Unterschied Chemikant und Produktionstechnologe, was bietet mehr Weiterbildungsperspektiven?

Kann man mir bitte sagen ob das so alles richtig ist und vielleicht jemand aus erster Hand berichten ? Ich habe für beide Ausbildungsrichtungen Bewerbungsgespräche in den nächsten Tagen

So wie ich das recherchiere hat der Chemikant logischerweise im Bereich Verfahrenstechnik, Mess - und Regelungstechnik, Anlagenreinigung, -Inbetriebnahme und Instandhaltung und Steuerung zu tun. Das ganze begrenzt auf chemische Produkte und es wird eher überwacht als weiterentwickelt

Der Produktionstechnologe hat ein ähnliches Aufgabenfeld analag in Betrieben die diverse Güter produzieren. Sowohl Automobil, über Chemie bzw. Pharmazie ist alles dabei. Zu den wesentlichen Aufgaben kommen besonders die Entwicklung und Optimierung von Prozessen, aber ebenfalls Überwachung und Tätigkeiten die der Chemikant hat.

Zur beruflichen Weiterbildung kommen beim Chemikanten der Chemietechniker oder Meister (Techniker geht in Richtung Bachelor Verfahrenstechnik) und beim Produktionstechnologen der Prozessmanager. Wie sind dort die Aufgaben verteilt ? Kann man als Produktionstechnologe später direkt in einen weiterführenden Masterstudiengang ? Denn beim Chemietechniker ist dies möglich. Der Technikertitel ersetzt hierbei sozusagen den Bachelor

Studium, Schule, Ausbildung, Meister, BASF, Betrieb, Chemikant, Techniker, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
0 Antworten
Wie soll ich den Urlaubsanspruch und mein Arbeitsverhältnis handhaben?

Ich war 2 Monate auf der Meisterschule und habe im Vorfeld mit meinen Arbeitgeber für diese 2 Monate unbezahlten Urlaub beantragt. Jetzt wurden mir für diese 2 Monate 5 Urlaubstage abgezogen. Allerdings bestand das Arbeitsverhältnis fort und die Kürzung des Urlaubes ist damit unzulässig.

Da ich nächstes nochmal ein halbes Jahr auf die Meisterschule muss, frage ich mich, wie ich das jetzt handhaben soll. Ich möchte ungern kündigen. Aber wenn ich auf die 5 Tage für dieses Jahr bestehe, werden die mir für das nächste halbe Jahr bestimmt keinen unbezahlten Urlaub geben. Andererseits haben sie schon angedeutet, dass sie das beim nächsten halben Jahr irgendwie anders regeln wollen. Für mich sieht das aus, als wüssten sie, dass sie das nicht dürfen und nun einfach nochmal 5 Urlaubstage einsparen wollen. Wenn ich also quasi vor den nächsten halben Jahr rausgeschmissen werde, dann sind die 5 Tage verschwendet und ich kann entweder danach wieder angekrochen kommen und nur Urlaub verhältnismäßig für den Rest des Jahres bekommen oder ich gehe in eine andere Firma und habe genauso wenig Urlaub.

Natürlich kann ich meinen Arbeitgeber verstehen, dass er ungern Urlaub für für nicht geleistete Arbeitstage gewährt und er hat mich auch nicht gebeten auf die Meisterschule zu gehen, aber er braucht Mitarbeiter und ich hätte auch trotz Meistertitel für ein etwas besseren Gesellenlohn für ihn gearbeitet. Aber trotz riesen Auftragslage und Personalmangel kommt mir niemand wirklich entgegen.

Ich habe dieses Jahr bis jetzt auch fast keinen Urlaub genommen und würde mir wahrscheinlich auch wieder etwas auszahlen lassen. Wenn man mich braucht bin ich in der Regel immer da. Ich habe einen Beruf in den es relativ wichtig sein kann angefangene Arbeiten gleich abzuschließen. Dafür stehe ich auch gerne mal bis zu 14 Stunden auf der Baustelle. Allerdings erwarte ich dann auch dafür Anerkennung. Dazu kommt auch noch, dass mein Arbeitgeber in jedem Fall von mir profitiert.

Ehrlich gesagt, würde ich mich bestimmt auch darauf einlassen den Urlaub verhältnismäßig zu kürzen. Aber wie gesagt, kommt bei meinen Kommunikationsversuchen nur dürftig etwas entgegen.

Ich glaube das größte Problem ist, dass die Buchhaltung bei uns auch gleichzeitig das Personalmanagement ist. :)

Ich wäre dankbar für Tipps und Anregungen. Wie sind denn eure Meinungen?

Urlaub, Arbeit, Handwerk, Meister, Arbeitsrecht, Urlaubsanspruch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
5 Antworten
Meinem Enkel wurde gestern mit Einschreiben nach dem ersten Ausbildungsjahr ohne Angaben von Gründen gekündigt, was kann er machen?

Meinem Enkel wurde gestern mit Einschreiben nach dem ersten Ausbildungsjahr ohne Angaben von Gründen gekündigt, was kann er machen?

Er ist 16 Jahre und ihm wurde ohne Angaben von Gründen gekündigt. In seinem Ausbildungsvertrag steht, dass sich der Ausbilder schadenersatzpflichtig macht, sollte er nach dem ersten Ausbildungsjahr ohne Gründe kündigen. Genau das hat er gemacht. Problem ist, dass er nach der Hauptschule Schreiner gelernt hat und jetzt sein erstes Lehrjahr in der Berufsschule und einen Tag im Betrieb pro Woche gemacht hat und jetzt ist es zu kurzfristig, dass er irgendwo in das zweite Lehrjahr einsteigen könnte. Hinzu kommt, dass es ja auch sehr ungewähnlich ist in das 2 Lehrjahr einzusteigen, da man ja normalerweise im ersten Lehrjahr beginnt und die Ausbilder für das zweite Jahr ohnehin niemanden benötigen.

Das nächste Problem ist, dass er mit 16 schulpflichtig ist und es ihm auch nicht mehr reicht sich für die zweijährige mittlere Reife (sprich Realschule) rechtzeitig anzumelden, da die Anmeldungen alle schon waren und angerechnet würde er dieses Jahr auch nicht bekommen. Es wäre also reine Verschwendung dieses Jahr. Somit müsste er nochmals im ersten Lehrjahr anfangen also nur Betrieb und keine Berufsschule, da er die Berufsschule schon hat und mit Note 2,4 abgeschlossen hat. Dies würde aber erst im nächsten Jahr gehen.

Dann hätte er aber nicht nur ein Jahr, sondern gleich zwei Jahre verloren. Ins zweite Jahr reinzukommen wird ja sehr schwer, da dann irgendwo irgend jemand seine Ausbildung abbrechen müsste, was gelegentlich auch vorkommt aber nicht so oft. Es sei denn er zieht um oder muss entsprechend weit anfahren.

Da er das ganze Prozedere überhaupt nicht weiß, ob und wann er eine Stelle bekommt, kann er seinen alten Arbeitgeber überhaupt der Höhe nach nicht schadenersatzpflichtig machen. Wenn er erst im nächsten Jahr was bekommt, dürfte eine Schadensersatzklage schon zu spät sein.

Arbeit, Schule, Meister, Recht, Arbeitgeber, Ausbilder, Lehre, Schreiner, Handwerkskammer, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
10 Antworten
Umzug nach Island- Was habe ich zu beachten und plane ich alles richtig?

Hallo ihr Lieben,

in einem Monat ziehe ich nach Island, werde dort als Augenoptikermeisterin arbeiten und bin schon total aufgeregt :-)

Ich habe ein paar Fragen und vorweg diese Info: Ich habe immer nur als Gesellin gearbeitet und bin nun Meisterin geworden. Reykjavik ist doppelt bis dreimal so teuer wie Deutschland.

  1. Habe ich in Island einen Anspruch auf Weihnachtsgeld?
  2. Sind 2000 netto und eine dauerhaft gestellte Wohnung die 1600 Euro kostet in Ordnung? Manche sagen, es ist super viel, andere finden es wiederum aufgrund der teuren Gegebenheiten in Island wenig...
  3. Soll ich mich lieber abmelden und in Island ummelden, oder den Wohnsitz hier in Deutschland erstmal behalten?
  4. Wir werden öfters zum Augenausmessen aufs tiefste eisige Festland fahren, sowie auf umliegende Inseln. Dies wird alle paar Wochen etwa 20-30 pro Woche Extra- Fahrtdauer in Anspruch nehmen. Wäre es zu unverschämt, dies irgendwann vergütet bekommen zu wollen? Im Vertrag steht dazu nichts, laut zukünftigen Arbeitskollegen nimmt man es so hin.
  5. Einige Saisonarbeiter arbeiten schwarz, weil sie nur im Sommer kommen und kriegen das gleiche Gehalt. Mach ich mich strafbar, wenn ich diese Schwarzarbeit verheimliche? Ich bin ehrlich. Mir ist es echt egal und wenn die Firma Engpässe hat, kann ich irgendwie verstehen, wenn man sich für ein paar Wochen befreundete Optiker einfliegen lässt, die das Geld bar auf die Hand bekommen...
Arbeit, Job, Umzug, Meister, Island, auswandern, Auswanderung, Reykjavik, Augenoptikermeister
1 Antwort
Was muss in eine Empfehlung für ein Weiterbildungsstipendium?

Hallo Leute,

also ich habe im Januar meine Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker abgeschlossen und wollte mich nun auf ein Stipendium für die Meisterschule bewerben, da ich sehr , nun gibt es drei Möglichkeiten sich darauf zu bewerben:

"Sie haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung für das Weiterbildungsstipendium nachzuweisen:

  • Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden
  • oder
  • Sie sind bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen
  • oder
  • Sie weisen Ihre besondere Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers oder der Berufsschule nach."

für die erste Möglichkeit bin ich leider mit einem Prozentpunkt unterqualifiziert, die zweite Möglichkeit fällt auch weg, bleibt also nur noch die dritte, dies ist rein theoretisch gar kein Problem, da mein Betrieb mir gegenüber sehr positiv gesinnt ist, jedoch wurde ich gebeten dieses Empfehlungsschreiben selber vorzubereiten was sich deutlich schwieriger gestaltet als zu Anfang vermutet.

Nun zu meiner Frage, hat hier vielleicht jemand bereits Erfahrungen mit so etwas und könnte mir kurz stichwortartig schreiben was ich auf jeden Fall nicht vergessen sollte bzw. was dort hinein muss?

Lg. Leon M.

Schule, Meister, Weiterbildung, Empfehlungsschreiben, Weiterbildungsstipendium, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Meister

an welchen spieltag kann man frühesten deutscher meister werden (fußball)

7 Antworten

Industriemeister erfahrungen zur Schule?

4 Antworten

Nabendurchmesser zu groß!

6 Antworten

Kann man als Meister Berufsschullehrer werden?

7 Antworten

Friseurmeister - Wie lange dauert die Ausbildung?

6 Antworten

Welchen Abschluss hat man nach seinen Meister?

2 Antworten

Nach meiner Lehere den KFZ Meister?

6 Antworten

Meister = Fachabitur?

3 Antworten

Meisterbrief ohne Ausbildung aber wie?

5 Antworten

Meister - Neue und gute Antworten