Leben nach dem Tod, Lebenssinn?

In letzter Zeit habe ich viele Fragen hier über den Lebenssinn und Leben nach dem Tod gelesen. Bei der frage nach dem Lebenssinn kamen oft Antworten wie “es gibt keinen wirklichen“ oder “ Erfahrung sammeln, gutes Tun, glücklich sein usw“

Ich selbst habe mich dann auch selbst gefragt, was der Sinn am Leben sei. Und ich finde keine Antwort. Ich bin auch der Meinung, dass man Erfahrung machen und daran wachsen sollte. Man sollte gutes Tun, lernen und lehren und das Leben genießen, ja. Aber dann frage ich mich WOFÜR??? Um trotzdem alt zu werden, zu sterben und in ein paar Jahren vergessen zu werden??

Es gibt sooo viel Leid auf dieser Welt. Die Menschen sind grausam. Was bringt es ihnen Macht zu haben und andere zu verletzen? Damit sie anderen das Leben schwer machen? Um in ihrem meist Nicht glücklich zu sein, aber Macht zu haben?

WOFÜR SOLL DAS ALLES GUT SEIN?

Doch nicht damit wir einfach sterben und nicht mehr existieren oder? Und dann komme ich auf die Frage “Leben nach dem Tod“ zurück. Da waren viele Antworten wie “gibt es nicht/Nichtexsistenz “

“ in der Bibel steht.... also Ja/Nein“

.... Die, die daran glauben wurden dann von den anderen fertig gemacht oder als dumm bezeichnet.

Ich weiß nicht ob es einen Gott gibt oder nicht. Eventuell Ja, darum geht es mir aber nicht, denn ich denke dass sie Fragen nicht viel damit zu tun hat, was in der Bibel steht.

Viele Menschen bzw fast alle gehen durch schwere Zeiten oder haben ein grauenvolles Leben. Und viele sagen dann dass man dadurch wächst und lernt. Aber wofür sollte man lernen wenn nach dem Tod nichts kommt? Mit dem lernen meine ich natürlich nicht Mathe, Deutsch oder Englisch! Also ich denke man lebt so zu sagen nicht grundlos aber was sollte das Leben für ein Grund haben, wenn alles von einem nach dem Tod verschwindet?

Diese Fragen beschäftigen mich durchgängig! Vielleicht versteht mich auch niemand aber mich würde es trotzdem interessieren was ihr so dazu sagt.

Danke im Vorraus :)

Schule, Psychologie, Lebenssinn, Liebe und Beziehung
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Warum ist das Leben so sinnlos?

Kennt ihr das Gefühl wenn ihr im Bett liegt und euch einfach denkt, warum leben wir? Ich mein was ist der Sinn vom Da sein, bewusst alles wahrnehmen..

Ist doch irgendwie alles das gleiche, man wird geboren, muss nach bestimmten Vorschriften leben, man muss seine Zeit Opfern um einen guten Abschluss zu bekommen oder einen guten Job um dann "Geld" zu verdienen und um zu überleben. Was bringt mir das alles, warum werde ich in eine Welt reingeboren ohne dass ich es will.. Wahrscheinlich klingt das alles sehr depri, aber ich hab fast alles erlebt, ich hatte sehr viele gute und glückliche Jahre und auch viele sehr schlechte Jahre.. Ich weis trotzdem nicht was das Leben für einen Sinn hat, einfach dass ich hier bin und mir im klaren bin das ich Lebe, atme, denke usw... Natürlich kann man jetzt sagen "Ja weil gott uns so erschaffen hat". Da stell ich mir die Frage, warum hat Gott (weis ehrlich gesagt nicht mal ob ich an sowas glauben kann) das Leben so erschaffen..? Ich meine warum gibt es dann Hungernde menschen oder warum bekriegen sich menschen, oder warum gibt es überhaupt diese Emotion wie z.b. Trauer oder Angst.. Warum können menschen nicht so "Programmiert" sein dass man z.b. nur Glücksgefühle hat und nur die Guten Botenstoffe ausgeschüttet werden und jedes Lebewesen einfach Glücklich ist und alles hat was man zum Leben braucht... Wenn es einen Gott gibt, warum will Gott dann dass man nach Regeln lebt wie z.b. Beten, fasten, usw. um anschließend ins Paradies zu kommen & wenn man Gott verleugnet, nicht für Ihn dient kommt man in die Hölle und wird bestraft.. Aber was ist wenn ich das alles garnicht möchte, weder Hölle noch Paradies... warum darf ich mich nicht entscheiden ob ich in diese Welt geboren werde. Ich kann einfach nichts dafür dass ich hier bin und muss jetzt irgendwie nach Vorschriften oder Regeln leben.. Selbstmord käme nicht in frage, ich könnte diesen leid nicht meiner Familie antun.. Habe auch keine Selbstmord Gedanken. Wenn ich eine Welt erschaffen könnte, würde ich es so machen dass jeder Mensch bzw jedes Lebewesen immer nur Glücklich ist und nie Traurig werden kann, ich würde alle schlechten Emotionen wie Neid, Eifersucht, Wut, Hass, Trauer, Verzweiflung entfernen und nur die guten Emotionen wie Zufriedenheit, Glücklich, Vollkommenheit, Freude hinzufügen. Ich würde eine Welt ohne Krieg und Hungersnot erschaffen, ohne Trauer oder Verlustängste... Ich kann einfach diesen sinn von dem allem hier nicht verstehen, was bringt mir das alles wenn es vergänglich ist.. Für mich ist alles sinnlos, wirklich alles...

Leben, Religion, Psychologie, Glaube, Lebenssinn, Liebe und Beziehung, Philosophie, Sinn, Sinn des Lebens, Philosophie und Gesellschaft
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Ich werde in einen Job gedrängt den ich nicht ausüben möchte?

Meine Eltern sagten damals "lerne einen Bürojob, dann hast du es immer gut im Leben" mangels Alternativen und auch weil ich selbst desorientiert war zu dem Zeitpunkt habe ich meinen Eltern zuliebe die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten absolviert. Mein Ausbildungsbetrieb war dabei in allen Facetten furchtbar und ich habe während der Ausbildung gelernt das der Beruf nichts für mich ist. Nach meiner mittelmäßig bestandenen Ausbildung wollte ich eigentlich endlich meinen eigenen Weg gehen aber leider verlor genau zum Ende meiner Ausbildung meine alleinerziehende Mutter ihren Job. Da sie damit auf mein Geld mit angewiesen war blieb ich erstmal in meinem Job und arbeitete in meinem Beruf. Dies geschah nur nach mehrfachem überreden meines Chefs mich ein paar mal befristet einzustellen. Die Zeit (es waren 2 Jahre) war furchtbar. Man hatte keine Arbeit und keinen Platz für mich da man damit gerechnet hat das ich nach der Ausbildung gehe. Meine Mutter hat in diesen 2 Jahren immernoch keinen Job gefunden und ihr körperlicher Zustand hat sich deutlich verschlechtert. Mein befristeter Arbeitsvertrag ist seit Anfang Juni ausgelaufen und meine Mutter hat auch keine Arbeit gefunden bis jetzt. Wir sind momentan beide arbeitslos. Meine Mutter hat wenigstens einen Kurs zur Teilhabe bei der Rentenversicherung genehmigt bekommen, dort wird sie ab September am Computer angelernt für 1050Euro netto. Meine beiden Eltern sagen nun das ich so schnell wie möglich wieder eine Stelle im Büro finden soll, ich möchte das gar nicht. Was kann ich tun?

Leben, Arbeit, Job, Jobsuche, Lebenssinn, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Warum entwickeln viele Menschen mit Anfang 30 eine Spießbürger-Mentalität?

Ich habe das selbst bei einigen Kumpels miterlebt. Während des Studiums noch vom Sportwagen geträumt, von hübschen Blondinen und der großen Villa und was weiss ich, entsteht nun mehr und mehr eine bräsige "Spießbürger mit Gartenzwerg"-Mentalität.

Also angeblich ist ein Kombi das Beste aller Autos, angeblich hätten sie immer nur Augen für ihre Frau gehabt und angeblich wollten Sie nie mehr als ein Reihenhaus mit kleinem Garten. Fehlt jetzt nur noch der Gartenzwerg und die Plaunze. Wobei letzteres bei einem Kumpel sogar in Entwicklung ist. Seit er verheiratet ist, hat das ganze nochmal an Dynamik bekommen....

Damit man mich nicht falsch versteht: Natürlich erfordert z.B. ein Familienleben Kompromisse. Ein Kombi kann da praktisch sein. Aber deswegen muss man doch nicht so tun, als sei dass das NonPlusUltra und als hätte man nie was anderes gewollt. Ebenfalls muss man nicht so tun, als würde man nie auch nur eine Sekunde jemand anderes "nachschauen". Das ist doch heuchlerisch. Es gibt ja nicht umsonst den Spruch "Appetit holen darf man sich, aber gegessen wird zu Hause", den sogar meine konservative treue Oma immer gebracht hat.

Das wirklich faszinierende ist aber, dass diese Mentalität nur die entwicklen, die in kleinbürgerlichen Verhältnissen geblieben sind, um es mal so zu nennen. Die, die es zu einer internationalen Karriere gebracht haben, z.B. im Finanzbereich, haben diese Mentalität auch mit 30 nie entwickelt. Die sind irgendwie dynamischer geblieben.

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Wie mache ich mein Leben lebenswert?

Hallo Community.

Ich bin Anfang 20 und bin im letzten Studienjahr.

Seit ungefähr 2 Jahren habe ich kontinuierlich Phasen in denen es mir schlecht geht. Die letzte Zeit zum Beispiel weiß ich nicht was ich mit mir anfangen soll. Morgens schlafe ich lange weil ich nicht weiß was ich mit dem Tag anfangen soll. Evtl mache ich etwas für meine Bachelor Arbeit und die restlichen 9 Stunden hänge ich vor Social Media und Netflix. Manchmal habe ich auch einen kleinen motivationsschub und mache Yoga oder workouts. Ich könnte mich auch mit Freunden treffen aber ich Frage sie meistens nicht weil ich nicht so viel zu reden habe und es immer anstrengend ist darüber nachzudenken was ich jetzt sagen soll. Und ich habe teilweise auch Angst dass sie merken ich habe nichts spannendes zu erzählen.

Ich weiß nicht was ich mit meinem Leben anfangen soll es gibt nichts das mich motiviert. Ich will nicht im büro arbeiten weil ich in Meetings nicht meinen Mund aufbekomme und immer rot werde. Ich bin nicht dumm aber kommunikativ sehr unfähig und werde alleine rot aus Angst davor rot zu werden. Ich sehe auch keinen Sinn darin in unternehmen zu arbeiten. Ich hätte gerne einen Freund aber gehe auf keine Dates weil diese immer langweilig sind und ich Angst habe.

Alle haben immer gesagt wie hübsch ich bin aber ich fühle mich angegriffen weil ich darauf reduziert werde. Ich bin gut in der Uni aber habe gefühlt null sozialkompetenz.

Ich habe das Gefühl ich lebe mein Leben nicht richtig obwohl ich schon viel auf Reisen war. Ich weiß nicht was ich mit mir anfangen soll. Ich fühle mich unmotiviert, verzweifelt und mein Herz schmerzt. Aus Selbstmitleid, aus Machtlosigkeit wenn ich sehe wie schlecht es anderen Menschen geht, aus Aussichtslosigkeit.

Wie mache ich mein Leben lebenswert?

Leben, Psychologie, Lebensfreude, Lebenssinn, Liebe und Beziehung, Wertschätzung
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Wie stehen Muslime zur Entstehung und Botschaft ihrer eigenen Religion?

Da ich viele muslimische Freunde habe und sozusagen nach einem tieferen Sinn des Lebens suche, hat mich ein Bekannter dazu inspiriert, mich mit dem Islam richtig zu befassen.

Ich habe auch die Frauen bewundert, die sich so stolz verhüllen und durch ihren Glauben eine wahre Bestimmung im Leben haben und wollte sie und Muslime generell besser verstehen.

Ich denke die Lebensweise als Moslem (kein Alkohol, keine Drogen, oft beten-nicht nur wenn man ein Problem hat, keine Oberfläclichkeiten, Familie ehren etc) ist sehr erfüllend und jetzt habe ich den Koran gelesen. Es ist aber mittlerweile bekannt, dass der Koran weder von Mohammed noch von jemanden geschrieben wurde, der zu seiner Zeit lebte (außer einige wenige Verse, die beiden ältesten Versionen vom Koran wurden 100-200 Jahre nach Mohameds Tod geschrieben), es sind auch viele Widersprüche im Koran zu finden (es gibt mal einen Vers der zum Frieden aufruft, ein anderer zur Gewalt gegen Andersgläubige) und auch Mohamed kann man nicht als Vorbild ansehen.

Ich würde gerne die wirklich praktizierenden und gläubigen Muslime fragen, wie sie mit der Tatsache umgehen, dass der Koran eigentlich doch nicht Gottes Wort sein kann, wenn die Schriften Jahrhunderte nach dem Tod des Propheten im Auftrag eines Kalifen verfassst wurden? Dann wäre der Koran doch sehr wahrscheinlich nur ein Werkzeug dieses Herschers um damals sein Volk friedlich beisammen zu halten und gegen andere Völker aufzuhetzen? Dabei basiert die ganze Religion auf diesem einen Buch.

Oder ist es eher so, dass ihr eigentlich schon innerlich an der Authentizität der Religion Islam und der Überlieferungen zweifelt aber dies nicht hinterfragt, da es innerhalb der Familie nicht gewünscht ist oder die "Gesetze" des Korans es auch nicht zulassen es zu hinterfragen, ihr Angst vor der Hölle habt usw?

Klar ist das Leben als gläubiger Moslem (ob Mann oder Frau) aufgrund der Regeln, Verbote und die Gemeinschaft mit anderen Muslimen sicherlich erfüllender, da man eher einem Sinn im Leben hat, wenn man einem Schöpfer dient und alles zum Lebensende nicht umsonst war (dies sehe ich bei vielen Muslimen im Vergleich zu Deutschen). Aber als Gläubiger hinterfragt man doch ob man an die richtige Religion glaubt und wenn ich den Koran lese, dann ist es schwer zu glauben, dass dies Gottes Botschaft sein kann und dennoch basiert die ganze Religion nur auf dem Koran, der jedoch nur von Menschen geschrieben ist, die Jahrhunderte nach der Ofenbarung lebten.

PS: SORRY DASS DER TEXT SO LANG IST

Religion, Islam, Politik, Glaube, Gott, Koran, Lebenssinn, Mohammed, Muslime, glaubenswechsel, Koran Islam, Philosophie und Gesellschaft
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Angst Realschulprüfung durchzufallen, hilfe was soll ich tun :(?

Hallo liebe Foristen,

Ich bin echt traurig und verzweifelt und weiß nicht was ich tun soll, und zwar geht es um die Prüfungen jetzt in der 10 Klasse für den Realschulabschluss, ich habe echt Ansgt dass ich durch die Prüfungen durchfalle. Ich habe noch relativ große Probleme mit dem Stoff, vor allem Mathematik bereitet mir Probleme :(. Mir fallen die Aufgaben sehr schwer, z.B. der Beweis durch die vollständige Induktion oder das Epsilon delta Kriterium, ich verstehe es einfach nicht. Habe mir Youtube Videos angeschaut, aber trotzdem bin ich mir bei der Anwendung nicht sicher 😫😫😫😫. Einzig die komplexen Zahlen beherrsche ich nur noch.

Ich fülle mich wie ein Versager, warum schaffe ich den Abschluss nicht. Ich habe zwar noch etwas Zeit (die Schule fällt aus wegen dem Virus für ein paar Tage (Nordrheinwestfallen)) , aber ich bin mir nicht sicher ob die ein paar Tage mir bei der Prüfung helfen werden. Die anderen Fächer Deutsch und Englisch laufen nicht wirklich besser, aber Mathe ist mit Abstand am schlimmsten.

Was soll ich tun? Es ist echt weltbewegend für mich! 😥

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