Ist das Verhalten in der Partnerschaft übergriffig?

Hallo,

es ist jetzt schon sehr viele Jahre her, aber durch eine kürzliche Begegnung, die etwas kompliziert verlaufen ist, habe ich mich wieder daran erinnert: Vor vielen Jahren in meiner ersten 'Beziehung' war ich mit einem Mann zusammen, der 5 Jahre älter als ich war. Wie ich im Nachhinein gemerkt habe, hat mich der Mann damals weder emotional, noch von der Attraktivität her interessiert, aber ich war trotzdem fast 5 Jahre mit ihm zusammen.

Würdet ihr sagen, dass man eine Macke davon bekommen kann und zwar geht es um Folgendes: Ich habe damals in der Beziehung erst langsam gemerkt, dass ich den Mann nicht attraktiv finde und keine emotionale Nähe spüre, wir hatten aber regelmäßig Sex. Irgendwann mal fühlte ich mich sehr unwohl dabei und sagte ihm etwas in der Richtung, dass er kurz runter gehen soll von mir bzw. Pause machen und er weigerte sich und sagte mir mit einem Grinsen im Gesicht, dass es mir doch auch gefalle. Ich habe danach nochmal gesagt, dass es mir nicht gefällt, aber er machte trotzdem weiter.

Ich hätte das sicherlich nochmal lauter sagen können oder ihn von mir runterstoßen (wobei er bestimmt doppelt so schwer war wie ich), aber da ich ja vorher auch immer mit ihm Sex hatte und es vorher immer gut (im Sinne von 'befriedigend') fand, habe ich dann einfach mitgemacht. Danach ging die Beziehung auch relativ schnell auseinander, weil wir uns verbal angegriffen haben, aber überhaupt nicht über die eigentlichen Probleme geredet haben. Mit 20 kann man sowas vermutlich auch noch nicht.

Es war ja nicht direkt Gewalt im Spiel, im Alltag war er auch ein anständiger Kerl, bis darauf, dass er mich irgendwann verbal gelegentlich beleidigt hat, aber das war kein Herumtreiber usw., sondern ein intelligenter Mann, der studiert hat und über Höflichkeit und Anstand verfügt hat. Ich hab mich nie näher damit beschäftigt, nach dieser 'Beziehung' hatte ich aber nur noch an wesentlich jüngeren Männeren (10 - 15 Jahre jünger) Interesse, die absolut schlank waren (genau das Gegenteil von dem ersten) und wo ich dominant aber trotzdem sehr rücksichtsvoll war. Soweit war das immer sehr schön und hat den Männern auch gefallen.

Nun hab ich jemanden in meinem Alter kennengelernt und da kam die Situation von damals wieder hoch. Habt ihr eine Idee, wie man damit umgehen kann, weil ich in der neuen Situation relativ starke Angst habe, dass der Mann was macht, das mir nicht gefällt bzw. ich habe schon ganz deutlich eine Grenze gezogen, kann aber nicht einschätzen, ob der Typ mir etwas Böses will (sich einfach nur nehmen und ich bin egal) oder nicht. Meint ihr, man kann eine Macke deswegen haben, weil mein Partner damals so mit mir umgegangen ist, oder sollte ich das besser als Lehre nehmen und jetzt besser aufpassen, ob ich mich mit jemandem wohl fühle. Wenn man das erst sagt, wenn der Mann schon sehr weit gegangen ist, wird er das vielleicht auch nicht mehr rückgängig machen und dann wieder nicht auf mich eingehen.

Missbrauch, Geschlechtsverkehr, Partnerschaft, Vertrauen, Zwang
Klau Impuls oder doch einfach nur ein Diebstahl?

Hallo! Ich bin seit ungefähr 4 Jahren in therapeutischer Behandlung, aufgrund von Traumatas und ähnliches. Tut auch nicht viel zur Sache.

Doch eine Sache, habe ich nie angesprochen:

Und zwar das ich regelmäßig stehle. Egal ob bei meinen Eltern, Geschwistern, im Laden oder sonst irgendwo, ja selbst bei Freunden von mir kommt es vor. Sowas passiert bei mir auch nicht durchgängig ich mache das quasi Phasen weise, nach ein zwei Monate wird es wieder ruhiger. Mir ist das furchtbar unangenehm und ich habe Angst vor den Konsequenzen die mir drohen. Deswegen habe ich dies noch nie angesprochen. Ich habe einiges im Internet über die "kleptomanie" gelesen (ich weiß nicht ob ich es richtig geschrieben habe) doch der Alters durchschnitt ist zwischen 20-30 Jahren aber ich bin erst 17?

Ich will das es aufhört, momentan ist eine ziehmliche hochphase des klauens.

Doch irgendwie schaffe ich das nicht. Aber weder das Alter, noch die schuldgefühle (außer bei Verwandten und Freunden etc.) sind vorhanden.

Und wenn es dann doch kein "impulsives" klauen ist, oder kleptomanie, was auch immer! Was ist es dann?

Sind hier kleptomanen oder Menschen die einfach impulsiv klauen?

Wie macht ihr es wenn ihr den drang bekommt zu stehlen?

Wie habt ihr Therapie bekommen und euch ausgesprochen?

Soll ich das auch ansprechen?

Wie drückt sich bei euch das klauen aus?

Ist es von Bedeutung wenn ich es nicht anspreche?

Gibt es Wege es zu kontrollieren?

Helfen Skills?

[bitte nicht auf Tippfehler achten, Rechtschreibung, oder kommasetzungen.] (((((Der Text nicht nicht korregiert)))))

Therapie, Psychologie, Diebstahl, klauen, Zwang, Impuls, Kleptomanie
Kumpel will umbedingt freundschaft behalten wieso?

Hallo zusammen.

Ich (14) war bis vor kurzem mit A (18) befreundet. Weil unsere freundschaft aber immer weiter auseinander gegangen ist wegen unterschiedliche meinung habe ich vor etwa 3 wochen die freundschaft mit ihm beendet. Wir sind mit streit (beleidigungen) auseinander gegangen. Nach etwa einer woche wurde ich dann angeschrieben von sein cousin der 26 ist ich muss wieder mit meinem alten kumpel schreiben oder sie kommen bei mir zuhause vorbei und es hat „konsequenzen“. Also eine klare drohung. Ich habe mitgemacht und mein alten Kumpel wieder angeschrieben. Er hat nachher eine art vertrag mit mir gemacht das ich zb. Jeden tag mindestens 15 minuten mit ihm schreiben muss, gute nacht und so sagen muss.

Ich habe ihm 100 mal gesagt ich will nicht mehr mit ihm befreundet sein oder was mit ihm zu tun haben aber er will es nicht kapieren.

also ich schreibe ohne das ich es will jetzt seit zwei wochen mit dem typen und er will den „vertrag“ nicht aufheben. Er sagt immer er braucht mich und es geht nichts ohne mich.

Kann mir jemand helfen zu verstehen wieso er das macht also wieso er umbedingt mit mir befreundet sein will obwohl er weiss das ich ihn nicht mehr mag? Und kann mir jemand sagen was ich machen soll um das ganze endgültig zu beenden ohne das ich zuhause noch probleme bekomme wenn die vorbeikommen?

Sorry für mein deutsch wenn etwas falsch geschrieben ist. Deutsch ist nicht meine muttersprache aber ich habe mich bemüht.

danke für eure mithilfe🤝

Freundschaft, Freunde, bedrohung, Liebe und Beziehung, Zwang
Sollte Schwimmunterricht an Schulen abgeschafft werden?

Bitte lest den Text, denn es geht nicht um den Schwimmunterricht an sich.

Erst einmal vielen Dank an Hannah. Für diese Frage konnte ich selbst sehr ausgiebig mit einer Betroffenen reden, die sich wünscht, dass es keinen (verpflichtenden) Schwimmunterricht für höhere Jahrgangstufen gibt. Die Betroffene möchte gerne anonym bleiben, weshalb ich ihr den Namen Hannah gebe.

Hannah ist 15 Jahre alt und geht auf ein Gymnasium in Niedersachsen. In der 10. Klasse gibt es an ihrer Schule erneut Schwimmunterricht, den es auch in der 5. Klasse gegeben hatte. Damals hatte sie, wie auch noch heute, sehr viel Spaß am Schwimmen. Allerdings hat sie vor kurzem gegen genannten Schwimmunterricht protestiert, da es ihr unangenehm ist vor ihren Mitschüler*innen leicht bekleidet Sport zu betreiben. Zudem fühlt sie sich sehr unwohl in ihrem Körper und bevorzugt längere oder weitere Kleidung. Zudem findet sie, dass ein solcher Zwang eine Verletzung der Menschenwürde und des Selbstbestimmungsrechts darstellen würde. Auch andere Mitschüler*innen sprechen sich gegen den Schwimmunterricht in der Ober- und Mittelstufe aus. Sie halten diesen als nicht mehr notwendig, wenn bereits in den Jahren zuvor Schwimmunterricht angeboten wurde. Der Lehrer von Hannah weigert sich, die 15 Jährige vom Schwimmunterricht zu befreien, da dies seiner Meinung nach "Nicht anders als Sportunterricht" sei. Den Mut mit ihren Eltern zu sprechen, hatte Hannah mühselig aufgebracht, jedoch konnten ihre Eltern ihre Ängste und das Unwohlsein nicht nachvollziehen. Da Hannah erst 15 Jahre alt ist, verfügt sie über keinerlei Bestimmungsrecht über die Befreiung vom Sportunterricht. Sie wünscht sich eine generelle Aufhebung des verpflichtenden Schwimmunterrichts ab der Mittelstufe und beruft sich dabei auf die sämtlichen Schüler*innen, die ihrem Vorschlag zustimmen.
Hannah ist kein Einzelfall.

Ich bedanke mich für das Gespräch und freue mich, falls ihr mir schreibt und auch eure Geschichte erzählt.

Obwohl viele Schüler*innen sich gegen den verpflichtenden Schwimmunterricht an Schulen aussprechen, gibt es auch viele Gegenstimmen. Ein wichtiges Argument in dieser Debatte ist zum Beispiel, dass einige Schüler*innen zuhause wenig Förderung erhalten und dringend das Schwimmen erlernen müssen. Zudem bietet das Erlernen von Tauch- und Schwimmfähigkeiten eine erhöhte Sicherheit im Alltag. Außerdem meint die Gegenseite, dass Individualinteressen nicht den gesamten Schwimmunterricht verhindern sollten und diese auch individuell gelöst werden sollten. Welcher Meinung seit ihr? Gibt es vielleicht eine Maßnahme, bei der alle Seiten bedient werden oder sollte der verpflichtende Schwimmunterricht an Schulen ab der Mittelstufe gänzlich abgeschafft werden?

Nein, eine Abschaffung des Schwimmunterrichts ist nicht sinnvoll. 67%
Ja, Schwimmunterricht sollte abgeschafft werden. 33%
schwimmen, Schule, Angst, Sicherheit, Körper, Politik, Schüler, badeanzug, Individualität, Klasse, Lehrer, schülerin, Schulprobleme, Schulsport, Schwimmunterricht, Zwang, Abschaffung, Pflicht, Unwohlsein, Schule und Ausbildung, Philosophie und Gesellschaft, Umfrage, DieUmfrage

Meistgelesene Fragen zum Thema Zwang