Wessen Schuld, was kann auf mich zukommen?

Guten Abend,

ich hatte heute einen merkwürdigen Fall mit einem älteren Herren und versuche euch die Geschichte so gut wie möglich zu erklären denn ich möchte unbedingt wissen wer sich falsch benommen hat, um an mir und meinen Fahrkünsten zu arbeiten.

Gegen 19 Uhr bin ich mit gewohnten 10 kmh durch eine Parkfläche gefahren und hab ein Parkplatz gesucht wie 2 weitere Autos die hinter mir waren. Plötzlich fiel mir ein etwas größerer, gutaussehender älterer Herr mit Anzug auf, der hinter einem parkendem Auto war. Ich hatte direkt Augenkontakt aufgenommen und hatte mein Fuß bremsbereit, denn er ging ganz gelassen oder sogar schon Stur auf die "Straße" bzw. auf meine Haube zu (er wollte halt die "Straße" überqueren). Ich wurde vermutlich etwas dickköpfiger, weil ich A: fahrende Autos hinter mir hatte, B: er kurz warten bzw. außenrum gehen konnte C: nicht unnötig abbremsen wollte und D: gemerkt hab, dass er sich selbst nicht entscheiden konnte ob er mir vors Auto springen oder außenrum gehen möchte.

Im endeffekt ist er außenrum gegangen (die hinteren Autos mussten dank ihm stehen bleiben) und im Seitenspiegel konnte ich kurz sehen wie er sein Fuß fast unter meinem Hinterreifen hatte, weil er anscheinend liebe zu Autos empfindet oder aus Frust so tun wollte als ob ich ihn beinahe überfahren hab.

Jetzt kommen wir zum interessanterem Teil: Als ich ausgestiegen bin hab ich ihn noch kurz getroffen und er meinte "das nächste mal hast du eine Delle im Auto, du wärst fast über mein Fuß gefahren...) worauf ich dann leider unbedacht und frech gesagt hab dass er als Fußgänger achtsamer sein sollte, denn ich als Autofahrer würde bei solch einem Autounfall keine Schmerzen empfinden... Er nannte mir dann mein Kennzeichen was er sich anscheinend gemerkt hatte und versprach mir Konsequenzen.

Meine Frage ist nun, was wäre wenn ich tatsächlich mit dem Hinterreifen über sein Fuß gefahren wäre und was hätten wir beide besser machen können? Ich bin halt der Meinung dass beim Fußgänger irgend etwas nicht Stimmt wenn mit dem Hinterreifen, im Vorwärtsgang über sein Fuß gefahren wird, oder spielt das rechtlich keine Rolle?

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Wie kann ich eine traumatisierte Person ablenken?

Meine Nichte(11) wurde vor paar Tagen vom Auto angefahren. Sie hat sich zum Glück "nur" den Fuß übel gebrochen und ist seit gestern auch wieder zuhause.

Ich bin zur Zeit oft bei meiner Schwester weil ihr Mann auch noch im Krankenhaus liegt, weswegen ich ihr zu Hause unter die Arme greife. Gestern Abend allerdings fing meine Nichte plötzlich an zu weinen weil sie immer wieder an den Unfall denken muss und panische Angst davor hat bald wieder z.B. alleine zur Schule zu gehen usw. weil sowas nochmal passieren könnte. Wir wissen das es normal ist das sie jetzt extrem Angst hat und haben versucht sie zu beruhigen aber es ging erst als meine Schwester sagte dass sobald ihr Fuß wieder Top ist, die sich einen Hund kaufen werden und haben dann auf eBay und so sich Hunde welpen angeguckt.

Morgen passe ich dann auf sie auf, weil meine Schwester viel zu klären hat und einen Termin beim Therapeuten machen möchte für meine Nichte. Allerdings fällt mir nichts ein wie ich sie beruhigen könnte, wenn wieder das selbe wie gestern passiert. Filme gucken und Spiele spielen hat gestern schon nicht so ganz geklappt, weil sie sich nicht drauf einlassen konnte/wollte.

Hat jemand vielleicht einen Tipp, was ich alles machen kann um sie abzulenken?

Schonmal Danke im voraus und frohes neues Jahr.^^

Edit: Meine Schwester wollte schon länger einen Hund ins Haus holen und es dient auch nicht als Trostpflaster! Es wird auch kein Hund von eBay gekauft, dort wurde nur geguckt! Es ist nicht der erste Hund der gekauft wird. Meine Schwester hat es nur gesagt damit meine Nichte motiviert ist auch die Physiotherapie zu machen weil sie das nicht möchte. Der Hund wird auch nicht direkt nachdem alles wieder okay ist geholt sondern eher irgendwann im Laufe des Jahres oder sogar erst nächstes Jahr.

Verkehrsunfall, Autounfall, Unfall, Psychologie, Ablenkung, Gesundheit und Medizin, Trauma, traumatisiert
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Kriegen wir Schmerzensgeld und die Medikamenten-/Arztkosten erstattet?

Am Sonntag hat uns eine Dame mit Absicht auf der Autobahn gerammt nachdem wir unser Wischwasser betätigt haben. Sie fuhr darauf hin mit Vollgas weg und wir mussten sie ganze 20 Kilometer auf Autobahn und Frankfurt verfolgen. Nachdem die Dame anhielt, da sie dachte wir wären nicht mehr hinter ihr, versperrte mein Partner ihr den Weg mit dem Auto. Sie schlug uns daraufhin die Tür ins Auto und wollte auf meinen Freund losgehen mein Freund schubste sie ins Auto und entriss ihr den Schlüssel. Der Hotelangestellte ( der raus kam, aufgrund des Geschreis) und mein Freund lehnten sich gegen die Tür, damit sie nicht abhauen kann. Nach wenigen Minuten bemerkten wir das ein kleines Mädchen auf der Rückbank sitzt, die bitterlich weinte. Nach Ankunft der Polizei und 2 Stunden der Aufnahme stellte sich raus, dass die Dame positiv auf Heroin ist, keinen Führerschein mehr besitzt und das Auto von ihren Eltern gestohlen hat.

Mein Freund hat sich den bereits gebrochenen Finger verletzt und hat starke Schmerzen am Brustbein.

Ich habe ein Schleudertrauma, Gehirnerschütterung und eine Posttraumatischebelastungsstörung ( extrem ausgedrückt, kann es anderes nicht zusammenfassen) habe seit Sonntag nur 3 Stunden geschlafen, Unruhezustände und Panikanfälle im Auto. Habe morgen ein Gespräch beim Psychologen.

Unser Hund der Gott sei dank sehr gut gesichert war, hat Übelkeit Unruhezustände und seine Hüfte ist geprellt.

wir haben zwar am Donnertag einen Termin beim Anwalt jedoch beschäftigt mich das Thema.

Wie wird das Schmerzensgeld gefordert? Wer bezahlt, da die Dame wahrscheinlich kein Geld hat? Kann die Versicherung vom Fahrzeughalter bezahlen? Wenn nicht, müssen wir Zivilklagen?

Verkehrsunfall, Recht, Schmerzensgeld
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Ich hatte gestern einen Unfall mit einem Motorroller, er behauptete dass ich zu schnell gefahren bin, kann ich meine Berechnung vorlegen, fuhr nur max. 30km/h?

Motorroller wollte nach links abbiegen und ich fuhr geradeaus. Ich hatte einen Anhalteweg von ca. 1 Fahrzeuglänge oder 5 Metern.

Anhalteweg = Bremsweg + Reaktionsweg

Normaler Bremsweg (in m) ≈ (Geschwindigkeit ÷ 10) x (Geschwindigkeit ÷ 10)

Bei Gefahrenbremsung (in m) ≈ [(Geschwindigkeit ÷ 10) x (Geschwindigkeit ÷ 10)] ÷ 2

Bremsweg bei einfacher Bremsung ca. (30 ÷ 10) x (30 ÷ 10) = 9 Meter,

Bei Gefahrenbremsung (BWG) die Hälfte, also in etwa 4,5 Meter.

Der Reaktionsweg (RW) beträgt bei 30 km/h etwa (30 ÷ 10) x 3 ≈ 9 Meter je Sekunde.

Damit ergibt sich bei 30 km/h folgender Anhalteweg:

Anhalteweg bei Gefahrenbremsung: 13,5 Meter (4,5 + 9)

Bei 20km/h hätte ich einen Bremsweg bei Gefährdenbremsung von 2 Meter.

Reaktionsweg wären 6 Meter je Sekunde. Natürlich habe ich keine Sekunde zum reagieren gebraucht, max. 0,5 Sekunden.

Dann sind es 3 Meter Reaktionsweg + 2 Meter Bremsweg = 5 Meter Anhalteweg bei 20 km/h.

Das ist etwa eine Fahrzeuglänge und so weit hat sich mein Fahrzeug vom Aufprall bis zum Stillstand etwa bewegt.

Selbst wenn ich 30km/h gefahren wäre, so wäre das nicht zu schnell gewesen. 

In anderen Worten: Von der hinteren Stoßstange bis zum Kotflügel = Aufprall sind es ca. max. 5 Meter. Jetzt weiß man ungefähr wie schnell ich gefahren bin. Sollte ich blitzschnell reagiert und gebremst haben, was ich nicht bestreite, also Reaktionszeit nur 1/10 oder 2/10 Sekunden oder 0,9 Meter bis 1,8 Meter, zzgl. den Bremsweg bei 30km/h von 4,5 Meter, so wären es 5,4 Meter bis 6,3 Meter Anhalteweg und selbst diesen habe ich ja nicht einmal gebraucht.

Also bin ich im schlechtesten Fall knapp 30km/h oder 8,33m/s gefahren.

Zeit die er mein Auto komplett gesehen hat bei 50 Meter:

t = s/v = 50ms/8,33m = 6 Sekunden

Zeit die er mein Auto mindestens teilweise gesehen hat bei 80 Meter:

t = s/v = 80ms/8,33m = 9,6 Sekunden

Ich habe jetzt großzügig zu Gunsten des Unfallgegners gerechnet.

Ein 30er Schild habe ich nicht gesehen. Es ist auch keine Spielstrasse oder eine Strasse wo es viele Fußgänger hätte. Rechts geht es ins Industriegebiet raus. 

Er sollte froh sein, dass ich so langsam gefahren bin und so schnell reagiert habe und ihm nichts passiert ist. Aber daran denken diese Leute nicht.

Ist es sinnvoll meine Berechnung dem Gericht vorzulegen oder gleich der gegnerischen Versicherung? Polizei sagte dass ich kein Bussgeld bekomme der andere schon. Aber das ist mir zu unsicher wenn er klagt gegen mich. Deshalb die Frage ob es besser ist meine Berechnung seiner Versicherung vorzulegen.

Auto, Verkehrsunfall, Unfall, Versicherung, Recht, Verkehrsrecht, Kfz-Versicherung, Amtsgericht, Schuldfrage, Auto und Motorrad
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Passieren während Ramadan mehr Strassenverkehrsunfälle als sonst?

Und zwar kam mir dieser Gedanke, dass ja während des Ramadan, zwischen Sonnenauf-und untergang weder gegessen noch getrunken werden darf. Nahrungs-und Flüssigkeitsaufnahme sind ja für den gläubigen Muslim ist ein absolutes no go.

Bei mir ist es beispielsweise so, wenn ich mein Mittagessen nicht bekomme, falle ich spätestens am Nachmittag in eine Unterzuckerung, oder mein Blutdruck geht in den Keller und wenn ich dann nicht schnell genug reagiere, fange ich an zu zittern, meine Konzentration ist weit unter dem Normallevel und wenn ich dann immer noch nicht entgegenwirke, wird mir schwarz vor den Augen und stehe kurz davor zu kollabieren.

Deshalb ist das alles für mich ein so wichtiges Thema, dass mein Auto in sämtlichen Ablagefächern mit Cola, Bonbons und vor allem Dextro-Energy Glucose ausgestattet ist - ich will ja keinen Unfall verursachen und gerade beim Autofahren ergreife ich deshalb sehr schnell Präventivmassnahmen.

Mein Gott (Jesus Christus' Vater) erlaubt mir eine Nahrungs-und Flüssigkeitsaufnahme rund um die Uhr, aber des Muslims Gott (Allah) verbietet es kurzerhand.

Deshalb ist meine Frage, ob Muslime statistisch gesehen, während des Ramadan, wegen akuter Krankheitssymptome mehr Verkehrsunfälle verursachen, als ausserhalb des Festes.

Nein, das ist nicht so 40%
Ja, mit Sicherheit 30%
x 15%
Bin mir nicht sicher 15%
Religion, Islam, Verkehrsunfall, fasten, Flugverkehr, Gesundheit und Medizin, Luftfahrt, Ramadan, Auto und Motorrad
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