Stallwechsel- ja oder nein?

Hallo meine Lieben!

und zwar wollte ich mir mal eure Meinungen und Tipps bezüglich einem möglichen Stallwechsel einholen.

Kurz zu der Story:

Meine Stute kam vor über einem Jahr zu uns wurde dort mit dem Hänger gebracht und wurde leicht sediert weil sie zuerst beim ‚üben‘ brav einstieg und dann nicht mehr. Dort waren wir dann 9 Monate allerdings passten die Rahmenbedinungen nicht mehr. Sie war dort extrem nervös und rangniedrig (es war relativ wenig Platz und die Herde bestand aus 9 Pferden)Generell war sie dort eher hibbeliger wobei sie sich in den letzten 6 Monaten generell charakterlich sehr verändert hat und auch wesentlich ausgeglichener weil im ersten Stall durch den langen Winter nie viel gearbeitet wurde. Anschließend wechselten wir den Stall und gingen zu Fuß weil 1. kein Hänger zur Verfügung stand und es so eben auch ging. 

Umzugsbedingt bin ich jetzt am überlegen sie nochmals umzustellen, da der Fahrtweg extremst spürbar ist.

Hier mal zum Vergleich:

Jetziger Stall:

Sie steht auf einer kleineren Koppel mit 3 anderen Pferden

Im Sommer kommen sie morgens hinaus auf die Weide und Mittags entweder auf die Koppel oder in die Box wenns zu warm wird

In der Nacht steht sie sowieso in der Box, da ich das Gefühl habe dass sie dadurch deutlich runterkommt

Fahrtweg: wären dann 35-40Min

Ausstattung: eine Rundhalle und ein Reitplatz (allerdings ist dort ein Schulbetrieb d.h die Halle ist im Winter untertags unter der Woche eigentlich nicht benutzbar, im Sommer umgekehrt)

‚Neuer‘ Stall:

Große Weide und Paddock/Koppelflächen

Würde mit 7-8 anderen Stuten zusammenstehen (generell haben sie aber 20 Pferde)

Boxenprinzip wäre im Endeffekt gleich wie beim jetzigen. Wobei die Besi meinte, dass alle Pferde die neu gekommen sind in der Box waren weil sie so rangniedrig sind und jetzt nur im Offenstall sind.

Fahrtweg: 12Minuten

Ausstattung: kleine Reithalle, 30x60 Reitplatz, Roundpen

Preis is bei beiden gleich!

Wir würden beide davon profitieren weil ich spontaner und öfter rauffahren könnte und ich mit den weiten Weg erspare, allerdings habe ich Angst dass sie sich nicht gut einlebt, da sie jetzt so gechillt ist und nur mit 3 Pferden dafür auf natürlich kleineren Raum zusammensteht.

Was würdet ihr tun?

Pferde, Stall
Macht man als Pferdebesitzer, immer alles falsch?

Seit dem ich Mutter bin und mein Pferd keine Turniere mehr geht hbe ich das spazieren gehen, für mich entdeckt. Ich reite mein Pferd natürlich weiterhin auf dem Platz oder in der Halle, aber klassisch Ausreiten mache ich mometan so gut wie gar nicht mehr, konnte man mit meinem Pferd sowieso nie so gut.

Gerstern war ich wieder unterwegs, mit Fliegendecke und Maske.

Es kamen mir im wald dann leute eintgegen und aml wieder kam die Aussage, das arme pferd das sieht nichts, warum hat es die Augen verbunden?

Habe das dann in ruge erklärt und dann kam die direkt die Frage hinterher warum ich den nicht reiten, würde. Hab das dann auch erklärt.

Mir kommt bei sowas dann immer die frage auf ob man als pferdebesitzer überhaupt alles richtig machen kann. Das mit der Maske, ja okay, dass sieht schon komisch aus aber wenn man reitet, heißt es immer das arme Pferd, warum muss man sich da drauf setzen.

Besonders als Springreiter, wenn man Bilder oder Viedeos hochlädt muss man sich als Tierquäler beschimpfen lassen. Man würde ja das Pferd über Hindernisse mit Sporen, Gerte und scharfen Gebiss quälen, aber wenn man das Pferd spazieren führt ist es auch verkehrt? Dann kommen Aussagen wie, dass ist doch kein Hund. Ist es krank? Man kauft doch ein Pferd um es zu reiten.

JA was denn jetzt, wenn ich reite ist es verkehrt. Wenn ich damit spazieren gehe aber auch? Scheinbar ist es aucvh falsch wenn es den ganzen Tag auf der Weide oder auf dem Paddock steht. Gerade bei Regen das arme Pferd.

Ich habe manchmal das Gefüh, dass man als Pferdebesitzer egal was man macht, gar nichts richtig macht.

Tiere, Pferde, Reiten
Was darf eine Reitbeteiligung kosten?

Hallo,

Meine Besi verlangt für zwei Mal die Woche 100 Euro, derzeit zahle ich 80 Euro.

Durch ein Stallwechsel möchte sie mehr Geld von mir, da sie sich den Stall sonst nicht leisten kann. Es ist ein Offenstall ohne Reithalle, aber mit Reitplatz die Miete beläuft sich auf 210 Euro.

Zum Pony, welches ich schon seit 3 Jahren als Rb habe: Sie ist vom Ausbildungsstand nicht die beste, aber okay.

Ausreiten geht nicht wirklich alleine, da sie nicht vom Hof alleine runtergeht oder im Gelände etwas rumzickt. Das was mich halten würde, ist halt, dass ich sie ins Herz geschlossen habe. Selbst merke ich, dass das Pony mich auch mag, da ich mich die letzten Jahre fast alleine zwei Mal die Woche drum gekümmert hat. Die Besi ist sie vielleicht sieben Mal in den letzten zwei Jahren geritten.

Eigentlich kann ich die 100 Euro nicht zahlen. Ich stehe halt in einer schwierigen Situation. Ich wäre warscheinlich auch bereit für eine neue Reitbeteiligung, aber man hat seine alte halt auch schon lange gehabt und lieb gewonnen.

Neuer Stand nach dem ich mit der aktuellen Besitzerin gesprochen hat:

Sie überlegt sich noch, ob sie mich mit 80 Euro weiterhin übernimmt. Sie sagte, dass sie wohl nicht so eine tolle Person (mich) wieder finden wird, die ihr Pony so liebt.

Jetzt bin ich wieder mit meinem Gewissen am zweifeln. 80 Euro wäre voll okay, aber reiterlich komme ich trotzdem nicht voran und das finanzielle Problem der Besitzerin ist trotzdem nicht gelöst.

Pferde, Pony, Reiten, Kosten, Reitbeteiligung, Offenstall
Wie steht der Fuß im Steigbügel?

Ich glaube, ich setze seit Anbeginn meiner Reitzeit meinen Fuß falsch in den Bügel.

Kurz vorweg: ich kann momentan nicht reiten und habe daher keinen Trainer, den ich fragen kann.

Früher hatte ich extreme Probleme mit nach außen gedrehten Beinen / Füßen. Meine Reitlehrerin sagte mir immer "du reitest wie Charlie Chaplin!". Leider war mein Unterricht lange Jahre nicht besonders gut und vor allem auf die Theorie wurde kaum Wert gelegt. Wenn man da von außen keinen Anstoß hat, denkt man sich, besonders in jungen Jahren, auch nicht so viel.

Ich habe jedenfalls wenig über die Zusammenhänge Kreuz-Hüfte-Knie-Fuß nachgedacht. Für mich war nur "Füße sind außen".

Daher habe ich auch nicht versucht, mein Beim von der Hüfte her flacher ans Pferd zu bringen, sondern einfach nur den Fuß eingedreht.

Das ist mittlerweile so verinnerlicht, dass ich gar nicht anders kann. Allerdings höre ich zu meiner Beilage meistens nur positives oder eher, dass mein Knie zu fest dran ist als anders rum. Was doch eigentlich anders sein müsste, wäre mein Bein immer noch nach außen gedreht.

Aber die Schwierigkeiten beim Fuß habe ich immer noch. Ich habe immer nur Druck auf der Fußaußenkante, nicht gleichmäßig verteilt. Versuche ich, den Druck gleichmäßig auf den Ballen zu bringen, stehen meine Füße fast senkrecht zum Pferdebauch nach außen und das Knie ist ganz weg vom Pferd. Gehe ich aus dem Bügel raus, bleibt mein Bein flach, Fußspitzen nach vorne.

Ich kann es also anscheinend eigentlich.

Daher frage ich mich, ob das wohl eigentlich normal ist, oder ob mein Problem irgendwo anders im Bein liegt oder ich eine ungünstige Anatomie habe. Fehlstellungen habe ich aber eigentlich keine.

Also, wie ist bei euch der Druck im Steigbügel verteilt? Wie sollte es sein?

Sport, Pferde, Reiten, Steigbügel
Pferd hustet im Sommer ohne ersichtlichen Grund?

Hallo liebe Community,

vielleicht finde ich hier ja ein paar Pferdeleute, die Erfahrungen haben.

Ich habe meine Stute ganzjährig im Offenstall 24/7 draußen stehen. Jetzt im Sommer hat die kleine Herde auch permanent Weide und noch extra dazu Heu auf unserem Sandpaddock zur Verfügung. Unser Heu haben wir selbst gemacht und es hat eine gute Qualität.

Jetzt ist es so, dass sie seit ca. 2 Wochen angefangen hat, zu husten. Ich habe es erst beobachtet, weil es teilweise bei uns auf dem Paddock, gerade an so sehr heißen Tagen, extrem trocken werden kann und der Sand dann doch mal hin und herweht. Bin nun seit Sonntag dabei, ihr den Halswohlsaft von Ewalia zu geben, da mir der wärmstens empfohlen wurde und laut Bewertungen ja ein echtes Wundermittel gegen Husten sein soll.

Eine minimale Besserung kann ich schon feststellen, so hustet sie nun nicht mehr häufiger hintereinander, wenn es mal dazu kommt, sondern hat nur noch nach dem Training ein mal abgehustet, als wir aber schon fertig waren und ich habe sie auch gut gearbeitet. Es ist auch nicht so, dass Schleim oder Rotz herauskommt, sondern eher Futterbrocken bzw. Gras. Könnte ein Ansatzpunkt vielleicht auch die Zähne sein? Die wurden im Dezember aber erst gemacht. Wobei ich dazu sagen muss, dass es am gleichen Tag war wie bei meiner Stallkollegin und sie hatte nun eine andere TA auf dem Hof, welche die Zähne ihres Wallachs nochmal komplett kontrolliert und neu gemacht hat. Seitdem hat sie schon eine erhebliche Verbesserung bzgl. seines Fressens festgestellt.

Über nette Antworten würde ich mich freuen. Viele Grüße.

Pferde, Gesundheit und Medizin
Stallwechsel ja oder nein?

Aktuelle Lage:
Offenstall,
24/7 Heu aus Raufen mit sehr engmaschigen Netzen (max. drei Hälmchen am Stück was da raus geht)
Frischwasserquelle
Ordentlich Platz (aber alle tummeln sich um die Heuraufen, logisch)
Koppeln groß (aber nicht immer offen, ohne Vorankündigung stehen die Pferde auch mal tagelang ohne Koppelzugang, werden nicht abgemistet oder gemulcht)
Große Herde (ca. 45 Pferde allen Alters, Rassen, Geschlechter, Größen)
Unterstände (werden nur aufgestreut, Nasses Stroh verbleibt als "Matte" am Boden)
Weite Laufwege (die die Pferde aber kaum nutzen, da sie hungrig an den Raufen stehen)
Solarium, Solekammer und Wasserplanschbecken vorhanden (Solekammer nutzen wir nicht, wir haben einen eigenen Inhalator).
Mist wird am Paddock zu Haufen zusammen geschoben, Pferde kommen dauerhaft damit in Kontakt.
Reitplatz vorhanden, aber schief und voller Steine.
Stallgemeinschaft sehr zerrissen.

Neues Angebot:
Offenstallhaltung im Sommer (komplett draußen) mit Unterstandmöglichkeit und dauerhaft Koppelzugang.
Winterkoppel
Im Winter nachts Box (Außenbox, gut belüftet, neu gebaut)
Im Sommer wird mehrfach täglich loses Heu gefüttert als Heu Straße draußen
Wasser aus Tränke
Koppeln und Paddock werden abgemistet, Mist wird gesondert gelagert
Im Winter Heulage 1x täglich gefüttert.
Reitplatz ohne Licht und etwas kleiner vorhanden.
Kein "Schnick Schnack" wie Solarium oder so (was ich eh nicht nutze)
Deutlich günstiger als der aktuelle Stall.

Es geht hierbei um 2 Wallache, einen jungen, gerade mal 3 Jährigen Spaßvogel zum Knuddeln (ungeritten) und einen 14 jährigen ranghohen Kerl mit Lungenschaden.

Für den Lungenkranken wären Heulage und Mistentsorgung super, der "Kleine" hat es aber mit der Verdauung, da ist die Distanz zum Mist zwar super, aber was ist mit Heulage?
Ich mache mir einfach mega Gedanken, ob es die richtige Entscheidung wäre...

Pferde, Stallwechsel

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