Warum entsteht Schimmel an unseren Wänden?

Hi, vielleicht kann mir von euch wer weiterhelfen. Wir sind im September in eine Neubauwohnung gezogen und ab Oktober hat es angefangen sich an den Wänden mit den Fenstern Schimmel zu bilden. Sowohl oben als auch unten an den Wänden. Und auch nur bei den Wänden, die ein Fenster haben. Das Gebäude ist schätze ich mal schon relativ alt für eine Neubauwohnung, unsere Wohnung wurde aber vor unserem Einzug komplett renoviert und die Wände wurden neu gestrichen.

Ich habe schon mal mit der Vormieterin gesprochen und die hatte nie ein Schimmelproblem. Ein Maler sagte mir, dass Wandfarben nicht für jede Wohnung geeignet sind und sich dadurch an den Wänden der Schimmel anlegt. Unser Vermieter, mit dem wir schon öfter über das Problem gesprochen haben, meint aber jedes Mal, dass es an uns liegt, dass der Schimmel entsteht, sprich: wir lüften zu wenig, haben zu viele Pflanzen, etc.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass durch ein paar Pflanzen Schimmel entsteht, da ich in der vorigen Altbauwohnung viel mehr hatte und da gab es nie so ein Problem. Ich lüfte regelmäßig und jetzt wo es wärmer ist sind die Fenster fast ständig offen und trotzdem kommen teilweise Schimmelflecken (zwar nicht so stark wie im Winter, aber dennoch).

Dadurch, dass der Schimmel sich nur an der Oberfläche der Wand befindet, kann man ihn abwischen bzw. wir benutzen ein Schimmelspray vom Baumarkt, der ihn wegätzt quasi. Er kommt aber trotzdem immer wieder erneut und wir sind verzweifelt, da wir auch nicht wissen wie sehr das unsere Gesundheit beeinträchtigt.

Ich hoffe es kann mir jemand von euch weiterhelfen :)

Warum entsteht Schimmel an unseren Wänden?
Wohnung, Schimmel, Wand, Vermieter
Schimmel und Luftfeuchtigkeit zu hoch, Vermieter haftbar für meine Schäden; wie angehen?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Im Juni 2021 sind wir (Mama und Kind) in eine „frisch renovierte 2 ZKB“ gezogen.

Ende August / Anfang September 2021 herum (vor der Heizperiode) haben sich im Zimmer meines Kindes bereits erste Schimmelflecken an der „Außenwand“ gebildet. Der Sommer war auch sehr nass, außerdem ist über ihrem Zimmer noch ein Balkon.

Ich habe umgehend den Vermieter verständigt, der mit Schimmelspray ankam, die Flecken beseitigt hat und meinte, wir sollten mehr lüften und die Heizung doch anstellen!

Es wurde nichts besser.
Der Raum wurde nicht richtig warm und von der Außenwand wird eine unglaubliche Kälte abgestrahlt. Zudem hat der Vermieter eine „Nachtabschaltung“, also nachts fallen die Heizungen aus. Er meinte, das helfe auch gegen Schimmelbildung. (Lustig, oder?!)

Ich habe ihm regelmäßig Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit via Thermo- und Hygrometer zukommen lassen; der Schimmel breitete sich weiter aus und wir hatten vorgestern eine Temperatur von 17‘C sowie 83% Luftfeuchtigkeit in dem Raum meiner Tochter.

Die Möbel und Kleidung haben wir zwischenzeitlich entsorgen müssen, alles war klamm und muffig.

Der Raum wird natürlich nicht genutzt, wir leben nun zusammen in meinem Zimmer.

Gestern habe ich zu meinem Vermieter erneut Kontakt aufgenommen; 16‘C und 69% Luftfeuchtigkeit. Heute morgen waren es 15‘C und wieder 69%, nach 10 min. lüften ging es auf 65% herunter. Werte darunter haben wir nie erreicht.

Ich habe dem Vermieter mehrfach gesagt, dass ich von Schäden an der Bausubstanz ausgehe und er bitte einen Bausachverständigen kommen lassen soll. Vergeblich. Wir sollen einfach weiterhin lüften.

Falls ich nun einen Sachverständigen beauftrage und nachgewiesen wird, dass das schon vor unserem Einzug bekannt war - Vormieter hielten sich auch nie so lange hier - bekomme ich die Kosten dann erstattet?

Ich bin total verunsichert, wie ich mit dieser Situation weiterhin zu verfahren habe. Zusätzlich wurde der Vertrag auf Wunsch des Vermieters auf zwei Jahre festgelegt. Ein Schelm, der… Ich kann doch hier nicht noch über ein Jahr mit meinem Kind so „wohnen“?

Über Ratschläge und Tipps wäre ich euch echt dankbar.

Viele Grüße!

A.

Schimmel, Luftfeuchtigkeit
Handelt es sich hierbei um Kondenswasser oder einen Schaden von außen?

Hallo ich habe vor einigen Tagen festgestellt dass dort an der Wand ein Wasserfleck ist. Die Letzten Tage wurde er größer.
In dem Raum wird ein Wärmepumpentrockner betrieben, allerdings unregelmäßig und mit gutem Lüften. Unter dem Rahmen von dem Fenster (wo man das Grün sieht) bröckelte vor langer zeit mal der putz ab weshalb ich das damals mit spachtel neu gemacht habe und überstrichen (deshalb die unterschiedlichen weiße Farbe).

Ist das für Kondenswasser zu feucht? (Trockner lief zuletzt am Donnerstag) Es hat die Tage auch geregnet. Wir hatten schon an einem Kamin eine undichte Stelle in einem anderen Raum. Das wurd damals vom Vermieter in Auftrag gegeben. Rechts bei der Steckdose der Schatten ist nur Schatten. Das Fenster ist halt auch schon Uralt und Marode. Ich vermute dass da irgendwo Wasser vom Dach (ist unter einer Dachschräge) eindringt. Da wo man den Putz sieht hab ich heut mit dem Finger rumgepopelt das ging dabei ab.

Die einzelnen Wasserstreifen die man sieht enstanden weil es einmal etwas reingeregnet hat als das Fenster offen war. Aber nur wenig da lief ein Wassertropfen die Wand lang ist aber schon lange her.

Ich weiß Ferndiagnose ist immer Schwer aber ich würd gern vorbereitet sein auf das Gespräch mit dem Vermieter. Danke im Vorraus

(Rechts bei der Steckdose das Dunkele ist nur der Schatten)

Handelt es sich hierbei um Kondenswasser oder einen Schaden von außen?
Haus, Dachfenster, Schimmel, Bau, Biologie, Fassade, Feuchtigkeit, Mauerwerk, Wasserschaden, Wasserflecken, Feuchtigkeitsschaden

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