Wie viel Unterstützung braucht ein 5jähriges Kind?

Hey Leute,

meine Cousine ist vor einigen Jahren spontan nach Australien ausgewandert und plant jetzt wohl zurück zu kommen. Sie hat mittlerweile einen 5 und einen 6 jährigen Sohn. Sache ist die, dass ich gefragt wurde, ob ich für sie teilweise tagsüber auf die beiden kleinen aufpassen würde, wenn sie da Schicht hat. Ich bin mir aber nicht so sicher, was man mit dem Alter schon so kann und was nicht. Ich soll denen auf jeden Fall deutsch beibringen(die sprechen nur englisch), da dachte ich Memory wäre ganz gut. Geht das in dem Alter schon?

  1. Was können die generell in dem Alter schon?
  2. Können die alleine auf die Toilette? Muss man denen zum Beispiel beim anziehen von Badesachen helfen? Und vor allem haben die schon ein Schamgefühl, weil ich halt kein Mann bin?
  3. Wie ist das mit Steckdosen? Sollte ich da in meiner Wohnung so Kindersicherungen rein machen?
  4. Habt ihr Tipps, was man denen zwischen durch zum naschen gibt? Ich dachte so an Gurke schneiden oder Äpfel oder Birnen oder so. Hat Mama zumindest immer so mit uns gemacht. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern, als sie anderen Müttern immer erzählt hat, dass Kinder gar nicht nur Süßigkeiten essen wollen, sondern eigentlich auch gerne gesundes Essen, nur aus Bequemlichkeit oft zu süßkram greifen.

Habt ihr generell noch Tipps? Ich bin da echt unsicher, wenn ich das aber nicht mache wird das schwer für sie mit einem Job hier und vom Amt leben gibts bei uns in der Familie generell nicht. Ich kann mir das zeitlich leisten, will das aber auch gut machen.

Danke für jeden Ratschlag!

Ratgeber, Familie, Erziehung, Eltern, Kinder und Erziehung, Kindergarten
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Wer kann helfen - im Kindergarten wird Ghetto-Deutsch gesprochen?

Einer Freundin von mir, die ihre Zwillinge im gleichen Kindergarten hat wie ich meinen jüngeren Sohn, hatte mehrfach geklagt, dass im KiGa von zwei Erzieherinnen "Ghettosprache" gesprochen wird. Es wurde zuerst bei den Erzieherinnen einzeln freundlich angesprochen. Die Reaktion war bei der einen unfreundlich und bei der anderen verwirrt, überrascht. Als sich nichts änderte, wurde die Gruppenleitung angesprochen. Da die Eltern verständlicherweise nicht möchten, dass die Kinder sich diese Sprache angewöhnen, sollte es doch bitte geändert werden. Die Leitung wollte sich "darum kümmern". Es hatte sich wieder nichts geändert und es wurde dann wieder von den Eltern angesprochen - diesmal vor allen Kollegen. Daraufhin ist die eine ausgeflippt und hat gesagt, das käme vom Akzent ihrer Eltern und dafür könne sie nichts. Die andere hat nichts gesagt.

Die Befürchtung ist jetzt, dass, wenn die KiGas wieder öffnen, sich die Kinder wieder an die Sprache gewöhnen. Die Zwillinge, mein Sohn und auch andere Kinder plappern vieles nach, da sie viel Zeit mit diesen Erzieherinnen verbringen.

Die beiden Erzieherinnen sagen auch häufiger "Ey Vallah", auch in Gesprächen mit den Kindern, und ich finde, dass das nichts in einem Kindergarten verloren hat. Es wurde auch mehrfach angedroht, weitere Schritte zu übernehmen, wenn im Kindergarten eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird (ist keineswegs rassistisch gemeint).

Beide Erzieherinnen wurden in Deutschland geboren, sie haben ihre Wurzeln im Kosovo.

Wir möchten, dass es nicht ausländerfeindlich oder auf sonstige Weise diskriminierend wirkt, da es das absolut nicht ist. Leider ist diese Ghettosprache nun einmal alles andere als angenehm und die meisten Leute, die ich damit erlebt habe, waren einfach recht aggressiv und "spielten den großen Macker". Selbst wenn jemand einen ganz anderen Charakter hat, wirkt die Sprache einfach prollig und wir möchten nicht, dass die Kinder abgestempelt werden. Davon abgesehen klingt es nicht schön.

Kinder, Schule, Erziehung, Sprache, Fremdsprache, Albanien, Erzieherin, Kinder und Erziehung, Kindergarten, Kosovo, Liebe und Beziehung
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Gruppenleitung in Kita?

Hallo Liebe Gemeinde, ich habe eine Frage an euch.

ich habe bald eine neue Stelle als Erzieher (pädagogische Zweitkraft). Ich habe meine Gruppenleiterin schon kennengelernt. Sie sagte mir wie meine Stelle aussehen wird. Ich bin ausschließlich in der Gruppe tätig und werde ihr zuarbeiten. Fragen der Eltern soll ich immer an Sie weiterleiten damit die Ansprechpartner klar sind. Alle Infos die ich bekomme gebe ich weiter an die Gruppenleitung. Alle Elterngespräche oder Entwicklungsgespräche werde ich ihr im Teamgespräch alle Informationen geben und Sie wird diese in der Regel alleine frühen. Sie ist sehr nett aber auch sehr klar sie ist 35 und hat schon viel Erfahrung als Gruppenleitung. Sie sagte das diese Methode für die Eltern für die Kinder und für mich gut sei da die Hierarchie und die Strukturen sehr klar sind. es ist von der Gesamtleitung so gewollt. Alle Eltern werden die Gruppenleitung als erste Ansprechpartnerin sehen.

Ich fühle mich in dieser Struktur sehr wohl, da sie mir sagt was ich tun muss, ebenso darf ich aber auch Ideen einbringen. letztlich wird sie das im Kleinteam entscheiden. Fast alle Pflegearbeiten werde ich machen da sie mehr Verfügungszeit benötigt. Das kann ich gut verstehen.

Ist das bei euch auch so klar geregelt oder gibt es Ausnahmen. ich würde gerne mehr Verantwortung auf Dauer haben wollen!

Ich würde mich freuen zu erfahren wie es bei euch ist

Kinder, Schule, Erzieher, Erzieherin, Kinder und Erziehung, Kindergarten, Kita, Ausbildung und Studium
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Meine Frage ist, warum in der Zeit, wo die Schulen und Kindergärten wochen lang leer stehen, nicht mal renoviert werden, was denkt ihr darüber❓.?

Hallo ich bin Schüler in der Klasse 5.

  1. Es gibt Schulen wo man am liebsten mit dem Großen Bagger in die Schule fahren will um die abzureisen, dass man Angst hat das die Schule auf dem Kopf fällt. Er wird jetzt so viel Geld ausgeben für alles, aber für die Schule wo wir Kinder für das Leben lernen und mit Freunden dort groß werden zur wenig gemacht wird.
  2. Man kann die WC und die Dusch und Waschraume neue machen.
  3. Die Klassenräume renovieren.
  4. Mit neuen digitalen Medien und Geräte und das Internet, mit Besseren WLAN Auszustatten.
  5. Die Schulhöfen könnte neue Gestalt und mit neuen Spielgeräte und mit genügend Fallschutz ausgestatteten werden das man beim Spielen und wo mann mit Freunden auch mal sich richtig aus Toben kann.
  6. Bei manche Lehrkräfte müssen auf digitalen Medien ausgebildet werden oder auch Vorbildung geschickt werden dass wir Kinder denn das beibringen müssen, aber wir haben unsere Lehrer und Lehrerin lieb und machen das auch gerne.
  7. Die Spielplätze sollen auch renoviert werden, mit ganzen Spielgeräte die nicht kaputt sind und dort auch keiner sich verletzten oder sich beim spielen nicht wehtun möchte.

Ich möchte mich bedanken dass Leute die dass lesen, an die Politik weiter gegeben wird, wir Kinder fühlen uns veräppelt von den Politikern.

Kinder, Schule, Freundschaft, Politik, Kindergarten, Lehrer
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Eltern/Lehrer - Hausaufgaben übertrieben - Home Schooling ja oder nein?

Neugier. Ich habe die letzten Wochen miterlebt, wie Eltern am verzweifeln sind. Ich fand schon immer und bin auch jetzt noch der Meinung, dass Eltern die Lehrer und Erzieher zu wenig zu schätzen wissen. Wie viel Arbeit deren Job eigentlich macht ist vielen gar nicht bewusst. Vor allem Psychisch. Und ja, einige benötigen diesen Realitätsdämpfer. Aber mal ehrlich, was derzeit abgeht ist echt übertrieben. Corona hin oder her. Fakt ist:

  • Sie sind ausgelernt in diesem Beruf. Wissen wie sie mit den Höhen und Tiefen klar kommen und wie sie Kinder richtig anpacken müssen und fördern. Im Gegensatz zu den meisten Möchtegerneltern, die denken ihre Kids wären Topfpflanzen und alles regelt sich schon irgendwie
  • Lehrer - bei aller Liebe - können sich nicht JEDEM Kind einzeln widmen. Bei der Klassenstärke geht das weder zeitlich noch sonst wie. Sie unterrichten eine ganze Klasse und bekommt nicht jedes Kind die nötige Förderung.
  • sie unterrichten EIN Fach
  • sie unterrichten EINE Altersgruppe
  • sie unterrichten NICHT am Wochenende und in den Ferien
  • und sie erledigen definitiv NICHT 10 - 15 Blätter in einem Fach an einem Tag. Schon gar nicht bei Grundschülern.
  • deren Beruf ist das Unterrichten - nichts anderes. Sie gehen in die Schule, zu ihrem Arbeitsort und konzentrieren sich nur darauf. Das IST ihr ARBEITSORT.

Die letzten Wochen habe ich Eltern aus meinem Kreis erlebt, die am verzweifeln waren. Aber richtig leid, tun mir die Kids, weil sie das alles abfangen müssen.

  • Eltern, die neben der Arbeit es noch managen müssen ihre Kinder zu unterrichte, damit diese nicht nachlassen. Ein Zeitaufwand, der oft gar nicht zu schaffen ist.
  • Aufgabenstellungen teilweise ohne Anleitung
  • Anzahl an Blättern für EINEN Tag und EIN Fach, die nicht mal in der Menge in der Schule erledigt werden
  • oft sind verschiedene Altersgruppen daheim. Wer z. B. 3 Kids hat muss sich auf 3 verschiedene Unterrichtsmaterialien einstellen und jedes Kind soll natürlich bestens gefördert werden.
  • Eltern sind selber schon lange aus der Schule draußen und viele der Aufgaben sind für sie selbst noch ne Übung - soll aber zeitgleich den Kids vermittelt werden
  • und dann wird man blöd angemacht, wenn man sagt, dass auch die Kinder ein Wochenende und Ferien verdient haben und da keine Aufgaben gemacht werden.

Ein Lehrer hat eine 30-40 Std. Woche für 1 Altersgruppe für 1 Fach in dem er/sie spezialisiert ist. Und nun wird erwartet das Eltern das neben der Arbeit als Laie auch hinbekommen. Für mehrere Fächer und mehrere Altersgruppen.Ich hab das Gefühl, das die das komplett ausnutzen und klein reden. Ich komme selber aus dem Bereich und finde es unverschämt, was die Lehrer derzeit verlangen u wie sie darauf reagieren, wenn Eltern sagen, es wäre langsam zu viel.

In anderen Ländern funktioniert Home Schooling super. Die Kids verpassen nichts und bekommen dennoch häusliche Unterstützung. Warum zum T...fel geht das in BRD nicht?

Wie ist eure Meinung dazu?

Home Schooling JA - Häusliche Aufgaben zu viel als Laie 100%
Home Schooling NEIN - Eltern sollen das allein hin bekommen 0%
Kinder, Schule, Erziehung, Eltern, Homeschooling, Kinder und Erziehung, Kindergarten, Lehrer, Ausbildung und Studium
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