Eigenartiges Gefühl, wenn mit Spiel fertig?

Kennt ihr das? Ihr habt eine Serie oder ein Spiel vertig und habt nun ein ganz eigenartiges Gefühl? Bei mir ist es Horizon Zero Dawn, hab da auch vorher extra drauf geachtet alle Herausforderungen und Missionen zu machen und gegen ende hatte es mich sogar ein wenig generft, als ich eine kleinere Nebenmission noch offen hatte. Ich hab sie gemacht, mir dennoch zeit gelassen und dann das Ende gespielt und ja, jetzt hab ich das komplett, hab New Game+ freigeschaltet, was ich auch nochmal zocken werde, dann aber auf ultra schwer, aber nun ist es halt vorbei.

Aber genau das wollte ich ja, aber irgendwie auch nicht. Das ist ja generell bei vielem so, man hat ein Ziel, man hatt es erreicht und dann ja, was dann? Wieder ein neues Ziel? Ja der Weg ist das Ziel, dennoch find ich es auch irgendwie eigenartig, dass man ja eigentlich immer nur einem Ziel nach dem anderen hinterherjagt.

Gut wir sind Problemlösemaschinen, das ist unser Job, von daher geschenkt, dennoch, es ist doch irgendwie eigenartig, oder nicht?

Da hab ich schon paarmal drüber nachgedacht, nehmen wir die techniche Entwicklung, die wird niemals aufhören, einige legen sich aber wie verrückt ins Zeug, das ist doch eigentlich unklug, oder? Wenn wir das Ende eh nie erreichen, sollte dann nicht eher das Ziel sein, dass das ganze halt für alle eine freudige Sache ist und die Natur davon provitiert? Warum muss ich in x Jahren die Leistung von irgendwas verdoppeln? Wenn es auch langsamer, dafür schonender und angenehmer für alle Beteiligten geht? Auch ne Sache, warum ich mir versuche bei Games Zeit zu lassen.

Bei dem Durchlauf hab ich, reine Ingamezeit, ca so was um die 90 Stunden gehabt und ich hab es sehr genossen. Sollte das also nicht vielmehr das Ziel sein? Sich Zeit zu nehmen für etwas neues? Ja, Fortschritt ist super, gerne mag ich das, aber dann doch so, dass man es aus eigener Freude macht und es einem auch Spaß macht.

Oder wie seht ihr das?

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Ist ein Selbstmord Egoistisch?

Eigentlich finde ich, irgenwie ja schon, denn man selbst zieht sich aus der Affäre, aber lässt andere dafür Leiden, ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Angehörige das wirklich verarbeiten könnten.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte niemanden, der über Selbstmordnachdenken einreden, ein schlechter Mensch deswegen zu ein, ich weiss, viele tun das einfach aus verzweiflung und weil sie an der Grenze ihrer Belastung sind, sie können einfach nicht mehr weiter und diesen Menschen sollte man dann auch helfen.

Aber ich finde auch, mann mus das große und Ganze sehen, denn nur weil man es selbst nicht mehr erlebt, heist es ja nicht, dass die Konsequenzen doch weg sind, im schllimmsten Fall wird durch die Methode direkt jemand anderes mit lebensgefährlich gefärdert, oder die eigenen Eltern, Kinder, Freunde finden einen.

Man kann dem ja nicht wirklicht entgehen, egal was man macht, macht man das drausen auf der Straße, können einen KInder finden, die traumatisiert man dann damit und selbst under den besten Bedinungen werden einen irgendwann die Vollstreckungsbeamten und Ärtze finden und das ganze der Familie erzählen.

Ich stelle mir diese Fragen, da ich selber mal in dieser Gefahr stand, es aber zum glück überwunden habe, aber irgendwie interessiert es mich auch, wie denn angehörige damit umgehen, könnten sie über so etwas wirklich hinweg kommen? Das kann ich mir eigentlich nur sehr schwer vorstellen.

Menschen, Psychologie, Selbstmord, Suizid