Pferd – die neusten Beiträge

Paranormale Aktivitäten??

Hallo Zusammen, ich schreibe nie in Foren, aber jetzt habe ich wirklich das Bedürfnis, dies zu tun, da ich um Erklärung suche.

Vor ca 2 Monaten bin ich gegen 3.00 Uhr nachts wach geworden, da ich eines meiner 4 Pferde auf dem Paddock hinter unserem Haus wiehern hörte. Ich weckte meinen Mann und einen Bekannten, der zu dem Zeitpunkt bei uns schlief, da ich dachte, eines der Pferde hat eine Kolik oder ist verletzt. Ich rannte raus, schnappte mir ein Halfter und war ca 30 Sekunden später draußen bei den Pferden. Da stand das Pferd ganz aufgelöst und unruhig am Zaun und wiehrte. Mein Mann und unser Bekannter kam ebenfalls dazu. Wir beschlossen die Pferde in den stall zu bringen. Im Stall untersuchte ich das Pferd, habe Fieber gemessen etc. Ich arbeite in einer pferdepraxis, daher ist mein Wissen eigentlich gut. Alle klinischen Werte waren normal. Als die Pferde in den Boxen sich beruhigten, gingen wir ins Bett. Aber der Gedanke ließ mich nicht los. Wir leben seit 4 Jahren hier und sowas ist noch nie vorkommen. Also schaute ich nachts noch die Kamera durch, die den Paddock filmt. Auf dem Video ist zu sehen, wie die Kamera sich bewegt. Das ist jedoch Eigentlich nur per App möglich. Mein Mann und ich haben Zugriff. Da wir über den wireguard ein geschlossenen System haben, ist ein Hackerangriff ausgeschlossen. Man sieht wie die Kamera sich bewegt und kurz darauf das Pferd hinter der heuraufe nach vorne kommt und mit seinem Blick Etwas verfolgt. Wäre es ein Wolf o.ä. Wären die Pferde über den Paddock gelaufen, da es Fluchttiere sind. Auf den anderen Kameras des Grundstücks ist nichts zu sehen, also kein fremder auf dem Grundstück. Am nächsten Tag zeigte ich meinem Vater das Video, der IT consultant ist und die Kameras zu Hause installiert hat. Er sagte es muss etwas da gewesen sein.
Ein weiterer Vorfall war im selben Haus vor ca 2.5 Jahren. Mein Mann und ich waren im Oberen Geschoss als wir die Tür zwischen Garage und Wohnzimmer zuknallen hörte. Da es eine Feuerschutz Tür ist, macht sie einen besonderen Ton. Die Türe ist immer zu, da unsere Katzen im Haushalt nicht in die Garage dürfen. Außerdem fällt diese tür von selber zu, so dass ein zuknallen durch Windzug ausgeschlossen ist. Mein Mann und ich hörten das Knallen und ich ging runter, da ich überzeugt war, dass mein Vater zu Besuch kam, der einen Hausschlüssel hat. Bis ich unten war dauerte es ein paar Sekunden und unten war niemand. In der Garage auch nicht. Das Garagentor war zu. Ich guckte über die Kameras ob der Wagen meines Vaters da war. War er nicht. Es war auch niemand sonst auf dem Grundstück über die Kameras zu sehen. Ich rief meinen Vater an und frug ob er gerade hier war (nur er hat noch einen Schlüssel). Er war zu Hause, ca 10 km von meinem Haus weg. Mein Mann hat den Knall der Tür Gehört und ich auch. Wir können uns diese zwei Phänomene bis heute nicht erklären. Niemand aus der Familie. Es handelt sich um ein sehr altes Haus gebaut in 1890. wir leben ländlich in Belgien. Hat irgendjemand Ideen?

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Zum fünftemn mal den Stall wechseln?

Hi, Ich habe seit einem Jahr meine fünfjährige Warmblut Stute und bin mit ihr schon insgesamt vier mal umgezogen, ich weiß dass es nicht gut fürs Pferd ist und auch für mich wars nicht gerade toll aber es hat immer gute Gründe gegeben warum wir den Stall gewechselt haben

Jetzt sind wir seit Winter wieder an einem neuen Stall und gerade überlege ich ob wir vielleicht wieder den Stall wechseln sollten aus folgenden Gründen:

Es ist ein Offenstall und den Pferden steht 24/7 Heu zur Verfügung, ich hab aber gemerkt dass das einfach nicht das richtige für mein Pferd ist, sie wird immer dicker und dadurch kann sie natürlich auch Krankheiten bekommen

Ein weiterer Grund ist dass ich mich dort einfach nicht zu 100 % wohl fühle, ich bin fast immer alleine am Stall und ich würde mir einfach wünschen dass ich auch mal was mit anderen machen könnte

Der letzte Grund ist das Training, mein Pferd ist jung und ich bin auch jung und deshalb benötigen wir einfach noch viel Training, in unserem jetzigen Stall haben wir aber keine Reitlehrerin und deshalb muss meine Trainerin immer eine weite Strecke zu uns fahren, da das da natürlich mehr kostet kann sie halt einfach nicht so oft kommen

Was sagt ihr dazu?

Soll ich den Stall wechseln oder soll ich doch lieber dortbleiben weil wir wirklich schon sehr oft den Stall gewechselt haben

Ich hab aber noch eine zweite Frage, wenn wir den Stall wechseln würde ich sie gerne wieder in einen Offenstall stellen ,da würde aber wieder das gleiche Problem mit dem Heu sein, eine Box kommt aber nicht infrage(sie stand schon mal in einer Box und das fand sie überhaupt nicht toll) und ein Aktivstall ist halt einfach zu teuer, denkt ihr es gibt Möglichkeiten wie ich meinen perfekten Stall finden könnte?

und ja ich weiß das es meine Schuld ist und ich hätte es mir einfach besser überlegen sollen in welchem Stall ich mein Pferd stelle damit wir nicht so oft umziehen!

Bitte nur antworten auf meine Frage

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Tierquälerei auf Emslandhöfen?

Hey und zwar wollte ich wissen warum die typischen Emslandhöfe (Rohe/Reiners/Junkern Beel) so als Tierquäler gelten. Ich hab sie auch immer als Tierquäler geschimpft, aber heute ist mir aufgefallen,das meine einzige Begründung ist, dass die nur ohne Sattel reiten. Ich hab mich jetzt etwas durch die anderen Beiträge gelesen aber hatte immer nur den Eindruck, dass es da allen so geht wie mir und wahllos mit Aussagen um sich geworfen wird, die dann als Begründungen zählen.
Also erstmal:

  • Wenn wirklich alle Pferde im Offenstall stehen, finde ich das schonmal besser als viele Höfe an denen Boxenhaltung als artgerecht gelobt wird.
  • Ist nicht jeder Reiter schonmal ohne Sattel geritten? Mit gutem Aufbau Training und gutem Sitz und wenn das Pferde das Reitergewicht genügend abdeckt ist das ja vielleicht möglich. Anfänger werden ja wahrscheinlich eh nur Schritt reiten, weil ohne Sattel das erste Mal galoppieren und traben, stell ich mir gefährlich vor.
  • Ich hab gehört kranke Pferde werden entgegen vieler Aussagen nicht mehr geritten
  • Oft wird angeklagt dass die Pferde fünf Stunden pro Tag geritten werden, aber ich habe zwei Tierärzte gefragt und die meinten wenn dass Pferd ab und zu einen Pausentag bekommt ist das völlig in Ordnung. (Kann es sein das die Pferde öfter Pausentage bekommt als man denkt, weil des sind ja recht viele Pferde)
  • Ist ohne Sattel reiten nicht genauso wie mit einem schlecht angepassten Sattel wie in den meisten Reitschulen
  • Die Pferde haben in meinen Augen keinen geschädigten Rücken, auf dem Gebiet bin ich aber absoluter Laie und ich erkenne so etwas auf Bildern kaum, also…
  • Ich hab gehört manche Pferde tragen dort schon Sattel wenn das ohne Sattel nicht funktioniert.

Ich war noch nie dort und hab also alle Infos aus dem Internet! Ich hab auch nicht vor die Höfe zu besuchen sondern frage nur der Interesse halber.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen🤍

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Hufgelenksentzündung Pferd Erfahrungsberichte?

moin,

meine stute hat ende februar dieses jahr die diagnose hufgelenksentzündung vorne rechts bekommen. erstmal war ein paar tage boxenruhe angesagt, ich gab ihr entzündungshemmer gegeben und danach durften wir für 2-3 wochen täglich schritt gehen. da ist sie mir zwischendurch auch einmal abgehauen und hat ein paar runden aufm reitplatz gedreht, ist aber alles gut ausgegangen.

bei der nachuntersuchung war dann alles top und sie durfte wieder langsam anfangen, antrainiert zu werden. ich hab dies gemacht und hatte ein super gefühl, allerdings hat sie nach 1 1/2 wochen wieder angefangen zu ticken. ich hab sie dann für ca 2 1/2 nur auf die weide gestellt und angefangen, ihr auch zusatz zu füttern (msm & mangan, meinte eine bekannte das wäre gut, die hatte auch schon hge mit ihrem pferd durch).

nach der weidezeit habe ich dann einmal auf hartem boden geguckt, wie sie läuft und sie war lahmfrei, habe mich dann zwei tage später wieder drauf gesetzt und langsam angefangen schritt zu reiten und eine lange seite getrabt, aber das ticken war sofort wieder da.

seit dem habe ich sie jetzt nur noch auf der weide stehen (nach dem motto zeit heilt alle wunden und dies jetzt durchgehend seit ca 2 wochen).

ich wollte mal fragen, ob es bei anderen ähnliche verläuf gibt/gab und was man gemacht hat. natürlich weiß ich auch, dass sie auf der weide ausgeflippt sein könnte und deswegen da wieder probleme hat aber von sowas wie absolute boxenruhe halte ich ehrlich gesagt nicht viel.

vielleicht hat jemand tipps oder erfahrungsberichte, habe bisher ehrlich gesagt aus dem näheren umfald nur horrorgeschichten gehört.

danke im voraus

Pferd, Reiten, Pferdehaltung

Pony macht im Gelände plötzlich was es will?

Hey

Ich habe seit kurzem ein krasses Problem mit meinem Pony, zerfleischt mich jetzt bitte nicht für das was ich schreibe.

Ich konnte eigentlich immer super mit ihm ins Gelände gehen, klar gab’s schon immer paar Macken aber im großen & Ganzen war er trotzdem brav & es hat richtig Spaß gemacht.
Nun, seit 2 Tagen ists aber so das der einfach macht was er will … es gibt so einen berg, den rennt er die ganze Zeit hoch & runter, man kann noch so viel mit Zügel, Gerte, Schenkel & Gewicht machen, er ignoriert es. Geht auch gnadenlos durch die Bäume & Büsche mit Dornen, man bekommt ihm von diesem Berg wirklich gar nicht weg, außer man steigt ab & führt.
Gut, Berg haben wir hinter uns … jetzt kommt aber das schlimmste, er legt sich plötzlich aufs Gebiss & rennt stur in die Felder rein, gestern auch komplett durchs Maisfeld. Auch aus den Feldern hab ich ihn sehr schwer raus bekommen (ging aber noch), hört sich nicht so schlimm an, ist es allerdings da er es bei fast jedem Feld macht & der Bauer bestimmt auch gar nicht darüber erfreut ist. Außerdem steigt/bockt er auch während er so einen Mist macht.

Ich war jetzt 3 Tage hintereinander ausreiten, Tag 1 war noch alles normal, Tag 2 (andere Person auf ihm) hat sie mir diese Sachen erzählt, konnte ich erstmal aber nicht glauben … naja, Tag 3 & dann hab ich’s selbst zu spüren bekommen.

Ich weiß wirklich nicht woran es liegen könnte, ich mach die nächsten Tage auf jeden Fall mal Bodenarbeit … ich weiß nur das der Sattel aktuell nicht ganz so optimal sitzt da er aufgebaut hat, allerdings ist es ,,nur‘‘ die Kammer die etwas zu eng geworden ist (nicht extrem) & kann es überhaupt sein das er nur wegen dem Sattel plötzlich so ein Verhalten Zeit? Tag 1 & alle Tage davor in dem er mit dem Sattel geritten wurde war ja noch alles super. Wenn ich über sein Rücken, Schulter & Widerrist fasse zeigt er auch keine Schmerzanzeichen. Sein angepasster Sattel kommt halt erst in 3 Wochen …
Das es an der anderen Person liegen könnte ist auch ausgeschlossen, sie war davor auch öfter mit ihm ausreiten & bei ihr war er ebenfalls eine absolute Lebensversicherung, außerdem geht sie mit meiner besten Freundin ausreiten & wenn die mir bestätigt das die Person wirklich nichts gemacht hat kann ich da drauf vertrauen. Zumal sie mir auch extra paar Videos gemacht haben.

Pferd, Pony, Ausreiten, durchsetzen, Problemlösung

Hustenpferd an die Nordsee?

Hallo,

Mein 22jähriger Quarterhorse Wallach hat Equines Asthma. Bis zu diesem Jahr ist es immer nur im Frühling aufgetreten (Pollen) und wir haben es immer sofort behandeln lassen, Heu nass gemacht, usw... Er steht in einer Offenstallähnlich Box (also keine Wand, schwierig zu erklären aber immer an der frischen luft) mit täglich weidegang, im Winter paddock also hat er auch freie Bewegung mehrere Stunden am Tag.

Dieses Jahr ist das ganze mit dem Husten leider etwas anders, mitte/ende April war es das erste Mal so schlimm dass er sogar Bauchatmung hatte, Tierarzt kam natürlich sofort... (war davor auch schon 1x da) Es wurde dann auch echt schnell besser und er war 1,5 Monate ca Symptomfrei, wollte sich bewegen, konnte gut atmen und hatte auch so gut wie kein Husten (außer vielleicht 1-2 mal in 1,5 Monaten...) ihm ging es eigentlich ganz gut.

Vor 2 Wochen hat er dann wieder angefangen zu Husten, hatte wieder Bauchatmunf usw. Tierarzt war wieder da, hat Cortison gespritzt und Schleimlöser+etwas was die Bronchien weitstellen soll da gelassen. Hat 5 ganze Tage gedauert bis es ihm wieder besser ging, und jetzt heute war es wieder so schlimm wie vor 2 Wochen...

Haftungstechnisch würde ich denken geht es gar nicht wirklich besser, er hat 24/7 Frsiche Luft, bekommt nasses Heu, es wird täglich 2x gemistet (weiß leider nicht wie seine Einstreu heißt, aber er steht auf gummimatten mit einer Art spänen).

Am Montag kommt ein anderer Tierarzt um auch mal draufzuschauen (2 Meinung und so...) Ich hoffe natürlich dass es ihm dann besser geht. Trotzdem war der Gedanke ihn an die Nordsee zu stellen die letzten Tage ab und zu da... Das wäre natürlich ein krasser Schritt (ich wohne in nrw) aber wenn es das einzige ist was wirklich hilft... wir wollten ihn eh in einen Offenstall stellen wo er dann endgültig "in rente" ist und nurnoch betüddelt wird und etwas spazieren geht mit mir, viel mehr geht leider eh nicht, ist aber ein anderes Thema und würde hier den eh schon zu großen Rahmen sprengen.

Meine Frage jetzt ist eigentlich nur wie ihr dazu steht asthma pferde an die Nordsee zu stellen, ob ihr vielleicht schon Erfahrungen gemacht habt und Ställe empfehlen könnt? Oder einfach ob euch noch was einfällt was ihm helfen könnte (wird natürlich noch mit meinen Tierärzten abgesprochen). Bin offen für alles, möchte nur dass er sein Leben noch so lange wie möglich ohne Atemprobleme genießen kann.

Danke für eure Antworten :)

Asthma, Pferd, Pollenallergie, Rente, Nordsee, Kur, Rentner

Pferd hitzefrei bei den Temperaturen aber wie lange und wie genau?

Hatten gerade ein verlängertes Wochenende, da war ich immer früh morgens, so um 7 schon im Stall und bin geritten. Das ging.
Aber jedes mal wenn ich erst am Abend bin, so um 19 oder 20 Uhr, ist es immer noch total warm und stickig und mein Pferd ist dann extrem unmotiviert und läuft mehr rückwärts als vorwärts.

Also sie will sich dann nicht wirklich selbst tragen weil zu anstrengend und hat kaum Vorwärtsdrang. Will da am liebsten den ganzen Tag nur dösen usw.
Wenns normale Temperaturen hat, arbeitet sie aber immer brav und motiviert mit.

Sie lebt im Offenstall und die Pferde gehen nachts immer rauf auf die Koppel. Am Tag wenns so heiß ist, kommen sie immer freiwillig runter in den befestigen Bereich und halten sich da auch sehr viel drin auf, weils eben so heiß ist.

Abends ists wie gesagt immer noch so heiß und sie hatte mal ne Zeit lang total an Muskeln verloren die wir uns gerade mit Fleiß wieder erarbeitet haben. Mein Handy zeigt, dass es mind. jetzt mal die nächsten 2 Wochen 30 Grad hat aber wie soll ich das denn machen?

Nur am Wochenende reiten, weil ich da eben schon um 6 Uhr morgens in den Stall kann?

Dann verliert sie doch unter der Woche die Muskeln, die wir uns nun so hart erarbeitet haben...Und kommendes Wochenende kann ich auch morgens nicht, da ich ein mal bei nem Frühstück eingeladen bin und ein mal sind wir am See verabredet mit Freunden wo wir wegen Parkplatz schon um 8 Uhr von zuhause losfahren aber am Vorabend ist ne Feier wo wir auch eingeladen sind wo wir nicht soo früh dann aufstehen können.

Und unter der Woche: zu anderen Zeiten kann ich nicht in den Stall, weil ich schon um 6 los fahren muss zur Arbeit (und vor der Arbeit geht unmöglich bis ich dann geduscht und fertig bin für die Arbeit, da müsste ich schon um 3 Uhr morgens im Stall sein und würde spätestens Mittags bei der Arbeit einschlafen)

Wie also sollte ich das bei den heißen Temperaturen nun handhaben?

Wie macht ihr das so?

Pferd, Reiten, Pferdehaltung

Hufbeinrotation?

Hallo, ich hab ein paar Fragen zur Hufbeinrotation, die mir vllt einer mit Erfahrung damit etwas beantworten kann.

Ich hab einen 13 Jährigen Welsh- C Wallach, zusätzlich zu drei weiteren Welsh die bei mir zu Hause stehen. 2022 hatte er seinen ersten Reheschub (ich war im Urlaub, mein Vater hat sie im Frühjahr rausgestellt, am nächsten Tag gesehen das er einen Reheschub hat und trotzdem 3 Stunden auf die Weide gestellt damit er nicht allein ist🤦‍♀️) Wurde dann alles irgendwie behandelt und Monate später ging er plötzlich links komplett Lahm. Das wurde dann geröngt und es stellte sich heraus das er eine Rotation hat (wie viel Grad weiß ich leider nicht mehr, aber es war glaube ich nicht als zu viel), mein Tierarzt sagte mir dann, das ich ihn in ca 2 bis 3 Wochen wieder reiten könnte, hatte dann wegen einer anderen Erkrankung nicht richtig funktioniert. Es war dann erstmal Ruhe gewesen und letztes Jahr hat mein Vater als ich nicht da war ihn wieder rausgestellt (ohne ihn ans Grass zu gewöhnen), also wieder einen leichten Reheschub, damals zusammen mit seinen ersten Arthrosenschub in beiden Kabalgelenken. Wir haben dann gleich einen Blutuntersuchung gemacht und es hat sich rausgestellt, dass er zwar zu fett ist, aber weder EMS noch Cushing hat, nur ein Leberwert war erhöht was aber behandelt wurde. Derzeit kommt er wieder nur mit Fressbremse mit zusätzlicher Diätplatte raus nachdem er schrittweise ganz langsam ans Grass gewöhnt wurde. Natürlich nur sehr langes und mit täglicher Kontrolle der Hufe. Er wird zusätzlich täglich bewegt, zum Großteil spazieren gehen, aber auch longieren und reiten, halt so viel wie er mir anbietet, da sein Rücken sehr an Muskeln abgebaut hat durch die Krankheiten. Auf jeden fall haben wir Jahrelang leider selber ausschneiden müssen da wir einfach keinen Schmidt bekommen habe (ist hier irgendwie mangelware) dadurch hatte er links auf der Sohne vorn bei der Zehe das immer etwas nach außen gewölbt und lief eher da drauf als auf dem Tragerand. Ich hatte mir nicht wirklich was gedacht, weil ich einfach dachte das mein Vater scheiße ausschneidet und er lief ja auch lahmfrei, nur auf Wegen mit viel Stein lief er feinfühlig. Vor zwei Tagen war endlich mal ein Schmidt da und sagte mir, dass das von der Rotation kommt, da irgendwo alles hin muss und hat mir empfohlen ihn zu beschlagen. Ich werde das auch auf jeden Fall machen, nur leider hat er erst in 8 Wochen einen freien Termin gehabt, da er sich mehr Zeit lassen will, da es das erste Mal Beschlagen wäre und keiner weiß wie er drauf reagiert. Außerdem soll ich laut Schmidt nicht mehr longieren, da das zu viel Druck wäre, sondern einfach ganz viel reiten damit er abnimmt und nachts auf die Koppel lassen.

Hat jemand vllt auch ein Pferd mit einer Rotation? Wie handhabt ihr das mit beschlagen, longieren, reiten ect ? Hat jemand vllt noch allgemeine Tipps um ihm zu helfen? Ich möchte ihn gern noch viele Jahre haben und am besten wieder mehr ausreiten gehen da er das genauso liebt wie ich.

PS. Ich hab keinen Reitplatz oder ähnliches, sondern arbeite meine Pferde nur im Gelände und auf der Wiese. Zusätzlich ist es schwierig ihn nicht auf die Wiese zu stellen, da ich ihn entweder allein drin lassen muss oder alle drin bleiben mussen, da die anderen drei sehr aneinander hängen und wenn zwei drin und zwei auf der Weide stehen nur Theater im Dorf ist.

Pferd, Gefühle, Beziehungsprobleme, Pferdehaltung

Eltern zu eigenem Pferd überreden?

Hi,
ich bin 15 Jahre alt und reite seit ich 6 Jahre alt bin. Zuerst habe ich 2 Jahre nur Longenunterricht gehabt und reiten leider komplett falsch gelernt. Als ich 8 war bin dann zu einem Westernhof gewechselt, wo ich das Reiten komplett neu gelernt habe und Fortschritte sehen konnte.

Ende 2021 wurde mir eine chronische Krankheit diagnostiziert, weshalb ich eine 3 wöchige Reitpause hatte und dann Sommer 2022 auf das Gymnasium gewechselt bin. Meine Reitlehrerin ist Ende Sommer gegangen und ich habe nach dem Sommer nicht mehr weitergemacht, weil ich die Hofbesitzerin zwar eigentlich mochte, ich mich in ihrem Unterricht aber immer unwohl gefühlt habe.

Anfang 2023 habe ich in einer anderen Reitschule (englische Reitweise) wieder mit dem Reiten angefangen, wo ich anfangs Fortschritte gemacht habe, im Moment aber einfach nicht mehr weiterkomme und deshalb auch langsam die Lust verliere.

Zudem habe ich auch seit mehreren Monaten extremen Schulstress, da ich meinen Selbstwert über Noten definiere und deshalb selbst die Zwei nicht mehr reicht. Ich hatte schon mehrere Panikattacken und habe auch eine leichte Depression sowie eine Angststörung als Verdachtsdiagnose bekommen und bin nun in psychotherapeutischer Kurzzeit-Behandlung (kein endgültiger Therapieplatz).

Immer wenn ich bei den Pferden war, war mein Kopf endlich mal frei. Es ist wirklich der einzige Zeitpunkt wo ich mich nur auf das was ich tue konzentriere (, da es sonst ja auch ernste Konsequenzen haben kann).

Leider kann ich auch nicht mehrmals in der Woche dort Unterricht nehmen, um vielleicht wieder Fortschritte zu machen, da meine Reitlehrerin nur noch am Wochenende Unterricht anbietet.

Reitbeteiligungen gibt es in unserer Umgebung auch nicht (außer eben auf verrittenen Schulpferden), weshalb mein Wunsch nach einem eigenen Pferd, mit dem ich mich weiterentwickeln kann, natürlich groß ist.

Ich denke, dass es meiner mentalen Gesundheit helfen würde, weil ich dann auch abseits von Noten etwas hätte wo ich Fortschritt/Erfolg machen würde und mich darüber definieren kann (was irgendwann natürlich komplett aufhören soll, aber bestimmt gut tuen würde, zu sagen: Okay, es war nur eine 3, aber dafür bin ich mit xy letzten Woche das erste Mal höher gesprungen etc.). Ich würde außerdem lernen, meine Zeit besser einzuteilen, Verantwortung zu übernehmen und mit Geld umzugehen.

An den Kosten würde es bei uns nicht direkt scheitern, eher daran, dass meine Mama mich nicht immer fahren möchte (, was ich verstehe, da sie selbstständig ist und Vollzeit arbeitet). Mit dem ÖPNV würde ich circa 40 Minuten bis zum nächst gelegenen Reiterhof brauchen, was für mich kein Problem, aber für sie wäre. Sie ist der Meinung, dass man, wenn man ein Pferd hat in circa 10-15 Minuten da sein sollte können, was wir im Notfall (bei z.B. einer Verletzung) mit Auto könnten.

Wie der Titel der Frage es schon sagt, wünsche ich mir ein Pferd, weshalb ich am liebsten natürlich hören würde, dass es durch xy möglich wäre. Wenn ihr aber sagt, dass es unrealistisch ist, würde ich mich auch über Alternativlösungen freuen.

Liebe Grüße :)

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