Ich leide unter meinem Namen. Welche Lösungen gibt es für dieses Problem?

Ich bin mir selbst nicht sicher, welche Art von Hilfe ich suche, da es scheinbar keine wirkliche Hilfe für mein Problem gibt: Ich leide sehr unter dem von meinen Eltern gewählten Namen.

Mein erster Vorname stammt aus dem Altenglischen und es existieren mehrere richtige/offizielle Schreibweisen. Meine Eltern haben sich für die unschönere Form entschieden, die selbst in England als asozial gilt. Die andere Schreibweise assoziiert man dort hingegen mit der gehobeneren Gesellschaft und sie würde auch mit der von meinen Eltern gewählten Aussprache übereinstimmen. Meine Namensform tut das nicht. Mein Zweitname ist ein schrecklicher altdeutscher Name, den man mit "Waltraud" in eine Kategorie einordnen könnte. Mein Nachname ist typisch Deutsch. Insgesamt ist es eine sehr missglückte Kombination.

Andere assoziieren mit meinem Namen leider einen Asinamen und die Unterschicht und ich musste deswegen auch schon (zu) viel einstecken. In der Schule werde ich von meinen Lehrern stets belächelt und häufig musste ich mir anhören, dass ich doch dort bleiben solle, wo ich herkomme und auf einem Gymnasium nichts verloren hätte. Gleichaltrige machen sich ebenso über meinen Namen lustig.

Die Vorurteile stimmen zwar, dennoch möchte ich mich gerne von meiner Herkunft, für die ich mich sehr schäme, distanzieren und etwas aus meinem Leben machen, was mir sehr erschwert wird.

Gerne würde ich meinen Namen ändern, leider reichen diese Gründe aber in Deutschland nicht aus. Mein Name wurde mir gegeben, er ist fremdbestimmt, dennoch muss ich diese Bürde mein Leben lang tragen.

Ich bin wirklich verzweifelt und suche eine Lösung.

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Warum ist es so ein Tabu Thema wenn jemand einen Windelfetisch hat, ein Windelliebhaber, oder ein Adult Baby ist?

Warum sind einige Personen, nicht tolerant gegenüber diesem Thema?

Was ist daran so schlimm, wenn jemand Windeln trägt, egal aus welchen Gründen?

Es ist doch nichts dabei, egal ob es jetzt ein Fetisch, ein Adult Baby, oder ein Windelliebhaber ist, wenn es von der jeweiligen Person auch akzeptiert wird.

Warum wird es von der Gesellschaft (besonders von einigen Menschen, die nicht betroffen sind wie z. B.: Eltern) nicht toleriert? Warum ist dieses Thema so unangenehm?

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Ein Leben als vermeindlich homosexueller...?

Seit der weiterführenden Schule werde ich von verschiedensten unabhängigen Fraktionen meines Soziallebens als "schwul" bezeichnet, beschimpft, geärgert, obwohl ich eigentlich Frauen heiß finde. Die Gründe, die mir dabei an den Kopf geworfen werden, sind dabei so verschieden wie...ihr wisst schon. Grade hat mir die erste Person gesagt ich sei immer nur am kichern, und wirke niemals ernst, deswegen klänge ich schwul, zuvor wurde ich von einer ganz anderen Person als "einzige Person die respektvoll ist" bezeichnet und meine Eltern bitten mich, wann immer ich bei ihnen zu Besuch bin, darum, mehr zu lachen! Eine Klassenkameradin hat mich irgendwann mal schwul genannt, nur weil mein bester Freund aus der Klasse ein Junge war, wieder andere haben mich einfach nur aus Spaß als schwul bezeichnet, vielleicht weil ich nicht schlagfertig genug bin um darauf etwas zu erwidern, obwohl zumindest ein Mädchen aus der Gruppe wusste, dass dem nicht so war :(

Und ganz ehrlich der Teufelskreis beginnt dort, wo die Mädchen einen Friendzonen, weil sie denken man sei schwul...Wie soll man jemals jemanden vom Gegenteil überzeugen, wenn man dazu nicht mal die Chance bekommt?! Versteht mich nicht falsch, ich habe kein Problem mit Homosexualität, ist schließlich nichts verwerfliches dabei, aber so langsam frage ich mich doch, wie ich jemanden finden soll, wenn man mir nicht vernünftig erklärt, was anderen diesen falschen Eindruck vermittelt...Da es nicht an meinen Interessen, meinem Aussehen, meiner Stimmlage liegen kann...entweder hat es wohl mit meinem Verhalten zu tun oder mit dem, was andere von meiner Persönlichkeit erleben. Ich bin introvertiert, pazifist, sanftmütig, ruhig, vlt alles Eigenschaften die andere Menschen Schwulen Männern zuordnen, aber dagegen kann ich nichts tun, sind schließlich Charaktereigenschaften.

Zu meinem Verhalten kann ich nur sagen, dass ich Schwierigkeiten wohl eher zu entfliehen versuche, als sie zu bekämpfen, dass ich nicht viel von mir gegenüber mir bekannten Menschen preisgebe, und dass ich nur aus mir herauskomme, wenn ich in Erinnerung schwelge oder das Gesprächsthema mit dem Weltall zu tun hat, sonst sitze ich eher daneben und hör einfach nur zu, mach aber auch bei allem mit.

Bin mir nicht sicher ob mir eine echte Frage einfällt, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Ideen um meine Situation zu verbessern oder mir Klarheit zu verschaffen :)

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Habt Ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, wenn das eigene klischeehafte Vorurteil Lügen gestraft wurde?

Pauschale Vorurteile gegenüber ganzen Nationalitäten, klischeehaftes Denken, Über-einen-Kamm-Scheren von Individuen einer Gruppe oder Nationalität, unbekannterweise sozusagen - das ist sicher allen ein Begriff. Aber was, wenn sich das Vorurteil als falsch erweist?

Aufhänger für meine Frage ist der Film von und mit Gerhard Polt "Man spricht Deutsch". Er hält einem dabei sehr wirksam den Spiegel vor, und all diejenigen, die den Film nicht verstehen und nicht witzig finden, sind genau die, um die es geht. Die Handlung des Films entlarvt Klischees als falsch und diejenigen, die sie immer wieder anwenden, als einseitige verbohrte unverbesserliche Kreaturen, die sich ihrerseits klischeehaft verhalten.

Dazu gibts ne Story: meine Mutter, unterwegs mit einer Busreise, ließ irgendwo in Italien beim Händewaschen in einem Autobahn-Rasthof ihre zwei Ringe liegen (Gold, einer davon mit kl. Brillanten, sie hatte sie ja unbedingt mitnehmen müssen ^^^!). Der Bus fuhr wieder ab, und als meine Mutter später merkte, was passiert war, kamen von allen Seiten die Unkenrufe: " Italien? Raststätte? Die Ringe sieht sie nie wieder!" Soweit vom Klischee her alles klar.

Zuhause wurde dann telefoniert und (im Vor-Handy-Zeitalter) alles in Bewegung gesetzt - und man stelle sich nur vor, was da Ungeheuerliches geschah: die Ringe waren gefunden worden, man hatte gewartet, bis man die Vermisstmeldung erhielt. Und um ja kein Risiko einzugehen, bewahrte man die beiden Goldringe dort auf, bis ein Jahr später ein Bus des gleichen Unternehmens wieder Station machen würde. Und so geschah es, dass meine Mutter ihre Ringe zurück erhielt!

Diese Geschichte legt nahe, dass es viel mehr ehrliche als unehrliche Menschen gibt.

Welche Stimmen zu diesem Thema - Klischees - gibt es?

Menschen, Psychologie, Ehrlichkeit, Vorurteile, Fund, Klischee
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Typische Akivistensprache = Herabsetzung?

Ich lese ein paar Aktivisten (deutsche und vor allem amerikanische). Böse Zungen könnten diese auch als SJWs einstufen. Ich finde zu diesen Menschen keine negativen Beurteilungen von "offizieller" Seite, keine Kritik. Mir fällt auf, dass ich oft Äußerungen lese, die die Mehrheitsgesellschaft, die ja eigentlich neutral ist und den Aktivisten helfen sollte (weil es um Probleme für bestimmte Minderheiten geht, z.B. Diskriminierung, Probleme mit tatsächlich gewalttätigen Menschen usw.) verhöhnt, beleidigt, mit ironischen Spitzen verletzt und zwar IMMER ohne bestimmten Artikl, so dass sich, den Grammatikregeln entsprechened jeder angesorchen fühlen würde (da ist dann z.B. oft von"Weißen" die Rede, auch in Deutschland, wo Rasse ja eigentlich keine große Rolle bei der Identifikation spielt, und diese Weißen werden ohne Artikel ja alle angesporchen, bzw. als arrogant, dumm, überempfindlich oder teilweise sogar kollektiv als Nazis).

In einigen Texten wird immer wieder rhetorisch-übetrieben erklärt, es seien ja nie alle (Personen der genannten Gruppe) gemeint, sondern nur bestimmte, auf die diese Aussage zuträfe. Was aber grammatikalisch falsch ist ("Deutsche sind Nazis" bedeutet mMn grammtakalisch "alle Deutschen sind Nazis", wogegen eine Einschräkung explizit genannt werden müsste, z.B. "deutsche, die .... machen, sind Nazis"). In den entsprechenden Artikeln wird immer wieder das gleiche erklärt - warum sich die angesprochene Mehrheitsgesellschaft nicht verletzt fühle dürfe, man meine ja x,y, z, (sagt aber das Gegenteil).

OKay, was ich mich nun frage ist: Ist das in der Aktivistenszene (die die Lebensbedingungen bestimmter Gruppen verbessern möchte) heute so üblich, ist das wirksam, welcher Sinn steckt dahinter?

Wenn ich das nämlich lese, fühle ich mich tatsächlich oft verunsichert und teilweise beleidigt und habe das Gefühl, in der echten Interaktion mit bestimmten Menschen (direktes Gespräch, Begegnung - nicht online) zurückhaltender sein zu müssen und mich quasi an Beleidigugen gewöhnen zu müssen, was ja nicht die Absicht von Aktivisten sein kann, oder?

Ich dachte anfangs, das sei nur eine Rhetorik Einzelner, aber das Phänomen scheit verbreitet zu sein und findet sich auch in vielen deutschen Twitter-Timelines verschiedener teils bekannter Aktivisten.

Schule, Sprache, Politik, Psychologie, Grammatik, Provokation, Vorurteile, aktivismus, onlinesprache, Philosophie und Gesellschaft
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Trage ich die Schuld für meine Situation?

Hallo, muss die Frage hier im Internet stellen, da es anonym besser und die Antworten ehrlicher sind. ACHTUNG LANG UND ANSTRENGEND!

Mir gehts einigermaßen gut, bin letzten Monat verreist zum Guns N Roses Konzert. Möchte mir bald ein Tatoo stehen lassen, über meiner Narbe an der Pulsader von denen. Habe irgendwie den Sinn für MEIN Leben wieder entdeckt, dass REISEN und net wie meine Schwestern spießig zu leben und sich ja anpassen an die Gesellschaft.

Hatte auch einen 36jährigen Dauerstudenten kennen gelernt an der Bushalte von FlixBus, ist Promoter ist und auf Rolling Stones hat er was Schlechtes über eine gesagt, sie wäre nuttig und hätte ihm die Lebensgeschichte erzählt warum sie so geworden ist! Hat ein Rolling Stones Tatoo, Tunnel und ich denke sie wollte mit ihrer Kleidung ihren Schmerz ausdrücken, Depression. Kontakt abgebrochen!

2012 bekam ich die erste Bestätigung für meine Verrückheit, hab auf nem Schiff gearbeitet und fühlte mich verfolgt, inzwischen glaube ich, weil ich niergens ausbrechen konnte und auf nem Rettungsboot konnte ich schlecht fliehen, wenn man 2 Wochen gefangen war bzw. auf See war, naja und irgendwann schriehen mich die Kolleginnen von Monstern nur noch an, außer mein Gay Manager, aber er konnte die Furien auch net mehr zurückhalten, weil sie schon langjährige Erfahrungen hatten mit Schiffen...Dann machte ein Opa in einen unerwarteten Moment nonstop Fotos von mir und ich stand da wie gelähmt mit offenem Mund. Da habe ich oft nah diesen Fotos gesucht im Internet. Warum hat er das getan???

Ich stieg ab und arbeitete in Guatemala im Waisenhaus für Kinder, dort sagte ein Volunteer "die Ameise läuft immer den falschen Weg" ich fühlte mich angesprochen und musste weg, war in Belize Caye Calker, Mexiko und bin nach Canada um als Hilfsköchin wieder zu arbeiten (FRüheres Work and TRavel) geflogen. Habe da meinen Ex Musiker Freund getroffen und habe einen Flug zurück nach DE gebucht, für 1300 euro, was keine Peanuts sind für ein One Way., hab nach guatemala ca 500 euro bezahlt!

Meine family brachte mich zum Psychologen, der bekam Kopfschmerzen von mir und war Professionell es mir noch zu sagen...Ab in die Klapse, ohne Ausgang. Die meinten es kam vom THC, hab im Ausland gekifft. ACHTUNG DIE FRAGE GEHT WEITER IM KOMMENTAR!

Mobbing, Alkohol, Menschen, Missbrauch, Eltern, Psychologie, psychose, Gesellschaft, Vorurteile
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