Wofür leben wir eigentlich und was ist der Sinn des Lebens?

19 Antworten

Ich glaube, um glücklich zu werden / zu sein. Wenn man selbst viele psychische Probleme hat, dann ist das ein hohes Ziel. Früher lebte ich für den Wissenszuwachs. Ich wollte immer mehr erfahren und in meinem Kopf abspeichern ^^ Und man sollte zu sich finden, die eigene Persönlichkeit erforschen.

Mein Freund hält mich am Leben und dass ich noch so viel ausprobieren kann. Ich habe schon eine Schnupperstunde für einen Tanzkurs hinter mir, Tag der offenen Tür beim Schützenverein (konnte man alle Sachen ausprobieren) und einen Zeichenkurs :) Naja, habe erst dieses Jahr angefangen so neue Dinge auszuprobieren.

Wenn alles sinnlos erscheint, dann muss man darüber sprechen. Je nachdem wie sinnlos - ob eine Depression dahintersteckt oder nicht - muss man sogar zu einem Psychotherapeuten/Psychologen/Psychiater.

was ist der Sinn der Lebens?

Meiner Meinung nach hat das Leben keinen zuvor festgelegten Sinn, sondern wir definieren diesen Sinn letztlich selbst.

Dass es nicht immer religiöse Ziele sein müssen, die Menschen zu einem glücklichen Leben verhelfen, zeigt eine unvollständige Liste, die ich mal angelegt habe:

https://www.gutefrage.net/frage/wo-kriegen-die-leute-heutzutage-den-sinn-des-lebens-her-wenn-nicht-ueber-die-religion?

Wie man sieht, gibt es also viele Dinge, die vom Menschen als wertvoll genug angesehen werden, um dem Leben einen Sinn zu geben.

Und was hält euch so am Leben

Ich finde es einfach interessant, diese menschliche Erfahrung zu machen, mit allen Höhen und Tiefen die damit verbunden sind.

auch wenn mal alles sinnlos erscheint?

Wie gesagt, ich sehe keinen fest definierten Sinn, man kann also das Leben durchaus auch als sinnlos ansehen, wenn einem diese Voirstellung zusagt.

Wenn es mir einmal emotional nicht gut geht, dann übe ich eine zusätzliche Sitzperiode Zazen (eine Sitzmeditation des Zen-Buddhismus). Normalerweise sitze ich zwei Mal am Tag 45-50 Minuten.

Dadurch lösen sich die Probleme natürlich nicht von selbst, aber man kann in ein ganz anderes Verhältnis zu seinen Problemen treten, wenn man eine andere Perspektive auf die Dinge hat.

Da die Frage auch bei Experten immer wieder zu Diskussionen führt kann man pauschal keine einheitliche Antwort darauf sagen. In erste Linie besteht die "Aufgabe" von jedem die Art zu erhalten, sprich sich fortzupflanzen. Alles andere ist eine Sache wo man für sich selbst finden muss. Es gibt Leute die sehen es als Sinn des Lebens andere vor Fehler und Krisen zu bewahren. Andere Wiederum sehen es als Aufgabe die Welt zu erhalten oder einfach nur alles zu besitzen. Es kommt drauf an was einen selbst wichtig ist. Ich persönlich seh es als Aufgabe mein Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten dazu zu benutzen um andere vor ihre eigene Fehler zu beschützen, Leute ihre Fehler zu zeigen und Kinderschänder und vergewaltiger zu überführen und vor's Gericht zu bringen.

Das lässt sich pauschal nicht so beantworten. Das hängt auch sehr vom Menschen ab.

Wer, Was ist dir denn wichtig? Was macht dir Freude? Wofür fühlst du dich vielleicht verantwortlich?

Was einen hält ist dann meistens nämlich genau das: Menschen, die man liebt, Aufgaben, für die man sich einsetzt (z.B. Beruflich oder ehrenamtlich), Dinge, die man einfach gern tut...

Man kann natürlich auch als Sinn des Lebens sehen, möglichst viel Gutes zu bewirken oder möglichst man selbst zu werden etc.

Ich persönlich lebe in erster Linie, weil ich an Gott glaube und daran, dass Gott mit jedem Menschen etwas sinnvolles/Gutes vor hat.

Aber das wird dir ja wahrscheinlich zu religiös sein, also erzähl ich dir mal, wofür/warum ich sonst noch so lebe: Ich lebe, weil ich an das Gute glaube und daran, dass man, wenn man sich Mühe gibt zwar meist nicht im Großen, aber doch immerhin im kleinen (in der Familie, im Freundeskreis, ... ) Gutes tun kann.

Und was mich auch hält, wenn wieder mal alles nur noch sinnlos scheint, ist bei mir die Zeit mit Kindern. Ich habe einen dreijährigen Halbbruder, der sehr an mir hängt und mache ein FSJ im Kindergarten und für Kinder da zu sein ist eben das, wofür ich brenne.

Das wird bei dir etwas anderes sein, aber irgendetwas hat man ja meistens, was einem am Herzen liegt und wofür man brennt. Das musst du eben überlegen, was das bei dir ist.

"Leben das Sinn hätte, fragte nicht danach" - natürlich ist jeder in erster linie sich selbst dir "Sinnstiftende" Instanz im Leben. Oft wird vergessen dass  auf die Frage "was denn der sinn seie" auch negativ geantwortet werden kann. Ähnlich wie T.W. Adorno (Zitat oben) gehe Ich davon aus, dass die Leere bzw. die Sinnsuche nur überwunden werden kann, wenn jegliche unterdrückungsmechanismen in der gesellschaft abgeschaft sind - sodass einem jeden ein Leben in Würde ermöglicht wird.

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