Sollte man religiöse Indoktrination als Menschenrechtsverletzung anerkennen?
Menschen, die von frühester Kindheit an wohl nicht selten unbarmherzig, unsensibel, mit hartnäckiger Redundanz und Penetranz durch eine Phalanx, die regelmäßig aus Eltern, Verwandtschaft, Kindergarten, Kirche, Gottesdienst, Moschee, Imam, Koranschule und Schule besteht, religiös indoktriniert wurden, sind gar nicht oder kaum dazu in der Lage, sich im reiferen Alter von dem wieder zu lösen, was sie hier auf verbalem und schriftlichem Wege durch diese autoritäre Außenlenkung an „Glaubenswahrheiten“ in sich aufnehmen mussten und damit verknüpft gleichzeitig unvermeidlich an „spezifischen Emotionen“ erlebten, weil dieser permanent anhaltende „Religions- und Glaubenstsunamie“, dem sie hilflos ausgesetzt waren, im Verhältnis zu allem anderen in ihrem Leben in ihrem Hirn eine viel zu große Dominanz erlangt hat.
Im Gegenteil ! Es kann sich das Phänomen einstellen, dass diese Menschen bewusst oder wohl eher unbewusst nicht auf etwas verzichten wollen/können, zu dem sie über lange Zeit hin angeleitet und evtl. sogar gezwungen wurden, es sich leid- und mühevoll anzueignen. Wer ist schon gerne bereit dazu, sich einzugestehen, für etwas umsonst Leid ertragen und Mühe aufgewendet zu haben Von solchen Menschen werden daher wohl immer nur sehr wenige irgendwann zunächst zu der Erkenntnis gelangen, dass ihr ganzer religiöser Ressourcenaufwand tatsächlich sinnlos war und die dann als zweiten Schritt die geistige Kraft und Charakterstärke aufbringen, alles, was sie als geistigen Müll entlarvt und identifiziert haben, hinter sich zu lassen und einen vernünftigen Neuanfang im Denken und Verhalten zu wagen.
Kommt bei Menschen, die religiös indoktriniert wurden, noch der Sachverhalt hinzu, dass sie nur über ein geringes berufliches, fachliches und intellektuelles Leistungsspektrum verfügen, aus dem allein ihre Religiosität auffallend hervorsticht, so ist es nur natürlich, dass sie mit dem in ihrem näheren und weiteren Umfeld zu glänzen versuchen, was sie am besten können, nämlich mit allem, was ihre Religiosität ausmacht.
In unserer sich freiheitlich-demokratisch dünkenden Gesellschaft ist es perfide, die noch nicht voll ausgereiften Gehirne wehrloser Kinder zum kontinuierlichen Transport religiösen Schwachsinns in unsere Gesellschaft hinein zu missbrauchen.  Wann wird diese Fakten- und Sachlage, die als permanente Gewaltausübung zu betrachten ist, endlich als das erkannt, was sie objektiv darstellt - eine Menschenrechtsverletzung?

https://de.richarddawkins.net/articles/ist-religiose-erziehung-eine-sanfte-art-der-indoktrination

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Ja, sollte man als Menschenrechtsverletzung anerkennen. 43%
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