Habt Ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, wenn das eigene klischeehafte Vorurteil Lügen gestraft wurde?

Pauschale Vorurteile gegenüber ganzen Nationalitäten, klischeehaftes Denken, Über-einen-Kamm-Scheren von Individuen einer Gruppe oder Nationalität, unbekannterweise sozusagen - das ist sicher allen ein Begriff. Aber was, wenn sich das Vorurteil als falsch erweist?

Aufhänger für meine Frage ist der Film von und mit Gerhard Polt "Man spricht Deutsch". Er hält einem dabei sehr wirksam den Spiegel vor, und all diejenigen, die den Film nicht verstehen und nicht witzig finden, sind genau die, um die es geht. Die Handlung des Films entlarvt Klischees als falsch und diejenigen, die sie immer wieder anwenden, als einseitige verbohrte unverbesserliche Kreaturen, die sich ihrerseits klischeehaft verhalten.

Dazu gibts ne Story: meine Mutter, unterwegs mit einer Busreise, ließ irgendwo in Italien beim Händewaschen in einem Autobahn-Rasthof ihre zwei Ringe liegen (Gold, einer davon mit kl. Brillanten, sie hatte sie ja unbedingt mitnehmen müssen ^^^!). Der Bus fuhr wieder ab, und als meine Mutter später merkte, was passiert war, kamen von allen Seiten die Unkenrufe: " Italien? Raststätte? Die Ringe sieht sie nie wieder!" Soweit vom Klischee her alles klar.

Zuhause wurde dann telefoniert und (im Vor-Handy-Zeitalter) alles in Bewegung gesetzt - und man stelle sich nur vor, was da Ungeheuerliches geschah: die Ringe waren gefunden worden, man hatte gewartet, bis man die Vermisstmeldung erhielt. Und um ja kein Risiko einzugehen, bewahrte man die beiden Goldringe dort auf, bis ein Jahr später ein Bus des gleichen Unternehmens wieder Station machen würde. Und so geschah es, dass meine Mutter ihre Ringe zurück erhielt!

Diese Geschichte legt nahe, dass es viel mehr ehrliche als unehrliche Menschen gibt.

Welche Stimmen zu diesem Thema - Klischees - gibt es?

Menschen, Psychologie, Ehrlichkeit, Vorurteile, Fund, Klischee
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Wieso so negatives Bild von Frauen?

Hi!

Wieso haben eigentlich viele Menschen so ein komisches Bild von Frauen? Mir ist aufgefallen, dass gerade viele Typen denken, dass die meisten Frauen zickig sind, nur auf shoppen, Klamotten und Liebesschnulzen stehen und allgemein heißt es ja leider recht häufig, dass Frauen das schwächere Geschlecht sind. Dazu kommt, dass Männer oft Sachen machen dürfen, die bei ihnen völlig OK sund, aber wenn Frauen das machen, ist das total daneben. Ein Bespiel - hat ein Mann viele Weiber ist er cool und respektiert vor anderen Männern, hat eine Frau viele Kerle, sehen sie fast alle als Schl.

Auch so Sachen wie "Frauen und Technik", "Frauen können nicht zocken" usw. Sind halt auch wieder so tolle Klischees. Ich persönlich leide manchmal echt unter dem Bild, welches die meisten von Frauen haben. Entweder du rennst als hilfsbedürftiges, kleines Mädchen durch die gegen, das keiner ernst nimmt oder du bist sofort ein Mannsweib wenn du nicht exakt diesen Tussi Klischee entsprichst. Oder was auch nervig ist, dass aus Frauen häufig einfach nur Sexobjekte gemacht werden. Wehrst du dich gegen irgednwas, heißt es gleich "Ja typisch Frau, nur am zicken" usw.

Wieso tickt die Gesellschaft so und was kann ich als Frau tun, als solche akzeptiert zu werden und ernst genommen zu werden, ohne dass jeder diese hilflose Puppe oder gleich ein "Mannsweib" sieht.

Bilder, Verhalten, Frauen, Gesellschaft, Klischee
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Fantasy Roman schreiben ohne in Klischees zu verfallen?

Hey Leute,
Träume schon ewig davon, einen Fantasy Roman zu schreiben. Bin sehr kreativ und erfinderisch... aber naja, kommen wir zum wesentlichen.

Habe bereits einen Protagonisten und einen Antagonisten. Der Protagonist ist  jetzt 15 Jahre alt. Wenn der Roman endet, soll er 20 Jahre alt sein. Hatte schon überlegt es quasi so wie in Harry Potter zu machen, aber darüber wäre ich im Nachhinein nicht stolz. Wie soll man das sonst anstellen? Hatte auch schon überlegt mehrere Teile zu machen;) also mehr als einen Roman schreiben, mal gucken wie viel Lust ich dann noch habe...
zweites Problem: Vom Protagonisten zum Antagonisten ist es ein sehr weiter Weg und ich will nicht einfach das „Es passiert eine fürchterlich spannende Reise so wie in der Hobbit" Klischee nachmachen. Ich liebe „Der Hobbit" aber das ist einmalig, Nachmachen sind immer schlechter.

Also wie soll man schreiben ohne in Klischees zu verfallen? Wie hält man die Motivation aufrecht beim schreiben? Habe schon überlegt das Ende spontan zu entscheiden, aber habe Angst dass ich dann komplett abdrifte.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen;)

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Single und keine Bedürfnisse?

Ich würde gerne mal nach euren Erfahrungen und Meinungen bitten:

Ich bin W, 23 und hatte erst eine lange (6 Jahre) Beziehung und bin seit der Trennung irgendwie so abgeneigt von einer Beziehung und kann einfach niemanden an mich ranlassen, will es aber auch irgendwie nicht. Trennung ist 1,5 Jahre her.

Die Trennung war meinerseits und es war alles okay am Ende und besser so. Aber auch wenn ich die Zweisamkeit und das Vertraute zeitenweise sehr(!) vermisse, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen jemanden an mich ranzulassen, hab auch keine Bedürfnisse dringend jemanden kennenzulernen. Andrerseits beneide ich aber auch die schönen ernsthaften Beziehungen in meinem Umkreis und vermisse dieses Vertraute und Sicherer aus meiner alten Beziehung.

Ich leide zudem auch an Depressionen und bekämpfe gerade den Weg aus einer Essstörung mithilfe von Therapie. Dennoch frage ich mich oft was mit mir los ist? Von allen Seiten bekommt man Blicke/Meinungen, als wäre man nicht in Ordnung, nur weil man keine ONS hat, keine Dates hat, keinen Partner sucht etc. Viele meinen auch ich bräuchte einen Freund, damit ich "endlich wieder glücklich sein kann", ich "endlich wieder ganz gesund werden würde" und dass ich "jemanden brauche, der mich unterstützt und mir zeigt, dass ich wertvoll bin"...

Ich zB will aber nicht meine Glück und meine Lebensfreude von einem anderen abhängig machen (das habe ich jahrelang gemacht...) sondern mal mit mir zurecht kommen. Trotzdem verunsichern mich die ganzen Aussagen/Klischees total und ich weiß oft nicht mehr ob mit mir etwas nicht stimmt, ob ich je wieder wen an mich ranlassen kann oder ob es auch anderen gibt in meinem Alter, die so ähnlich sind wie ich?

Geht es anderen wie mir oder kann mich jemand etwas besänftigen, dass ich evtl. doch nicht so "abnormal" bin? :D

Freundschaft, Sex, Psychologie, Liebe und Beziehung, Klischee, beziehungsstatus
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Kann ich jemals wieder normal werden?

Hey, ich bin gerade in einem Zustand der Verzweifelung. Es ist 'ne lange Geschichte, aber ich fasse sie euch mal zusammen:

  • Problemloses Leben bis ca. zum zehnten Lebensjahr
  • Als ich in die 5. Klasse kam wurde mein Bruder für neun Monate von sechs Mitschülern gemobbt. Ich konnte nichts dagegen machen und die Lehrer haben auch niemals geholfen. [Die häufigste Beleidigung gegen ihn (und mich) war "Dummheit". Früher wurde mir das wirklich niemals gesagt. Wir wurden eher irgendwie als intelligent angesehen.]
  • In der sechsten Klasse wurde ein anderer Schüler gemobbt. Ich hatte große Angst, dass mir so etwas passieren könnte, also habe ich nach ein paar Wochen auch mitgemacht. Ich bereue es bis heute und mitlerweile bin ich mit der gemobbten Person befreundet.
  • Die siebte Klasse war etwas ruhiger bzw. es wurde immernoch generell beleidigt, aber wir hatten eine lose Klassengemeinschaft.
  • Um Sylvester 2015/2016 begann ich nachzudenken, und wollte meine schulische Lage verbessern, da meine Noten in der Unterstufe (5.-7. Klasse) sehr schlecht geworden sind.
  • Ich habe den kompletten Stoff von den drei Jahren in den Sommerferien innerhalb von 33 Tagen harter Arbeit penielst wiederholt.
  • Ich war von den Beleidigungen so psychisch gekränkt worden, dass ich absichtlich mein Verhalten geändert habe. Ich wollte dem intelligenten Klischee entsprechen. Damit meine ich: psychopathisch, narzisstisch, ohne Rücksicht auf andere, seltsam, vielleicht autistisch,...
  • Ab der 8. Klasse war ich in jeder Unterrichtsstunde der Aktivste. Meine Noten hatten eine exponentielle Verbesserung. Zudem habe ich das beschriebene Verhalten angewendet. Komischerweise wurde ich nun mehr akzeptiert, als zuvor. Ich bezeichne das gerne, als "psychische Fassade", die ich mir selbst aufgebaut habe, um mich zu schützen. Kurz gesagt: Meine Persönlichkeit habe ich dadurch versteckt.
  • Neunte Klasse: Jetzt bin ich hier und kann diese Fassade gar nicht mehr ablegen. Meine richtige Persönlichkeit kann ich nicht mehr zeigen, da ich seitdem nur noch so gesprochen habe. Niemals Jugendsprache, nur sachliche Fach-und Hochsprache. Mit anderen Menschen normal zu interagieren bzw. locker zu sein kann ich seltsamerweise nicht mehr. Ich hab keine Freunde; meine Familie fragt sich auch langsam, was mit mir los ist; Suizidgedanken gab es auch oft; ich habe das Gefühl alle sehen mich als verrückt; Potenzprobleme mit 14, wegen psychischen Duck der letzten Jahre; geringer Haarausfall; unglaublich schlechte Haut und Augenringe, ich sehe also mind. 3 Jahre älter aus, als ich bin; Probleme mit der Aussprache vieler Wörter; Wahrscheinlicher Intelligenzverlust; fast kein Kontakt mit Mädchen. Und so weiter.

Durch das ganze kann ich mich selbst nicht mehr als normalen Menschen sehen. Wie komme ich aus dieser Situation wieder heraus? Welche Ärzte brauche ich, um normal zu werden?

  1. Logopäden
  2. Psychologen
  3. Urologen
  4. Dermatologen
  5. Welche noch?

Habt ihr weitere Tipps für mich? Danke für jede Hilfe!

LG tghzu

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