Wofür leben wir eigentlich und was ist der Sinn des Lebens?

22 Antworten

Hallo Lunella000,

die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen sich Menschen schon viele Jahrhunderte lang. Diese Frage ist durchaus berechtigt, da in der Regel alles, was wir kennen, einem Sinn und Zweck zugeordnet ist. Wie aber kann man dahinterkommen? Nun, allein durch Überlegung und Nachsinnen kann man den Sinn des Lebens nicht finden. Aus diesem Grund sollte auch derjenige mit einbezogen werden, der uns Menschen gemacht hat. Müsste man nicht vernünftigerweise annehmen, dass er bei der Erschaffung des Menschen einen bestimmten Zweck verfolgte? Die Bibel gibt auf all diese Fragen deutliche und zufriedenstellende Antworten.

Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem ursprünglichen Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen das bestehende Paradies zu erweitern und nach und nach auf die ganze Erde auszudehnen. Zudem wären sie, da sie an Körper und Geist vollkommen waren, weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen. Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird.

Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13). Es geht jedoch nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot.   Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39) Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden.

Vielleicht ist auch folgende Überlegung ganz hilfreich: Jedes elektrische Gerät kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn man die Anweisungen des Herstellers beachtet. Andernfalls könnte es sein, dass das Gerät entweder kaputt geht oder zumindest seine Funktion nicht richtig erfüllt. Wenn wir Menschen "das Produkt" unseres Schöpfers sind, können wir nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionalen Schaden vermeiden, wenn wir den uns von Gott gegebenen Lebenszweck erfüllen. 

Hierzu ein Beispiel: Viele jagen heutzutage dem Glück dadurch hinterher, dass sie nach Reichtum streben. Sie denken, materieller Besitz würde sie der Sorgen des Lebens entheben und ihnen ein glückliches Leben bescheren. Das ist nur einer von vielen Irrwegen, denn die Bibel warnt: "Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen.  Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. (1. Timotheus 6:9,10). Die Bibel zeigt uns einen weitaus besseren Weg: Nicht das Geld, sondern Gott zu lieben ist das Geheimnis echter Zufriedenheit. Dieses Lebensziel wirkt sich auf sämtliche Bereiche des Lebens aus und lässt den Menschen glücklich und zufrieden werden.

LG Philipp

Mich hält am Leben, dass das, was ich "ich" nenne ein nicht wegzudenkender Teil des Kosmos ist.

In mir - und natürlich auch in Dir, ja: in allem, was ist - manifestiert sich das Wunder der Existenz. Das, was die Religionen als "Gott", "Brahman", "Tao" oder ähnlich bezeichnen.

Wir tragen alle einen Hauch und eine Idee von Ewigkeit in uns. Und wenn die sich Dir erstmal erschlossen hat, wirst Du nicht mehr nach dem Sinn fragen. Dann fühlst Du Dich in Dir selbst und in der Welt zu Hause, wo Du auch bist.

was ist der Sinn der Lebens?

Meiner Meinung nach hat das Leben keinen zuvor festgelegten Sinn, sondern wir definieren diesen Sinn letztlich selbst.

Dass es nicht immer religiöse Ziele sein müssen, die Menschen zu einem glücklichen Leben verhelfen, zeigt eine unvollständige Liste, die ich mal angelegt habe:

https://www.gutefrage.net/frage/wo-kriegen-die-leute-heutzutage-den-sinn-des-lebens-her-wenn-nicht-ueber-die-religion?

Wie man sieht, gibt es also viele Dinge, die vom Menschen als wertvoll genug angesehen werden, um dem Leben einen Sinn zu geben.

Und was hält euch so am Leben

Ich finde es einfach interessant, diese menschliche Erfahrung zu machen, mit allen Höhen und Tiefen die damit verbunden sind.

auch wenn mal alles sinnlos erscheint?

Wie gesagt, ich sehe keinen fest definierten Sinn, man kann also das Leben durchaus auch als sinnlos ansehen, wenn einem diese Voirstellung zusagt.

Wenn es mir einmal emotional nicht gut geht, dann übe ich eine zusätzliche Sitzperiode Zazen (eine Sitzmeditation des Zen-Buddhismus). Normalerweise sitze ich zwei Mal am Tag 45-50 Minuten.

Dadurch lösen sich die Probleme natürlich nicht von selbst, aber man kann in ein ganz anderes Verhältnis zu seinen Problemen treten, wenn man eine andere Perspektive auf die Dinge hat.

Da die Frage auch bei Experten immer wieder zu Diskussionen führt kann man pauschal keine einheitliche Antwort darauf sagen. In erste Linie besteht die "Aufgabe" von jedem die Art zu erhalten, sprich sich fortzupflanzen. Alles andere ist eine Sache wo man für sich selbst finden muss. Es gibt Leute die sehen es als Sinn des Lebens andere vor Fehler und Krisen zu bewahren. Andere Wiederum sehen es als Aufgabe die Welt zu erhalten oder einfach nur alles zu besitzen. Es kommt drauf an was einen selbst wichtig ist. Ich persönlich seh es als Aufgabe mein Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten dazu zu benutzen um andere vor ihre eigene Fehler zu beschützen, Leute ihre Fehler zu zeigen und Kinderschänder und vergewaltiger zu überführen und vor's Gericht zu bringen.

Ich glaube, um glücklich zu werden / zu sein. Wenn man selbst viele psychische Probleme hat, dann ist das ein hohes Ziel. Früher lebte ich für den Wissenszuwachs. Ich wollte immer mehr erfahren und in meinem Kopf abspeichern ^^ Und man sollte zu sich finden, die eigene Persönlichkeit erforschen.

Mein Freund hält mich am Leben und dass ich noch so viel ausprobieren kann. Ich habe schon eine Schnupperstunde für einen Tanzkurs hinter mir, Tag der offenen Tür beim Schützenverein (konnte man alle Sachen ausprobieren) und einen Zeichenkurs :) Naja, habe erst dieses Jahr angefangen so neue Dinge auszuprobieren.

Wenn alles sinnlos erscheint, dann muss man darüber sprechen. Je nachdem wie sinnlos - ob eine Depression dahintersteckt oder nicht - muss man sogar zu einem Psychotherapeuten/Psychologen/Psychiater.

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