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Muss ich am Gerichtstermin teilnehmen?

Bisher habe ich aufgrund der weiten Entfernung & mangelnder Kinderbetreuung per Videokonferenz teilgenommen.
ich kämpfe seit Jahren für meine beiden Kinder aus erster Ehe, daß sie ohne (häusliche) Gewalt aufwachsen. Wir waren deshalb auch im Frauenhaus. Es wurde vor Gericht aber nie erst genommen & letztlich ist mein exmann mit ihnen nach einen Umgang ohne Erlaubnis weggezogen. Bis dann ein Gerichtsverfahren stattgefunden hat, sagte man das sie nicht erneut aus der gewohnten Umgebung gerissen werden sollten.

mein exmann & mittlerweile hatte er auch eine neue Partnerin, übten weiterhin psychische & körperliche Gewalt aus & versuchten (teilweise auch erfolgreich) den Kontakt zu mir zu verhindern. So kam es weiter zu Gerichtsterminen & zwei Gutachten. Zuerst wurde eine latente Kindeswohlgefährdung festgestellt & dann eine akute, sodaß eine Innobhutnahme durchgeführt wurde, da es weiterhin hieß, daß sie nicht aus der gewohnten Umgebung genommen werden sollten. Daher war mein Haushalt für die Beteiligten des Gerichts keine Option.

nun hat mein exmann wiederspruch gegen die innobhutnahme eingelegt & darum geht es in die 2. Instanz nach Bamberg. Also ein neuer Richter oder Richterin. Dieses Mal wurde meinem Antrag auf digitaler Teilnahme abgelehnt, ebenso bei meinem Anwalt. Dieser schickt aber einfach einen Kollegen.

Ich habe zwei Kinder aus 2. Ehe die 4 Jahr & 15 Monate alt sind. Ich habe aus dem Waldkindergarten von 8-14uhr keine Betreuung. Das jüngste Kind ist immer bei mir, da es bisher nicht offen war für fremdBetreuung.
es sind ca. 5std Fahrt einfach. Ich kann also weder mit noch ohne meine beiden jüngsten 5std hin & 5std zurück fahren + die Zeit des Verfahrens. Am Gericht teilnehmen dürften & sollten sie auch nicht. Ich habe der innobhutnahme zugestimmt, auch wenn ich alle meine Kinder am liebsten bei mir hätte. Aber besser als bei meinem exmann & seinem genauso persönlichkeitsgestörten Umfeld.
Beim letzten Termin saß ich für ein hallo & ein nicken & ein tschüss über 3std vor dem Laptop. Mein ; jähriges Kind war im Wald & das jüngere verschlief es fast komplett auf mir. Das war Glück.

Meine beiden älteren Kinder sind im KinderHaus in Sicherheit & eine Rückführung in mein Haushalt steht in naher Zukunft nicht an. Für alle Beteiligten ist es auch unwahrscheinlich, daß eine Rückführung in den Haushalt des Vaters stattfinden kann. Bis auf meinen exmann & seinem Anwalt (letzterer vermutlich nur obligatorisch), sind der Meinung das die innobhutnahme gerechtfertigt ist. Also ist meine Teilnahme meines Erachtens ohnehin nicht von Nöten. Ich habe ja bereits mehrfach erläutert warum ich der Meinung bin, daß sie nicht im Haushalt des Vaters bleiben können oder dorthin zurück können.

Statt wie ihm aufgetragen eine Therapie zu beginnen, weigert er sich & geht gegen die innobhutnahme vor. Eine erfolgreiche Therapie bleibt aber weiterhin Voraussetzung für eine Rückführung in sein Haushalt, sofern die innobhutnahme korrekt war. Wovon ja wie gesagt fast alle ausgehen & das sind immerhin eine Richterin, Verfahrensbeistand, Gutachterin, Jugendamt, Ergänzunspflegerin sowie die Betreuer im Kinderhaus & meine Wenigkeit.
kann das Gericht in Bamberg dennoch drauf bestehen , dass ich persönlich erscheine? Obwohl ich höchstwahrscheinlich nichts Neues sagen kann & keine Kinderbetreuung habe? Die lange Fahrt meines Erachtens nicht nur unökolisch, sondern auch eine unnötige Tortur ist? Ich muss ja mit mindestens 12 eher 13 Stunden rechnen wenn ich mit dem Verkehr Glück habe. Selbst wenn ich also eine Kinderbetreuung finden würde, obwohl ich mit der Suche schon seit Ewigkeiten bis auf den Kindergarten kein Glück hatte, dann muss ich nach min 12std auch wieder für meine beiden kleinen Kinder da sein. Ich denke die meisten die Kinder haben wissen wie krass das ist nach so einer langen Strapaze.

Ich kämpfe jetzt schon seit über 10 Jahren für meine beiden Ältesten & habe mir irgendwann trotzdem ein eignes Leben wieder mit Kindern erlaubt & darüber bin ich sehr glücklich. Aber mein exmann zögert es weiter hinaus, was letztlich für alle Kinder blöd ist & Unmengen von Geld schluckt.
kann ich dem Wahnsinn also nur umgehen, wenn ich mit meinen beiden jüngsten dann ewig beim Arzt warte, um mich krank schreiben zu lassen?

Ich weiß nicht wieviele Termine es noch geben wird. Mein exmann kann ja wieder in Berufung gehen & in die nächste Instanz ziehen. Ich weiß nicht ob das mit dem krankschreiben immer klappt. Aber eigentlich kann da ja keiner was machen oder? Würde wohl kaum einer nachforschen ob ich krank war. Außerdem könnte ich vermutlich auch mal die Kinder krankschreiben lassen & mich damit entschuldigen oder?

es ist auf jeden Fall keine Option für mich mit den kleinen nach Bamberg zu fahren & sie dann vor Gericht mitzunehmen oder irgendwem fremdes zu geben. Genauso lasse ich sie nicht alleine zuhause.

mein 2. Mann muss arbeiten & kann sich nicht einfach dafür frei nehmen. Das hat er in den letzten Jahren oft gemacht, aber immer zu seinen Lasten

Familienrecht, Gerichtsverfahren, Gerichtsverhandlung, Ladung

[Physik] Plattenkondensator: Dielektrikum?

Guten Tag,

ich benötige noch ein bisschen Hilfe, um das Thema perfekt zu verstehen. Ich freue mich sehr auf eure hilfreichen und ausführlichen Antworten.

Die Kapazität eines Kondensators würde sich noch weiter erhöhen, wenn man einen anderen Nichtleiter außer Vakuum zwischen den Platten platziert. Den Nichtleiter nennt man Dielektrikum.

Das habe ich verstanden.

(Als Dielektrikum wird eine elektrisch schwach- oder nichtleitende Substanz bezeichnet, in der die vorhandenen Ladungsträger nicht frei beweglich sind. Ein Dielektrikum kann ein Gas, eine Flüssigkeit oder ein Feststoff sein. [Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dielektrikum])

Wenn man ihn zwischen den Platten platzieren würde, würden sich die Elektronen im Dielektrikum so verteilen, dass sie zur positiven Kondensatorplatte zeigen und von der negativen Kondensatorplatte weg.

Das verstehe ich leider noch überhaupt nicht. Denn wie soll es denn innerhalb eines Elektrons auch eine positive Ladung geben? Wie kann es sein, dass sich hier die Elektronen zu kleinen Dipolen entwickeln? Ein Elektron hat doch die Elementarladung -e. Dann kann es doch kein Proton geben? Wie kann es überhaupt Protonen in einem elektrischen Leiter geben? Besteht Strom nicht immer nur aus Elektronen?

Das Dielektrikum leitet also nicht, verschiebt aber durch den Einfluss des elektrischen Feldes seine Ladung asymmetrisch. 

Das verstehe ich leider auch noch nicht. Was versteht man denn unter einer symmetrischen Verschiebung von Ladung und was versteht man unter einer asymmetrischen Verschiebung von Ladung?

Die Moleküle werden dann zu Dipolen mit der gleichen Wirkung wie die gegenüberliegende Platte, wodurch noch mehr Ladung auf dem Kondensator gespeichert werden kann.

Ich verstehe leider, wie bereits oben beschrieben, nicht, wie es bei Elektronen überhaupt zu Dipolen kommen kann. Ich kannte Dipole (Ein Dipol-Molekül ist insgesamt ein elektrisch neutrales Molekül, in dem jedoch Elektronen unsymmetrisch verteilt sind [Quelle: https://www.leifichemie.de/aufbau-der-materie/wechselwirkungen/grundwissen/dipol-molekuele#:~:text=Ein%2520Dipol%252DMolek%C3%BCl%2520ist%2520insgesamt,und%2520der%2520andere%2520negativ%2520ist.]) nur von Magneten und von Chemie.

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Bleibt Energie und Ladung nach Entfernen des Dielektrikums enthalten?

Drei identische Plattenkondensatoren (C1, C2, C3) haben jeweils eine Kapazität von 60 µF. In einen der drei Kondensatoren wird ein Dielektrikum eingesetzt, so dass der Raum zwischen den Platten völlig ausgefullt wird. Hierdurch steigt seine Kapazität auf 95 µF. Jetzt werden die Kondensatoren parallel geschaltet, auf 120 V aufgeladen und dann von der Spannungsquelle getrennt.

a) Wie groß ist die gespeicherte Energie im System?

b) Wie groß sind die Ladungen, welche sich auf den jeweiligen Kondensatoren befinden?

c) Wie groß sind die Ladungen, welche sich auf den jeweiligen Kondensatoren befinden, wenn das Dielektrikum wieder entfernt wird?

d) Wie groß ist die gespeicherte Energie im System nach dem Entfernen des Dielektrikums?

Ansatz

a) E = 1/2 C * U² = 1/2 (60 µF + 60 µF + 95 µF) * 120 ² V = 1,548 J

b) Q1 = Q 2 = C1 * U = 60 µF * 120 V = 7,2 * 10^-3 C.

Q3 = C3 * U = 95 µF * 120 V = 0,0114 C.

c) Hier bin ich mir jetzt nicht sicher. Die Ladung ist wieder gleichverteilt, also ist Q_Ges = Q1 + Q2 * Q3.

Für Q1 und Q2 nimmt man jetzt wieder 7,2 * 10^-3 C. Für Q3 wird in unserem Skript jetzt 0,0114 C vorgeschlagen. Aber ich verstehe das nicht. Das Dieelektrikum wird doch jetzt wieder entfernt. Sollte es dann nicht auch 7,2 * 10^-3 C sein und nicht 0,0114 C?

QGes = Q1 + Q2 + Q3 = 7,2 * 10^-3 C + 7,2 * 10^-3 C + 0,0114 C = 25,8 * 10^-3 C.

QGes = 25,8*10^-3 / 3 = 8,6 * 10^-3

d) E= 1/2 * C * U²

Da Q = C * U => U = Q/C

=> E = 1/2 * C* (Q/C)² = 1/2 * Q²/C

=> El = 1/2 ( (Q1 + Q2 + Q3)/(C1 + C2 + C3))²

= 1/2 ((25,8*10-3 C)/ 60 µF+ 60 µF + 60 µF.)² = 1,849 J.

Ich verstehe es nicht.

Warum wird in der Teilaufgabe c), wo die Ladung nach Entfernen des Diektrikum berechnet werde sollen mit den Wert von 95 µF weitergerechnet und bei der d), wo die Energie im System nach Entfernen das Dieelektrikums berechnet werden soll wieder nur 60 µF?

Also konkret:
Warum rechnet man bei c) QGes = Q1 + Q2 + Q3 = 7,2 * 10^-3 C + 7,2 * 10^-3 C + 0,0114 C = 25,8 * 10^-3 C. und nicht QGes = Q1 + Q2 + Q3 = 3 * 7,2 * 10^-3 C ?

Und wieso rechnet man bei der d) dann plötzlich wieder 1/2 ((25,8*10-3 C)/ 60 µF+ 60 µF + 60 µF.)² statt 1/2 ((25,8*10-3 C)/ 60 µF+ 60 µF + 95 µF.)²

Das erscheint mir doch sehr inkonsistent, dass man bei der c) nochmal die 95 µF hat und bei der d) plötzlich nur noch die 60µF

Liebe Grüße,

euer sehr verwirrter Jensek81

Energie, Elektrotechnik, Spannung, Elektrizität, Kondensator, Ladung, Physik, Vektoren, elektrisches Feld, Elektrotechniker

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