Typische Akivistensprache = Herabsetzung?

Ich lese ein paar Aktivisten (deutsche und vor allem amerikanische). Böse Zungen könnten diese auch als SJWs einstufen. Ich finde zu diesen Menschen keine negativen Beurteilungen von "offizieller" Seite, keine Kritik. Mir fällt auf, dass ich oft Äußerungen lese, die die Mehrheitsgesellschaft, die ja eigentlich neutral ist und den Aktivisten helfen sollte (weil es um Probleme für bestimmte Minderheiten geht, z.B. Diskriminierung, Probleme mit tatsächlich gewalttätigen Menschen usw.) verhöhnt, beleidigt, mit ironischen Spitzen verletzt und zwar IMMER ohne bestimmten Artikl, so dass sich, den Grammatikregeln entsprechened jeder angesorchen fühlen würde (da ist dann z.B. oft von"Weißen" die Rede, auch in Deutschland, wo Rasse ja eigentlich keine große Rolle bei der Identifikation spielt, und diese Weißen werden ohne Artikel ja alle angesporchen, bzw. als arrogant, dumm, überempfindlich oder teilweise sogar kollektiv als Nazis).

In einigen Texten wird immer wieder rhetorisch-übetrieben erklärt, es seien ja nie alle (Personen der genannten Gruppe) gemeint, sondern nur bestimmte, auf die diese Aussage zuträfe. Was aber grammatikalisch falsch ist ("Deutsche sind Nazis" bedeutet mMn grammtakalisch "alle Deutschen sind Nazis", wogegen eine Einschräkung explizit genannt werden müsste, z.B. "deutsche, die .... machen, sind Nazis"). In den entsprechenden Artikeln wird immer wieder das gleiche erklärt - warum sich die angesprochene Mehrheitsgesellschaft nicht verletzt fühle dürfe, man meine ja x,y, z, (sagt aber das Gegenteil).

OKay, was ich mich nun frage ist: Ist das in der Aktivistenszene (die die Lebensbedingungen bestimmter Gruppen verbessern möchte) heute so üblich, ist das wirksam, welcher Sinn steckt dahinter?

Wenn ich das nämlich lese, fühle ich mich tatsächlich oft verunsichert und teilweise beleidigt und habe das Gefühl, in der echten Interaktion mit bestimmten Menschen (direktes Gespräch, Begegnung - nicht online) zurückhaltender sein zu müssen und mich quasi an Beleidigugen gewöhnen zu müssen, was ja nicht die Absicht von Aktivisten sein kann, oder?

Ich dachte anfangs, das sei nur eine Rhetorik Einzelner, aber das Phänomen scheit verbreitet zu sein und findet sich auch in vielen deutschen Twitter-Timelines verschiedener teils bekannter Aktivisten.

Schule Sprache Politik Psychologie Grammatik Provokation Vorurteile aktivismus onlinesprache Philosophie und Gesellschaft
2 Antworten
Trage ich die Schuld für meine Situation?

Hallo, muss die Frage hier im Internet stellen, da es anonym besser und die Antworten ehrlicher sind. ACHTUNG LANG UND ANSTRENGEND!

Mir gehts einigermaßen gut, bin letzten Monat verreist zum Guns N Roses Konzert. Möchte mir bald ein Tatoo stehen lassen, über meiner Narbe an der Pulsader von denen. Habe irgendwie den Sinn für MEIN Leben wieder entdeckt, dass REISEN und net wie meine Schwestern spießig zu leben und sich ja anpassen an die Gesellschaft.

Hatte auch einen 36jährigen Dauerstudenten kennen gelernt an der Bushalte von FlixBus, ist Promoter ist und auf Rolling Stones hat er was Schlechtes über eine gesagt, sie wäre nuttig und hätte ihm die Lebensgeschichte erzählt warum sie so geworden ist! Hat ein Rolling Stones Tatoo, Tunnel und ich denke sie wollte mit ihrer Kleidung ihren Schmerz ausdrücken, Depression. Kontakt abgebrochen!

2012 bekam ich die erste Bestätigung für meine Verrückheit, hab auf nem Schiff gearbeitet und fühlte mich verfolgt, inzwischen glaube ich, weil ich niergens ausbrechen konnte und auf nem Rettungsboot konnte ich schlecht fliehen, wenn man 2 Wochen gefangen war bzw. auf See war, naja und irgendwann schriehen mich die Kolleginnen von Monstern nur noch an, außer mein Gay Manager, aber er konnte die Furien auch net mehr zurückhalten, weil sie schon langjährige Erfahrungen hatten mit Schiffen...Dann machte ein Opa in einen unerwarteten Moment nonstop Fotos von mir und ich stand da wie gelähmt mit offenem Mund. Da habe ich oft nah diesen Fotos gesucht im Internet. Warum hat er das getan???

Ich stieg ab und arbeitete in Guatemala im Waisenhaus für Kinder, dort sagte ein Volunteer "die Ameise läuft immer den falschen Weg" ich fühlte mich angesprochen und musste weg, war in Belize Caye Calker, Mexiko und bin nach Canada um als Hilfsköchin wieder zu arbeiten (FRüheres Work and TRavel) geflogen. Habe da meinen Ex Musiker Freund getroffen und habe einen Flug zurück nach DE gebucht, für 1300 euro, was keine Peanuts sind für ein One Way., hab nach guatemala ca 500 euro bezahlt!

Meine family brachte mich zum Psychologen, der bekam Kopfschmerzen von mir und war Professionell es mir noch zu sagen...Ab in die Klapse, ohne Ausgang. Die meinten es kam vom THC, hab im Ausland gekifft. ACHTUNG DIE FRAGE GEHT WEITER IM KOMMENTAR!

Mobbing Alkohol Menschen Missbrauch Eltern Psychologie psychose Gesellschaft Vorurteile
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Sind Gegner weiblicher Genitalverstümmlung oft sexistisch?

Bin in meinem Umfeld, auf sehr vielen Informationswebseiten über die FGM (Female Genital  Mutilation) und hier auf Gutefrage auf einen Missstand gestoßen. Und zwar wird meist wenn es um die FGM geht gesagt, dass das nicht mit der männlichen Beschneidung vergleichbar wäre, da dort "nur" ein Stück Haut entfernt wird, bei der FGM wird das Mädchen aber durch eine Amputation verstümmelt. Wo kommt die Logik her und wie kann man so etwas begründen (ohne sich als Sexist zu outen)

Warum muss die MGM (male genital mutilation) zu Gunsten der Bekämpfung von FGM zurückstehen und wird von Aktivisten (die das eigentlich verstehen sollten) als harmlos(er) degradiert? Nicht nur als harmloser sondern als etwas KOMPLETT anderes, was nicht zu vergleichen ist. Obwohl die Motivation und Auswirkungen für beides in die gleiche Richtung gehen

Motivaton

  • Minderung der sexuellen Lust
  • Bakterienquelle entfernen
  • Weitergabe von Tradition (kulturell/religiös)
  • unnützes/schädliches Gewebe entfernen

Handlung/Auswirkungen

  • Entfernung von sensitivem intaktem und sinnvollem Gewebe (potenzielle Gefühlsminderung)
  • sichtbare Veränderung des Intimbereichs
  • Schmerzen
  • etc
  • FGM Typ III hat natürlich nochmal andere Auswirkungen

Aber versteht mich nicht falsch, natürlich ist FGM Typ III nicht mit einem Einschnitt in die Vorhaut gleich zu setzten. Aber es gibt auch die Methode, dass die Klitorisvorhaut eingeschnitten wird und das ist de fakto weniger schwerwiegend als eine Penis-Vorhautentfernung. (unter gleichen med. Standarts)

Wenn Ihr hier kommentiert bleibt sachlich und nutzt Fakten bzw. erklärt eure Position. Könnt Ihr mir diese 5 Fragen beantworten bzw. widerlegen?

  1. Wo beginnt für euch Amputation und/oder Verstümmlung wo endet es? (Das kann man ja schlecht am Geschlecht fest machen)
  2. die weibliche Beschneidung hat ihre Extremen aber auch ihre weniger schlimmen Praktiken (siehe WHO Klassivizierung Typ 1a), also kann (sollte) es nicht pauschal als schlimmer als die männliche Beschneidung bezeichnet werden
  3. Warum müssen wir zwischen weiblicher Verstümmlung und männlicher Beschneidung differenzieren? (der Vergleich schadet doch keinem und im Endeffekt streiten doch alle für die Unversehrtheit von Kindern)
  4. An die meisten Befürworter der männlichen Beschneidung: Die Penisvorhaut ist doch in euren Augen eine unnütze Hautfalte, welche Bakterien anzieht und weg kann. Und das lieber im Kindesalter, da die Wunde schneller heilt und die Schmerzen geringer sein sollen. Was sagt Ihr zu dem Vergleich von Entfernung der Klitorisvorhaut und Penisvorhaut, beides sollte doch in euren Augen dann ein vertretbarer Eingriff sein.
  5. Welchen anderen irreversiblen Eingriff (physischer Natur und in Deutschland) dürfen Eltern an Kindern vornehmen um ihre Weltanschauung ihrem Kind weiter zu geben?

https://www.beschneidung-von-jungen.de/home/maennliche-beschneidung/

Bitte spart euch Vorwürfe, ich bin allgemein gegen Zwangsbeschneidungen und für das Recht auf einen intakten Intimbereich.

Her body her rights-his body his rights!

Islam Beschneidung Recht Gesetz Genitalverstümmelung Judentum Vorurteile doppelmoral Beschneidungsfolgen
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warum schäme ich mich wegen meiner musik playlist? und warum denkt meine Familie ich sei schwul?

also ich bin oft mit kollegen draussen und wenn die meinen ich soll musik anmachen will ich sie immer irgentwie überreden dass sie musik anmachen sollen und dasselbe ich bei meinen Eltern die erst kürzlich ein neues Auto mit Bluetooth gekauft haben und dort soll ich auch immer musik machen aber ich will nicht weil ich denke dass ich wieder nur bld angeschaut werde.. also die lieder weswegen ich eigentlich am meisten so denke sind what is my life, lost Boy, fly like a Butterfly, i just called to say i love you, cant help falling in love und all of me... ich mein die meisten jungen heutzutage würden mich direkt bei so einer Playlist als entweder schwl oder dpri einstempeln... ich meine ich liebe die lieder aber ich will sie nicht in der Gegenwart von meiner Familie und freunden spielen lassen da meine Familie eh schon schss hat ich sei schwl und meine freunde das auch denken würden wenn die das hören (ich meine ich hätte kein Problem schwl zu sein aber andere hätten damti ein Problem und ich hab kein bock mich mit denen rumzuschlagen)... und was mir auch grad durch den kopf geht warum wird man als junger mann gleich als schwl eingestempelt nur weil man sich nicht wie der rest der ganzen vlliditen heutzutage verhält? ich war 12 und meine Familie hatte angst ich sei schwl weil ich noch keine Freundin hatte, kein komplettes aschlch zu anderen bin (also in ihren worten mich nicht wie jungs in meinem alter verhalte) und weil ich so musik hörte..... sind halt jetzt zwei fragen

danke im vorraus! (gutefrage meint schwl sei vulgär und beleidigend.... was stimmt bei euch nicht?)

Musik Familie schwul Freunde Vorurteile
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Waren die Kreuzzüge eine Aggression oder eine Reaktion?

Hallo GuteFrage-Community,

ich biete eine kurze und eine lange Erklärung für meine Frage.

  • Waren die Kreuzzüge eine Aggression oder eine Reaktion?

Für die kurze Erklärung, bitte einfach die Umfrage beantworten. Und für die lange Erklärung, bitte einfach das Projekt unserer Geschichtsklasse lesen:

Ein Funke Wahrheit?

Wir sind eine 12. Klasse, welche sich jeden Monat (für eine Doppelstunde) eine kontroverse Frage vornimmt. Das Projekt unserers Geschichtslehrer heißt "Ein Funke Wahrheit?" und beschäftigt sich mit Vorurteilen in Hinblick auf die Weltgeschichte, welche unser Denken mit Blick auf bestimmte Themen noch heute prägen. Angelegt ist dieses Projekt an die TV-Show "IntelligenceSquared". Vor jeder Präsentation und Runde wird eine anonyme Zettelumfrage durchgeführt, welche mit dem Ergebnis der Nachforschung verglichen wird.

Themen lauten bspw.

War Kolumbus der erste moderne Europäer, der "Amerika" entdeckt hat?

(Thema war dann Neufundland und die Wikingersiedlungen)

War Österreich das erste Opfer Nazideutschlands?

(Thema war hier die Vaterländische Front und auch deren Verbindung zu Mussolini)

War Mao "der Retter Chinas" im Kampf gegen die Japaner?

(Blick auf die militärische Ausgangslage, Warlordstaaten und die wirkliche Beteilung des "Roten Chinas" im Kampf gegen die Besatzer)

Ich würde gerne wissen, ob und wie ihr diese Frage beantworten würdet, wenn man euch die Frage ohne Hintergrundinfo stellt und euch dann bitten, ein wenig in das Thema einzulesen, um herauszufinden, ob ihr wirklich richtig lagt. :-)

Nein, die Kreuzzüge waren eine Reaktion auf eine Aggression. 63%
Ja, die Aggression ging von den Christen aus. 36%
Islam Schule Geschichte Politik Christentum Gesellschaft Kreuzzüge Vorurteile Geschichtsunterricht Glaubenskriege
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