Was soll ich sagen wenn er die Narben sieht?

Hallo,

ich habe jemanden kennengelernt. Langsam baut sich Vertrauen auf und er hat mir einiges aus seiner Kindheit anvertraut (dass er mal mit 11 geklaut hat, erwischt wurde etc., er hat sich total dafür geschämt).

Ich mag ihn wirklich sehr und ich will es mir einfach nicht kaputt machen, wenn nur nicht dieses eine Problem aus meiner Vergangenheit existieren würde.

Ich habe Narben auf beiden Armen, auf beiden Seiten und sie sind relativ sichtbar, manche groß und manche weniger groß. Aber man sieht, dass sie sehr alt sind (8Jahre). Ich habe das mit 12 gemacht, ich hatte da eine wirklich sehr schwierige Zeit durchzumachen und es ist viel schlimmes passiert. Ich weiß, das es keine Entschuldigung für dieses Verhalten ist aber ich war wirklich fertig mit den Leben und am Ende mit den Nerven. Auf jeden Fall habe ich es nach freiwilliger Therapie nie wieder gemacht und ich werde es auch nie wieder tun. Ich war bei etlichen Hautärzten. Entweder hat die Behandlung nicht geholfen (von Cremes, Hautölen bis zu Kompressionsbändern) oder es ist viel zu teuer (Laser etc.).

Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich habe so unnormal Angst, dass es ihn verschrecken würde und er nichts mehr von mir wissen will. Das wäre einfach nur unfair, weil er nicht mein 12-jähriges Ich verlassen würde, sondern die Person, die ich jetzt bin.

Könnt ihr mir irgendwie weiterhelfen? Was soll ich nur machen?

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Warum ist es so ein Tabu Thema wenn jemand einen Windelfetisch hat, ein Windelliebhaber, oder ein Adult Baby ist?

Warum sind einige Personen, nicht tolerant gegenüber diesem Thema?

Was ist daran so schlimm, wenn jemand Windeln trägt, egal aus welchen Gründen?

Es ist doch nichts dabei, egal ob es jetzt ein Fetisch, ein Adult Baby, oder ein Windelliebhaber ist, wenn es von der jeweiligen Person auch akzeptiert wird.

Warum wird es von der Gesellschaft (besonders von einigen Menschen, die nicht betroffen sind wie z. B.: Eltern) nicht toleriert? Warum ist dieses Thema so unangenehm?

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Meine Lehrerin macht sich über meinen Namen lustig und mobbt mich deswegen. Hilfe?

Leider ist das eine sehr verzwickte Situation. Ich habe einen Namen, den die meisten dem Kevinismus/Chantalismus zuordnen würden und ich bin es bereits gewohnt, dass sich viele deswegen über mich lustig machen. Eine Lehrerin übertreibt es aber. Ständig macht sie sich über meinen Namen bzw. über mich lustig. Jede Stunde muss ich mir ihre Abwertungen anhören und mich belastet dies stark. Sie ist einfach so gehässig.

Eigentlich war ich in dem Fach bisher sehr gut. Ich habe keine Probleme und Zuhause kann ich jede Aufgabe problemlos lösen. Meine Lehrerin bewertet mich aber (absichtlich) schlecht. Obwohl ich in Prüfungen die Aufgaben richtig lösen und erklären kann (Es handelt sich um das Fach Physik!), gibt sie mir schlechte Noten und begründet sie damit, dass sie sich bei meinen (richtigen!) Erklärungen / Lösungen nie sicher sein könne ob ich es wirklich verstanden hätte bzw. sie unterstellt mir sogar, ich hätte sie nur abgeschrieben. Wenn ich im Unterricht gute Beiträge liefere, ignoriert sie das. Verspreche ich mich aber einmal und korrigiere mich sofort, so höre ich häufig als Kommentar, dass "Asis auf die Hauptschule gehören" (sowas hat sie wirklich zu mir gesagt!). Ich habe das Gefühl, sie wartet nur auf solche Momente :(

Und ja, das passiert wirklich aufgrund meines Namens. Meine Lehrerin macht ständig Anspielungen zum Film "F. ju Goethe" und bringt anschließend wieder einen gemeinen Spruch, den sie auf mich bezieht, weshalb ich dann von der gesamten Klasse ausgelacht werde.

Ich brauche Hilfe!

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Ich leide unter meinem Namen. Welche Lösungen gibt es für dieses Problem?

Ich bin mir selbst nicht sicher, welche Art von Hilfe ich suche, da es scheinbar keine wirkliche Hilfe für mein Problem gibt: Ich leide sehr unter dem von meinen Eltern gewählten Namen.

Mein erster Vorname stammt aus dem Altenglischen und es existieren mehrere richtige/offizielle Schreibweisen. Meine Eltern haben sich für die unschönere Form entschieden, die selbst in England als asozial gilt. Die andere Schreibweise assoziiert man dort hingegen mit der gehobeneren Gesellschaft und sie würde auch mit der von meinen Eltern gewählten Aussprache übereinstimmen. Meine Namensform tut das nicht. Mein Zweitname ist ein schrecklicher altdeutscher Name, den man mit "Waltraud" in eine Kategorie einordnen könnte. Mein Nachname ist typisch Deutsch. Insgesamt ist es eine sehr missglückte Kombination.

Andere assoziieren mit meinem Namen leider einen Asinamen und die Unterschicht und ich musste deswegen auch schon (zu) viel einstecken. In der Schule werde ich von meinen Lehrern stets belächelt und häufig musste ich mir anhören, dass ich doch dort bleiben solle, wo ich herkomme und auf einem Gymnasium nichts verloren hätte. Gleichaltrige machen sich ebenso über meinen Namen lustig.

Die Vorurteile stimmen zwar, dennoch möchte ich mich gerne von meiner Herkunft, für die ich mich sehr schäme, distanzieren und etwas aus meinem Leben machen, was mir sehr erschwert wird.

Gerne würde ich meinen Namen ändern, leider reichen diese Gründe aber in Deutschland nicht aus. Mein Name wurde mir gegeben, er ist fremdbestimmt, dennoch muss ich diese Bürde mein Leben lang tragen.

Ich bin wirklich verzweifelt und suche eine Lösung.

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Ein Leben als vermeindlich homosexueller...?

Seit der weiterführenden Schule werde ich von verschiedensten unabhängigen Fraktionen meines Soziallebens als "schwul" bezeichnet, beschimpft, geärgert, obwohl ich eigentlich Frauen heiß finde. Die Gründe, die mir dabei an den Kopf geworfen werden, sind dabei so verschieden wie...ihr wisst schon. Grade hat mir die erste Person gesagt ich sei immer nur am kichern, und wirke niemals ernst, deswegen klänge ich schwul, zuvor wurde ich von einer ganz anderen Person als "einzige Person die respektvoll ist" bezeichnet und meine Eltern bitten mich, wann immer ich bei ihnen zu Besuch bin, darum, mehr zu lachen! Eine Klassenkameradin hat mich irgendwann mal schwul genannt, nur weil mein bester Freund aus der Klasse ein Junge war, wieder andere haben mich einfach nur aus Spaß als schwul bezeichnet, vielleicht weil ich nicht schlagfertig genug bin um darauf etwas zu erwidern, obwohl zumindest ein Mädchen aus der Gruppe wusste, dass dem nicht so war :(

Und ganz ehrlich der Teufelskreis beginnt dort, wo die Mädchen einen Friendzonen, weil sie denken man sei schwul...Wie soll man jemals jemanden vom Gegenteil überzeugen, wenn man dazu nicht mal die Chance bekommt?! Versteht mich nicht falsch, ich habe kein Problem mit Homosexualität, ist schließlich nichts verwerfliches dabei, aber so langsam frage ich mich doch, wie ich jemanden finden soll, wenn man mir nicht vernünftig erklärt, was anderen diesen falschen Eindruck vermittelt...Da es nicht an meinen Interessen, meinem Aussehen, meiner Stimmlage liegen kann...entweder hat es wohl mit meinem Verhalten zu tun oder mit dem, was andere von meiner Persönlichkeit erleben. Ich bin introvertiert, pazifist, sanftmütig, ruhig, vlt alles Eigenschaften die andere Menschen Schwulen Männern zuordnen, aber dagegen kann ich nichts tun, sind schließlich Charaktereigenschaften.

Zu meinem Verhalten kann ich nur sagen, dass ich Schwierigkeiten wohl eher zu entfliehen versuche, als sie zu bekämpfen, dass ich nicht viel von mir gegenüber mir bekannten Menschen preisgebe, und dass ich nur aus mir herauskomme, wenn ich in Erinnerung schwelge oder das Gesprächsthema mit dem Weltall zu tun hat, sonst sitze ich eher daneben und hör einfach nur zu, mach aber auch bei allem mit.

Bin mir nicht sicher ob mir eine echte Frage einfällt, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Ideen um meine Situation zu verbessern oder mir Klarheit zu verschaffen :)

Schule, Verhalten, Freundschaft, schwul, Persönlichkeit, Psychologie, Homosexualität, Liebe und Beziehung, Vorurteile, Männlichkeitsbild, Teufelskreis
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Habt Ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, wenn das eigene klischeehafte Vorurteil Lügen gestraft wurde?

Pauschale Vorurteile gegenüber ganzen Nationalitäten, klischeehaftes Denken, Über-einen-Kamm-Scheren von Individuen einer Gruppe oder Nationalität, unbekannterweise sozusagen - das ist sicher allen ein Begriff. Aber was, wenn sich das Vorurteil als falsch erweist?

Aufhänger für meine Frage ist der Film von und mit Gerhard Polt "Man spricht Deutsch". Er hält einem dabei sehr wirksam den Spiegel vor, und all diejenigen, die den Film nicht verstehen und nicht witzig finden, sind genau die, um die es geht. Die Handlung des Films entlarvt Klischees als falsch und diejenigen, die sie immer wieder anwenden, als einseitige verbohrte unverbesserliche Kreaturen, die sich ihrerseits klischeehaft verhalten.

Dazu gibts ne Story: meine Mutter, unterwegs mit einer Busreise, ließ irgendwo in Italien beim Händewaschen in einem Autobahn-Rasthof ihre zwei Ringe liegen (Gold, einer davon mit kl. Brillanten, sie hatte sie ja unbedingt mitnehmen müssen ^^^!). Der Bus fuhr wieder ab, und als meine Mutter später merkte, was passiert war, kamen von allen Seiten die Unkenrufe: " Italien? Raststätte? Die Ringe sieht sie nie wieder!" Soweit vom Klischee her alles klar.

Zuhause wurde dann telefoniert und (im Vor-Handy-Zeitalter) alles in Bewegung gesetzt - und man stelle sich nur vor, was da Ungeheuerliches geschah: die Ringe waren gefunden worden, man hatte gewartet, bis man die Vermisstmeldung erhielt. Und um ja kein Risiko einzugehen, bewahrte man die beiden Goldringe dort auf, bis ein Jahr später ein Bus des gleichen Unternehmens wieder Station machen würde. Und so geschah es, dass meine Mutter ihre Ringe zurück erhielt!

Diese Geschichte legt nahe, dass es viel mehr ehrliche als unehrliche Menschen gibt.

Welche Stimmen zu diesem Thema - Klischees - gibt es?

Menschen, Psychologie, Ehrlichkeit, Vorurteile, Fund, Klischee
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Typische Akivistensprache = Herabsetzung?

Ich lese ein paar Aktivisten (deutsche und vor allem amerikanische). Böse Zungen könnten diese auch als SJWs einstufen. Ich finde zu diesen Menschen keine negativen Beurteilungen von "offizieller" Seite, keine Kritik. Mir fällt auf, dass ich oft Äußerungen lese, die die Mehrheitsgesellschaft, die ja eigentlich neutral ist und den Aktivisten helfen sollte (weil es um Probleme für bestimmte Minderheiten geht, z.B. Diskriminierung, Probleme mit tatsächlich gewalttätigen Menschen usw.) verhöhnt, beleidigt, mit ironischen Spitzen verletzt und zwar IMMER ohne bestimmten Artikl, so dass sich, den Grammatikregeln entsprechened jeder angesorchen fühlen würde (da ist dann z.B. oft von"Weißen" die Rede, auch in Deutschland, wo Rasse ja eigentlich keine große Rolle bei der Identifikation spielt, und diese Weißen werden ohne Artikel ja alle angesporchen, bzw. als arrogant, dumm, überempfindlich oder teilweise sogar kollektiv als Nazis).

In einigen Texten wird immer wieder rhetorisch-übetrieben erklärt, es seien ja nie alle (Personen der genannten Gruppe) gemeint, sondern nur bestimmte, auf die diese Aussage zuträfe. Was aber grammatikalisch falsch ist ("Deutsche sind Nazis" bedeutet mMn grammtakalisch "alle Deutschen sind Nazis", wogegen eine Einschräkung explizit genannt werden müsste, z.B. "deutsche, die .... machen, sind Nazis"). In den entsprechenden Artikeln wird immer wieder das gleiche erklärt - warum sich die angesprochene Mehrheitsgesellschaft nicht verletzt fühle dürfe, man meine ja x,y, z, (sagt aber das Gegenteil).

OKay, was ich mich nun frage ist: Ist das in der Aktivistenszene (die die Lebensbedingungen bestimmter Gruppen verbessern möchte) heute so üblich, ist das wirksam, welcher Sinn steckt dahinter?

Wenn ich das nämlich lese, fühle ich mich tatsächlich oft verunsichert und teilweise beleidigt und habe das Gefühl, in der echten Interaktion mit bestimmten Menschen (direktes Gespräch, Begegnung - nicht online) zurückhaltender sein zu müssen und mich quasi an Beleidigugen gewöhnen zu müssen, was ja nicht die Absicht von Aktivisten sein kann, oder?

Ich dachte anfangs, das sei nur eine Rhetorik Einzelner, aber das Phänomen scheit verbreitet zu sein und findet sich auch in vielen deutschen Twitter-Timelines verschiedener teils bekannter Aktivisten.

Schule, Sprache, Politik, Psychologie, Grammatik, Provokation, Vorurteile, aktivismus, onlinesprache, Philosophie und Gesellschaft
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