Findet ihr, dass Frauen in unserer heutigen Gesellschaft bevorzugt werden?

Guten Abend,

es fällt oft auf, dass Frauen in vielen Bereichen bevorzugt werden. Scheidungsrecht, Sorgerecht, Männer müssen zum Militär.

Frauen wird ganz oft in allen möglichen Bereichen entgegen gekommen durch Quoten oder anderen unfairen Vorteilen.

Frauen wird überall sofort geholfen; Männern nicht, sie gelten sonst als schwach.

Wenn es eine Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gibt, geht man meist automatisch davon aus, dass die Frau im Recht und der Mann im Unrecht ist.

Auch der Schulbetrieb ist heutzutage hauptsächlich von Frauen für Frauen konzipiert. Jungs haben viel schlechtere Noten als Mädchen und auch beim Umgang mit Konflikten werden Jungs weiblich konditioniert, indem man ihnen beibringt, über ihre Gefühle zu reden, sodass sie mental schwach werden. Ihre natürliche Veranlagung zu kämpfen wird unterdrückt, ohne zu überprüfen, ob die Natur eine solche Missachtung ihrer Gebote ungestraft hinnehmen wird.

Wie ist eure Meinung: Werden Frauen bevorzugt?

Frauen sind in unserer Gesellschaft stark benachteiligt 54%
Ja, Frauen werden stark bevorzugt 29%
Männer und Frauen werden gleich behandelt 17%
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Kopftuch?

Dies ist weniger eine Frage, sondern viel mehr ein Überblick für andere Leute, aber vor allem für mich selbst.

Ich trage ein Kopftuch, und ich trage es weil ich es will. Nicht weil ich denke, dass ich ohne angebaggert werde oder weil ich denke, dass kurze und knappe Kleidung ein Grund dafür wäre, dass jemand sich automatisch an dich ranmachen darf, sondern weil ich gläubig bin, ich bin Gläubige Muslima und ich trage es, weil ich mit damit am wohlsten fühle, nicht immer körperlich gesehen (denn es ist manchmal echt heiß, vor allem mit den langen Klamotten), sondern mental gesehen.
Wenn ich das Kopftuch trage dann weiß ich einfach, dass ich auf der (für mich selbst) richtigen Seite bin.

Ich mag die Vorurteile an der ganze nicht, viele denken nämlich:

  • ich kann kein Deutsch
  • ich hab etwas gegen die LGBT Community
  • ich denke, dass es falsch ist, wenn man sich anders kleidet als ich
  • dass ich nur über den Glauben rede
  • dass ich extrem gläubig bin
  • dass man mit mir nicht normal reden kann
  • dass ich denke, dass es Unterschiede zwischen Frau und Mann gibt
  • usw.

ich mag diese Vorurteile nicht.
Ich bin Muslima, aber ich akzeptiere jeden Menschen, so wie er ist.

Nur weil ich etwas anderes mache, heißt das nicht, dass ich denke, dass alles andere „falsch“ ist.
Ich selber fühle mich mit dem, was ich mache am wohlsten und jeder muss für sich selbst herausfinden, womit er sich am wohlsten fühlst. Und da habe ich nichts mit zu tun. Und das akzeptiere ich vollkommen!

Vorurteile sind allgemein nichts gutes, da Vorurteile einfach nur aussagen:

“Ok, die Leute, die etwas mit dir ähnlich haben(aussehen, Migrationshintergrund, etc..), haben das gemacht, und deswegen denke ich jetzt, dass du das auch machst“

Ergibt total Sinn kappa

Und nur weil ich gläubig bin, heißt das nicht, dass ich andauernd darüber reden muss, wenn jemand Fußball spielt, heißt das ja auch nicht, dass die Leute andauernd über Fußball reden.

Manche Leute tun das, manche nicht.

Aber ich spreche manchmal Sachen einfach an, da wenn man sich einfach länger kennt, auch einfach über mehrere Sachen redet oder weil ich einfach nach Sachen gefragt werde, da antworte ich auch einfach drauf.

Aber warum habe ich diesen Text jetzt genau in diesem Moment geschrieben?

Naja ganz einfach, weil ich für mich selber einfach aufschreiben wollte, warum ich das alles tue und was das manchmal für Nachteile mit sich bringen kann. Aber da ich genug Leute um mich habe, die mich lieben und die ich liebe (Freunde und Familie) und ich gerade nicht auf der Suche bin nach neuen Leute kennenzulernen, ist mit so etwas scheiß egal.

Teilt doch gern eure Meinung zu dem Thema!

Religion, Islam, Sommer, heiß, Frauen, Kopftuch, Liebe und Beziehung, Vorurteile, Zwang, Haram, Unterdrückung
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Jüngere Partnerin finden?

Ich habe aufgrund einer langen aber überstandenen Krise, die mich stark einengte, extrem wenig Lebenserfahrung, auch was Beziehungen angeht. Was das alles einschließt, ist jemandem, bei dem es nicht so ist, gar nicht bewusst.

Das wäre alles nicht schlimm, denn ich bin ok so, wie ich bin. Das wurde mir irgendwann klar. Kurz gesagt, alle Voraussetzungen sind derzeit eigentlich bestens. Nur im Alleinsein hab ich jetzt schon genug Erfahrung gesammelt. ;) Es wäre also echt schön, wieder mal jemanden kennenzulernen. Es gäbe Frauen, die in etwa so viel erlebt haben, wie ich. Für mich kein Problem, für die Frau aber schon, da ich 20 Jahre älter wäre. Ich habe echt keine Liste an Vorstellungen, aber was ich auf keinen Fall möchte, ist eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was man im Leben noch vor sich hat (z.B. wenn sie schon erwachsene Kinder hat oder sogar Enkel)! Die Frau sucht i.d.R. ja aus demselben Grund keinen Partner, der 20 Jahre jünger ist.

Gelebtes Leben lässt sich nicht einfach mal so in Zeitraffer nachholen, nur um danach an irgendein Alter gebundene Erwartungen zu entsprechen. Ich habe auch so Freunde, die mich schätzen. Genau so, wie ich jetzt bin. Was kann ich tun? Wie kann ich jemanden von mir als Mensch überzeugen, wenn ich erfahrungsgemäß gar nicht die Chance bekomme, nur weil der Altersunterschied es von vornherein ausschließt, obwohl es vom Lebensstandpunkt her sogar passen würde?

Man kann's doch auch positiv sehen, dass man noch viel vor sich hat. Ich möchte einiges davon sicher auch gemeinsam erleben können.

Freundschaft, Alter, Psychologie, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Vorurteile
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Warum haben oftmals gerade 'Bildungsbürger' Ressentiments gegenüber Ausländern?

Bildungsbürger, also solche Leute, die von jedem beliebigen Schriftsteller zitieren können, die sämtliche Jahresdaten im Kopf haben und mehr Wissen als manches Lexikon. Mein Onkel ist so einer. Auch die beiden Pfarrer, bei denen ich FSJ mache, sind Bildungsbürger.

Der ältere Pfarrer kann sämtliche Komponisten der französischen Orgelmusik vollständig aufzählen - wahrscheinlich auch noch mit Biografie. Ein Mann für den die "Philosophie des Individualismus" oder auch die "Theologie des Leibes" normale Gesprächsthemen sind. Der Pfarrer ist eigentlich sehr sympathisch, aber ich kann mich fast nie mit ihm unterhalten, weil er einfach zu gebildet für mich ist. Was für mich schon Details sind, ist für ihn noch die Oberfläche eines Themas. Ein Mann, der Klassik und Jazz zu Hause per Hi-Fi-Tonbandgerät hört und zu jeder Situation irgendein passendes Literaturzitat parat hat.

Aber gerade solche Menschen sind es meiner Erfahrung nach oft, die große Ressentiments gegenüber Ausländern haben. Mein Onkel kommt bei dem Thema Flüchtlinge regelmäßig in Rage. Aber auch der Pfarrer ließ heute seinen Unmut über Ausländer ab.

Wir sind nämlich momentan auf einem Betriebsausflug in Dresden. Und was dem Pfarrer besonders positiv auffällt, ist der geringe Migrantenanteil in Dresden. Zitat:

"Du kannst sagen was Du willst, aber so wie das bei uns im Westen ist, das ist einfach zu viel mit den Arabern. Hier im Osten haben die von Anfang an klare Kante gezeigt und ihre Kultur bewahrt. Aber wenn man mal im Westen schaut: Köln, Hamburg oder auch bei uns in Fulda: Araber und Schwarze an jeder Ecke."

Und ich frage mich: Warum haben denn gerade solche intellektuellen Bildungsbürger so massive Ressentiments gegenüber Ausländern?

Menschen, Bildung, Deutschland, Politik, Ausländer, Gesellschaft, Meinung, Migration, Vorurteile, Philosophie und Gesellschaft
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Warum soll es unglaubwürdig sein, wenn Weiße sich gegen Rassismus einsetzen?

Ich folge auf Instagram einem Jungen, der in Kalifornien wohnt. Er ist "weiß" , blond und grau-blauäugig.

Jedenfalls ist heute eben jener Junge bei einer Demonstration gegen Rassismus mit gelaufen.

Ich habe mir da auch gar nichts weiter bei gedacht. Allerdings schrieb dann ein Schwarzer einen ziemlich bösen Kommentar, indem er dem Jungen sinngemäß vorwarf, er wäre doch gar nicht wirklich gegen Rassismus und würde nur auf dem "Hype" mitschwimmen. Der Junge verneinte das daraufhin. Darauf antwortete der junge Mann, dass er noch nie einen blonden, weißen Jungen gesehen hat, der sich ernsthaft gegen Rassismus eingesetzt hat, weil nämlich blonde, weiße Menschen ganz besonders viele Privilegien in der Gesellschaft hätten.

Dann führte der junge schwarze Mann auf, dass der blonde Junge WESENTLICH mehr Follower hat, als dunkelhäutige Jungs, die ähnliche Bilder hochladen.

An dieser Stelle schaltete sich ein Dritter ein, der den Jungen dahingehend verteidigte, als dass er glaubt, dass der Junge ob seines sympathischen Charakters so viele Follower hat. Und es sei normal, dass verschiedene Kulturen unterschiedliche Schönheitsideale haben. Dass man das aber nicht als Rassismus bezeichnen könnte.

Der schwarze Mann schrieb daraufhin, dass er es trotzdem nicht glaube, dass ein blonder, weißer Junge sich wirklich aktiv gegen Rassismus einsetzt.

Wie denkt ihr darüber?

Ich persönlich finde das irgendwie schon fast umgekehrten Rassismus, wenn man sagt, blonde Weiße würden sich nie wirklich gegen Rassismus einsetzen.

(Screenshots dieser Diskussion möchte ich nicht zeigen, weil der Account des Jungen privat ist. Da müsste ich ihn erst um Erlaubnis fragen, was angesichts der Zeitverschiebung allerdings sehr kompliziert wäre.)

Menschen, USA, Politik, demonstration, schwarz, weiß, Gesellschaft, Rassismus, Vorurteile
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Warum bin ich so oberflächlich und voller Vorurteile? Narzissmus?

Ich habe nur Vorurteile!

Ich denke dass Leute die Abi gemacht und studiert haben, viel Geld verdienen, schnöselig sind, Tennis spielen und viel erreicht haben im Leben besser sind als Hauptschüler die „nur“ Verkäufer sind oder Hartz vier beziehen... ich will unbedingt zur upperclass gehören und der beste sein, ich strebe sehr zur Perfektion...

Ich stelle mich oft über andere Menschen, sage immer ich bin besser als die weil... will ganz hoch hinaus und Chef sein, über andere Leute bestimmen... auch ein wenig rassistisch...

Ich blicke auf Hartz vier Empfänge arrogant runter und rede erst gar nicht mit ihnen..

ich fühle mich sehr zu schnöseligen arroganten Typen angezogen die viel erreicht haben und Geld haben..

mein Opa und mein Onkel sind beide Uniprofessoren, ich will da auch mal hin

allgemein ist es auch so wenn ich zb in Tennis nicht so gut bin wie ein anderer heisst es „ich muss mehr üben! Ich muss mehr auf den Tennisplatz!“ auch wie bei Schularbeiten, ich MUSS perfekt sein!

bitte beleidigt mich nicht sondern sagt mir, woran es liegt.. narzisstische Störung ?

muss dazu sagen, dass ich von zuhause nie lebe und Aufmerksamkeit bekommen habe und ich dann als mein Papa gestorben ist ins Internat gekommen bin, wo ich dann unterdrückt wurde, kontrolliert wurde und nie das machen konnte was ich wirklich wollte... ich musste das und das machen sonst wurde mir das Handy und die Fahrt jedes zweite Wochenende nach Hause verboten... ich hatte nichts zu sagen

aufgrund meines sozialverhaltens wurde ich seit der Grundschule bereits gemobbt und hatte nie wirklich Freunde weswegen mein sozialverhalten 0 ausgeprägt ist ...

könnte das zusammenhängen ? Wie denkt ihr über diese Situation ? Warum bin ich so ? :/

lg aus Wien !

Amaya

Schule, Menschen, Psychologie, Gesellschaft, Psychotherapie, reich, Vorurteile, Philosophie und Gesellschaft
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Denkt ihr Jungs sind einfacher gestrickt?

Ich hasse Sexismus eigentlich. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn Jungs sich weniger Gedanken machen um so Dinge wie andere Menschen oder Gefühle blablabla.
Also vielleicht machen sie sich ja auch genauso viele Gedanken, aber zeigen das halt nicht. Auch nicht so, dass sie dann irgendwie anders schreiben oder so, sondern einfach desinteresse zeigen oder so.

Ich mach mir halt ständig Gedanken um andere. Was sie denken und fühlen und so, aber natürlich auch, was sie von mir halten.
Ich schreibe gerade mit einem in letzter Zeit viel, aber es kommt mir so vor, als wenn er sich gar nicht für mich wirklich interessiert, bzw. irgendwie hat er es halt auch so gesagt, aber er schreibt mich trotzdem auch von selbst an.
Ich denke einfach, weil wir ziemlich viel rumscherzen, aber wir reden halt ziemlich wenig über so tiefgründigere Sachen, bzw. wenn betrifft es meistens sowas wie Beziehungen und so. Weil er springt quasi mit jeder 2. ins bett, während ich noch nie eine Beziehung oder sonstiges hatte (er ist 19, ich 18).

Bin halt nur bisschen verwirrt gerade😂 Ich will nicht seinem Ego gut tun und alles so weiter machen wie bisher, aber ich will auch nicht aufhören zu schreiben, vor allem jetzt nicht, da die sozialen Kontakte ja eh nicht so da sind^^

Liebe, Leben, Schule, Freundschaft, Mädchen, Liebeskummer, Sex, Psychologie, Jungs, Liebe und Beziehung, Vorurteile, Leben und Gesellschaft
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„Über den Umgang mit Menschen“- Fragen zu kulturellen Unterschieden?

Hallo,

bei einem erneuten Lesen des Buches „Über den Umgang mit Menschen“ von Adolf Knigge bin ich über folgenden Absatz gestolpert:

Der treuherzige , naive , zuweilen ein wenig bäuerische , materielle Bayer ist äußerst verlegen , wenn er auf alle verbindlichen , artigen Dinge antworten soll , die ihm der feine Sachse in einem Atem entgegenschickt ; dem schwerfälligen Westfälinger ist alles hebräisch , was ihm der Österreicher in seiner ihm gänzlich fremden Mundart vorpoltert ; die zuvorkommende Höflichkeit und Geschmeidigkeit des durch französische Nachbarschaft polierten Rheinländers würde man in manchen Städten von Niedersachsen für Zudringlichkeit , für Niederträchtigkeit halten ! Man glaubt da , ein Mann , der so äußerst untertänig und nachgiebig ist , müsse gefährliche und niedrige Absichten haben oder müsse falsch oder sehr arm und hilfsbedürftig sein , und oft ist dort ein wenig zu weit getriebene äußere Höflichkeit hinlänglich , den Mann , der sich am Rheine dadurch allgemeine Liebe erwerben würde , an der Leine verächtlich zu machen . Dagegen wird aber auch der nicht kältere , nur weniger leichtsinnige , weniger zuversichtliche , nicht so im Gedränge von Fremden , noch auf Reisen an Leib und Seele abgeschliffene , geglättete , sondern ernsthaftere Niedersachse , der bei der ersten Bekanntschaft nicht sehr zuvorkommend , sondern wohl gar ein wenig verlegen ist , an einem Hofe im Reiche vielleicht für einen schüchternen Menschen ohne Lebensart , ohne Welt angesehn werden .

Nun stellen sich mir folgende Fragen:

-Inwiefern sind diese „Vorurteile“ noch auf die Bewohner der Regionen zutreffend?

-Gibt/Gab es tatsächlich eine solch starke, kulturelle Prägung des Verhaltens und der Einstellung durch die Umgebung?

Interessieren würde mich auch die Meinung einer Person, die in die genannten Gebieten wohnt.

-Was sagt ihr dazu, stimmt das Bild, welches von euren „Landsleuten“ vermittelt wird?

LG

Religion, Menschen, Politik, Psychologie, Vorurteile, Region, Philosophie und Gesellschaft
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Eure Meinung zu politisch unkorrekter Sprache in Büchern?

Ich bin bei diesem Thema geteilter Meinung. Bei Karl May zum Beispiel stört mich die Sprache überhaupt nicht. Wenn da ein paar mal von Ne* gern die Rede ist, stört mich das nicht, weil Karl May im Großen und Ganzen stets für Toleranz wirbt.

Auch beim "Struwwelpeter" stört mich die Geschichte vom Mo hren nicht, weil sie unterm Strich den Rassismus kritisiert.

Es gibt zum Beispiel auch ein paar Lieder von Hans Albers, bei denen zwar vom Ne* ger gesprochen wird, die aber im Grunde den Rassismus verdammen und für Toleranz werben.

Sauer aufgestoßen haben mich allerdings die James-Bond-Bücher von Ian Fleming. Z.B. "Liebesgrüße aus Moskau": Eine Sprache, das man denkt, Höcke hätte es geschrieben! 'Schwu* chteln', 'Ne* ger', 'stinkende Rumänen', 'buckelige Türken', usw. Desweiteren ist James Bond von Ausländern oft 'angewidert', zeigt großes Verständnis für die 'Vielweiberei' und bezeichnet Enthaltsamkeit als 'per-vers'. Von Frauen werden eigentlich nur die Brüste erwähnt. Wenn auch der Hintern beschrieben wird, ist das für Flemings Verhältnisse schon eine tiefgreifende Charakterisierung.

In den Filmen hat man diese Vorurteile glücklicherweise schon weggelassen. Ich hätte an den Büchern wesentlich mehr Freude gehabt, wenn man die Sprache der Gegenwart angepasst hätte. Der deutliche Rassismus und Sexismus im Buch trägt nichts zur Handlung bei und irritiert den heutigen Leser einfach nur. Bei diesen Büchern würde ich mir eine neue Bearbeitung wünschen.

Wie denkt ihr über dieses Thema?

Buch, lesen, Sprache, Deutschland, Politik, Autor, Gesellschaft, Rassismus, Roman, Schriftsteller, Toleranz, Vorurteile, political-correctness, Politische Korrektheit, Philosophie und Gesellschaft
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