Körper unendlich oft elektrische Ladung entziehen?

Hallo,

angenommen, man hat eine isolierte Kugel die neutral geladen ist.. Man hält nun bspw. einen positiv geladenen Körper sehr nah an diese Kugel dran, was ja zur Folge hat, dass größtenteils negative Ladung auf der einen und positive Ladung auf der anderen Seite ist (oder?).

Wenn ich mit dies nun durchführe und an eine Seite dann mit einem neutral geladenen Stab die Kugel berühre, müsste doch nur die negative Ladung entzogen werden und die Kugel ist positiv geladen. Jetzt mache ich einen Cut, lasse die Kugel aber im gleichen Zustand.

Nun Halte ich einen negativ geladenen Stab in die Nähe der Kugel und berühre sie dann mit einem neutral geladenem Stab. Jetzt wird die Kugel erst elektrisch neutral und dann wird noch mehr positive Ladung entzogen, sodass die Kugel jetzt negativ geladen ist. Man geht hier davon aus, dass die Ladung auf dem vorher neutral geladenem Stab an einen Körper weitergeleitet wird, der die Ladung speichert.

Diesen Vorgang wiederholt man nun erneut, aber wieder mit dem positiv geladenem Stab.

Würde das so funktionieren, denn man nimmt ja immer wieder Elektronen und Protonen weg und ein Körper hat ja nicht unendlich, wie ich vermute.

Was wäre wenn man den erwähnten Körper, der die Ladung, die der Stab aufnimmt, speichert, zwischendurch mit der Kugel in Kontakt bringt? Die Kugel ist dann bspw. gerade neutral geladen und der andere Körper auch, aber mit viel mehr neutraler Ladung (falls das möglich ist). Würde sich die Anzahl der Elektronen und Protonen dann auf den Körper und die Kugel verteilen, sodass man wieder negative oder positive Ladung von der Kugel entnehmen kann?

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht wirklich Ahnung von Physik habe und wir dieses Thema nur in der Schule haben und ich interessiert bin, ob solche Experimente funktionieren würden, deshalb entschuldige ich mich, falls hier etwas keinen Sinn ergibt. Ich hoffe aber, man versteht trotzdem die Frage.

Danke im Voraus für Antworten!

Ladung, Physik
Energieübertragung und Transport bei Wechselstrom?

Hallo,

als ich gestern mal so vor mich her gemacht habe, ist mir aufgefallen das ich doch ein gewisses Verständnisproblem bezüglich Wechselstrom habe.

Eigentlich habe ich insgesamt zwei Fragen:

  1. Mir ist bewusst, dass bei der Stromübertragung bei langen Wegen, also zum Beispiel von dem Kraftwerk in die Stadt, eine hohe Spannung bei niedriger Stromstärke verwendet wird. Allerdings ist mir dabei im Zusammenhang mit der Definition von Spannung und Stromstärke eine Frage aufgekommen. Wenn die Stromstärke die Ladung bzw. könnte man ja auch Anzahl an Elektronen pro Zeit durch den Querschnitt des Leiters ist, und man die Spannung so zusagen als Druck sieht, die die Elektronen anschiebt bzw. Beschleunigt, dann müsste die Stromstärke ja theoretisch beim erhöhen der Spannung auch steigen, weil sich die Elektronen schneller bewegen und so mehr Elektronen pro Zeit (z.Bsp. 1 Sekunde) durch den Leiterquerschnitt bewegen oder nicht?
  2. Ist mir beim Wechselstrom bewusst, dass es eine ständige umpolung, bzw. einen Wechsel von + und - Pol gibt. Allerdings habe ich ein Verständnisproblem, was die Abgabe der Energie an einen Verbraucher angeht. Beim Gleichstrom kann man ja sagen, dass die Elektronen von einem Pol zum anderen durch den Kreislaufe fließen und dabei einen Teil ihrer Energie an den Verbraucher abgeben. Beim Wechselstrom würden die Elektronen aber doch quasi immer hin und her gehen, also durch den Verbraucher hin und durch den Verbraucher zurück und immer so weiter gehen. Aber okay wenn ich es mir jetzt so recht überlege, würde der Verbraucher so ja immer laufen gehalten werden, wobei ich mir dann wieder die Frage stelle, ob beim Gleichstrom dann konstant Elektronen aus dem - Pol kommen, um den Elektronenfluss aufrecht zu erhalten? Ich habe da echt ein kleines Vorstellungsproblem.

Außerdem würde mich in dem Zusammenhang interessieren, wo die Elektronen dann herkommen, also angenommen, ich stecke jetzt eine Lampe in die Steckdose, beim Gleichstrom würde man denken kommen die Elektronen vom Kraftwerk fließen einmal durch den Verbraucher und wieder zurück, aber Wechselstrom , müssten sie den langen Weg ja immer hin und zurück, anderseits könnte ich mir auch vorstellen, dass man beim stecken in die Steckdose, sozusagen nur die Spannung aktiviert und die Elektronen aus den Leitern/Kabeln vor Ort kommen, in diesem Fall würde ich mich aber wieder fragen wozu man für lange Übertragungen dann eine hohe Spannung und niedrige Stromstärke braucht bzw. Verluste minimieren will.

Also ihr seht, ich hab da eine Menge Fragen und ich habe bereits viel im Internet gesucht, aber konnte nur teilweise meine Fragen beantworten, teilweise wurde ich noch mehr verwirrt. Vielleicht habe ich auch irgendwo einen extremen Denkfehler.
😅

Ich würde mich wirklich über eine Antwort von euch freuen und danke schon mal im Voraus.

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