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Thema Sanierung
Probleme mit WEG, Dämmung eigenständig erneuern erlaubt?

Wir bewohnen eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus. Seit geraumer Zeit wird uns folgendes vorgehalten:

1.)

Es existiert ein Balkon am Haus, nur wir haben Zugang. Dort befand sich bei Einzug eine hässliche Aufbaukonstruktion auf dem Balkongeländer, in welche man Blumenkästen hängen kann. Dieser Stahlbau wurde einst von unseren Vorgängern angebracht. Wir haben den anderen Eigentümern gesagt, dass wir diesen Aufbau gern entfernen würden, weil er zum Geländer nicht passt und viel zu massiv und hässlich wirkt. Damals wurde uns zugestimmt, gegen ein Entfernen sprach man sich nicht aus. Schriftlich festgehalten haben wir dummerweise nichts, war alles nur mündlich. Jetzt trampeln sie immer wieder darauf rum, dass wir ohne deren schriftlicher Zustimmung diesen hässlichen Aufbau auf dem Geländer entfernt haben und dies nicht hätten tun dürfen, da es ja Gemeinschaftseigentum war. Der Stahlaufbau ist jetzt weg, das Balkongeländer nach wie vor da. Am Gesamtbild des Hauses wurde nicht wirklich etwas verändert. Gibt ja auch nur einen Balkon, demnach unterscheidet sich das Äußere ja nicht wirklich, da keine weiteren Balkone vorhanden sind?

2.)

Zweiter Fehler war, dass mein Mann im Balkoninnenraum etwas an der Innenseite verändert hat. Er entfernte eine hässliche Holzverkleidung und ersetzte die Verkleidung durch eine schöne Marmorverkleidung. Darüber wird sich jetzt auch beschwert, weil ja Balkon Gemeinschaftseigentum ist. Stimmt es, dass man auch den Balkoninnenraum (Stück an einer Wand) nicht schöner verkleiden darf? An der Substanz o.ä. wurde natürlich nichts verändert. Diese Holzverkleidung diente nur als eine Art Verdeckung, um das Ende des Gemäuers und den Beginn der Dachkonstruktion zu verdecken. Und befindet sich wie gesagt im Balkonraum -Inneren. Also auch unser Fehler gewesen das zu verschönern auf eigene Faust oder war dies in Ordnung? Hab gelesen Balkoninnenraum, solang es nicht Boden oder Dämmung usw. betrifft wäre kein Problem?

3.)

Wir haben unser Gästezimmer renoviert und dabei auch die Deckenpaneele entfernt. Das Haus ist etwas älter und Dämmung in Form von Glaswolle existiert nur wo unser Wohnraum ist, sprich der Dachboden hat keine Dämmung. Ziegeln liegen ohne jede Dämmung auf den Balken auf. Bei Erneuerung der Paneele kam uns die alte Glaswolle bereits entgegen, die auch gegen Wind und Wetter nicht geschützt war. Wir haben also neue Dämmung mit Dampfsperre usw. schön neu gemacht, damit der Raum gut und aktuell gedämmt ist. Wir wissen, dass Dach Gemeinschaftseigentum ist und Dachdämmung auch von der Gemeinschaft zu tragen ist. Da wir aber die alte Wolle nicht drin lassen wollten haben wir diese auf eigene Kosten erneuert. Jetzt wird uns vorgeworfen, dass wir diesen Raum nicht einfach hätten dämmen dürfen, bzw. die Wolle austauschen durften... Ist dem so?

Ich bitte euch daher um kurze Stellungnahme was nach WEG wirklich nicht okay war (evtl mit §) und bei welchen der Dinge das Recht auf unserer Seite stehen könnte (wenn überhaupt...)

Recht, Renovierung, Sanierung, Weg, Gemeinschaftseigentum
3 Antworten
Außenverkleidung/Fassadenverkleidung eines Fachwerkhauses?

Ich habe ein über 250 Jahre altes Fachwerkhaus, was seiner Zeit von meiner Familie erbaut wurde.

Seit ca. 40 Jahren ist (leider) mit Teerpappe wie dieser verkleidet: http://www.voigtmann-online.de/Arne/bilder/fotos/lemgo/neues15.jpg

Die Teerpappe ist an auf den Wänden angebrachten Holzlatten befestigt.

Vor der Teerpappe war das Haus für mehrere Jahrzehnte mit Schiefer verkleidet.

In den nächsten Jahren werde ich (wie schon bei GF mal erwähnt) das Haus sanieren. Dabei möchte ich natürlich auch was an der Fassade machen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich das Fachwerk freilegen lassen würde und das Haus wieder so dort steht, wie einst 1764. Das Problem ist aber, dass die Dämmung schon beim aktuellen Stand schlecht ist und es z.B. im Winter richtig kalt von den Wänden rieselt usw..

Wegen Platzmangels kommt eine Innendämmung nicht in Frage. Eine normale Außendämmung geht bei solch einem Haus natürlich auch nicht, sonst ist es in wenigen Jahren hin.

Meine Überlegung und damit verbunden auch meine Frage ist, ob ich die Fassade freilegen lassen könnte und dann vor die Fassade (mit etwas Abstand für die nötige Luftzirkulation an den Wänden) sowas wie Kunststoffscheiben (Plexiglas o.ä.) setzen könnte, um etwas Isolierung zu haben?

Wäre sowas generell möglich? Und würde sowas ggf. überhaupt was bringen hinsichtlich Isolierung?

Haus, Bau, Hausbau, Sanierung, Fachwerk, Fachwerkhaus
2 Antworten
Bordsteinabsenkung, Fußwegabsenkung abgesenkter Bordstein?

Hallo,

die Straße an unserem Grundstück wird erneuert. Aktuell gibt es 2 Fahrstreifen und angrenzende Gehwege. Diese Gehwege sind zur Fahrbahn aktuell nicht durch eine Bordsteinkante abgegrenzt. Im Zuge der Sanierung wird zum einen die Straße erneuert und verbreitert, an beiden Fahrbahnen entstehen Gehwege und auf der uns gegenüberliegenden Seite auch Parkplätze. Auf unserer Seite sind Parkplätze nicht umsetzbar.

Ich möchte vor unserem Haus 2 Stellplätze für unsere Pkw errichten. Dafür ist es nötig das die Bordsteinkante vom Fahrweg abgesenkt ist.

Zum Verständnis: die Grundstücksbreite wäre fast in Gänze mit dem abgesenkten Bordstein. Die Einfahrt zum Grundstück beginnt an der Grenze zum Nachbargrundstück und direkt neben der Einfahrt würden die beiden Parkplätze entstehen. Am Ende der Parkplätze befindet sich ein Gehweg zum Hauseingang, daran folgend ein kleiner Bereich für die Mülltonnen und dann beginnt das nächste Grundstück.

Ich werde auf jeden Fall am Montag bei der Stadt anrufen und mich informieren. Vielleicht kann mir hier jemand vorab etwas schreiben zu dieser Situation.

Da ja die Straße und der Gehweg komplett neu gestaltet werden und eben nicht ein vorhandener Gehweg geändert werden müsste, sehe ich keine Probleme zu Beginn meines Grundstückes den an der Stelle wegen Einfahrt eh abgesenkten Gehweg und Bordstein bis zum Ende meines Grundstückes fort zu führen.

Recht, Sanierung, Bordstein, Gehweg, Auto und Motorrad
7 Antworten
Alternative zur Ausgleichsmasse in künftigem Bad im Keller?

Hallo zusammen

Ich weiß, es gibt in verschiedenen Foren verschiedene Fragen und Aussagen zu diesem Thema, aber nichts passt genau auf unsere Situation. Vielleicht kann mir hier jemand helfen:

Wir bauen in einem Kellerraum eine Art Wellness-Oase mit Whirl-Wanne und Infrarot-Sauna (trockene Wärme). Ein kleines Kellerfenster zum Lüften ist vorhanden.

Das Problem ist, dass es sich um ein altes Haus handelt (ca. 1928) und der besagte Kellerraum früher ein Kohlekeller war. Folglich ist der vorhandene Beton alles andere als gerade und eben. Ob eine Horizontalsperre zum Schutz vor Feuchtigkeit vorhanden ist, weiß auch keiner. Nun haben wir bereits Beton-Estrich ausgegossen (fertig gemischte Sackware aus einem Baumarkt), der teilweise nur wenige cm, teilweise aber auch bestimmt 10 cm dick ist, um ungefähr auf ein Niveau zu kommen. Es ist auch besser als vorher, allerdings sind wir keine Profis und die neue Fläche ist immernoch uneben. Später sollen Fliesen darauf verlegt werden.

Jetzt die eigentliche Frage: gibt es andere Möglichkeiten, als zur teuren Ausgleichsmasse zu greifen (ca 30€/25kg)? Habe Verschiedenes gelesen, wie Flexkleber für Fliesen oder Zement-Sand-Gemisch, wo dann noch Kunststoffflocken zugegeben werden müssen usw. Es sollte selbst-nevillierend sein und eine gerade Abschlussdecke bilden, damit problemlos verfliest werden kann. Denke, die Höhe überschreitet die 3 Zentimeter nicht, die auch mit der Ausgleichsmasse aufgetragen werden können.

Wäre schön, wenn hier jd Erfahrungen einbringen kann.

Viele Grüße Hera1711

Bad, Sanierung, Bodenbelag, Estrich, ausgleichsmasse, Bodenausgleich
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Wie würdet ihr eine Scheune / Fachwerk. bzw. Gartenhaus von Innen auskleiden?

Hallo,

wir haben ein Gartenhaus/Scheune. Es handelt sich hier um eine Fachwerkonstruktion. Zwischen den Balken sind Sauerkrautplatten eingeklemmt. Das Gartenhaus hat ein normales 35° Satteldach mit Tonziegeln, siehe Konstruktionsskizze.

Es müssen ca. 30qm Innenwände und ca. 30qm Deckenwände verkleidet werden. Zu welchem Material würdet ihr greifen? Fermacell Bauplatten sollen wohl robust sein. Toll wäre es, wenn man die ganze Konstruktion zusätzlich versteifen könnte, da die Vibrationen beim Schlagen an die Wand auf der anderen Seite zu spüren sind. Ebenso soll an einer Wand ein paar Küchenhängeschränke montiert werden. Wobei ich diese auf die vorhandenen Balken montieren könnte.

Auf die Grundkonstruktion könnte man ggf. eine Lattung anbringen und die Zwischenflächen mit 2cm Styropor (Innenseite) und 2cm Styrodur (Außenseite) füllen.

Interessant sahen die Schallschutzplatten aus. Ähnlich wie eine 1-Mann-Platte und auf der Rückseite ein schwarze Gummierung, ähnlich wie Waschmaschinenunterlagen. Das Gartenhaus wird übrigens häufig für Grillabende genutzt mit TV-Anschluss usw. (Bsp. Fußball-WM)

OSB-Platten (m² = 3,50€) 66%
Rigibsplatten (m² = 2,20€) 33%
Ytong Porenbeton 50mm (m² = 15,00€) 0%
Schallschutzplatte (m² = 14,00€) 0%
Fermacell 1-Mann-Platte (m² = 6,30€) 0%
Sanierung, gartenhaus, Innenausbau, Raumgestaltung, zimmermann, Scheune, Wandaufbau, Wandsanierung
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MRSA im Urin - wie behandeln?

Hey Leute, Ich arbeite in einem Pflegeheim, dort haben wir eine Bewohnerin die einen MRSA im Urin hat. Und nun ? Ich möchte nichts zum Thema Hygienemaßnahmen wissen, die kennen wir selber und handeln dementsprechend. Aber es kann ja nicht sein, dass alle die zu ihr gehen immer Handschuhe und Mundschutz tragen (gegebenenfalls auch Kittel). Sie ist bettlägerig, aber geistig völlig klar und fühlt sich so total unwohl. Ich möchte auch nichts zum Thema wissen, dass wir uns gar nicht jedes Mal "ankleiden" müssten, weil es gesunden Menschen nichts ausmacht - wir dienen als Überträger für andere Bewohner und wir wissen leider nicht, ob der Keim noch woanders als im Urin ist, da nur dieser getestet wurde.

So, die Dame hat einen DK (ja, ich weiß da wird keine Sarnierung gemacht), aber irgendwas muss man doch tun können :0 Wir haben schön mehrmals probiert den DK "wegzulassen" (natürlich in Absprache mit dem HA) - hierbei zeigte sich jedes Mal ein Harnverhalt. Aber ich will einfach nicht hinnehmen, dass wir nichts tun können.

Hatte jemand von euch einen ähnlichen Fall ? Und wenn es nur erstmal ist, wie man einen Harnverhalt behandeln kann um den DK loszuwerden ? Allerdings muss ich zugeben, dass ich bislang nur Sarnierungen gesehen habe, bei denen der MRSA im Hals-Nasen-Rachenraum war, was wird denn generell bei einer Sarnierung eines Keims in der Blase gemacht ?

Ich danke für alle hilfreichen Antworten

krank, Pflege, Behandlung, Altenpflege, Sanierung, Altenheim, Bewohner, dk, Gesundheit und Medizin, Katheter, Krankenhaus, krankenpflege, Krankenschwester, Mrsa, Patient, Keime
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