Menschenrechte durchsetzen?

Es gibt ja Leute die glauben Menschenrechte, also was die UN als solches definiert sind Absolut, Universell und ewig geltend. Aber warum? Das ist ja Menschengemacht, und es kann sich ändern je nach Kultur und Zeit.

Auch haben nicht alle die gleichen Vorstellungen was Menschenrechte sind. Z.b. würden es manche als Menschenrechtsverletzung empfinden wenn schwer behinderte kein Sex haben dürfen miteinander. (Ein Fall der ich miterlebt habe) Andere wie ich würden sagen Sex ist ein Privileg kein Recht, und wenn Menschen zu geistig eingeschränkt sind um zu realisieren was sie da tun, dann muss man intervenieren. Auch wenn der Sex selbstschadend ist, oder anderen schadet.

In solchen Einrichtungen herrscht nunmal das Hausrecht gegen sie, sie verstossen haben. Was dazu geführt hat, dass einer von ihnen woanders wohnen musste.

Aber Aktivisten würden das sicher als Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung empfinden.

Da sieht man, dass es sehr Subjektiv ist. Ist nicht alle Moral die nicht von einem höheren Wesen, einer höheren Instanz kommt Subjektiv?

Also wie würde man überhaupt Menschenrechte durchsetzen können überall, Weltweit, wenn es schlussendlich keine 100 prozentige klare Definition gibt?

Religion, Wohnung, Geschichte, Einrichtung, Vorstellung, Christentum, Sexualität, Psychologie, Ethik, Glaube, Grundrechte, Hausrecht, Kontrolle, Logik, Menschenrechte, Moral, Philosophie, un, Erlaubnis
Religionsfreiheit und die Ausübung?

Wie alle wissen haben wir in Deutschland die Religionsfreiheit im Grundgesetz niedergeschrieben und diese besagt auch nicht, dass diese nur für Christ*innen gilt.

https://www.bundestag.de/gg/grundrechte

Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

https://www.bmi.bund.de/DE/themen/heimat-integration/staat-und-religion/religionsverfassungsrecht/religionsverfassungsrecht-node.html

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sieht keine strikte Trennung zwischen Staat und Religion vor. Die Beziehungen zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften werden durch das sogenannte Staatskirchenrecht (auch: Religionsverfassungsrecht) geregelt.

Ich kann nicht verstehen warum immer irgendwelche Christ*innen anderen Religionen verbieten wollen wenn es um die Ausübung ihrer religiösen Bräuche geht (bestes Beispiel: Muezzin-Ruf).

https://de.wikipedia.org/wiki/Adhān#Immissionsschutz

Der Adhān muss sich in Deutschland an das Bundes-Immissionsschutzgesetz halten. Die Umsetzung artikuliert sich regional verschieden.

Direkt darunter könnt ihr den genauen Wortlaut lesen und dieser unterscheidet sich sehr im Gegensatz zu anderen (muslimischen) Ländern.

Wir haben viele verschiedene Religionen in Deutschland und auch die Zahl der Christ*innen ist rückläufig. Zu den Zahlen der anerkannten Religionen finden wir natürlich verschiedene Zahlen. Hier findet ihr noch Zahlen von der Bundeszentrale für politische Bildung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

Zählte man Orthodoxe (letzte Angabe: rund 1,5 Millionen) und Mitglieder anderer christlicher Gemeinschaften (rund 900.000) dazu, lag der Anteil der Christen 2021 noch bei 53 %, 2020 betrug er 54 %.

Ich selber bin Atheist und würde keiner Religion ihre Ausübung, ihren Glauben oder ihren Gott oder ihre Götter absprechen. Außerdem ist jede Religion für sich gesehen richtig (wenn auch unverständlich für mich). Ich persönlich behandle jeden Menschen gleich, egal an was sie glaubt, woher die Person kommt oder was auch immer. Solange mir keiner seinen oder ihren Glauben aufzwingen möchte kann jeder gläubige Mensch machen was die Person möchte, solange sich an geltendes Recht gehalten wird.

P.S. Ich wurde christlich erzogen, bin heute Atheist, meine Schwester ist zum Islam konvertiert und meine Partnerin ist ebenfalls christlich erzogen worden und heute Jüdin.

Angenommen der Abwärtstrend wird weiterhin jedes Jahr um ein Prozent bei den Christ*innen sinkt, haben wir im Jahr 2025 weniger als 50 % Christ*innen in Deutschland.

Warum wollen viele Menschen in Deutschland einfach nicht akzeptieren das andere Religionen auch das Recht haben ihre Bräuche auszuleben?

Sehe das wie du und akzeptiere alle Religionen und ihre Bräuche. 57%
Akzeptiere keine Religion und keinen religiösen Brauch, weil... 29%
Akzeptiere nur christliche Religionen und Bräuche, weil... 7%
Akzeptiere nur meine Religion und Bräuche, weil... 7%
Religion, Islam, Christentum, Atheismus, Glaube, Grundrechte, Akzeptanz, akzeptieren
Steckt die staatssicherheit hinter der Pandemie?

1990 war es soweit. Die DDR ist zusammengebrochen & es gab eine Wiedervereinigung. Angeblich hat es die bundesrepublik Deutschland die DDR einfach geschluckt.

30 Jahre später ist die corona-pandemie ausgebrochen. Die Verhältnisse waren ähnlich wie in der DDR. Leere Regale und geschlossene Grenzen.

Viele Leute sehen zwischen diesen beiden Ereignissen eine Kohärenz. Ich habe auf zwei social Media Plattform unabhängig voneinander gelesen, dass es Menschen gibt, die nicht an diesem stumpfen untergang der SED & DDR glauben. Ehemalige DDR Funktionäre sollen immer noch im Hintergrund operieren. So wurde ein Virus gezüchtet, um die DDR wieder formell aufleben zu lassen. Macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass die DDR gute Beziehungen zu China hatte.

Manche vermuten sogar, dass Erich Honecker nie gestorben ist, sondern im Kryoschlaf überlebt hat. Nun ist er wieder da, und will sich die Macht holen. Auf telegram hat sogar jemand behauptet, ihn mal gesehen zu haben (der Mann sagt, dass er Arzt ist).

Den letzten Teil dieser Theorie halte ich ehrlich gesagt für etwas zu abenteuerlich, wobei ich das auch nicht ganz ausschließen möchte. Den Rest halte ich aber für durchaus ziemlich plausibel. Wollte aber mal eure Gedanken dazu hören, bevor ich mich endgültig mit meiner Meinung festlege. Schließlich muss man bei solchen Theorien sehr vorsichtig sein. Wie ist eure Meinung dazu?

Geschichte, Deutschland, BRD, DDR, Demokratie, Grundrechte, Pandemie, Coronavirus, Pandemien, Demokratieverständnis, Philosophie und Gesellschaft
Muss das Grundrecht auf analoges Leben in der Verfassung verankert werden?

Mir fällt auf, dass Menschen immer mehr zur Benutzung digitaler Geräte oder Onlineverbindungen erpresst werden.

Gerade jetzt in der Pandemie ist mir aufgefallen, dass sich manche Menschen zwar impfen lassen wollten, aber keinen Termin buchen konnten, da dies zeitweilig nur online möglich war. Sie mussten sich wochenlang in einer kaum erreichbaren Hotline die Finger wundwählen ohne zum Zuge zu kommen und konnten am Ende erst dann zur Impfung gehen, als die Hausärzte damit begonnen haben.

Beim Einkaufen fällt auch immer wieder auf, dass Leute gezwungen werden bestimmte Apps zu benutzen und die Ausrucke der QR-Codes auf den Impfzetteln so schlecht (zu hell und mit zu wenig Tinte) gemacht wird, dass es jedes mal eine Qual ist, bis die Geräte der Leute in den Läden den QR-Code eingescannt haben. Wer nun gar kein Handy hat, muss sich ewig lang mit dem Ausdruck vom Arzt herumquälen.

Oder bestimmte Vorgänge bei Behörden sind nicht mehr ohne Internet möglich, wie z.B. Terminbuchungen im Bürgeramt.

Ich finde es nicht rechtens und einen Verstoß gegen die Menschenrechte, wenn man Leute dazu zwingt, bestimmte teure Geräte und einen Computer zu kaufen und dazu noch sehr teure DSL-Verträge abzuschließen.

Sollten wir deshalb dafür kämpfen, dass das Grundrecht auf ein analoges Leben in der Verfassung verankert wird?

Ich meine niemand sollte benachteiligt oder von Angeboten ausgeschlossen werden, wenn er kein Handy und/oder kein Internet hat.

Politik, Grundrechte, Menschenrechte, Verfassung
Käuferin will kein Paypalkäuferschutz?

So hallo.
ich hab ein artikel auf vinted verkauft als unversicherten Versand. Ich hab eine falsche größenangabe gemacht. Bezahlt wurde über Paypal freunde. Die käuferin hat es erhalten und wollte das aber natürlich nicht. Der Käuferin hab ich das Angebot gemacht: ich zahle den warenwert und die Rücksendung übernommen

ich habe das über paypal zurück geschickt jedoch über käuferschutz. Das ist mein Bedürfniss weil ich der nicht vertraue. Ich habe auch den schutz aus der tasche gezahlt und ihr direkt mehr überwiesen weil sonts von ihr was abgezogen wird. Sie hat den vollständigen Warenwert bekommen und die Rücksendekosten (für unversicherten versand) jetzt aber muckt sie rum und sagt dass sie das denn als versicherten versand verschicken will, nicht dass ich dann paypal sage dass das paket nicht angekommen ist.

ich sehe nicht ein jetzt noch ihre Bedürfnisse zu zahlen, wo ich rechtlich nicht dazu verpflichtet bin. Mein Schutz hab ich auch aus der Tasche gezahlt und nicht gesagt zahl mal. Ich hab gesagt nein das mach ich nicht. Ich will kein versicherten versand. Sie will es aber dann kann sie es auch selbst zahlen. Ich hab mein Schutz selbst gezahlt sie will das ich ihrs auch zahle ..

jetzt sagt sie wieder ich soll es über Freunde schicken bei paypal dann hab ich kein schutz mehr.. ich komme mit ihr auf kein nenner und sie sagt sie geht zur polizei.

Versand, Polizei, Recht, Rechte, Gesetzeslage, Grundrechte, Käuferschutz, PayPal-Käuferschutz, Vinted
Persönliche Informationen / Fotos im Unterricht preisgeben, wieso soll das nötig sein?

Hi,

die Frage steht im Titel, hier der Kontext:

Mein Sohn ist 8 und kam vergangene Woche aufgebracht nach Hause. Die SchülerInnen sollen im Unterricht ein Plakat über sich erstellen, dabei werden Leitfragen nach Körpermerkmalen, Hobbies, Freunden, persönlichen Schwächen oder auch wie man sich verbessern möchte gestellt.

Nach seiner Ansicht, die ich durchaus teile, geht das alles viel zu weit und geht die gar nix an. Auch möchte er keine Fotos von sich mitbringen. Die Plakate sollen dann im Unterricht präsentiert und im Schulgebäude ausgehängt werden.

Nun konnte ich ihn davon überzeugen, dass eine Komplettverweigerung nicht sinnvoll ist und er die Dinge bearbeiten soll, die für ihn unkritisch sind. Sowas wie Alter, Name, Größe und Haarfarbe sind in seiner Klasse ohnehin offensichtlich. Hobbies hat er sich fiktive ausgedacht, zu seinen Familienmitgliedern gibt er keine Namen preis, nur Rollen (Mutter, Vater, Omas, Opas, etc.), Freunde möchte er gar nicht nennen mit der Begründung, dass er nicht möchte, dass sich jemand verletzt fühlt wenn die Person nicht genannt wird. Habe ihm erläutert, dass man so etwas dennoch präsentieren kann. Und man der weiteren Verwendung wie z.B. im Gebäude widerspricht.

Er hat sich auch an dem Thema "wie verbessern ich mich" gestört, da seiner Meinung nach Mensch sich nicht VERBESSERN kann. Schließlich sei jeder Mensch gut so wie er ist und eine andere Sichtweise vermittelt das Gefühl von "falsch" oder minderwertig sein.

Letztlich ist die Lehrerin damit jedoch nicht zufrieden und verlangt von ihm, dass er Fotos mitbringt. Darauf MUSS er zu sehen sein und zwar mindestens Hals und Gesicht. Das sei schließlich eine Schulaufgabe.

Meines Erachtens verstößt das ganz klar gegen die informationelle Selbstbestimmung des Menschen. Letztlich behindert doch eine Zwangserhebung eine freie Persönlichkeitsentwicklung. Aus meiner Sicht gibt es keine gesetzliche Grundlage die eine solche Erhebung und Verarbeitung von persönlichen Daten in diesem Umfang notwendig macht, oder übersehe ich hier was?

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass dieses GRUNDRECHT ausgerechnet im Fach ETHIK ad absurdum geführt werden soll.

Vielen Dank für eure Meinungen!

Datenschutz, Schule, Ethik, Grundrechte, Selbstbestimmung
Sollten Schulen nicht viel enger mit Sportvereinen zusammen arbeiten?

Ich habe mir mal Gedanken gemacht über örtliche Schulen, die ich auch besucht habe. Mir ist schon damals aufgefallen, dass es zwar Sportunterricht gibt, dieser an sich aber genau wie der restliche Unterricht ziemlich überholt ist.

Und vor allem ist mir negativ aufgefallen, dass es kaum eine Einbindung von Sportvereinen in Schulen gibt. Und ich habe mich mitunter gefragt warum das so ist.

Ich meine, dass man den Schülern viel mehr Angebote machen sollte und dass der Sportunterricht an sich auch anders gestaltet werden sollte, vielleicht als eine Art "Wahlpflicht-Fach", wo sich dann die Schüler irgendwann mal für eine Sportart oder sogar zwei Sportarten entscheiden.

Es hat ja jeder auch andere Talente.

Man könnte auch spezifische Sport-AGs organisieren. Aber, irgendwie scheint es mir sehr an Kreativität zu fehlen.

Dabei wären die positiven Effekte doch offensichtlich.

Die Schüler hätten eine sinnvolle Beschäftigung. Die Vereine hätten wieder mehr Mitglieder, hätten Nachwuchs. Und für die Schulen wäre es ebenfalls gut, weil sie zum Teil ja vielleicht auch die Infrastrukturen der Vereine nutzen könnten. Und andersrum könnten aber auch manche Vereine vielleicht etwas zu den Schulen bringen. Zum Beispiel ein Sportgerät. Und an diesem könnte dann ein Vereins-Trainer beispielsweise als Sportlehrer eingesetzt werden oder zumindest eben den Kurs anbieten.

Es gibt ja auch in vielen Orten Mehrsparten-Vereine. Und was es in diesen nicht gibt, gibt es dann vielleicht in anderen Vereinen, mit denen man kooperieren könnte.

Ich finde es schade, dass es so läuft wie es läuft. Heute ähnlich wie zu meiner Zeit gab' es höchstens einmal im Jahr einen Ausflug im Rahmen des Sportunterrichts zum örtlichen Tennis-Club... Wow, habe ich mir damals gedacht... Interessant fand' ich es, ok... Aber, mein Sport war es nicht. Und nur einmal im Jahr...? Und dann sollte man am besten direkt Mitglied werden? Ausgerechnet in dem Verein, wo der Mitgliedsbeitrag kaum bezahlbar war...?

Ich fand' das schon sehr armselig damals als Schüler. Mich haben andere Sportarten interessiert. Aber von diesen hat man in der ganzen Schulzeit nie etwas gehört und gesehen.

Warum wird das nicht gemacht?

Vereine in Deutschland beklagen sich über fehlenden Nachwuchs. Ältere Leute beklagen sich oft über die "Dattel-" und Handy-Generation.

Und dabei wären diese Dinge, die ich meine, gar nicht so schwer umzusetzen.

Sport, Schule, Gesellschaft, Grundrechte, Sport und Fitness, Sportunterricht, SportVerein
Wie lange werdet ihr noch hinterfragt und unwidersprochen hinnehmen, dass eure Grund- und Menschenrechte eingeschränkt werden?

Seit März 2020 werden die Grundrechte weltweit, aber vor allem auch in Deutschland, zum Teil massiv eingeschränkt und fortgenommen, alles unter dem Schirm "Corona! Gefahr!" und der Behauptung damit schützen zu wollen. Zum Teil mehr als fadenscheinig.

Es gibt ja viele Menschen, die haben große Hoffnung auf den Heilsbringer "Impfung" gesetzt, besonders die Hoffnung danach würde es wieder "normal" und die Gesetze wieder gültig. Nun, jeder denkende Mensch kann absehen, dass dem nicht so ist.

Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Zahlen im Herbst wieder steigen werden und dann wird es erneut zu einem "Lockdown" kommen. Jetzt gerade treiben sie die Deltavariante durchs Dorf und verbreiten damit neue Angst und bereiten schon jetzt damit einen neuen "Lockdown" medial vor. Einige "Experten" fordern den bereits wieder, auch wenn in den Gesetzen klar steht, dass derartige Maßnahmen nur bei nachgewiesener Gefahr überhaupt angedacht werden dürfen, und nicht etwa, bei einer gedachten Gefahr...

Wir können also damit rechnen, dass, solange nur wenige Menschen hinterfragen was geschieht und nicht dagegen protestieren, wir jedes Jahr aufs Neue im Winter (bis zu 9 Monate - so war es ja in diesem Jahreswechsel) mit restriktiven Maßnahmen zu rechnen haben, weil es natürlich immer wieder neue Mutationen geben wird, gegen die die "Impfung" nicht helfen wird, oder nur eingeschränkt.

Uns werden Grundrechte verwehrt, auf die wir Anspruch haben. Es ist absehbar, dass das auch in Zukunft sich nicht ändern wird, wenn die Bevölkerung nicht mit ziemlich vielen aufstehen wird, um dagegen zu protestieren.

Die Frage ist also: wie lange werdet ihr noch darauf verzichten, eure Grundrechte zurückzuverlangen?

Und weil dieser lächerliche Vorwurf beim letzten Mal zu einer Löschung einer ähnlichen Frage führte, sage ich es gleich vorweg: Nein, ich möchte nicht, dass hier jemand gegen Gesetze verstößt. Vielmehr sollten sich die Menschen auf ihr Recht zu protestieren und die dazu legalen Möglichkeiten besinnen, welche ihnen vom Grundgesetz aus zustehen.

Ich möchte halt einfach nur wissen, ob ich jetzt mein restliches Leben lang in einem Staat mit Duckmäusern leben werde, die sich alles im Namen der "Gesundheit" aufzwingen lassen werden, oder ob auch die Leute irgendwann zu viel haben werden, die bisher alles bejubeln was die Regierung tut und alle diffamieren, die es nicht tun und sich dagegen wehren (im Rahmen der gesetzl. Möglichkeiten).

Zukunft, Politik, Grundrechte, Menschenrechte, Protest, Coronapolitik
Ist die Enteignung nun doch beschlossene Sache?

Man hat ja vom "Great Reset" gehört, einem Plan des World Economic Forum, wo es heißt: "Die Menschen werden nichts mehr besitzen und sie werden glücklich sein".

Nun findet man einen ähnlichen Gedanken beim "Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit" auf Seite 43:

3. Post-ownership society
Dank der Information über verfügbare geteilte Waren und Ressourcen macht es weniger Sinn, etwas zu besitzen: Vielleicht wird Privateigentum in der Tat ein Luxus. Daten könnten Geld als Währung ergänzen oder ersetzen.

Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/bauen/wohnen/smart-city-charta-langfassung.pdf?__blob=publicationFile&v=7

Das erinnert mich an einen Spruch von Jean-Claude Juncker

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - in Die Brüsseler Republik , Der Spiegel, 27. Dezember 1999.

Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker

Wer dann den Luxus von Privateigentum haben wird, kann man sich fast denken.

Ist das wirklich wünschenswert?

Leben, Zukunft, Menschen, Politik, Psychologie, Digitalisierung, Diktatur, Eigentum, Freiheit, Grundrechte, 1984 George Orwell, wef, Great reset
Warum darf das Einwohnermeldeamt private Adressen an jeden weitergeben?

Ich habe mir gerade einmal das Meldegesetz angesehen, und festgestellt, dass jeder Bürger ohne Begründung die Auskunft von Daten aus dem Melderegister bekommen kann. Jeder x-beliebe Typ kann zum Einwohnermeldeamt gehen, und fragen wo ihr wohnt, und braucht noch nicht einmal eine Begründung dafür, und das Einwohnermeldeamt teilt es demjenigen mit. Einfach so. Ohne dass ihr überhaupt etwas davon mitbekommt. Ich konnte es gar nicht glauben, als ich das gelesen habe.

Man kann zwar eine Auskunftssperre beantragen, dafür braucht man jedoch handfeste Beweise dafür, dass durch eine Auskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann. Man muss dies z. B. durch Protokolle, eine Anzeige bei der Polizei oder ein Gerichtsurteil belegen können. Und dann ist die Auskunftssperre auch nur 2 Jahre gültig, eine Verlängerung muss erneut beantragt werden.

Das heißt: Deine Ex-Freundin ist völlig durchgedreht und du bist umgezogen, damit du ihre Ruhe vor ihr hast? Sie kann einfach beim Einwohnermeldeamt fragen wo du wohnst und dann zu dir kommen und dein Auto zerkratzen.

Du möchtest keinen Kontakt mehr zu deinem Vater weil er dir die Freundin ausgespannt hat und bist deswegen umgezogen? Dein Vater braucht sich nur an das Einwohnermeldeamt zu wenden und schon kann er bei dir klingeln und dir beteuern dass er sie wirklich liebt und du das doch verstehen sollest.

Dein Kommilitone findet es gar nicht gut, dass du das Mädchen datest, mit dem eigentlich er zusammen sein wollte, und mobbt dich deswegen? Dank des Einwohnermeldeamtes kann er sogleich auch erfahren, wo er vorbeischauen muss, wenn er in deinen Briefkasten urinieren möchte.

Das Motto des Einwohnermeldeamtes: Du möchtest wissen wo jemand wohnt? Kein Problem, hier die Adresse, mach damit was du willst, aber bitte keine Werbung hinschicken.

Du möchtest nicht, dass wir irgendwelchen Leuten deine Adresse geben? So leicht geht das aber nicht! Beweis uns erstmal, dass sie dann zu dir nach Hause kommen und böse Sachen machen!

Kann mir jemand sagen, was dieses Gesetz soll? Was ist die Grundlage dafür? Bin ich der einzige der findet, dass das ein Skandal ist und massiv gegen den Datenschutz verstößt?

Ich sehe ja ein, dass eine Auskunft von Personendaten in vielen Fällen notwendig ist, aber sollte derjenige dessen Daten herausgegeben werden nicht zumindest einmal angehört und ggf. dessen Zustimmung eingeholt werden bevor das passiert?

Hier die entsprechenden Gesetze:

https://www.gesetze-im-internet.de/bmg/__44.html

https://www.gesetze-im-internet.de/bmg/__51.html#:~:text=(1)%20Liegen%20Tatsachen%20vor%2C,von%20Amts%20wegen%20unentgeltlich%20eine

Datenschutz, Recht, Einwohnermeldeamt, Grundrechte, Melderecht, Menschenrechte, Meldegesetz, Melderegister

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