Was sind Nachteile einer Partei-Mitgliedschaft?

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8 Antworten

Hallo,

das Recht auf freie Meinung deckt auch die Mitgliedschaft in einer (verfassungskonformen) Partei ab.

Was Du da erlebst hängt davon ab, ob und wie sehr Du Dich in die Arbeit einbringst - ähnlich wie in einem Verein. Du wirst zwei Dinge erleben:

  1. Die Parteimitglieder sind Menschen und Amateure
  2. Die Parteimitglieder sind Menschen und Amateure

zu 1: Natürlich wirst Du als Parteimitglied häufiger als andere in Kontakt zu gewählten Abgeordneten kommen (können). Das sind auch nur Menschen, die für das, was sie für die Gesellschaft tun meist keinen Lohn erhalten.

zu 2: Menschen machen Fehler. Politiker sind meist keine Profis - und selbst die machen fehler, wie z.B. im Fußball sichtbar.

Du bist mit Deiner Meinung und Menschlichkeit immer willkommen und Deine menschlichen Schwächen werden toleriert.

Alles Gute!

Nachteile einer Parteimitgliedschaft:

1. Beiträge zahlen

2. Du hast weniger Zeit. Seit ich in einer Partei Mitglied bin bekomme ich sehr viele Einladungen zu Veranstaltungen und man versucht mir alle Möglichen Funktionen/Ämter anzutragen.

Nachteile entstehen, wenn man sich für die falsche Partei entschieden hat. Will man wechseln, klebt das wie Pech.

Wer z.B. in der AfD gejubelt hat, dürfte bei anderen, etablierten Parteien nur noch schlecht einen Fuß auf den Boden bekommen, allenfalls, wenn er Parteiinterna ausplaudern kann.
Aber Verräter sind auch unbeliebt und werden nach Informationsübergabe fallen gelassen.

Essen und Trinken? Verhungern lassen die dich nicht, aber das Buffet bei Aktionärsversammlungen ist deutlich besser. Ich habe ein Gesellschafteranteil bei unserer Genosssenschaftsbank. Der Ertrag ist nahezu lächerlich. Aber jedes Jahr kommt die Einladung zur
Gesellschafterversammlung und da biegen sich die Tische -- Essen und Trinken bis zur Kante und immer sehr lecker

Ich bin schon seit meinem 18 Lebensjahr Mitglied einer Partei und hatte noch nie negative Aspekte dadurch und das obwohl meine Partei mehr als verschrien ist in der Öffentlichkeit.

Aber es gibt imminenter genug Seiten die die erklären was es mit meiner Mitgliedschaft genau auf sich hat am besten du liest dich dort erstmal ein.

Kann ich dann nie wieder in einem Amt arbeiten?

Das hängt vom Amt ab. Manchmal brauchst du das richtige Parteibuch. Dann kann das falsche hinderlich sein.

Oder dann wieder wenn ich die Mitgliedschaft auflöse!?

Das hängt von deinem Engagement ab. Wenn du eher unauffälliger Parteisoldat warst, ist es einfacher, als wenn du in der Partei exponierte Aufgaben erfüllt hast.

Ist man als SPD Mitglied überall willkommen?

Vor allem dort, wo die SPD regiert oder Machtansprüche besitzt. 

Wo werde ich als Parteimitglied eingeladen?

Das hängt von deiner Partei-Funktion ab. Als Parteisoldat wirst du zu Mitgliederversammlungen und (eventuell) Parteitagen eingeladen. 

Je höher du in der Hierarchie steigst, desto mehr Einladungen zu anderen Events wirst du bekommen.

Und wenn du ganz oben angekommen bist, verkauft dich die SPD auch für "ab 7.000 Euro" an Lobbyisten. Dann gibt's gratis Mittagessen in Luxusrestaurants, Einladungen zu Partys, etc. 

Kann ich als Mitglied unseren Parteivorstand auch wählen?

Also "wählen" kommt ja von "Auswahl". Und die ist - nicht nur, aber auch - in der SPD sehr beschränkt. 

"Abnicken" trifft es eher.

Gibt es in Partei-Einladungen Gratis Essen und Trinken?

Das hängt davon ab, um was für eine "Partei-Einladung" es sich handelt und wie hoch du in der Hierarchie der Partei stehst.

Im Regelfall gibt's Softgetränke in 0,2er Flaschen und Kaffee-Flat. Seltener gibt's Buffet. Und nur, wenn du ganz oben bist, gibt's auch "Essen mit Serviette"...

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Was sind Nachteile einer Partei-Mitgliedschaft?

Der größte Nachteil ist wohl, dass du immer die Katze im Sack kaufen musst. Und: ... dass du dich immer entscheiden musst: "Karriere oder Mund aufmachen?"

Denn nur, wer den Vorgesetzten in den Hintern kriecht, hat auch Chancen, in der Partei-Hierarchie aufzusteigen. Wer hingegen zu oft Widerstand leistet, gar Diskussionen fordert, der wird schnell aufs Abstellgleis geschoben und dessen "Partei-Karriere" versandet dann blitzschnell...

Du kannst in jedem Amt arbeiten.

Der einzige Nachteil ist der Beitrag.

Es gibt keine Nachteile. Es könnte nur Probleme mit Menschen geben, denen deine Parteimitgliedschaft nicht passt.

Kann ich dann nie wieder in einem Amt arbeiten?

Wie kommst du eigentlich auf so etwas?

Das Problem ist der Hass und der Neid der Nachbarn, wenn du nach einer Woche Amtszeit rausfliegst, aber mit 10.000 monatlich in Rente gehst !

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