Mehrfach die Miete unpünktlich gezahlt, rechtfertigt dies schon eine Kündigung des Vermieters? - PLUS UMFRAGE?

Guten Morgen.

Ich habe bereits 2 x in zwei aufeinanderfolgenden Monaten meine Miete nicht pünktlich gezahlt. Dies liegt daran, dass mein Arbeitgeber (eine Spielothek) mir mein Gehalt nicht pünktlich zum Monatsende auszahlt.

In meinem Arbeitsvertrag steht kein konkretes Auszahlungsdatum und auch nicht z.B. "Monatsende" oder "Monatsanfang". Daher gilt meines Wissens nach ein Paragraph des BGB, in dem definiert ist, dass in einem solchen Fall das Gehalt am 1. Werktag auf dem Konto des Arbeitnehmers sein für Abgänge verfügbar sein MUSS (und nicht kann) und daher am LETZTEN Werktag eines Monats auf dem Konto des Arbeitnehmers eingehen sollte.

Daran hält sich mein Arbeitgeber (ich befinde mich noch in der Probezeit) bescheidenermaßen nicht, was letztendlich zum 2. mal am Stück zu einer unpünktlichen Mietzahlung meinerseits geführt hat, da diese am 1. Werktag im Monat abgebucht wird. (Lastschrift)

Ein abweichender Abbuchungstermin ist in meinem Fall wahrscheinlich nicht möglich, da ich auch sonst so mit meinem Vermieter Probleme habe.

Ich habe gelesen, dass zweimal unpünktlich die Miete zahlen, eine ORDENTLICHE Kündigung eines Mietvertrages bedeuten kann und eine mehrfache (3 x oder öfter) zu spät die Miete gezahlt, sogar die fristlose. Stimmt das?

Im Prinzip habe ich ja nicht viele Auswahlmöglichkeiten, da sich die Zahlungsmoral meines Arbeitgebers vermutlich nicht ändern wird und mein Vermieter keinen abweichenden Abbuchungstermin akzeptiert.

Möglich wären ja zum Beispiel noch:

  • Arbeitgeberwechsel (Kündigung)
  • es drauf anlegen (Mietzahlungen und Gehalt)
  • sofortiger Arbeitgeberwechsel (fristlose Kündigung) usw.

Weil ich selbst nicht weiter weiß, möchte ich Euch um Eure Meinung bitten. Vielen Dank im Voraus.

Miete, Rechtsanwalt, Mieter, Recht, Mietrecht, Arbeitgeber, Vermieter, Unpünktlich, Wirtschaft und Finanzen
13 Antworten
UMFRAGE! Nachbarin (Reihenhaus/Plattenbau) hat über meiner Wohnung in ihrer Wohnung Wäsche gewaschen - danach Feuchtigkeitsschaden an meiner Wand in dem Flur?

Hallo.

Als ich in meinem Bad Baden wollte, war mit der Wand im Flur noch alles in Ordnung.

Ich ging also ganz normal Baden und hörte parallel, wie meine die Waschmaschine meiner Nachbarin über meiner Wohnung "rumorte". - Dabei habe ich mir, so wie sonst auch immer, nichts gedacht, da Reihenhaus bzw. Plattenbau.

Nun, nachdem ich mit dem Baden fertig war und mich angezogen habe, verließ ich meine Wohnung für ein paar Stunden, um ein paar Erledigungen zu machen. Auch zu diesem Zeitpunkt war mit der Wand noch alles in Ordnung.

Als ich wieder in meine Wohnung zurückkam, jedoch nicht mehr.

Im Flur meiner Wohnung stehend mit dem Blick zur Wohnungstür, fiel mir plötzlich auf, dass links neben meiner Wohnungstür und links oberhalb der Wohnungstür (in der Ecke) die Tapete gequollen war, als wenn sie feucht wäre.

Habe angefasst und siehe da, feucht! (eher nass - subjektiv)

Ich vermute, dass es durch den Waschvorgang meiner Nachbarin kam, weil dort vielleicht etwas schiefgegangen ist?

Wollte aber auch Eure Einschätzung gerne einmal wissen.

Kann so etwas auch durch mangelhaftes oder falsches Lüftungsverhalten oder eine zu hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit kommen?

Oder vielleicht durch etwas anderes?

Möchte es heute gerne meinem Vermieter melden, weiß nur nicht, wie ich das und was ich schreiben sollte. - Vielleicht könnt Ihr mir da Vorschläge machen?

Ist das nun meine eigene Schuld (habe keine Hausratsversicherung, aber eine Haftpflichtversicherung) oder die Schuld meiner Nachbarn?

Oder vielleicht auch einfach nur Baumangel?

Kurzfassung:

  • nach dem Betreten der Wohnung Wand im Flur feucht, eher nass
  • kurz zuvor hat die Nachbarin über mir Wäsche gewaschen
  • bitte um Tipps und Ratschläge, vielleicht auch eigene Erfahrungen
  • Schuldfrage?

Damit Ihr Euch auch "ein eigenes Bild" von dem Anliegen machen könnt und wisst, wovon ich hier schreibe, habe ich ein paar Bilder davon hinzugefügt.

UMFRAGE:

Wer ist Schuld? - ich selbst, die Nachbarin oder bauliche Mängel bzw. Vermieter?

Bitte betrachtet diese auch einmal kurz. Weiß mir nicht zu helfen.

Im Voraus vielen Dank für alle Antworten.

Waschmaschine, Wäsche, Wand, Mieter, Mietwohnung, Vermieter, Baumängel, feuchte Wand, Schuld
11 Antworten
Gegenstand fällt herunter - Kater spielt verrückt und Schubladen gehen auf und wieder zu - von alleine! Ich hoffe, es gibt hier eine logische Erklärung?

Hallo.

Vor etwa einer halben Stunde sind in meiner Wohnung ein paar merkwürdige Dinge passiert.

Also, ich habe ein Regal (fest angebohrt und sehr stabil und grade) an der Wand, wo ich Gegenstände sämtlicher Arten drauf habe.

Zum Beispiel habe ich dort auch seit ca. 3 Wochen eine Wattestäbchenbox (original verschlossen) stehen, die steht da auch seit 3 Wochen fest, ohne das sie auch nur ansatzweise bewegt hat.

Und vor einer halben Stunde (ich war am anderen Ende des Raumes, mein Kumpel und mein Kater auch!), fiel diese - plötzlich - wie aus dem Nichts mit voller Wucht herunter, auf den Fußboden und alle Wattestäbchen waren quer verteilt.

Kurz davor war mir bereits aufgefallen, dass mein Kater seinen Katzenparcour an der Wand nutzen wollte, er bewegte sich ganz normal und - plötzlich - ist er von dem Katzenparcour wie ein wilder heruntergesprungen und - total wild - durch die Wohnung gelaufen. - Er ist normalerweise total ruhig und entspannt.

Dann habe ich in letzter Zeit schon öfter mal meine Schubladen ZUgemacht, die (obwohl ich sie immer nach der Nutzung zumache), komischerweise regelmäßig wieder offen stehen. Auf meiner Wohnungskamera (habe eine Kamera, - eigentlich - nur wegen meinem Kater, war zwar zu erkennen, dass sie aufgingen, aber niemand zu sehen.

Die Fenster habe ich zu, wenn ich nicht da bin.

Ich wohne in einem Plattenbau, wo ich keine Straßenbahn, Ubahn oder so etwas in der Nähe habe.

Ich weiß, dass das bescheuert klingt, ich glaube eigentlich auch nicht an Geister?, nur kann ich mir diese "Zufälle" leider nicht logisch erklären. Vielleicht könnt Ihr mir ja dabei helfen? - BITTE!

Das Ulkige ist, das ich ein geistig vollkommen gesunder Mensch bin, so wie mein Kumpel auch. Wir bilden uns nichts außergewöhnliches ein, schon gar nicht so etwas.

Kann eventuell bitte jemand von Euch mit einer logischen Lösung aushelfen?

Oder mir sagen, ob es tatsächlich Geister gibt, so doof das klingt? - Vielleicht gibt es dazu ja inzwischen irgendwelche wissenschaftliche "Belege".

Oder eine menschliche "Überkraft", etwas genauer definiert?

Für ausführliche und hilfreiche Antworten bereits Danke im Voraus.

Kater, Menschen, Wand, Katze, Esoterik, Geister, Beruhigung, Gegenstände, real
9 Antworten
Krankschreibung kurz nachdem ich gekündigt habe - ist das strafbar oder als Vorsatz anerkannt? - UMFRAGE?

Hallo.

UMFRAGE: Sollte ich mich von Anfang bis zum Ende meiner Kündigungsfrist oder auch eventuell nur 2 Wochen, - oder lieber gar nicht krankschreiben lassen?

Ich habe vor, morgen meine aktuelle Arbeitsstelle per Einschreiben mit Rückschein unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (1 Monat) zu kündigen.

Ich möchte dort kündigen, weil mich der Arbeitgeber nur ausnutzt und mich schuften lässt, ohne dies wirklich zu wertschätzen.

Ich habe noch etwa 30 Überstunden und ca. 10 Tage Resturlaub.

Wenn ich mich noch weitere 4 Wochen zu der Arbeit begebe, trotz Schmerzen im Bein und einen dadurch einen sauberen Abgang hinlege, werden mir dann mein Resturlaub und meine Überstunden noch ausgezahlt?

Wie werden mich wahrscheinlich meine Kollegen und Vorgesetzen verhalten, wenn ich nach ca. 10 Jahren dort kündige?

Werden diese einen sauberen Abgang von mir wertschätzen?

Was würde passieren, wenn ich mich 2 oder 4 Wochen (bis zum Ablauf der Kündigungsfrist) noch krankschreiben lassen würde?

Würde ich dann noch zum Betriebsarzt geschickt werden und evtl. eine Strafanzeige von meinem ehemaligem Arbeitgeber bekommen oder fristlos gekündigt werden (nachdem ich schon gekündigt habe)?

Würde es einen Unterschied machen, ob ich 2 Wochen oder 4 Wochen krankgeschrieben bin?

Eigentlich möchte ich mich gerne die letzten beiden Wochen krankgeschrieben sein, um mir meinen Urlaub und meine Überstunden auszahlen zu lassen.

Einen Aufhebungsvertrag hat mein Arbeitgeber im übrigen nicht akzeptiert.

Vielen Dank für alle Antworten im Voraus.

Arbeit, Kündigung, Menschen, Recht, Überstunden, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kollegen, Provokation, Ausbildung und Studium
4 Antworten
Arbeitgeberwechsel mit Aufhebungsvertrag - Fristen?

Hallo.

Ich verdiene ca. 1.280 € netto (ausgezahlt) pro Monat.

Heute Nachmittag habe ich einen Job gefunden und eine Zusage bekommen, dass ich am kommenden Montag, dem 13.08.2018 mit meinem neuen Job (Callcenter - Outbound) für 1.350 € netto (ausgezahlt) beginnen könnte.

Die Zusage habe ich zwar nicht schriftlich, aber unter unabhängigen Zeugen mündlich.

Und die Arbeit habe ich mir schon genau anschaut und gehe davon aus, dass sie mir wirklich mehr Spaß machen würde, als meine aktuelle Arbeit als Lagerist im gastronomischen Bereich.

Soviel dazu.

Nun ist Montag aber sehr kurzfristig und unter Anbetracht dessen, wäre das meines Wissens nach, höchstens mit einem Aufhebungsvertrag möglich, wenn überhaupt.

Ich weiß, dass mein Arbeitgeber (der Aktuelle), nicht besonders gerne Aufhebungsverträgen zustimmt und meistens auf die gesetzliche Kündigungsfrist besteht. - Warum, dass verstehe ich auch nicht.

Aber mal angenommen, er würde zustimmen, an welche Fristen muss man bei einem Aufhebungsvertrag (von Seite des Arbeitnehmers) denn denken?

Ist tatsächlich ein Ausstieg innerhalb von 3 Tagen (wirklich sehr kurzfristig) möglich?

Und wenn ja, wie genau würde das funktionieren?

Meine Gründe für einen Wechsel liegen für mich in der Zustimmung des suchenden Arbeitgebers, die Arbeit, die ich mir anschauen konnte und das höhere Gehalt, dass ich ausgezahlt bekommen würde. (Nicht Stornobehaftes - 10 € / h+ Provision)

Vielen Dank für alle Antworten im Voraus!

Arbeit, Beruf, Job, Aufhebungsvertrag, Agent, Call-Center, Arbeitgeberwechsel, Auftrag, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
5 Antworten
Aufgrund von Überschuldung Lohnabtretungen beim Arbeitgeber - ist das gefährlich?

Hallo.

Aufgrund meiner persönlichen Überschuldung (Private Person = ca. 35.000 € Schulden), habe ich bereits eine Lohnabtretung (Lohnpfändung) bei meinem Arbeitgeber vorliegen.

Ich habe aber noch ungefähr 6 weitere Gläubiger und ich vermute, dass diese auch einen Teil meines Lohnes pfänden wollen könnten.

Damit würde ich in diesem Jahr noch rechnen, zusätzlich zu der bereits bestehenden.

Meine Frage ist, ob überhaupt so viele Gläubiger zur selben Zeit pfänden dürfen, ob die meisten Gläubiger sich (aufgrund von - nicht zahlen könnens ... -) überhaupt durch das Gericht einen pfändbaren Titel ausstellen lassen würden, - erfahrungsgemäß?

Ich wollte eigentlich versuchen, die Schulden selbst in Raten bei jedem Gläubiger abzuzahlen, weiß aber nicht, auf eine welche monatliche Summe (z.B. 20 € pro Gläubiger) sich die Gläubiger einlassen würden.

Was würde mit meiner Arbeit passieren (Arbeitgeber), wenn es nachher noch mehr Lohnpfändungen gibt, als bisher? Hätte er dann das Recht, mir zu kündigen?

Ich denke, eigentlich nicht, schließlich sind meine Schulden ja sozusagen meine Sache und und insgesamt 6 unabhängige Lohnpfändungen bedeuten doch eigentlich keinen besonders höheren Mehraufwand für den Arbeitgeber, oder?

Was würde mir im schlimmsten Fall blühen, vorausgesetzt, der Fall tritt so ein?

Und kann ich das nicht auch auf "die leichte Schulter" nehmen?

Es handelt sich u.a. um Schulden wegen meines finanziertem, nicht abgezahlten Auto und einige Kredite, die ich nicht zurückgezahlt habe. Außerdem habe ich noch weitere kleinere Sachen offen.

Aber eine Strafanzeige oder ein ziviler Prozess kann mir nicht blühen, oder?

Vielen Dank im Voraus für alle Antworten.

PS: Ja, das ist wirklich eine ernste Frage. (GUTEFRAGE)

Arbeit, Finanzen, Schulden, Recht, Gericht, Titel, prozess, Strafe, Überschuldung, Vollzeit, Wirtschaft und Finanzen
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