Ist es nicht eine kranke Vorstellung, dass wir alle in wenigen Jahrzehnten tot sind und dennoch beschäftigen wir uns mit so vielen unbedeutenden Dingen?

Wenn man mal überlegt, dass 100 Jahre in der Geschichte der Erde und in der Geschichte der Menschheit nichts sind.

Den Menschen gibt es seit mindestens 300.000 Jahren.

Den Planeten erde gibt es seit 4,55 ± 0,05 Milliarden Jahren.

Wir alle sind einfach so unglaublich unbedeutend.

Welchen Schluss sollte man daraus ziehen?

Ich für meinen Teil denke mir: Im Angesicht der Unwichtigkeit meiner Selbst macht es nur Sinn, in diesem Leben so viel gelebt zu haben wir nur möglich: Und "so viel leben wie nur möglich" definiere ich als: So viel Fasznierendes im Leben erleben, wie nur möglich:

was ist also faszinierend: Für mich:

  • reisen
  • Natur
  • Landschaften
  • undefinierbare Momente, wie z.B.: Die Ruhe und das Meeresrauschen an einem verlassenen Strand mit türkisblauen Wasser genießen
  • wahrscheinlich auch Freundschaften, neue Freundschaften, von denen man ie geahnt hätte, dass man sie schließt (sehr gut mit Reisen in Verbindung zu setzen)
  • Liebe (leider bin ich noch Jungfrau, daher kann ich da nich so viel zu sagen, denke aber, dass sie eine große rolle im Leben spielt)
  • Dinge tun, für die man brennt, also leidenschaftliche Hobbies und Interessen ausleben

Das sind so die Dnige, die mir direkt einfallen, welche denke ich wichtig sind.

Was hingegen nicht wichtig ist, ist denke ich:

  • Möglichst viel Karriere machen
  • Möglichst viel Geld machen

Wenn man dann irgendwann 60 ist und zwar super viel Geld hat, aber nicht gelebt hat? Was ist schöner? Viel gelebt haben? Oder das Geld mit 60 haben?

Ich habe verspüre auch den Reiz in mir, mich mit einer Idee selbstständig zu machen, aber die Gefahr die ich dabei sehe ist, dass es passieren könnte, dass man dann nur noch arbeitet und nicht mehr lebt.

Letzten endes ist es doch schöner mit 60 sagen zu können: Ich habe viel schönes erlebt, ich bereue nichts, anstatt sagen zu können "ich habe nur gearbeitet, jetzt viel Geld und kann endlich mein Leben genießen", oder nciht?

Wie seht ihr das? Das Leben solte nicht mit 60 beginnen.

Was kann ich tun, damit ich rückblickend nicht bereue, etws anders gemacht zu haben?

LG

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Warum wurde der Koran anscheinend 1500 Jahre falsch verstanden?

Ich stelle diese Frage nicht um zu provozieren, sondern weil es mich wirklich interessieren würde, wie liberale Muslime das erklären wollen.

Im Koran stehen viele Dinge, welche moralisch mehr als fragwürdig klingen & teilweise schon fast psychodelisch wirken. Z.b. dass man nach dem Tod 72 Jungfrauen als Mann bekommt. Das ist auch einigen Muslimen hier in Deutschland aufgefallen, weshalb sie sich das Ganze noch einmal angesehen haben. Ihnen ist dabei aufgefallen, dass der Koran seit kurz nach seiner Entstehung angeblich komplett falsch verstanden würde. Wo man immer "72 Jungfrauen" gelesen hat, waren eigentlich "72 Trauben" gemeint. Wo in sure 4 Vers 34 steht, dass man seine Frau bei Ungehorsam schlagen kann, steht anscheinend in Wirklichkeit, dass man sie ignorieren soll. Das ganze hat mit falscher Übersetzung, Lesart, Ähnlichkeit unter den Wörtern & unermesslicher Komplexität des Hocharabischen zu tun. Man könnte meinen, dass Hocharabisch die komplizierteste Sprache auf der Welt zu sein scheint.

Ihr merkt vielleicht schon, dass ich dem eher kritisch gegenüber stehe. Denn ich frage mich folgendes: Warum fällt das den Menschen erst jetzt auf? Zufälligerweise auch noch in einer Zeit in welcher die obwaltenden Wertevorstellungen den bisherigen Koran Interpretationen widersprechen. Und ganz besonders würde mich interessieren, warum die Menschen, die arabisch muttersprachlich sprechen, das da nicht lesen? Eigentlich sollten Sie es doch am ehesten erkennen. Natürlich ist das heutige arabisch etwas anderes wie Hocharabisch, aber ich glaube es macht trotzdem einen Unterschied, ob man als Türke den Koran liest oder als gebürtiger Araber.

WICHTIG:

- Mir ist es bewusst, dass es dieses Phänomen bei der Bibel auch gibt. Kann man auch berechtigt kritisieren. Allerdings ist das nicht Inhalt meiner Frage. So was wie "Bei der Bibel doch auch!" ist also kein wirkliches Argument.

- Bitte seid höflich. Wenn ihr beleidigend seid, dann ist damit niemanden geholfen. Ich habe kein Interesse daran, an die Fragwürdigkeit des Korans zu glauben, wenn dem nicht so ist. Begründet also sachlich.

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Jesu Kreuzigung und die zwei Räuber?

Der eine Räuber bereute seine Sünden. Und er sprach zu Jesu: HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein. (Lukas 23:43) –  das kürzeste Gebet, um Jesus anzunehmen und für alle Ewigkeit vor der Hölle gerettet zu sein.

Nun meine Frage:

Ist dieser eine Räuber der erste Mensch auf der ganzen Welt der schon bei Jesus im Paradies also Himmelreich ist ? (Weil Jesus es ihm ja direkt versprochen hat).

Denn eigentlich kann doch ein Mensch erst bei Jesus im Himmelreich sein, wenn Jesus wieder auf die Erde kommt. (Königsherrschaft über die Erde). Ist die Seele nicht nach dem Tod sozusagen in einer Zwischenwelt, wo es keine Zeit gibt: „als die Stätte im Totenreich, wo die Seelen der Gerechten bis zur Auferstehung weilen“. .....?

Hat also der Räuber von Jesus große Gnade geschenkt bekommen, sofort bei Jesus im Himmel zu sein?

Und was ist im Alten Testament mit z.B. Mose, Josua oder Hiob, sie sind doch alle auch noch Nicht bei Jesus im Himmelreich? Oder im Neuen Testament die Apostel?

Zusätzliche Fragen:

Was ist der Unterschied von Paradies oder Garten Eden und Himmelreich/Königreich? Neuer Himmel, Neue Erde (Offenbarung).

Wie hießen die Räuber? Wurden die Namen genannt?

Wann erfüllt sich das, was Jesus zu dem Räuber sagte? (Joh. 20:17) Was ist mit "Heute" gemeint? Wenn Jesus erst kommt?

Interessante Website: (Google eingabe)

Der Standpunkt der Bibel „Du wirst mit mir im Paradiese sein“ — Wo? Wann?

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Themenauswahl: Hausarbeit über den "Salafismus in Deutschland"?

Guten Morgen liebe Community,

für ein Master-Modul möchte ich eine Facharbeit über "moderne salafistische Bewegungen" in Deutschland schreiben.

Dafür suche ich hier Austausch über Forschungsdesiderate hinsichtlich neuer Gruppenbildungen bzw. Bewegungen innerhalb "salafistischer Gemeinschaften oder Vereinen" in Deutschland!

Was habt ihr mitbekommen - was ist zu beobachten? 

Von Nutzen sind mir jegliche Erfahrungen zu Auffälligkeiten oder Theorien zu neuen typisierten Handlungsmustern von Muslimen jeglich. Mediums; Thesen über Gründe für Sichtwechsel und deren Argumentationsweisen? Z.B. Sven Lau oder neue Interaktionsmuster von Pierre Vogel? Kaplan, Ahbash-Einflüsse zum Begriffsverständnis "Salafi" innerhalb der deutschen Szene? Gendertheoretische Ansätze, Salafi Burnout-Entwicklungen, Masjidu-l-Furqan Aufspaltungen?...)

Über vielfältige Anregungen würde ich mich freuen; Inspriationen zur den Begrifflichtkeiten der "Moderne" und dem Phänomen "Salafismus" innerhalb "moderner" Gesellschaften. Jegliche Materialen und Daten zur weiteren Exploration sind gefragt - sehr gerne also auch die subjektive Meinung und Wahrnehmungen von Muslimen - Fragen zur eigenen Identitätsentwicklung durch Einflüsse wie AfD, Pegida und Co, Flüchtlingskrisen, der Gesellschaft, der Medien, der Türkei? Welche Geschwister können sich mit der Bezeichnung "Salafist" identifizieren und warum? Wie gehen sie mit der "Bid'a"-Frage um?

Vielen Dank und Liebe Grüße

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