Macht uns die Industrie krank?

Diese komische Frage beschäftigt mich seit ein paar Tagen und es bedrückt mich. Ich weiß, dass es keine Antwort darauf gibt, aber eventuell habt ihr Lust eure Meinung zu teilen. Folgendes:

Wir waren mit dem Auto im Urlaub. Teilweise auf dem Land. Da habe ich mich so richtig wohl gefühlt: Viel grün, fast unberührte Strände, keine Stadt und allgemein wenig oder gar nicht industrialisiert. Bei der Heimfahrt ist mir aufgefallen, dass wir uns inmitten eines Schandflecks der Menschheit befinden. Genauer gesagt NRW. Ich weiß, dass NRW schlecht zu Vergleichen ist, aber genau das ist es, was ich hinterfrage. Ich habe das Gefühl inmitten eines riesigen Industriegebietes "zu ersticken".

Dieses Thema finde ich etwas Paradox. Einerseits macht es uns das Leben angenehm, andererseits ist es eine Belastung für Mensch und Umwelt. Hinzu kommt die Tatsache, dass in Ballungsgebieten, wie NRW, der "Dreck" ohnehin größer ist.

Was mich an diesem Thema leicht beunruhigt ist die Frage, inwiefern es für uns als Gesellschaft und den einzelnen gesund ist, wenn wir inmitten so einer Welt leben? Wie wird sich das zukünftig entwickeln? Macht uns Urbanisierung, Industrialisierung und Globalisierung auf Dauer krank?

Wie ihr seht, ist es eine komische Frage. Eine gesellschaftliche Frage. Falls ihr versteht, was ich meine und ihr Interesse habt, gibt gerne eure Meinung ab :)

Menschen, Stadt, Gesellschaft, Globalisierung, Industrie, Länder, Meinung, urbanisierung
Hat Deutschland ein Problem?

Vorab, ich möchte hier sachliche Antworten und Diskussionen und ich frage das nicht, da ich selbst unzufrieden bin. Ich habe nur Interesse am Weltgeschehen. Bewertet diese Frage gerne, damit möglichst viele teilhaben können und wir unsere Ansichten teilen :)

Vielen ist die Weltsituation klar, nach 1-2 Stunden recherchieren frag ich mich nun ob besonders Deutschland starke/besondere Probleme hat?

Wir haben verglichen mit anderen Ländern zum Beispiel mit die größten spürbaren Teuerungen bei Lebensmitteln. Spürbar aus dem Grund, da ich mehrfach lesen konnte das in anderen Ländern, bspw. der USA die Löhne, oder auch das Entgeld, was beim Bürger ankommt viel häufiger ansteigt, häufiger als in Deutschland. In China, was früher als “Niedriglohn Land“ bekannt war, soll es abseits der Statistik mittlerweile sogar sehr realistisch sein ein “westliches Gehalt“ zu verdienen mit einem viel höherem Wert dort.

Auch beim Benzin- und Strompreis zählt Deutschland zu den teuersten Ländern der Welt und es soll noch teurer werden. Die Steuern sind in Deutschland ebenfalls mit die höchsten Weltweit.

Die Mieten werden auch unbezahlbarer weshalb viele Studierende und Auszubildende oft noch lange auf die Eltern angewiesen sind, wie man in einem neuen Video von MrWissen2Go sieht. Vermieter verlangen mittlerweile in vielen Gebieten schon 20-25€ pro Quadratmeter.

Die Option in etwas ländlichere, bezahlbarere Regionen zu ziehen ist auch kaum attraktiv, in vielen Gebieten fehlt die Infrastruktur und das eingesparte Geld geht für die Abhängigkeit vom Auto drauf, die Regionen bieten oft auch kaum berufliche Perspektive.

Im Alter sieht es durch die kleine Rente/drohende Altersarmut für viele auch nicht schön aus, wenn man vor dem Renteneintrittsalter nicht stirbt.

Zu den wirtschaftlichen Problemen kommt noch die gespaltene Gesellschaft etc dazu.

Man hört immer wieder das ehemalig gutverdienende, Mittelschichtler auch Probleme bekommen. Ausgebildete Arbeitnehmer verlieren Wert am Markt und Arbeitgeber werden zunehmend anspruchsvoller und suchen nach studierten, die Wirtschaft gerät ins Stocken und Personalmangel besteht. Viele Arbeitgeber können auch einfach nicht mehr fair bezahlen. Es findet keine Einigung statt.

Was ist eure Meinung zu dem was man so hört? Macht euch das Sorgen? Seit ihr vielleicht selbst betroffen?

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Warum erkennen die Menschen die Perfektion unserer Welt nicht - Wofür strebt sich der Mensch an?

Warum sind Menschen undankbar? Ich verstehe es nicht! Wie kann man sich nicht umschauen? Alles ist miteinander verbunden und hat eine tiefgreifende Relevanz, die oft übersehen wird.

Architekten entwerfen Gebäude und legen die grundlegenden Spezifikationen fest. Bauingenieure stellen dann sicher, dass das Gebäude den örtlichen Baubestimmungen entspricht und in der Lage ist, den Anforderungen des Gebrauchs standzuhalten. Bauarbeiter, Maurer oder Zimmerleute setzen die Pläne der Architekten und Ingenieure um. Warum erscheint uns das alles selbstverständlich? Wieso ignorieren wir solche Details und wertschätzen unsere Häuser nicht, zu denen wir jeden Tag nach der Arbeit, Schule oder nach einer langen Reise wieder zurückkehren. Es ist unser Orientierungsort, unser Anhaltspunkt. Wir legen wir uns ins Bett, machen selbstverständlich die Heizung auf und überlegen nicht. Überlegen nicht, dass es Menschen gibt, die keine Heizung haben oder kein warmes Bett. Überlegen nicht, dass für diese Heizungsanlagen Planungen und Installationen gegeben hat. Alles von Menschen erfunden. Es ist faszinierend, wenn man bedenkt, wozu Menschen fähig sind und was sie alles entwickelt haben, damit es uns besser geht. Aber wir erkennen das nicht. Erkennen nicht, dass Menschen vor uns Dinge erfunden haben, damit es uns so komfortable geht.

Die Straßen, auf denen wir fahren, wurden von Experten konstruiert und gebaut, um uns sicher und effizient von A nach B zu bringen.
Oder die Erfindung von Autos, die auf diesen Straßen fahren können. Ohne Straßen, ohne Transportmitteln könntet ihr nicht mehr zur Arbeit fahren! Ihr könntet nicht mehr so schnell einkaufen gehen, oder eure Sachen ins Auto tun. Die Herstellung von Autos erfolgt in großen Fabriken, in denen von Fachleute wie Maschinenbauingenieure, Elektriker und Mechaniker zusammenarbeiten, um das Auto in Serie zu produzieren. Könnt ihr euch das vorstellen? Zig Leute haben studiert, sich weitergebildet und sich zusammengetan, um sowas wie ein Auto zu erfinden, nur damit wir schneller ans Ziel gelangen. Die Erfindung ist eine Sache, da gibt’s ja noch die Planung und die Herstellung. Trotzdem ist unser Auto für uns selbstverständlich und meckern auch noch rum, wenn wir nicht schneller ans Ziel gelangen, wenn die Ampel mal rot ist oder wir wieder mal im Stau sind. Wieso haben wir es immer so eilig?
Wieso schauen wir uns mal nicht für einen kurzen Moment um und schätzen einfach die Dinge, die wir haben, die andere Menschen für uns erfunden haben? Was Menschen durchgemacht haben und für Kriege geführt haben(noch führen…), nur damit im Nachhinein Menschen für dich studieren und für deine Gebäude und Autos verantwortlich sind, damit du Zuhause im warmen Bett liegen und auf dein Smartphone gucken kannst! Ich werde undankbare Menschen nicht verstehen. Schaut euch mal für einen kurzen Moment um?

Es gibt noch zig andere Sachen die ich aufzählen kann, doch leider reichen die Zeichen nicht mehr.

Männer, Menschen, Frauen, Häuser, Welt, Gesellschaft, Globalisierung, Infrastruktur, Perspektive, Philosophie, Sinn, Sinn des Lebens, Straße, Perfektionismus
Somewhere vs. Anywhere?

Die Gesellschaft ist nicht nur in Arm und Reich, Jung und Alt oder Veränderer und Konservative gespalten.
Es gibt auch diejenigen, die stark mit ihrem Standort verwurzelt sind und andere, die überall auf der Welt leben könnten: die "somewheres" und die "anywheres".

Die Standortorientierten sind die typische Mittelschicht: Handwerker, Gewerbetreibende, Menschen mit Berufen, die sie gut in Deutschland ausüben können, die aber im Ausland schwer den dortigen Gegebenheiten angespaßt werden können. Menschen mit eher geringen Sprachkenntnissen oder Spezialisten, die SO im Ausland nicht gebraucht werden.
Sie sind zumeist Traditionalisten, Konservative, Heimatverbundene, Patrioten.

Die Weltbürger verstehen sich als Menschen, die mobil sind, überall klar kämen, nur so lange hier leben und arbeiten, wie sich daraus ein Vorteil für sie ergibt.
Sie könnten ihr Hab und Gut jederzeit verkaufen und/oder ins Ausland transferieren.
Wenn es hier wirtschaftlich und sozial bergab gehen würde, wären sie bedenkenlos schnell weg.
Warum sollten sie auch für diese Gesellschaft ("Volk und Heimat") Opfer bringen oder gar kämpfen?
Beide Positionen sind nachvollziehbar.
So lange dieser Staat / Standort gut funktioniert ist alles in Ordnung.
Beide Gruppen ergänzen sich und kommen sich nicht zwangsläufig ins Gehege.
Was aber, wenn es abwärts geht mit diesem Land?

Ich bin auf euere Meinung dazu gespannt!
Bitte Begründung beifügen!

Ohne Bodenständigkeit ist alles nichts. Werte + Tradition! 33%
Eine Gesellschaft braucht beides, sonst zerfällt sie. 33%
Wenn´s kracht gehen die einen weg und die anderen unter. 33%
Die Bodenständigen sind von gestern, Loser, Pech gehabt. 0%
Die Weltbürger machen´s richtig: leben, wo die Sonne scheint. 0%
Dieses Land ist sowieso längst im Eimer... 0%
Religion, Armut, Welt, Auswanderung, Bill Gates, CDU, Die Grünen, DIE LINKE, FDP, Globalisierung, Heimat, Marktwirtschaft, Patriotismus, Schwab, Sozialismus, SPD, Tradition, Abstieg, AfD, Identitäre Bewegung, Elon Musk
Ausländerpolitik: Integration vs. Assimilation?

Hallo zusammen,

also der Begriff Assimilationist wird ja im Allgemeinen eher negativ bewertet. Ich finde allerdings, dass dies zu unrecht der Fall ist.

Was ist wirklich schlimm daran, wenn eine Mehrheitsgesellschaft bereit ist "Neue" aufzunehmen, aber erwartet, dass sich die "Neuen" der Mehrheitsgesellschaft anpasst (Assimilation)? Davon können ja persönliche Dinge wie der Glaube z.B. ausgenommen werden. Es geht mir hierbei z.B. eher um das allgemeine politische, soziale, moralische, rechtliche und wirtschaftliche Verhalten.

Bei der Integration hingegen, wird von der Mehrheitsgesellschaft gefordert, selber Abstriche zu machen und, was in einem gewissen Rahmen so oder so der Fall und m.E. auch zumutbar ist, in den o.g. Verhaltensweisen sich auf die "Neuen" zuzubewegen. Aber das ist m.M.n. ein ganz schmaler Grat und birgt unheimlichen sozialen Sprengstoff.

Was also ist wirklich schlecht an Assimilation und darf man das nicht von jemandem erwarten, der sich dazu entschieden hat, seine/ ihre ursprüngliche Gesellschaft zu verlassen und woanders neu zu starten?

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Schafft es die Gesellschaft -in absehbarer Zukunft- aus ihren Fehlern zu lernen und sich weiter zu entwickeln?

Im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten/Jahrhunderten können wir heute unser Handeln und Auswirkungen ziemlich präzise beobachten und verstehen.

Trotzdem werden gleiche (bzw ähnliche) Fehler immer wieder gemacht.

Egal, ob es um Politik, Wirtschaft, Umwelt geht.

Auch bei Sozialgesellschaftlichen Themen wie z.B. Gleichberechtigung, Rassismus, Ignoranz, Egoismus, Armut, (usw und in allen Formen und Auslegungen) scheint es kaum Fortschritte und oftmals Rückschritte zu geben.

Viele (auch ich) erleichtern ihr Gewissen durch Spenden, Unterschriften und ähnliches, machen auf moralisch und politisch Korrekt, aber über das Symbolische geht das selten heraus.

Andere ignorieren alles, halten diese (und ähnliche) Zukunftsängste für Hysterie bzw geschürt und geben Kommentare wie "heul doch", "bullsh#t", etc ab.

Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, was von beiden schlimmer ist....

Trotzdem wird agiert, als gäbe es kein Morgen oder als würde morgen eine Universalmaschiene erfunden, die alle Probleme und Herausforderungen auf einmal löst

Glaubt ihr, dass es in Zukunft für die größten globalen Probleme und Herausforderungen ausreichende Lösungen geben wird?

Ich habe keinen schlechten Tag oder bin depressiv, sondern sehe das eher pragmatisch und bin an anderern Meinungen dazu interessiert.

Zukunft, Umwelt, Allgemeinfrage, Globalisierung, Soziales

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