ . Aba darüba nachzudenken kann einen echt verrückt machen, weil man von eins ins tausedndste kommt. Genauso wie über Unendlichkeit oder den Anfang der Welt nachzudenken find ich iwie (iss aber nen andres Thema).

Seht das ganze bitte nach Möglichkeit eher aus Sicht der Physik als der Philosophie, das lässt sich logisch bessa (jed.falls für mich) nachvollziehn. Ich finds echt voll verrückt und mega intressant, aber total schwehr zu kapieren iwie.

Danke fürs lesn! Ich geh jzt ins Bett :) . Hier noch die Links:

Link 1 (Man lebt nur x-mal): http://m.spiegel.de/wissenschaft/weltall/a-666555.html

Link 2 (Warum ist die Welt so, wie sie ist?) --> gleicher Link wie oberer Link, aber Seite 2 der Website: -- konnte den Link leider nicht ausschreiben, da meine Frage von 'GuteFrage' wegen zu vielen Links sonst als Spam interpretiert und nicht angenommen worden wäre --... sucht selber bei Wikipedia.

Link 3 (Parallelwelt – Wikipedia): -- konnte den Link leider nicht ausschreiben, da meine Frage von 'GuteFrage' wegen zu vielen Links sonst als Spam interpretiert und nicht angenommen worden wäre -- ... sucht selber bei Wikipedia.

Link 4 (Stringtheorie – Wikipedia): -- konnte den Link leider nicht ausschreiben, da meine Frage von 'GuteFrage' wegen zu vielen Links sonst als Spam interpretiert und nicht angenommen worden wäre --... sucht selber bei Wikipedia.

Ordnung, Entstehung, Menschen, Gott, Philosophie, Physik, Schöpfung, Urknall, Weltbild, Zufall, Multiversum, Paralleluniversum, Parallelwelt, Stringtheorie
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Warum kann man die Rückseite der Sonne nicht sehen?

In einem Vortrag von Dieter Broers (Morpheus) Autor von 'Matrix' wird gesagt, dass es nicht möglich sei die Rückseite der Sonne zu sehen, bzw, dass wir stets die Vorderseite sehen und dahinter unter glücklichen Umständen etwas schwarzes hervorragen gesehen wird ...

Wenn sich die Erde jedoch wahrhaftig um die Sonne herum bewegt, dann sollten wir doch eine vorzügliche Beobachter-Position haben. Oder dreht sich die Sonne mit der Erde? Versteckt sich das "schwarze Phänomen" aktiv hinter der Sonne?

Und weiter noch, wenn denn die Erde die Sonne umkreist, weshalb platzieren wir Satelliten ausschließlich im nahen Umfeld der Erde? Wäre es uns möglich, hätten wir doch bereits längst eine Art Ring von Satelliten auf der Umlaufbahn der Erde hinterlassen .... und wir hätten Aufzeichnungen der Erde, wie sich vom Satellit entfernt, bzw wieder auf ihn zu bewegt ... aber haben wir nicht ....

Wie also kann es sein, dass wir die Sonne stets von einer Seite aus zu sehen bekommen? Und existiert ein Universum über den Rahmen der Erde hinaus überhaupt?? Wenn ja, wie ist die Erde davon isoliert?

Irgendwie macht es den Eindruck, dass die Antwort auf diese Frage das ganze hier vorherrschende Weltbild als wahnsinnige Illusion entpuppt.

Die Quelle(n) für meine Frage: 3 Vorträge: https://www.facebook.com/Mein.Universum/posts/1477864592306077

bitte verzeiht die vielen Nebenfragen die ich damit einhergehend zu Ausdruck brachte. Wäre schön auch dazu was zu erfahren, darf aber auch ausgelassen werden. ;)

LG

Erde, Sonne, Universum, Illusion, Satellit, sonnensystem, Weltbild
8 Antworten
Wieso wird Freizügigkeit in den Medien als etwas gutes hingestellt?

Hallo zusammen. Ich habe gestern einen Artikel gelesen wo ein "Promi" sich mal wieder freizügig präsentierte.( wenn man nichts anderes drauf hat, bleibt es nunmal der letzte Strohhalm für die "Promis") Wieso aber schreiben die Medien bei sowas immer so notgeile Kommentare und stellen es als etwas gutes hin, worauf man stolz sein kann? Bei jedem neuen Outfit, wo die Frau sich freizügig zeigt, wird es als etwas gutes und lobenswertes hingestellt. Davon abgesehen dass ich von den deutschen "Promis"( außer Enissa Amani) nichts halte finde ich sowas ein falsches Signal an die Frauen und vorallem jüngeren Mädchen. Ich sage nicht, dass sowas nicht gezeigt werden soll, aber man könnte etwas Neutralität mit rein bringen und es nicht als etwas gutes hinstellen, den diese Frau hat nichts dafür geleistet, dahinter verbirgt sich keine Eigenleistung. Darüber hinaus wollen wohl viele mal etwas Aufmerksamkeit, jetzt kommt aber der Punkt. Das stört niemanden wenn jemand so rumläuft, mich auch nicht, weil jedem das seine. Aber ich als konvertierte Muslima mit Hiqab, muss mir manchmal Blicke und Kommentare gefallen lassen, die unter die Gürtellinie gehen. Dann wird zu mir gesagt, ich solle mich nicht so anstellen, da ich doch quasi durch den Hiqab diese aufmerksamkeit suche, abgesehen davon, dass ich durch den Hiqab genau das Gegenteil bezwecken will, möchten doch diese Frauen die sich wie oben erwähnt kleiden diese Aufmerksamkeit, wieso spricht das keiner an? Wieso ärgern sich Leute über Hiqab Trägerinnen aber nicht über sowas? Das wäre wenigstens mal was fair. Wie gesagt ich möchte niemanden vorschreiben wie er sich zu kleiden hat, aber ich verstehe dass nicht.

Kleidung, Religion, Islam, Style, Frauen, Freizügigkeit, Medien, Prominenz, Weltbild
22 Antworten
Gefühl in der modernen Welt nicht reinzupassen?

Wenn man das Leben von heute, mit dem Leben von vor hunderten Jahren vergleicht, kommen riesen Unterschiede auf. Die Menschheit hat sich weiterentwickelt (was ja klar ist) und es haben sich Dinge enorm geändert. Die Normen und Werte und alles, die Atmosphäre.

Naja und heute geht es irgendwie nur noch darum, die neusten Sachen in der Technologie zu haben, den besten Abiturschnitt zu bekommen um einen anständigen Beruf zu erlernen, viel Geld zu haben um sich neue, große Dinge leisten zu können etc.. Damals hat man Wert darauf gelegt, bei der Familie zu sein, Frauen waren oft damit beschäftigt den ganzen Tag für die Familie zu kochen, Männer gingen auf die Jagt.. Dort waren die Werte eher die, sich durchs Leben zu kämpfen und um das zu kämpfen, was man will, ich habe das Gefühl, dass heutzutage jeder Mensch etwas ganz besonderes sein muss um überhaupt irgendwas zu erreichen.. Man kümmert sich nicht mehr um die Dinge, die früher alltäglich und selbstverständlich waren. Es ist wie als sei das Leben ein ''Wettbewerb'', wer es am weitesten bringt.. Wenn man heute keinen vernünftigen Abschluss hat, wird man einfach nichts im Leben. Ich mache gerade mein Abitur, aber ich habe das Gefühl, ich gehe nur mit der Menschenmenge mit, vergeblich mit allen anderen drauf zu hoffen, dass man viel erreichen wird. Und genau das, das leben in dieser Gesellschaft mit den heutigen Normen und Werten, den Bedingungen etc ist das was mich stört und womit ich mich schwer tue, man wird in dieser Gesellschaft hineingezwengt und es wird einem schon vorgesagt, was man im Leben zu erreichen hat.

Ich finde, wir konzentrieren und viel zu sehr darauf wie wir selbst dar stehen, das wir auch ja viel Geld verdienen, anders als früher, wo Familie an erster Stelle stand. Und ich fühle mich einfach so, als würde ich hier in dieser modernen Welt nicht wirklich reinpassen, wie als wäre das ein falsches ''Zeitalter'' für mich.. Gibt es irgendwer, der sich genauso fühlt bzw auch sehr schwer wie ich damit klar kommt? Wenn ja, wie geht ihr damit um, dass ihr absolut nichts dran ändern könnt und es so hinnehmen müsst wie es ist?

Das Thema ist sehr kompliziert, und ich kann mir gut vorstellen, dass viele nicht verstanden haben, was ich jetzt genau meine. Der Text ist ziemlich wirr, ich weiß aber ich weiß selber nicht wie ich mich gut genug ausdrücken kann.. danke fürs Durchlesen! LG

Leben, Welt, Sinn, verzweifelt, Weltbild
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