Familiengründung in Österreich? Mutterschutz EU-weit?

Hallo zusammen,

ich benötige euren Rat ggf. eure Erfahrung.

Ausgangspunkt:

  • ich, w37, berufstätig im öffentlichen Dienst in NRW, IT-Bereich, 13 Jahre berufserfahrung, Quereinsteiger, FH-Abschluss
  • mein Freund 30, berufstätig in Oberösterreich
  • verheiratet sind wir noch nicht.

Dass wir die Zukunft miteiander verbringen wollen steht fest.Und zwar in Oberösterreich.

Nun haben wir über Kinder-bekommen gesprochen, da ich nicht wirklich zu alt Mutter werden will. Natürlich mache ich mir da als Frau auch so meine Gedanken über die "Reihenfolge", vermutlich zu viele :D

Szenario I)

Ich werde schwanger im Arbeitsverhältnis in Deutschland. Und ziehe dann nach Österreich.

Von wem bekomme ich das Geld für die Mutterzeit?

Könnte mich mein Arbeitgeber kündigen, weil ich nicht mehr in Deutschland lebe?

Und dann erst auf Job-Suche gehen? Stelle ich mir als "frische" Mutter schwierig vor...

Szenario II)

Suche mir eine Arbeit in Österreich, ziehe runter, arbeite 2-3 Monate und dann werde ich schwanger? Meiner Meinung nach habe ich da ein "schlechtes" Gewissen dem arbeitgeber und den neuen Kollegen gegenüber...

Über Familienplaung offen reden?

Szenario III)

Ich rede offen mit meinem jetztigen Arbeitgeber darüber. Ggf könnte ich das Arbeitsverhältnis aufrechterhalten und von zuhause aus arbeiten? Klingt für mich nach einem Traumszenario... Keine Ahnung ob sowas im deutschen öffentlich Dienst überhaupt rechtens ist bzw überhaupt möglich ist.

Könnte natürlich blöd aufstoßen bei meinem Vorgesetzten, oder?

Fazit: Alle Szenarien die ich durchgehe, haben so ihre Vor- und Nachteile. Vieles ist so ungewiss. Vorallem weil es ein großer schritt für mich ist. Ich möchte auch sichergehen, dass ich die Wohnung gemeinsam bezahlen kann... Und je mehr ich darüber nachdenke, desto komplizierter wird das ganze.

Was meint ihr? Hat hier jemand schon die Erfahrung gemacht?

Schwangerschaft, Arbeitsrecht, EU, Familienplanung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
1 Antwort
Sollte Deutschland mehr für europäische Länder tun in der Coronakrise (coronabonds)?

Hi liebe Community,

findet ihr, dass Deutschland mehr tun könnte/ mehr hätte tun können für europäische Länder in der Coronakrise? Es wurden ja z.B über Coronabonds diskutiert; also die Länder leihen sich gemeinsam Geld und Länder wie DE, die sonst niedrige Zinsen auf geliehenes Geld zahlen, würden höhere Zinsen zahlen und Länder wie Italien/Spanien würden Geld zu deutlich niedrigeren Zinsen bekommen als normalerweise. Deutschland hat das ja abgelehnt. Ich finde das allerdings so unsolidarisch, es zerstört die ganze Idee von einem gemeinsamen Europa, das sich in schwierigen Zeiten nun mal helfen sollte. Deutschland hatte einfach nur Glück. Es hätte uns genau so treffen können wie Italien oder Spanien, die ja beide überhaupt nichts für diese Pandemie können. In Italien ist das Ansehen der Deutschen massiv gesunken, weil es nun mal so rüberkam, als ob wir (Deutschland) ihnen diese finanzielle Unterstützung nicht geben wollen. Klar haben wir schon Patienten aus Italien/Frankreich aufgenommen, aber ich persönlich finde, unser reiches Deutschland (das schon immer am meisten von der EU profitiert hat) könnte den anderen Ländern in Not viel mehr unter die Arme greifen. Von der EU-Kommission wurden bereits 2 Billionen Euro Hilfsprogramme von Staaten für ihre Unternehmen bewilligt. Ca 50% davon entfallen auf Deutschland, gerade einmal 15% auf Italien. Deutschland kann seine Unternehmen deutlich leichter durch die Krise bringen, während Italien gar nicht das Geld hat, um seiner Wirtschaft so helfen zu können. Dadurch wächst auch die Angst,dass Deutschland im europäischen Markt viel zu stark werden könnte nach der Krise.

Ich liebe Europa und möchte nicht, dass alles zerbricht, weil Deutschland so ein wirtschafts- und geldgeiles Land ist....

Wie seht ihr das?

Nein, Deutschland sollte nicht mehr tun, weil... 50%
Ja, Deutschland sollte mehr tun, weil... 25%
Weder noch 25%
Italien, Europa, Spanien, Deutschland, Politik, EU, Europäische Geschichte, Europäische Union, Unterstützung, Bundesrepublik Deutschland, Corona, Wirtschaft und Finanzen, Coronakrise
8 Antworten
Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie - Branche wehrt sich vehement - eure Meinung?

In der Corona-Kriese wurden Fleischbetriebe zu besonderen Corona-Hotspots. In diesem Rahmen sind große Missstände nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Arbeiter zu Tage getreten.

Um dem entgegen zu treten hat das Kabinett heute ein Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie ab dem 01.01.2021 beschlossen. Schlachtung und Verarbeitung von Fleisch sollen nur noch von Festangestellten Mitarbeitern des Betriebs vorgenommen werden dürfen. Bußgelder werden von max. 15.000 Euro auf maximal 30.000 Euro erhöht. Die Betriebe sollen häufiger kontrolliert werden.

Die Branche läuft dagegen Sturm. Frau Heike Harstick, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Fleischwirtschaft und Herr Clemens Tönnies, Hauptanteilseigner von Deutschlands größten Fleischkonzern (Tönnies Holding) sind prominente Branchenvertreter die sich vehement dagegen aussprechen. Als Argumente werden angeführt, dass man in Deutschland für viele manuelle Tätigkeiten in Fleischbetrieben niemanden mehr findet der bereit ist, diese Arbeiten zu erledigen, und die Fleischproduktion ins Ausland abwandern würde, was negative strukturelle Veränderungen der deutschen Agrarwirtschaft bewirken können soll.

Was ist eure Meinung? Sind die energischen Einwände der Fleischbranche gegen ein Verbot von Werkverträgen gerechtfertigt? Was meint ihr dazu?

Verbot von Werkverträgen ist gerechtfertigt 84%
Festhalten der Branche an Werkverträgen ist gerechtfertigt 16%
Europa, Gesundheit, Arbeit, Ernährung, Landwirtschaft, Fleisch, einkaufen, Wirtschaft, Deutschland, Politik, Arbeitsrecht, CDU, Die Grünen, EU, Gesundheit und Medizin, Massentierhaltung, Nutztierhaltung, SPD, CSU, Corona, Coronavirus, werkvertrag
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Warum entwickelt sich die USA nicht so schnell [wie in der EU]?

Hallo Leute, warum hat sich die USA nicht so weiterentwickelt und hat noch so viele Probleme?

Meine Liste, wo die USA noch Pfeilen muss (Warum auch immer die, dass nicht tun):

Nachteile:

  • Gesundheitswesen (Es gibt keine Universelle Medizin und dazu ist es nicht Kostenlos, wie in Deutschland. Mir ist es klar, dass wir für die Krankenversicherung, steuern Zahlen, aber seinen wir ehrlich, das ist besser)
  • Steckdosen (sehr gefährliche Steckdosen)

https://www.youtube.com/watch?v=Ihau12C9uq8

  • Krebserregende Stoffe (im Essen & Drinks).
  • Die schlechte Demokratie
  • Elternrechte (Zum Beispiel: Mutterschutz. Eine Mutter darf nur eine Woche mit dem Baby sein und dann wieder zur Arbeit gehen, sonst droht die Kündigung)
  • Bildung (sehr teuer und gute Bildung oder Kaputt gespart)
  • Work life Balance.
  • Keine bezahlten Ferien (Die haben 10 Tagen unbezahlten Urlaub. Oder nach den Jahren auch 30 Tage Ferien, ob dann es bezahlt ist, weiß ich nicht, aber meine Einschätzung ist, unbezahlt.)
  • Waffen sind erlaubt (Ein Riesen Nachteil, außer in Kalifornien sind die Verboten)
  • Mangelware bei Essen & Produkten (Billig= schlecht, teuer= Gut)
  • Hygiene der Restaurants (Katastrophe).
  • Schlechte Autofahrer (liegt daran, weil der Führerschein für 34 $ (komplett) zu machen ist und man ihn immer wiederholen kann).
  • Jeder kann jedem Verklagen (Warum nicht nur, wenn es nötig/wichtig ist.).
  • Eine verschwenderische Gesellschaft (Bei Essen, Drinks oder mehr, wenn es existiert).
  • Politik (Seinen wir mal ehrlich, überall ist die Politik schlecht)
Europa, USA, Politik, Entwicklungslaender, EU, Gesellschaft
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